2. Wo im KIGa und schon ein ernstes Gespräch---bitte mal um Rat

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jandor 05.09.08 - 14:38 Uhr

Hallo ihr Lieben,

unser Sohn hat genau heute die 2. Woche im Kiga hinter sich. Wir haben morgens kein Theater und er freut sich auf den KiGa.
Heute war die ganze Gruppe zum Kigeburtstag bei einem Kind eingeladen (mit Erzieherin). Seine Erzieherin nahm mich beiseite und sagte "es muss langsam mal was passieren mit ihm..." Ich guckte dumm aus der Wäsche.
Er hat wohl heute beim Geb. die Kinder gehauen, mit Sand beworfen, ins Auge gepiekt etc. Keine Ahnung warum und wieso. Klar finde ich das blöde, aber ich kann von zu hause nichts machen. Er ist zu Hause zwar ein Wirbelwind, aber nicht aggressiv. Er hat Grenzen (die er natürlich immer wieder austestet) und ja,manchmal bin ich auch nciht so konsequent wie ich es vielleicht sein sollte.
Nun ist es aber so, daß er ausserhalb des KiGa keine weiteren Kinder zum spielen in der Nähe hat. Seine cousine sieht er zwar öfter, aber halt nicht jede Woche. dort ist das auch anders. Die ärgern sich gegenseitig und vertragen sich wieder.
Ich hatte den Eindruck, als wenn die Erzieherin meint, ich habe das unmöglichste Kind der Welt.
meine Freundin, die auch Erzieherin ist, meinte nun heute, das er immer, wenn irgendwas anders und ungewöhnlich ist, schnell übermütig wird, weil er das nciht gleich wechseln kann.
Wie sind eure 3-jährigen (Jungs) denn so im Alltag und im KiGa? Ist mein Kind echt unnormal, nur weil er auch mal rüpelhaft ist?
(versteht mich nciht falsch, ich finde das nicht gut, aber auch nciht unnormal in dem Alter)

Gruss J.
sorry das es doch so lang geworden ist---

Beitrag von mama21lm 05.09.08 - 15:58 Uhr

hy,
ich denke ersteinmal muss dein Kind seinen Platz in der Gruppe für sich selber finden.
leider weiß ich aus "kurzer" Erfahrung das solche, nicht bös sein, aber aus der Sicht der Kinder "Querschläger" in die Gruppen nur selten von den Kindern aufgenommen werden....
Und du schreibst ja selber:"Er hat Grenzen (die er natürlich immer wieder austestet) und ja,manchmal bin ich auch nciht so konsequent wie ich es vielleicht sein sollte."
Ich denke der Ansatz deines Denkens ist richtig und du solltest aus Liebe zu deinem Kind konsequent BLEIBEN!
Weil ich habe ein Kind was von meiner Freundin ihrem sohn genau so behandelt wird und für mich ist die Situation sehr schwer...
Liebe Grüße

Beitrag von maximami 05.09.08 - 16:11 Uhr

Liebe besorgte Mami,

ich wundere mich manchmal wirklich über die Erzieherinnen und ich kann wirklich nachvollziehen wie du dich fühlst. Weil was du schreibst, dass könnte original von mir sein, nur dass wir ein Jahr Vorsprung haben.

Unser Kleiner kam letztes Jahr im September in den Kiga. Und auch nach ca. 2 Wochen musste ich zum ersten Gespräch antanzen, weil der Kleine geschlagen hat, Sand geworfen etc. Du musst dir darüber keine Gedanken machen, dass ist eine ganz normale Anpassungsreaktionen.

Erstens wenn ich dass richtig interpretiere, war dein Kleiner vorher nicht in einer Krippe oder ähnliches. Woher soll er dann dieses Sozialverhalten gelernt haben. Die Kinder gehen ja in den KiGa, weil wir den Umgang mit vielen Kindern i. d. R. nicht vermitteln können. Und dass braucht einfach Zeit.

Bei mir ging es soweit, dass es nach ca. 4 Wochen hieß der Kleine hat Wahrnehmungsstörungen, die ich dann durch Kinderärzte habe abklären lassen müssen. Am Ende kam dann heraus, dass man Kleiner schlichtweg ein Temperamentsbündel ist, der seine Grenzen sucht. Und die werden im Kindergarten nicht immer so konsequent aufgezeigt, wie es sein sollte.

