Wer hatte von Euch schon Nachtod-Kontakte?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von hasiteddy 05.09.08 - 13:31 Uhr

Hallo

mein bester Kumpel/Freund ist vor 2 Wochen tot in seiner Wohnung gefunden worden von seiner Familie. Er starb an Unterzuckerung, er war seit seiner Kindheit Diabetiker.

Ich bin fassungslos und kann nicht glauben, dass er nur 34 Jahre alt werden durfte. Er hatte auch sehr viel Pech im Leben und hat es einfach nicht verdient, so einsam und unglücklich zu sterben.

Wir haben sooooo viel miteinander erlebt und ich sehe ihn immer vor mir.

Ich glaubte immer schon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich beschäftige mich sehr viel mit dem Thema und lese gerade das Buch "Trost aus dem Jenseits". Es ist echt ein Trost und man kann nicht mehr aufhören zu lesen.

Wollte mal fragen, ob es hier jemanden gibt, der auch daran glaubt und vielleicht auch schon derartiges erlebt hat, dass ein Verstorbener in Form von Gefühl, Wärme, Licht, Berührung, Worte oder komplettem Erscheinen kurz zurückkam, um etwas mitzuteilen?????

Ihr könnt mich auch per VK anschreiben, bin wirklich sehr interessiert und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir diese hochvertraulichen Erlebnisse schreiben könntet.

LG

#kerze für Dich, Zunfti !

Beitrag von chandini 05.09.08 - 13:55 Uhr

Oftmal wenn es Situationen gibt wo ich nicht weiterweiss dann denke ich immerzu sehr stark an meine Freundin Mandy die im Alter von 29 Jahren bei einem Verkehrsunfall sterben musste ... und vor ca. 2 Wochen habe ich in einer Situation wo ich nicht weiterwusste zu Mandy gebetet und Minuten später habe ich eine Entscheidung getroffen die ich später kaum nachvollziehen konnte. Aber es war die richtige Entscheidung wie ist später merkte ...

Ich glaube schon daran ...

#kerze#kerze#kerze#kerze#kerze#kerze für Mandy und Deinen Kumpel ...

#herzlich Chandini

Beitrag von daniko_79 05.09.08 - 14:20 Uhr

hallo

erlebt habe ich so etwas nur in einem traum ! Mein vater is im februar gestorben , ich war bis zum schluss bei ihm , die nacht nach seinem tod habe ich von ihm geträumt . ich habe mir so viele gedanke gemacht wie es jetzt weiter geht , mit dem erbe , dem geschäft , schulden und so weiter . in diesem traum traf ich meinen vater in unserem haus und ich stellte ihm die frage wie es weiter geht was auch michz zu kommt und er sagte ich muss nichts tun es passiert alles von alleine . er hatte recht . das tesament wurde eröffnet , deine freundin mit der er 5 jahre zusammen war war die haupterbin und wir haben unseren pflichtteil bekommen , wir kinder mussten uns um nichts kümmern und ist es irgendwie zugeflogen gekommen .

ich würde gerne mal gläserrücken machen oder so etwas um mit ihm in kontakt zu treten aber ich habe damit keine erfahrung .

dani

Beitrag von bobb 05.09.08 - 14:21 Uhr

meine oma und mein papa sind kurz nacheinander während der schwangerschaft mit meiner tochter gestorben.grad mein papa hat sich wahnsinnig auf die lütte gefreut,durfte sie aber nicht kennenlernen.
aber ich bin durch gewisse erlebnisse ganz sicher,daß mind.mein papa uns schon besucht hat.wenn du es genauer wissen möchtest,sag bescheid,kann ich dir dann beschreiben.

Beitrag von xoey 05.09.08 - 14:31 Uhr

Hey bobb,

mich würde es auch interessieren....

lg

Beitrag von hasiteddy 05.09.08 - 20:17 Uhr

Hallo,

klar bin ich interessiert, bitte erzähl davon !

LG

Beitrag von lenesiegel 05.09.08 - 22:02 Uhr

darf ich das auch erfahren, klingt jetzt schon tröstlich.

