Kind sagt Schatz und Hase zu seinem Papa!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von centala 05.09.08 - 15:53 Uhr

Was meint ihr dazu wenn ein 8 Jahre altes Mädchen Schatz, Hase oder den Vorname des Vaters zu seinen Papa sagt oder schreibt? Man sollte doch ein Kind so erziehen das es zu seinem Vater Papi oder Papa sagt und zur Mutter Mama oder Mami, alles andere sagt der Parnter und doch nicht ein Kind, oder?

Ich bitte um eure Meinung #blume

Beitrag von yvonnechen72 05.09.08 - 16:03 Uhr

Hallo,

meine Große hat mal "Yvonne" zu mir gesagt.Mir persönlich passt es nicht.Ich heiße für meine Kinder "Mami" oder wenn sie es lieber mögen auch alle anderen Varianten von Mutter.Die Kinder der Freundin meiner Mutter, haben ihre Mutter auch beim Vornamen genannt.
Ich denke, man kann nicht sagen, was "man" tun sollte.Es nützt ja nichts, wenn mein Kind "Mama" zu mir sagt und mir sonst auf der Nase herum tanzt.

Wie gesagt, das ist etwas, das jede Familie für sich selbst entscheiden muss.

LG Yvonne

Beitrag von meckikopf 07.09.08 - 13:56 Uhr

<<Es nützt ja nichts, wenn mein Kind "Mama" zu mir sagt und mir sonst auf der Nase herum tanzt.>>


Hallo Yvonne,

auch das stimmt vollkommen und so sollte es natürlich auch nicht sein!


Gruß M.

Beitrag von nusch 05.09.08 - 16:33 Uhr

Da hat sie sich vielleicht angwöhnt, zu sprechen wie die Mami?

Ich finde es auch nicht gut. Höre es gerne, wenn mein Kind zu mir Mama sagt.

Beitrag von xmarcix 05.09.08 - 17:06 Uhr

hallo


ich finde das nicht so schlimm! meine tochter sagt zu oder über meinen mann auch öfter hasibär- ich nenne ihn halt so.
hauptsache die beziehung stimmt zwischen eltern und kindern! irgendwann wird sich das mit den kosenamen auch wieder geben.


lg marcela

Beitrag von renate61 05.09.08 - 18:49 Uhr

Die Kinder wiederholen doch das was sie im alltagsleben wahrnehmen.Ich vermute das es *deine* Koseworte sind die sie äussert:-)
Sie verbindet also etwas positives damit.Meine Tochter sagt auch schon mal Schnuffelbär zu meinem Mann;-).Wir müssen uns dann regelmässig das lachen verkneifen.
Ich würde in Ruhe mit ihr reden,ihr erklären das es liebevolle worte zwischen Eheleuten sind und eben nicht zwischen Eltern und Kind:-)

Beitrag von lolia1 05.09.08 - 22:17 Uhr

Ich denke sie schreibt nicht über ihr Kind. Dieses würde dann ja so erzogen sein das es Papa oder Mama sagt#augen.

Sorry, aber mich regt es auf:-[, das manche meinen im Punkto Erziehung alles besser zu wissen. Und ganz besonders bei solchen Kleinigkeiten.

LG Petra

Beitrag von oberhuhnprillan 05.09.08 - 19:21 Uhr

"Man sollte doch ein Kind so erziehen das es zu seinem Vater Papi oder Papa sagt und zur Mutter Mama oder Mami, ..."

Ich finde solche pauschalisierenden Aussagen viel schlimmer!