Es gibt viele Kinder, die sich damit zufrieden geben den ganzen Tag in einer Ecke zu sitzen und sich alleine bzw. mit anderen Kindern zu beschäftigen. Aber es gibt auch Kinder die einfach mehr gefordert werden möchten uns sich dann so die Aufmerksamkeit verschaffen. Es ist natürlich für die Kleinen einfacher negativ aufzufallen, wie positiv, weil positiv ist ja normal.

Mache dir nicht so viele Sorgen, gebe den Erzieherinnen die Erlaubnis bzw. bitte sie darum wenn er schlägt bzw. Sand wirft ihn aus der Gruppe rauszunehmen dann muss er einfach ein paar Minuten auf einem Stuhl sitzen. Ausserdem sollen sie wenn sie merken er versucht so aufzufallen, ihn einfach nehmen mit ihm was lesen, basteln oder ein Spiel zu spielen. Für dass werden sie bezahlt.

Bei uns hat die Methode sehr geholfen. Allerdings ist es schwierig dies den Erzieherinnen zu vermitteln ohne dass sie sich auf den Schlips getreten fühlen. Sag einfach, du hast mit dem KiA gesprochen und er hat dir diesen Tip gegeben, dass habe ich auch gemacht und sie fühlten sich ernst genommen.

Liebe Grüße
maximami

Beitrag von sooderso 05.09.08 - 17:14 Uhr

Hallo,
bei uns im Kiga gab es auch ein Kind, welches ständig Aufmerksamkeit brauchte. Konnte schlecht zuhören und schon gar nicht ertragen, wenn andere Kinder auch die Aufmerksamkeit der Erzieherin wollten. Die Mutter war auch der Meinung, ihr Kind ist halt etwas wilder und die Erzieherinnen sollten sich halt besonders um ihn kümmern, vor allem wenn er mal wieder an erster Stelle stehen wollte.
Es ging auch nicht lange gut, denn auch er mußte lernen sich anzupassen und das auch, wenn man etwas wilder ist nicht das Recht hat, überall der erste zu sein.
Auch wenn Kinder angeblich ruhig in der Ecke spielen, von denen man kaum etwas hört, bedeutet das nicht das diese weniger Aufmerksamkeit brauchen.

LG

Beitrag von nana141080 05.09.08 - 19:24 Uhr

ganz genau!hätte von mir sein können!das mit den ruhigen kids!;-)
langzeitstudien ergaben das die ruhigen kinder als erwachsene immer mehr hochrangige positionen im job haben als die die als kinder "rüpel" waren!in unserer gesellschaft ist nicht nur der der die besten ellbogen hat auch der beste.das müssen auch kinder konsequent lernen.was sie ja auch können!wenn sie vorbilder haben!:-)

lg nana(erzieherin)

Beitrag von aniko01 05.09.08 - 21:27 Uhr

Na das schreit ja nach

Zwei-Klassen-Gesellschaft!!

Genau das kotzt mich an! Wieder eine Erzieherin, die die Kinder schon schon im Kindergarten in 2 Schubladen steckt!:-[

Rüpel = schlechtes Elternhaus = schlechte Erziehung = später Harz IV Empfänger!

oder

liebes pflegeleichtes Kind = wohlhabendes Elternhaus = hervorragende Erziehung = später Bankdirektor!

Da könnt ich auf die Palme gehen! Das ist unsere Gesellschaft!:-[

Beitrag von nana141080 06.09.08 - 10:24 Uhr

schwachsinn!und da muß ich nun echt nicht mehr zu sagen.

Beitrag von 1982jenny 06.09.08 - 11:59 Uhr

Schwachsinn!!!!!

Wir haben nicht viel Geld, und unsere Kinder sind eher ruhig!

Und unsere Erzieherin nehmen ihn auch zu sich und spielen und und und....

die Rüpel werden auch mal aus der Gruppe entfernt das sie ruhiger werden! meist von besser verdienenden Eltern..

Also alles blödsinn kommt auch auf die Charakterien an der Kinder!

Beitrag von wolfsblume 06.09.08 - 08:24 Uhr

Gut das unsere Erzieherinnen nicht solche *bescheuerten*
Ansichten haben, sonst wäre der KiGa wohl leer. Manchmal frage ich mich echt ob manche Erzieherinnen noch normal ticken, die hier so einen Müll von sich geben.

Beitrag von nana141080 06.09.08 - 10:23 Uhr

was ist dein problem?hab ich was in der art geschrieben???so ein schwachsinn was ihr beide hier grad von euch gebt!!!ich sag wie es ist.nicht wie ich denke!
warum sollte ich denken das ein temperamentvolles kind ein schlechtes elternhaus hat?#kratz

man man man,ihr lest echt das raus was ihr wollt!!!zum glück gibts wenige wie ihr die so denken!!!