LG, Lene

Beitrag von bobb 05.09.08 - 23:09 Uhr

nachdem,was lobo von sich gegeben hat,wird das folgende nur mist sein.aber ich denke nicht,und ich denke,es gibt irgendwas "danach".wie auch immer.

meine tochter war sieben monate,da war meine mama(ihre heißgeliebte oma,die sie nach unserem umzug täglich sieht)im urlaub.ich hab ihr,wie jeden abend,bei uns im schlafzimmer die letzte flasche zum einschlafen gegeben.es war ein kleines licht an,draußen war es stockdunkel(januar,ca.21.00)und kein licht irgendwo an.normalweise trank nele die flasche ganz ruhig in meinem arm und schlief dabei ein,sie hatte auch immer schnell die augen zu.an dem abend machte sie auf mal die augen weit auf und guckte,na er starrte,richtung decke.ich sah dort nichts,keine schatten,kein glitzern oder sonstiges,was sie ablenken konnte.es sah auch eher aus,als würde sie nicht direkt die decke anschauen,also irgendwie was davor/dazwischen,kann es schlecht beschreiben.auf mal lächelte sie total herzlich und ließ sich nicht ablenken,reagierte nicht auf mich,was ich auch nicht kenne/kannte.sie blickte dann abwechselnd dauerlächelnd zu zwei punkten.ich sah immer noch nichts und sie reagierte weiter nicht auf mich,trank in der zeit auch nicht weiter.sonst hat sie auch nie mit dem trinken aufgehört.mußte ich ihr mal die flasche wegnehmen,gab es gemecker.dann auf mal schloß sie wieder die augen und trank mit nem total zufriedenen ausdruck weiter,ohne nochmal zu gucken oder abzubrechen.und sie hatte zuvor noch nicht geschlafen,kann also kein traum gewesen sein.
ich hab lange überlegt,was sie abgelenkt haben könnte.sie kannte den raum,es gab nichts neues,es war nichts zu sehen(nicht für mich).hab direkt danach mit meiner mama telefoniert und sie meinte auch,daß jemand dort sein konnte.es war der januar letzten jahres,ein jahr zuvor im januar war mein papa gestorben.viell.wollte er gucken,ob es der lütten gut geht,wenn oma schon nicht da war.fährt sonst nie weg.

dann gab es öfter beim essen folgende situation.nele saß lange beim essen/füttern so,daß sie richtung bücherregal gucken mußte.sie kannte es,auch dort gab es nichts neues.es gab immer mal wieder tage,da war sie plötzlich abgelenkt.ich muß dazu sagen,sie läßt sich beim essen leicht ablenken,aber nur,wenn es grund gibt(telefon klingelt,draußen fährt "tatütata"oder so).in solchen momenten gab es aber nichts.sie guckte dann immer richtung regal,lächelte,freute sich richtig und winkte...manchmal guckte sie dann auch irgendwie hinterher bis zur tür und winkte dann.und so schnell es ging,so schnell war sie wieder beim essen.ich hab sie ma gefragt,ob der opa bei uns war.sie sagte immer ja,sie kannte ihn ja von bildern.wenn ich fragte,ob uroma auch da sei,gab sie nicht immer antwort.und auch nur,wenn ich gemerkt hab,sie guckt wieder zwei punkte an.
ich bin ein totaler schisser,was diese themen angeht.aber der gedanke,daß mein papa viell.grad da war,hat mich immer sehr beruhigt.
ich bin davon überzeugt,daß mind.mein papa daher schon bei uns war.daß er seine enkelin sehen wollte.viell.beschützen wollte,als meine mama nicht da war.ich habe keine beweise,aber das verhalten meiner tochter spricht für mich bände.und sie war mit ihren sieben monaten damals ja auch nicht beeinflußbar.wenn ich sie jetzt mit etwas über zwei jahren frage,ob opa da war,sagt sie erst ja,dann nein.ich merke,es kommt auch drauf an,wann und wie ich sie frage.es kommt nichts überzeugendes.versteht ihr,was ich meine?

so,lange geschrieben,aber ich bin überzeugt,daß wir besuch hatten.und das hat nichts mit glauben zu tun.

Beitrag von maikemet 05.09.08 - 15:04 Uhr

Hab dir ne PM geschickt :D

Beitrag von stern76 05.09.08 - 17:08 Uhr

Hallo,

2001 ging es mir so mies, das ich in einer Klinik war. Und war an diesem Tag nur am heulen. Und konnte mich nicht beruhrigen und ich weiß, ich war alleine im Zimmer und das Fenster zu. Aber ich spürte ein Hauch von einem Wind und das Gefühl das legt sich ein Arm um mich. Ich kann das schlecht beschreiben, dannach wurde ich ruhriger und ruhriger. Ich hatte in der Zeit das Gefühl, ich war nicht alleine.

