Tabuthema - Dispositionskredit? Oder tun die meisten nur so?

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Forum: Familienleben

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Beitrag von ciciotella 05.09.08 - 12:28 Uhr

was meint ihr?

auch wir nutzen unseren Dispositionskredit. Natürlich nicht den kompletten, der uns als Dispo zur Verfügung steht! #schock. ABER wir nutzen ihn.

Einige setzen hier Threads rein, in denen sie fragen, was denn daran so schlimm sei. Die Frage so zu stellen ist hier natürlich tödlich. Entweder ich stehe dazu und führe trotzdem ein angemessenes Leben (wer weiß wie viele von denen, die hier dann einen attackieren selbst 2000 Euro oder mehr in den Miesen sind....#augen) oder ich lass es einfach und nutze ihn nicht.

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren. Und wer sich traut auch gerne mal hören wieviel Euro ihr in die Miesen geht, und ob ihr regelmäßig im Dispo seid.

Danke für eure Kommentare. Freue mich auf den Austausch.

Beitrag von mellli-benni 05.09.08 - 12:42 Uhr

Hallo,

wir sind in den miesen und das nicht gerade wenig :-(

Aber wir hoffen das wir das bald wieder weg haben.

LG Melli

Beitrag von deta 05.09.08 - 12:44 Uhr

Hallo,
also ich gehöre eindeutig zu den Leuten, die ihren Dispo nutzen. Und es kommt schon öfter vor, daß ich den Dispo auch ausgeschöpfe. Ich finde auch nichts dabei. Die Bank stellt ihn mir schließlich zur Verfügung und dann kann ich das auch nutzen.
Ich achte aber darauf, daß ich nicht über das Dispolimit hinausgehe, ist auch noch nicht passiert.
Ich habe früher mal einen Dispo von 5000 EUR gehabt. Das war mir dann aber zu hoch, denn ich kenne mich.... ;-) Ich habe den dann selber bei der Bank runtersetzen lassen auf 1000 EUR und damit bin ich super zufrieden. Und eben auch öfter mal in den Miesen.
Den 5000,00 Dispo hatte ich auch mal ausgeschöpft. Ich lebe noch und bin auch ohne Probleme da wieder rausgekommen. ;-)
Letztendlich muß es eben einfach auch zum Einkommen passen. Wenn ich z.B. 800 EUR im Monat verdiene, sollte ich nicht unbedingt 10000 Miese haben. Wenn ich aber 5000 EUR im Monat verdiene, wäre es nicht so schlimm.
LG
deta

Beitrag von nasenbaerchen 05.09.08 - 12:50 Uhr

Hallihallo,

da ich noch Studentin bin und mein Mann als Selbständiger im Filmbereich tätig ist haben wir beide extra nur einen kleineren Dispo von jeweils 500 Euro (ein gemeinsames Konto wollen wir erst anlegen, sind ja erst ganz kurz verheiratet;-).
Wir beide nutzen unsere Dispos regelmäßig, seiner ist sogar öfter mal ausgeschöpft weil ich diejenigen bin die den Haushalt führt und daher Notgroschen und Sparbuch im Auge haben muss.
Wir finden das beide völlig okay, denn wenn man ihn nicht nutzt kann man ihn ja gleich abschaffen. Und bei 500 EU kommen immer mal nur ein paar Euro Zinsen zusammen die uns nicht besonders wehtun.
Meine Meinung zum Dispo also: nutzen wenn er gebraucht wird, man freut sich und die Bank auch (wg. der Zinsen) ;-).

Liebe Grüße,
Annette

Beitrag von galeia 05.09.08 - 12:54 Uhr

Ich nutze den Dispo des öfteren, wenn z. B. kurzfristig etwas größeres bezahlt werden muss, Autoreparatur oder so. Lieber nutze ich dafür den Dispo, als an das Ersparte zu gehen #schwitz was ja eigentlich zinsmäßiger Quatsch ist.

Für mich ist es dann wie Sport, möglichst schnell wieder im reinen zu sein und den Dispokredit wieder weg zu haben.

LG H. #klee

Beitrag von mitzl 05.09.08 - 13:11 Uhr

Hallo,

für mich ist der Dispositionskredit nur eine Notfallhilfe, falls unvorhergesehen Ausgaben ins Konto reißen. Wenn ich dann Schulden habe, schaue ich, daß ich da ganz schnell wieder herauskomme und spare dementsprechend. Das kommt aber selten vor, ich habe meine Finanzen ganz gut im Griff. Ich habe den Anspruch an mich, ganz schuldenfrei zu leben. Eine Ausnahme wäre der Erwerb von Wohneigentum, aber das steht momentan nicht an.