Beitrag von jandor 05.09.08 - 22:55 Uhr

Hi Maximami,

ich danke Dir für Deine Antwort. Nein, er war nciht in einer Krippe. Wir waren früher immer in der Krabbelgruppe. Aber dann durch einen langen Krankenhausaufenthalt meines Sohnes und einen Umzug nicht mehr. Und die Krabbelgruppe die ich hier gefunden habe, die mochte ich nicht. Naja, und von ab und zu mal (mit den gleichen) Kindern spielen können sie das nicht lernen. Da hast du (leider) Recht.

Ich bin eigentlich auch der Auffassung, daß die Kleinen das in der Regel schnell lernen, sich anzupassen und einzugliedern. Auch das es die Erzieherinnen geregelt bekommen sollten. (meine Freundinnen, die selbst Erzieherinnen sind, sehen das genauso) .
Aber als Mama hört man sowas natürlich nciht gerne. Vielleicht ja auch, weil man natürlich im Grunde ein total liebes Kind hat ;-)

Liebe Grüße zurück.
Jandor

Beitrag von tigerente2004 05.09.08 - 18:20 Uhr

Hallo,
beim Verhalten, denk ich kann es auch Aufmerksamkeit sein. Aber ehrlich, was in der Kindergartenzeit passiert, egal wie negativ er sich verhält - da müssen die Erzieherinnen sich ihren Respekt und Ordnung schaffen. Klar kannst Du ihn daheim zur Seite nehmen, dass es ihm auch weh tut wenn er piekt und so, aber generell schimpfen kannst Du da auch nicht...
Aber in Deiner Gegenwart, mußt Du dann schon konsequent handeln, klar ist es leicht zu sagen, sie regeln das alleine, aber oft eben nicht. Und viele Kinder meiden ihn dann irgendwann...
Daher solltest Du dann schon einschreiten und ihm sagen, dass er das nicht tun soll.
Gruß
Tigerente2004

Beitrag von jandor 05.09.08 - 23:00 Uhr

Hallo Tigerente,

ich denke Du hast Recht. Ich sollte zu Hause ein wenig mehr Konsequenz zeigen und "härter" sein. Manchmal ist man einfach zu schnell "eingelullt" oder mag auch nciht mehr.

Am Nachmittag mit ihm schimpfen über was, das im Kindergarten geschehen ist, halte ich auch nciht für gut. Das weiss er dann ja gar nciht mehr. Allerdings rede ich mit ihm darüber, sobald er mir vom KiGa erzählt und sage ihm auch, was falsch bzw. toll war.
In meiner Gegenwart gibt es "Gewalt" nciht. Das hat dann immer sofort Konsequenz, wenn es mal vorkommen sollte.

Vielen Dank und lieben Gruss
Jandor

Beitrag von helen2007 05.09.08 - 18:52 Uhr

Es kann aber auch einfach nur sein, dass er Kontaktaufnahme will.
Das ersich Kontakte zu den Kindern wünscht, und vielleicht lassen diese ihn nicht mitspielen und dann liegt es an der Erzieherin ihn mit zu integrieren .
gruss helen

Beitrag von altehex 05.09.08 - 19:29 Uhr

hi,
ich finde das kinder von anfang an umgang mit anderen kindern haben sollten.dann sind sie auch nicht solche außenseiter oder "schläger" im kindergarten!ich finde solche kinder immer sehr bemitleidenswert weil man genau sieht wie sie um aufmerksamkeit buhlen müssen.sie rutschen immer ins abseits und werden gemieden.
die erziehung liegt NUR bei den eltern.alle außenstellen(kiga,schule) sind nur unterstützend.es ist immer leicht zu sagen die anderen sind schuld.die müssen aufpassen!ne,erziehung beginnt zu hause.
du solltest öfter mit ihm zusammen kinder besuchen/spielkreise und ihm dann,wenn er "querschlägt",zeigen das du konsequent einschreitest wenn er gewalt ausübt!
und,es ist keinesfalls eine phase die jedes kind durchmacht!es hängt immer von mehreren faktoren ab wie ein kind sich sozial verhält.

altehex

Beitrag von jandor 05.09.08 - 22:48 Uhr

Hallo "Hex",

ich bin Deiner Meinung, daß die Erziehung bei den Eltern liegt. Allerdings mit Sicherheit nicht ausschließlich. Du hast einfach irgendwann nicht mehr die alleinige Erziehung. Warum denkst Du heißen die Kindergärtnerinnen "Erzieherinnen" und nicht Betreuer?
Die Lehrer bringen unseren Kindern viel bei.