Dann 1996 es war ein Freitag Vormittag und ich mußte arbeiten. Bis dahin wußte ich das nicht. Aber ich in unsere Anmeldung war ein Waschbecken und ein Spiegel. Ich sah in diesen Spiegel und erschrank, da stand meine Oma auf der Straße. Ich erschrack und fragte meine Kollegen, ob mann meine Oma nicht sehen würde. Mein Chef und Kollegen verneinten und sie war dann auch weg. Eine Stunde später kam meine Schwester in die Praxis und erzählte meine Oma würde im Sterben liegen und ich solle mit kommen. Es war eh ein Wunder das mein Chef mich ließ. Seine Meinung, wir alle müssen sterben. ER ist Palistinäser(wird das so geschrieben) und hat da ja ein anderer Glaube. Naja, ich bin dan hin und meine Oma mußte noch eine Woche kämpfen bis sie dann starb. Es war auf einem Sonntag, wir fuhren hin und in der Halle war sie aufgebahrt. Wir saßen alle dort und sangen Lieder aus dem Gesangsbuch. Dannach mußte ich noch mal zur Toilette und in altes Zimmer, es war damals nicht mehr belegt. Und ich ging rein, sah ich meine Oma auf dem Stuhl. Ich dachte ich falle um. Sie lächelte mich an und gab mir das Gefühl. Ihr geht es gut. Als ich das erzählte, wollte mir das keiner glauben. Nur meine Mutter, es war ihre Mutter. Glaube es tat ihr auch gut das zu hören.

Ich bin überzeugt, nichts ist umsonst und nichts ist ein Zufall. Und da wir keine richtige Ahnung haben, was zwischen Himmel und Hölle noch passiert.

LG Anne

Beitrag von brianna123 05.09.08 - 19:18 Uhr

Hallo!

Ich habe so etwas noch nicht erlebt!

Meine Oma hat aber folgendes erlebt:

Es war während des 2. Weltkrieges. Sie war mit ihrer Freundin unterwegs und sah plötzlich den Bruder ihrer Freundin am Friedhofstor auf- und abgehen. Sie sagte dann ganz aufgeregt: Sieh mal, da ist ja dein Bruder! Aber die Freundin konnte ihn nicht sehen und fragte, wo er denn sei. Plötzlich war er nicht mehr da. Einige Wochen nach diesem Geschehnis erfuhren sie, dass der Bruder an diesem Tage gefallen ist.


Meine Mutter hatte auch mal ein Erlebnis! Mein Vater ist leider kurz nach seinem 50. Geburtstag verstorben. Nach 2 Jahren hatte meine Mutter wieder einen Freund. Als dieser Freund das erste Mal bei meiner Mutter übernachtet hat, fing morgens Papas Wecker an zu klingen, und zwar um 06:30 Uhr. Zu dieser Zeit ist Papa morgens immer aufgestanden. In den 2 Jahren hat der Wecker nie geklingelt und alles war abgestellt. Dafür gibt es keine logische Erklärung. Auch danach hat der Wecker nicht mehr geklingelt. Vielleicht ein Zeichen, dass mein Vater mit dem Freund nicht einverstanden ist?

LG

Sabrina

Beitrag von lobo1 05.09.08 - 19:35 Uhr

hallo zunfti.
glaube keinem, der behauptet kontakt mit den toten zu haben. das ist nur ein betrug und ein spiel mit der angst und mit den sorgen der hinterbliebenen.

liebe anne.

vielleicht würde es helfen weniger drogen zu nehmen.

und ich will keinem seine illusionen nehmen, aber warum sollte es etwas nach dem tod geben? keiner von uns ist wichtiger als eine ameise oder ein herbstblatt. versuche lieber hier zu leben. das leben danach ist nur ein geschäft mit der angst vor dem tod das sich die religionen ausgedacht haben, da die meisten menschen eine angst vor dem tod haben, weil sie nicht wissen was sie dann erwartet. und angst muss man davor nicht haben, denn es ist nachher nichts! alles vorbei. ist nicht sehr poetisch aber es hat auch mit poesie nichts zu tun, nur mit dem leben, welches mit dem tod unzertrennlich verbunden ist. und glaube auch keinem, der behauptet "kontakt mit den toten zu haben", er hat keinen und es hat auch keiner schon mal gelebt. lebe anständig und versuche freude zu haben und freude zu geben und Du wirst ohne furcht und ohne reue eines tages auch den letzten atemzug hier lassen.
:-)

schöne grüße und viel spaß bei der polemik

Beitrag von maikemet 05.09.08 - 19:44 Uhr

Ich würde an DEINER STELLE einmal die Drogen weglassen....!!!!!#kratz

So einen scheiss hier zu schreiben!!!!#gaehn

Beitrag von lobo1 05.09.08 - 20:01 Uhr

schön, dass du auch andere meinungen akzeptierst und offenbar hast du auch eine exzellente kinderstube :-(