Darüberhinaus sehe ich es nicht ein, die hohen Dispositionszinsen zu zahlen. Das ist sinnlos rausgeworfenes Geld.

Ich habe mich einmal mit jemandem unterhalten, der regelmäßig im Dispo war. Und habe mich sehr gewundert. Denn wenn er sein Konto regelmäßig eine bestimmte Summe überzieht, aber nie mehr als das, und ein regelmäßiges Gehalt hat, dann kommt er ja mit seinem Gehalt eigentlich aus. Dann müßte er ja nur ein bißchen sparen, bis er ein entsprechendes Polster auf dem Giro hat. Sodann könnte er im gleichen Lebensstil weiterleben und bräuchte als Bonus keine Überziehungszinsen mehr bezahlen, er hätte sogar mehr zur Verfügung als vorher. Komisch, aber das kapieren die Leute nicht. #kratz

LG Mitzl :-)

Beitrag von ayd82 06.09.08 - 07:33 Uhr

Seh ich genauso..

Beitrag von schnuffelschnute 05.09.08 - 13:21 Uhr

Hallo!

Ich habe kein Dispo - will ich auch nicht, denn was ich nicht bezahlen kann, kaufe ich nicht.

Mein LG hat einen Dipso. Der wird aber normalerweise nur genutzt, wenn wir z.B. was einkaufen wollen, mit EC Karte bezahlen, auch, wenn nicht genug Geld auf dem Konto drauf ist. Das Geld wird dann in der Zeit darauf vom Sparbuch auf sein Giro überwiesen, damit es glatt ist

Gruß

Beitrag von ismena 05.09.08 - 13:24 Uhr

Nein, wir machen es nicht.

Lieber legen wir jeden Monat was zur Seite, damit im Notfall Geld da ist.

Aber wenn es gar nicht anders gehen würde, müssten wir eventuell das Konto überziehen...

Beitrag von biene81 05.09.08 - 13:24 Uhr

Ich habe frueher, als ich selbststaendig war, oefter den Dispo genutzt, denn Zahlungen kamen oft zu spaet oder gar nicht, also sehr unregelmaessiges Einkommen. Ich habe den Dispo aber nur genutzt, wenn ich musste und wenn ich wusste, dass bald wieder Geld reinkommt.
Inzwischen muss ich ihn nicht mehr nutzen, was zum grossen Teil am Verkauf meiner Firma liegt und auch am guten Gehalt meines Partners ;-)

LG

Biene

Beitrag von ciciotella 05.09.08 - 13:35 Uhr

vielen dank jetzt schon für eure zahlreichen Meinungen. Ich finde es wirklich immer wieder interessant wie auseinander die Meinungen gehen. Also auch bei uns ist der Dispo mal mehr mal weniger. Zur Zeit bauen wir, und haben vor ein paar Monaten erst 20.000 Euro bar auf unseren Bausparvertrag eingezahlt. ich denke mir so "es ist ja nicht so, als nagen wir am Hungertuch. Das Geld ist einfach nur woanders, nur nicht auf dem Konto ;-)". Ok, das ist zugegeben ein bißchen Schönreden, aber entspricht dennoch den Tatsachen. Diesen Monat ist wieder ein krasser Monat, aber nächsten Monat sieht es schon wieder viel besser aus.
Und die Zinsen, die wir alle 3 Monate zahlen, tun uns auch nicht wirklich weh. Die sind auch noch tragbar. Da nehme ich lieber den Dispo als an mein Sparbuch, oder schlimmer, an das meiner Tochter zu gehen.

Und mal ehrlich Leute, solange wir nicht Pooth mit Nachnamen heißen ;-)

Beitrag von coronacora 05.09.08 - 13:51 Uhr

Hallo,

wir hatten jahrelang einen Dispo von 2000€, und der wurde regelmäßig bis zum Limit ausgeschöpft. Seit ca. zwei Jahren haben wir den Dispo abgeschafft und siehe da, wir kommen auch prima ohne zurecht #freu.

Liebe Grüße,

Cora

Beitrag von twokid83 05.09.08 - 14:00 Uhr

Huhu,

also wir haben auch kein Dispo, haben es extra eingerichtet dass wir nicht überziehen könne. Wir wollen es beide nicht, aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn jemand den hat, ist halt jedem selbst überlassen.

Lg Jule

Beitrag von anyca 05.09.08 - 14:08 Uhr

Wir haben keinen. Für "Notfälle" haben wir immer eine eiserne Reserve auf dem Tagesgeldkonto - da kriegen wir nämlich Zinsen statt für einen Dispo welche zu blechen!