---Erziehung und erziehen (lt. Duden von ahd. irziohan = herausziehen) bedeutet, jemandes Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern. ...---

Ich danke Dir für Deine Antwort, allerdings brauchst Du meinen Sohn nicht bemitleiden! Und im Übrigen ist mein Kind kein Schläger oder Aussenseiter. Er ist sehr wohl mit anderen Kindern zusammen. Wir waren in Krabbelgruppen und Sportkreisen. Er ist seit 2 Wochen! im Kindergarten und ich schrieb: er ist neben dem Kindergarten nciht mit anderen Kindern zusammen. Das heisst, daß er seit 2 Wochen (ausser seiner Cousine) nicht mit gleichaltrigen Kindern gespielt hat.

Desweiteren bekommt er absolut genug Aufmerksamkeit und Zuwendung und braucht nicht darum zu "buhlen". Und er ist nicht das Einzige Kind im Kindergarten, der mal mit Sand schmeisst. Auch mein Sohn wurde schon gehauen. Von eigentlich allen Kindern mti denen er in seinen 3 jahren zusammen war. Ich kenne KEIN Kind, das nicht mal irgendsoeine Phase hat. Auch die liebsten und ruhigsten Kinder haben schon gehauen oder sonstwas in der Richtung gemacht. Es sind meist nur die Mütter, die das entweder nciht sehen (wollen) oder zugeben (können).

Und glaube mir, wenn ich jetzt auch noch nachmittags mit ihm ein volles Programm haben würde, dann wäre er überfordert.

J.





Beitrag von ichclaudia 06.09.08 - 14:12 Uhr

Hallo,

ich denke auch, Kinder brauchen Gleichaltrige genauso wie Essen und Trinken - Denn nur durch den Kontakt zu anderen Kindern kann man ein vernünftiges Sozialverhalten lernen ! Ich bedauere es immer, wenn Kindern ausschließlich im Kindergarten Kontakt zu anderen Kindern aufbauen können. Rouven geht nachmittags entweder zum Sport oder besucht Freunde oder seine Freunde sind bei uns. Er ist - wenn es hochkommt - mal einen Nachmittag/Woche mit "uns ollen Erwachsenen" alleine !

Die Erzieherin unseres Sohnes hat uns erst letzte Woche bestätigt, wie super wir das handhaben: Sie sagte uns: In der ganzen Gruppe (23 Kinder) merkt man lediglich bei Dreien, dass sie regelmäßig nach der Kita noch Kontakt zu anderen Kindern haben, die anderen müssen sich dann wohl oder übel mit den Eltern begnügen...Das merkt man sowohl am Sozial- und Spielverhalten im Kindergarten als auch am Entwicklungsstand. Mein Sohn ist einer von den Dreien. ;-)

Völlig unabhängig davon, gibt es selbstverständlich immer mal wieder Streit unter Kindern, den diese im normalfall auch schnell wieder beilegen (sofern sie denn dazu in der Lage sind). Bei vielen Kindern hapert es daran, dass sie zu Hause nicht gelernt haben, sich bei anderen Kindern auch mal zu entschuldigen und andere Kinder zur Versöhnung "in den Arm zu nehmen"...

An die TE: Sorge einfach für regelmäßige Verabredungen mit seinen Kindergartenfreunden (und wenn es nur 2 x die Woche ist), dadurch lernen sie sooo viel...

LG Claudia

Beitrag von jandor 06.09.08 - 16:20 Uhr

Hallo Claudia,

selbstverständlcih brauchen Kinder andere Kinder. Da bin ich auch Deiner Meinung.
Nur wie ich ja eingangs schon schrieb: seit er im KiGa ist, hat er keinerlei Kontakt zu anderen Kindern. Das heisst seit 2 Wochen (was auch nciht stimmt, denn er hat zwischendurch mit seiner Cousine gespielt).

Sobald die Saison wieder eröffnet, sich das mit dem KiGa eingependelt hat, wollen wir auch in den Sportverein. Alleine schon, um die ganze Energie entladen zu können. Zum jetzigen Zeitpunkt jedoch würde ich ihn damit überfordern. Er braucht noch den Ausgleich zu Hause (die Ruhe auch mal alleine zu spielen).
Da mein Sohn von Anfang an nicht so zimperlich war, hat er sofort gelernt "Entschuldigung oder Das wollte ich nicht, war keine Absicht" zu sagen. Das gehört für mich zur normalen "Höflichkeitserziehung" mit dazu.