Beitrag von maikemet 06.09.08 - 17:56 Uhr

Du akzeptierst doch die Meinungen von uns anderen auch nicht...sagst zu einer sogar das sie die drogen weg lassen soll...wasn da los?? o.O

Ja ,danke aber DU brauchst dir sicherlich keine Gedanken über meine Kinderstube machen...
A****

Beitrag von brianna123 05.09.08 - 20:03 Uhr

Hmmm, aber ich finde es gar nicht soooo unlogisch, dass das Leben weiter geht. Das sieht man doch auch im Herbst und Winter: Im Herbst verlieren die Bäume ihe Blätter, im Winter sind sie praktisch scheintot und im Frühjahr lebt alles wieder auf... #sonne

Beitrag von lobo1 05.09.08 - 20:13 Uhr

das passiert ja auch mit uns. nur etwas schneller. jeden tag. wir legen uns schlafen und sind "bis zum nächsten morgen tot". :-)
oder?
aber auch der baum legt sich mal hin und verrottet und ist auch weg.

schon mal mit dem gedanken gespielt, dass wir (die erde) nur eine zelle eines riesigen organismus sind und wir eigentlich keine ahnung haben, welche funktion wir hier haben und welche aufgaben verrichten? allerding - leider entwickeln wir uns langsam aber sicher zu einer "krebszelle", die sich und die umgebung vernichtet. was würde sich wohl bei diesem gedanken zum beispiel ein weißes blutkörperchen denken? :-)

Beitrag von tassima78 05.09.08 - 21:34 Uhr

Ich glaube Du hast nicht das Recht jemanden vorzuschreiben was er glauben soll oder kann.
Auf solche Leute wie Dich kann man hier echt verzichten.Sorry:-[

Beitrag von lobo1 05.09.08 - 21:39 Uhr

Du verwechselst Vorschreiben mit einem Vorschlag.
Es gibt welche die so denken und andere, die anders denken. Nicht verurteilen - leben lassen. (Ist auch nur ein Vorschlag.)
Ich habe doch auch Recht auf meine Meinung - oder?

Beitrag von tassima78 05.09.08 - 21:41 Uhr

Es kommt aber immer drauf an wie mann sich ausdrückt.Und bei Dir klingt es ein bisschen streng.
Trotzdem einen schönen Abend Tassi78

Beitrag von tiffels 05.09.08 - 23:28 Uhr

AMEN#augen

Beitrag von anja0511 06.09.08 - 01:03 Uhr

Hallo und schönen abend.

Also als erstes, respektiere ich deine meinung, auch wenn ich glaube es ist ein stakes Stück einfach zu schreiben "Vieleicht hilft es wenn DU wehniger Drogen nimmst"

Aber ich kann Dir definitif sagen das ich Deine meinung NICHT TEILE

Warum ?

Ganz einfach,..
Erstens mal weil ich selber auf der Schippe war.. nach ärztlicher Sicht eigentlich unmöglihc das ich da bin, und als die ärztin eigentlich meinen Tot bescheigen wollte, und ich mich selber im Bett habe legen sehen, wollte ich antworten, und war sauer, weil ich mich körperlich nicht bewegen konnte...

Ich konnte also nicht in den "wirklichen Leben" teilhaben, aber war da.. konnte alles sehen, alles hören...
Diese erfahrung habe ich in meinen Job in KKH sehr oft gemacht, wenn die Ärzte der meinung waren die personen sind halbtot, und bekommen nichts mit, udn ich habe stundenlang mit denen geredet, udn Sie wussten danach alles.

Mit meiner tochter habe ich verschiedene Erfahrungen gemacht.
Meine Omi ist in der wohnung von meiner mutter gestorben, und meine tochter hat dort mit ca 7 monaten eine rege "unterhaltung" mitten in der nacht geführt, so das mir selber unheimlich wurde.
Sie hat auch immer 2 unsichtbare freunde dabei gehabt, die mussten in Auto fahren etc... Das waren Ihre schutzengel.

Mein cousin ist mit 3 Jahren verstorben, ich war damals 8, wusste dies bevor es mir gesagt wurde.

Als ich 12 Jahre war, und in Deutschland zu besuch, wusste ich am todestag von meinen cousin (Ihr könnt verstehen wenn ich sage das ich den tag nicht auswendig wusste..) das meine Mutter "besuch" hatte..

Aber das sind alles viel zuviele Sachen, die ich erlebt habe, und auch manchmal erlebe, um Sie aufzulisten.