Beitrag von nightingale1969 05.09.08 - 20:47 Uhr

#danke

Beitrag von dominiksmami 05.09.08 - 19:29 Uhr

Hallo,

also mir persönlich ( und meinem Mann auch) ist es auch lieber wenn mein Sohn uns mit Mama/Mami und Papa anredet, tut er auch!
Allerdings kam es eine zeitlang schon mal vor das er meinen Mann mit Vornamen ansprach *hust*..allerdings muß man sich die Situation volgendermaßen vorstellen:

Mein Sohn damals noch so 4 oder 5 und leider mit einer Sprachentwicklungsverzögerung behaftet, sprach seinen Papa mehr fach an weil er etwas von ihm wissen wollte :" Papa...Papiiii...Papaaaa...Papa hör mal...Papi" mein Mann war aber mit dem Kopf völlig woanders und hats einfach nicht gemerkt bis mein Sohn dann auf einmal in EXAKT meinem Tonfall völlig entnervt :" Mens Tefan nu hör doch ma" rief. *grins* ich fühlte mich eigentlich mehr ertappt...weil ich wirklich manchmal so entnervt bin *rotwerd*...aber nunja, kam vielleicht ein oder zweimal vor das er das sagte, wir haben ihm dann nochmal erklärt das mein Mann für ihn Papa und nicht Stefan heißt und gut wars.

Muß aber an und für sich wohl jeder selber wissen wie er sich anreden lässt.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von jel83 05.09.08 - 21:40 Uhr

Hi,

meine Tochter nennt mich oft beim vornamen
hab schon versucht ihr das abzugewöhnen
also hab sie ignoriert wenn sie gerufen hat
hab erst reagiert wenn sie was wollte wenn sie gesagt hat wie ich heiße! hab mit dem Ki.A drüber gesprochen...#bla
mittlerweile kommt dann auch mal ein Mum oder Mami
sie sagt auch oft Schatzi zu mir (so nenn ich sie oft)
So wie heute:Mami -Schatzi bitte kucken ich dir was zeigen bitte
Früher war ich richtig #schmoll manchmal kam ja auch TANTE EVI#schock aber jetzt
stört mich es nicht mehr, und ich find das auch nicht soo schlimm wenn die Kinder ihre Eltern beim Vornamen nennen, früher als ich noch keine Kinder hatte fand ich die Vorstellung schlimm
aber jetzt? alles #snowy

Beitrag von marionr1 05.09.08 - 21:58 Uhr

Hallo!

Luis hat öfter so Anwandlungen, dass er uns mit Vornamen anspricht. Irgendwann sagt er auch wieder Mama und Papa.
Was ich schlimmer finde, Cheyenne hat die Tage Mama gesagt und ist zu meinem Mann gekrabbelt#schock#kratz.

Lg Marion

Beitrag von coco1902 06.09.08 - 15:01 Uhr

Äh-.... Dein Kind ist grad mal ein Jahr ( Du sast, sie krabbelt noch)

Meine Tochter ist auch zu Papa gelaufen und hat Mama gesagt. Die Kinder lernen eben sprechen und da ist alles Mama oder Papa oder eben das wort, was sie grade lernen....

UND????????:-p

Beitrag von fee03 05.09.08 - 22:28 Uhr

Man sollte ein Kind zu einer freien und selbstständigen Person erziehen und nicht zu einem Papagei!#augen

Das Kind hat sich das abgeguckt und wird es auch irgendwann wieder langweilig finden!

Kann nur nicht verstehen, dass man um jedes noch so kleine nicht "normale";-) so einen Stress macht!


In diesem Sinne

die fee

Beitrag von 7of10 06.09.08 - 16:29 Uhr

#pro

Beitrag von alteschwedin1981 06.09.08 - 12:59 Uhr

Hallo,
in die Gruppe meiner Kinder geht ein Mädchen, welches ihren Vater IMMER mit dem Vornamen anspricht! #kratz

Ich finde das auch etwas befremdlich, hatte auch im Hort so einen "Fall" ;-) , diese Kinder werden eben anders erzogen. Finde ich komisch, aber es gibt Schlimmeres.

Schatz und Hase finde ich mehr als übertrieben. #gruebel

LG Manuela
(die IMMER die "Mami" bleiben wird :-p)

Beitrag von kja1985 06.09.08 - 15:17 Uhr

Meine Tochter spricht meinen Mann manchmal mit Vornamen an. Meistens aber mit Papa. Letztendlich ist es doch egal, das sollen die Kinder machen wie sie wollen. Aber ich bin gern eine Mama.