Alles in allem hätte ich nciht gedacht, das mein Beitrag zu so einer Diskussion führt. auch nciht, wie heftig manche Reaktionen sind.
Ich bin inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, daß alles gut und normal ist.
Jedes Kind hat mal seine 5 minuten, nur geben das die wenigsten zu. Und Du hast Recht...meist regeln sie das von alleine.

Gruss
J.

Beitrag von nana141080 06.09.08 - 18:47 Uhr

du solltest dir das hier nicht zu sehr zu herzen nehmen!jeder hat seine meinung und manche lesen auch gern böse zwischen den zeilen.

solange dein sohn im normalen maße sich ausprobiert und ihr und die erzieherin das nicht toleriert,ist es nun kein grund ihn in psychatrische behandlung zu geben:-p (mal übertrieben).
lg miriam

Beitrag von nana141080 06.09.08 - 10:35 Uhr

hi,
da ich mit meiner antwort von 2 überurbiamädels gleich belagert wurde,möchte ich dir meine meinung zu deinem thema noch sagen.
kinder die hauen oder mit sand schmeißen versuchen mit anderen in kontaklt zu treten oder wissen nicht wie sie sich wehren sollen.unsere gesellschaft ist nun mal hart und pickt sich die raus die am weitesten kommen könnten!das gefällt mir auch nicht,ist aber so.und,wenn ein kind im verlauf der jahre(nicht nach 2 wochen kiga!!!) immer auffällt durch gewalt,ja dann sollte man zu 90%im elternhaus schauen warum das kind es macht bzw sich so verhält.viele eltern wollen sich aber keine fehler eingestehen(damit mein ich jetzt nicht dich,der lütte ist ja noch nicht jahrelang so aufgefallen!)und verhindern somit das man dem kind ganz leicht helfen kann.es mag ja selbst nicht als außenseiter dastehen.
ja,erziehung gilt zuerst zu haus.meistens 3 jahre lang.dann werden die eltern unterstützt von anderen institutionen(krippe,kiga,schule).unterstützt,es wird nicht die erziehung abgenommen.denn die meisten kids sind ja bloß 4-5std.am tag im kiga oder schule(am anfang).

ich finde das diejenigen die hier gleich wieder so böswillig und uninformiert schreiben,diejenigen sein sollten die mal in sich gehen müssen um ihr sozialverhalten gegenüber anderen zu überdenken!

LG

Beitrag von jandor 06.09.08 - 16:10 Uhr

Hallo,

also ich hatte Deine Antwort wohl gelesen, habe aber nicht reagiert, weil ja einr regelrechte diskussion entstanden ist und ich mich da nicht auch ncoh reinhängen wollte.

Zu den erwähnten Studien sage ich mal nichts, weil ich denke, man kann anhand von 3 Jahren Kindergarten noch keine Rückschlüsse auf die Entwicklung eines Menschen machen. Bsp: jemand aus meiner Familie war als Kind immer superanstrengend, egoistisch und berechnend. Selbst in der Schule noch. Und heute ist sie ein liebenswerter Mensch, der es geschafft hat durch viel lernen und sich selber umerziehen eine super Position in einer grossen Firmal und eine glückliche Beziehung zu haben.
Trotzdem bin ich auch eher so eingestellt, daß die "richtigen Rüpel" das meist aus dem Elternhaus kennen. Und ich gestehe auch, daß auffällig oft (und das meine ich nciht abwertend) die Eltern aus den unteren Sozialschichten kommen.
Jedoch zähle ich meinen Sohn nun definitiv nicht dazu.
ich finde es auch total hefitg, was ich teilweise für Antworten bekommen habe und was da für Ausdrücke verwendet wurden. (z. B. schläger)
Definitiv JEDES Kind haut, beisst,krazt, piekt etcl irgendwann mal im Laufe seiner Entwicklung und das ist nicht gleich was Schlimmes. Nur geben es so viele "Supermamas" mit "Superkindern" eben nicht zu.
Nach langem Reden mit meinem mann und meiner besten Freundin (Erzieherin und Patentante) bin ich zu dem Entschluss gekommen, daß er einfach mit der Situation überfordert war und sich selber nciht zu helfen wusste.
Freitag (auch nach Lesen einger Antworten) war ich noch am Zweifeln und am Weinen. Heute denke ich das alles gut ist, wir als Eltern auf dem richtigen Weg und er völlig normal ist.

LG
(sorry das es nun doch so viel geworden ist :-)