Beitrag von mariella70 05.09.08 - 18:43 Uhr

Hallo,
mein Mann und ich sind beide keine Freunde der hohen Zinsen und nutzen unsere Dispos nach Möglichkeit nie. Für Notgroschen haben wir ein gesondertes Sparkonto, an das wir greifen, wenn es eng werden sollte. Dort legen wir auch Geld für größere Anschaffungen zurück.
Wir geben nach Möglichkeit nur aus, was wir haben, dann muss halt mal ein Jahr gespart werden, bis das neue Sofa gekauft werden kann.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von rmwib 05.09.08 - 18:51 Uhr

HUHU.
Wir haben 3 Konten, jeder seins und ein gemeinsames. Ein Dispo gibt es auf keinem davon ;-) so kommt man gar nicht erst in Versuchung. Wir brauchten bisher aber auch keinen, konnte mir immer kaufen was ich wollte GSD ;-)

GLG

Beitrag von ciara_78 05.09.08 - 19:22 Uhr

Hallo

Also für mich wäre ein Dispo überhaupt nichts. Das sind mir persönlich viel zu hohe Zinsen, die man für die Überziehung an die Bank zahlen muss.

Ehrlich: Da warte ich mit gewissen Anschaffungen lieber etwas länger, bevor ich mein schwer verdientes Geld zum Fenster rausschmeisse.

LG, Ciara

Beitrag von ayd82 06.09.08 - 07:32 Uhr

Hallo...

das negative daran? die Zinsen die ich gezahlt habe!!

Was viele Leute einfach ausblenden.



Gruß ayd82

Beitrag von casperchen 06.09.08 - 10:04 Uhr

Hallo,

ich habe zwar einen Dispo, hab ihn aber nicht genutzt.

Ich persönlich finde, das Leute die diesen ständig nutzen, nicht mit geld umgehen können!

Gruss
Casperche

Beitrag von lena007 06.09.08 - 10:44 Uhr

Hallo,

wir hatten den Dispo mal VOLL genutzt, mich hat es so angestunken, das ich mit der Bank eine Regelung traf, jeden Monat wurde der Dispo am ersten um 150€ reduziert, noch 6 Monate und wir sind draussen und ich bin froh wenn ich den los bin, nie wieder einen Dispo #augen
Das verführt nur , kostet ein heiden Geld Überziehungszinsen (da wurde ich regelmäßig sauer wenn ich das sah)
Unsere Dame von der Bank meinte nur, "wir räumen ihnen jederzeit wieder einen ein;
NEIN DANKE , ich verzichte :-p
Wir verkneifen uns jegliche Kredite, aber mit einem Dispo haben wir uns ködern lassen #schmoll

Beitrag von manavgat 06.09.08 - 10:51 Uhr

Den Dispo zu nutzen, heißt immer einen Schritt im Abgrund zu stehen. Die Bank kann den Dispo nämlich jederzeit!!!! fällig stellen. Was dann?

Im übrigen ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll horrende Zinsen zu zahlen! Ob Du nun den Dispo versuchst rückzuführen oder aber auf etwas sparst - ist doch dasselbe: Du musst das Geld übrig haben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ichclaudia 06.09.08 - 14:56 Uhr

Hallo,

früher hatten wir einen Dispo und haben ihn auch genutzt. Dann hab ich es nicht mehr eingesehen, ständig ins Minus zu rutschen und hab den Dispo sperren lassen. Seit wir nicht mehr ins Minus gehen können, geht es uns finanziell besser !

LG Claudia

Beitrag von amory 06.09.08 - 18:55 Uhr

ich hatte meinen dispo mal bis zum anschlag ausgereizt.
das leif quasi so, dass ich anfang des monats bei 0 war und ende des monats immer dasselbe minus hatte....
dann hatte ich ein gespräch mit der bank, habe den dipso in einem jahr ausgeglichen (habe den quasi monatlich reduziert).

heute nutze ich ihn nicht mehr. habe aber immernoch einen, da das im notfall doch die shcnellste und einfachste lösung ist, an geld zu kommen.

bin aber froh, dass ich jetzt am ende des monats immer bei null bin. oder sogar drüber:)

Beitrag von shrekbaby 06.09.08 - 20:04 Uhr

Ich habe damals in meiner Ausbildung meinen Dispo immer um ein Azubigehalt überzogen, ich kam da einfach nicht raus obwohl ich jeden Monat sparen wollte.
Ich habe den Dispo dann vom Weihnachtsgeld abgezahlt und ihn dann sperren lassen.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand den Dispo gebraucht, allerdings sehe ich die enormen Zinsen die dafür anfallen, bei der VoBa waren das damals 17% !!!
Also mir passiert das nicht nochmal, da pump ich lieber meinen Mann an #schein

Beitrag von shrekbaby 06.09.08 - 20:06 Uhr

Sorry für die ganzen "ich" #schein

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