Beitrag von carrie23 06.09.08 - 16:13 Uhr

Wo ist das Problem?
Ok Schatz, Hase ist schon ungewöhnlich, aber der Vorname ist vollkommen ok.
Ich kenne einige die ihre Eltern beim Vornamen nennen und finde dass hat NICHTS mit Falsch erzogen zu tun.

Beitrag von beth22 06.09.08 - 19:58 Uhr

Hallo!

Ich denke das ist nur eine Phase von ihr.

Ich kann mich nur schwach dran erinnern das ich zu meiner Oma früher öfter Mutti gesagt habe, aber nur weil es meine Mama immer zu ihr sagte, irgendwann hab ich wieder Oma gesagt (so wie meine Mama dann auch #hicks).

Meinen Papa nenne ich oft "alter Falter" #schein , weiß auch nicht weshalb aber es stört ihn überhaupt nicht (mein Bruder sagt es mitlerweile auch zu ihm :-p ).

Du siehst - es wird alles nur nachgeplappert was man hört.

LG
Sandra

Beitrag von meckikopf 07.09.08 - 13:52 Uhr

Hallo,

also ich finde es auch nicht gut, wenn man zu den Eltern den Vornamen sagt! Warum, kann ich nicht so genau sagen, aber ich finde, es "passt" einfach nicht, denn zu den Eltern "sollte" man halt doch ganz traditionell Mama und Papa oder Mutti und Vati (je nachdem und wie es halt jeder mag) sagen. Und ich würde es auch nicht "erlauben", von den Kindern mit dem Vornamen angesprochen zu werden - und damit meine ich, dass ich das zwar nicht "bestrafen" würde, sondern einfach nicht darauf reagieren würde, wenn das/die Kind/er etwas (von mir) will/wollen und mich beim Vornamen nennen würde.

Die Großeltern nennt man ja auch nicht beim Vornamen - und ich finde es auch viel, viel schöner und "netter", wenn man Eltern und Großeltern NICHT beim Vornamen nennt, sondern, wie gesagt, Mama und Papa bzw. Mutti und Vati und Oma und Opa bzw. Omi und Opi zu ihnen sagt.


Aber Vornamen wie Schatz und Hase finde ich nun nicht "schlimm"!


(M)eine Bekannte hat mal vor Jahren eine Zeit lang in einer Familie als Haushaltshilfe gearbeitet, wo der damalige 5jährige Sohn die Eltern auch beim Vornamen nannte. Als ich dann gesagt habe, dass ich das nicht gut und in Ordnung finde, hat sie mich doch als "total altmodisch" bezeichnet!#augen#klatsch#kratz
Das ist mir aber vollkommen wurscht, denn ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung - und bin da auch "gerne" als "altmodisch"(???)#kratz#gruebel "verschrieen"!



Gruß M. (die meint, nicht jeden "Mode-Furz" mitmachen zu müssen!;-):-D)

Beitrag von meckikopf 07.09.08 - 17:03 Uhr

Mir ist dazu noch etwas eingefallen (und leider kann man hier ja nicht editieren, so dass man auch nichts in seinen vorigen Beitrag einfügen kann :-(#schmoll):

Ich erinnere mich noch ganz genau - mit 14 war ich mal eine Zeit lang in einem Bastelkurs - und die damals 5jährige Tochter der Leiterin dieses Kurses nannte ihre Mutter ebenfalls beim Vornamen. Sie sprach damals mal von ihrer Mutter als von der... (Vornamen der Mutter) und da es in diesem Kurs keine mit diesem Vornamen gab, fragte ich nach - und erfuhr dann, dass sie damit ihre Mutter meinte.

Und was soll ich sagen... ich fand das damals auch mit 14 schon sehr befremdlich und "irgendwie" nicht gut.