wollt einfach nur mal allen mut machen....

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von steppi75 05.09.08 - 12:29 Uhr

hallo an alle:-)
unsere tochter ist nun 11 monate alt und wir hatten immer probleme,was das schlafen anging. zu anfang hat sie nur auf meiner brust geschlafen,ich durfte sie nicht weg legen,weil sie dann nur geweint hat..irgendwann durfte ich sie neben mich legen ..sie schlief auch nur ein,wenn ich mich daneben legte..wir haben immer wieder probiert sie in ihr eigenes bett zu legen und irgendwann hat sie eine halbe nacht in ihrem bett geschlafen:-D ..wir mussten immer am bett bleiben und händchen halten bis sie eingeschlafen ist...ich war manchmal wirklich völlig fertig und habe gedacht,dass das nie besser wird...aber mittlerweile schläft sie allein ein mit ihrem teddy im arm! sie geht um ca. 19 uhr ins bett und schläft bis morgends 6 uhr durch..manchmal wacht sie noch einmal auf,aber dann braucht sie nur ihren schnuller oder ihren teddy und schon schläft sie weiter!
ich möchte allen,die vielleicht völlig verzweifelt sind, einfach nur mal mut machen. irgendwann klappt es...habt einfach geduld..
wir haben es geschafft ohne grausame methoden,die in büchern stehenund uns einfach nach den bedürfnissen unserer tochter gerichtet. egal was alle gesagt oder gedacht haben,weil sie ja so lang bei uns im bett geschlafen hat!

liebe grüsse
steffi

Beitrag von elvira79 05.09.08 - 13:00 Uhr

Hallo,

ich freue mich für euch und es ist auch nett, dass du anderen hier Mut machen möchtest.

Leider sorgen derartige Postings bei mir seit geraumer Zeit eher für Frustration. Unser Sohn ist 10,5 Monate alt und ohne Schlafbegleitung und hin und wieder stundenlanges Weinen geht immernoch nichts (trotz tragen, Bedarfstillen, Familienbett....).

Ich bin Trauzeugin meiner besten Freundin und werde wahrscheinlich den Junggesellingenabschied - den ich organisiert habe - nicht miterleben können, geschweige denn das Hochzeitsfest, da mein Sohn leider nicht ohne MEINE Begleitung schläft und zudem noch mindestens 3x die Nacht stillt. Ich bin müde, frustriert und traurig, seit über einem Jahr bin ich schwangerschafts- und babybedingt eine Stubenhockerin (zumindest was nächtl. Aktivitäten angeht). Natürlich ist es mir das wert für meinen Sohn, wobei andere Methoden für mich auch nicht in Frage kämen, da das nicht meine Einstellung zu Menschen und schon gar nicht zu meinem Kind ist. Aber ich bin jetzt zunehmend am Ende, verliere mehr und mehr die Freude, verliere mich selbst auch in diesem täglichen Haushalt & Kind-Trott, der mein Hirn verkümmern läßt.

Insofern: ich freue mich ehrlich für euch, aber verdammt: ich hätte das auch so gern und sehe selbst keine Besserung.

Whatever: in einem Jahr werde ich wohl drüber lachen, jetzt bin ich aber vornehmlich frustriert.

LG - Elvi mit ganz schwarzen Gedanken heute und quengeligem Sohn, den sie gerade 1,5 Stunden lang in den Schlaf getragen hat.....

Beitrag von coco_maus 05.09.08 - 16:07 Uhr

Hi Elvi,

ich kann dich gut verstehen. Lass dich mal #liebdrueck

Wann ist denn der Junggesellinnenabschied? Vielleicht könnt ihr es bis dahin einfach mal versuchen, dass er bei Papa einschläft!? Meine Freundin hat auch geheiratet und ich hatte schon Angst wegen dem JGA.

Wir haben zwei Wochen vorher unsere Maus zusammen ins Bett gebracht und manchmal dann auch Papa allein. Ich hätte nie gedacht, dass es funktioniert.... aber ich war am Tag des JGA von 16h bis nacht halb fünf frei... und ich hab danach trotzdem noch weitergestillt.

Ich wünsche es dir, dass deine Frustration nicht ganz so doll ist.... wobei ich dich gut verstehen kann, weil es mir auch so ging!

ALLES LIEBE!!!