Ich glaube an ein Leben nach den Tot, und auch an die re-inkarnation.
Klar, es gibt viele charlatane, die Geld machen wollen, und gutgläubige Menschen ausnützen... Aber das ist ja nicht die Frage die hier gestellt wurde.

LG
Anja

Beitrag von lobo1 06.09.08 - 01:27 Uhr

Hallo Anja.

Ich wollte eigentlich niemanden beleidigen, war salopp gesagt (geschrieben), weil ich weiß, was mit diesem "wissen und können" betrieben wird. Das mit den Drogen sollte sich auch nur auf die Erscheinung im Spiegel beziehen.

All das, was Du beschreibst kenne ich auch, aber das bedeutet noch lange nicht und deutet nicht mal darauf hin, dass nach dem Tod noch was kommt. Ich möchte es auch keinem nehmen, wenn er so etwas glaubt, das nimmt einem wahrscheinlich doch die Angst vor dem Endgültigen etwas weg. Ich will auch niemanden seinen Gott wegreden. Jedem das seine. Ich kann nur nicht mehr die Leute erzählen hören wie sie sich mit toten unterhalten haben. Ich habe auch geträumt, dass ich meinen Bruder getroffen habe und er sagte mir im Traum wo ein Buch ist, welches ich schon einige Zeit suchte und es war wirklich dort. Allerdings habe ich es dort abgelegt und es mir in meinem Traum zusammengereimt. Und dass ich meinen toten Bruder gemocht habe und das er mir immer noch fehlt, das tat den Rest dazu, damit man das erlebte und das erhoffte zusammenfügt. Diesmal hatte es auch einen praktischen nützen. Auch tiere spüren, wenn der Tod kommt, bevor er da ist, warum sollten es also manche Menschen nicht auch tun. Aber es gibt keinen Beweis und auch keinen Grund dafür, dass es nach dem Tod noch etwas geben sollte. Und darum habe ich auch was gegen Religionen, die eigentlich keinen Trost spenden, sondern Hass gegen Andersdenkende und von Toleranz keine Spur. sonst soll jeder leben und denken was er will, er soll nur bitte keinem anderen was antun wollen, nur weil der etwas anders denkt. Keiner von uns hat den Patentschlüssel für jede Frage und jede Situation. Und für Die zwei imaginären Freunde Deiner Tochter hätte ich für Dich einen Link. Vielleicht wird es Dir dann bekannt vorkommen.

http://www.kurzgeschichten-verlag.de/weihnachtsgeschichten/weihnachtsgeschichte-178.html

Viel Spaß noch hier. Und glaube keinem, der Kontakt mit toten hat, er hat nur kontakt mit sich, mit Deinen Wünschen und mit deinem Geldbeutel :-)

lobo

Beitrag von anja0511 10.09.08 - 15:56 Uhr

Hy Lobo.

Sorry, aber ich hatte erst jetzt Zeit mir den link durch zu lesen.

Ist eine traurige geschichte, aber ich glaube nicht das Sie mit meiner tochter zu tun hat.

Genz einfach weil meine Tochter nie "aleine" aufgewachsen ist, das Sie vor einsamkeit sich Freunde ausdenkt.
Sie war immer mit kindern in kontakt.

Auch die "unterhaltung" die meine tochter mitten in der nacht gehabt hat, ist für mich nicht zu erklären.

Ich verstehe schon deine meinung, das leider zu viele Leute mit den "nachtoten" kontakt Geld machen, und ich vertrete die meinung das man kein Geld kassieren dürfte.
Selber gehe ich auch nicht zu "solchen Leuten"

Aber wenn es Menschen gibt die daran trost finden, ist es eigentlich ok, solange Sie nicht Ihr ganzes budget ausgibt.

Persönlich glaube ich an das "leben nach den Tot" und auch an reinkarnation.
Ganz einfach weil ich schon sehr oft situationen erlebt habe, wo ich das gefühl habe, es schon mal gelebt zu haben...
Oder hattest Du noch nie nas gefühl jemanden schon von immer zu kennen, den Du gerade erst kennen gelernt hast. ?
Kann es nicht sein das wir diese personen schon mal getroffen haben ?


Naja, egal wie, jeder hat seine meinung, und vertritt diese.

Liebe grüsse
Anja

Beitrag von robingoodfellow 10.09.08 - 20:41 Uhr

Hallo,

nur ein kleiner Gedanke für dich. Du schreibst es gäbe keine Beweise für ein Leben nach dem Tod. Ja, felsenfest beweisen kann es niemand, allerdings kann auch niemand beweisen dass es kein Leben nach dem Tod gibt.

LG

Puck

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