wie entbienden ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von cristmas 05.09.08 - 16:09 Uhr

HAllo zusammen

nach meiner ersten Geburtsvorbereitungsstunde kommen solangsam Gedanken wie und wo ich mein Kind gebären möchte ....... tja vielleicht sind ein paar werdende Mamis oder auch schon Mamis da, die mir evtl ihre Meinungen und Erfahrungen zum Thema Geburt ambulant oder Krankenhaus sowie übers Hebammenhaus geben können.
liebe Grüsse Cristmas

Beitrag von yvivonni 05.09.08 - 16:22 Uhr

Hallo,
da ich nur KH entbindungen kenne, kann ich sie auch nur empfehlen.
Vorteil ist einfach das alles Medizinische greifbar ist, falls etwas nicht ganz glatt läuft.
Unser KH hat auch eine Kinderint. auf der entbindungsstation, brauchte sie zum Glück nicht.
Aber ich fühle mich halt sicher aufgehoben.

LG Yvi mit nr.5, 22.Woche

Beitrag von qrupa 05.09.08 - 16:30 Uhr

Hallo

alle Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile.
Du solltest dir am besten Überlegen was dir bei der Geburt wichtig ist. manche brauchen unbedingt eine Intensivstation um sich gut aufgehoben zu fühlen, anderen ist es wichtiger dass sie durchgehend von der gleichen Hebamme betreut werden oder legen wert darauf, dass so wenig wie möglich ind en natürlichen verlauf eingegriffen wird.
Überleg dir was dir wichtig ist, und worauf du lieber verzichten möchtest. Ich denke, das wichtigste ist, dass du dich gut aufgehoben fühlst und vertrauen zu den Hebammen hast.
Mir persönlich ist z.B. eine Intensivstaion völlig egal gewesen, sondern ich wollte so natürlich wie möglich mein Baby bekommen und hab dafür sogar noch bei ET+10 die Klinik gewechselt, weil ich in unserer ursprünglichen Notfall Wunschklinik (hatten ursprünglich eine Hausgeburt geplant, aus der leider nichts geworden ist) mich zum Schluß sehr schlecht beraten und betreut gefühlt hab.

LG
qrupa

Beitrag von luckylena 05.09.08 - 16:54 Uhr

Hallo :-)

also ich habe 6mal im KH entbunden. Erste Mal war ein Not Ks,dann spontan mit zwei Nächten im KH bleiben und dann 4mal ambulant...
Beim 6.Mal wollte ich eigentlich im Geburtshaus,aber die Kosten waren mir zu hoch dafür das ich im KH umsonst entbinden kann...und ich war auch ganz froh drüber.Denn die Entbindung fing mit Blutungen,wo ma auch erst nicht sehen konnte obs die Plazenta war oder nicht.Unter den Presswehen wurde dann klar das ich doch ne Plazentaablösung hatte und meine Tochter und ich Glück im Unglück hatten...
Nun bin ich mit dem Siebten schwanger und auch dieses wird wenn alles gut geht ambulant kommen....

LG Steffi mit Zwrg Lukan inside

Beitrag von jujo79 05.09.08 - 17:09 Uhr

Hallo!
Tja, das ist echt eine schwierige Entscheidung. Ich habe mich bei meinem Sohn für eine ambulante Geburt im Krankenhaus mit einer Beleghebamme entschieden. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und werde es diesmal auch wieder so machen. Da wir umgezogen sind, musste ich mir allerdings eine andere Beleghebamme und ein anderes Krankenhaus suchen.
So, nun mal meine Gründe für diese Entscheidung:
Bei der ersten Geburt war ich mir halt doch nicht so ganz sicher und wollte lieber in ein Krankenhaus, wegen der ganzen medizinischen Versorgung, wobei das KH, in dem ich war, keine Kinderstation hatte. Wenn also etwas gewesen wäre, hätte ein Krankenwagen unseren Sohn in ein 10min entferntes KH fahren müssen. Eine Notfallversorgung hätte es aber auch in dem KH, in dem ich entbunden habe, gegeben.
Als ich erfahren habe, dass es Hebammen gibt, die einen die ganze Geburt über begleiten, habe ich mich sofort entschlossen, mir so eine zu suchen. Ich fand den Gedanken einfach beruhigend, dass ich während der Geburt eine Person an meiner Seite habe, die ich schon von den Vorsorge-Untersuchungen kannte, die nicht irgendwann ihre Schicht zuende hat und deshalb durch eine andere Hebamme ersetzt wird und die uns auch nach der Geburt zu Hause betreuen wird. Die Notwendigkeit nach der Geburt noch ein paar Tage im KH zu bleiben, habe ich nicht gesehen. Denn wenn etwas mit mir oder unserem Sohn nicht in Ordnung gewesen wäre, hätten die mich ja auch nicht entlassen. Es war dann einfach schön, 4 Stunden nach der Geburt nach Hause zu fahren und dort seine Ruhe zu haben. Wir haben den ganzen Tag zu dritt auf unserem Bett gelegen und unser Glück genossen :-)!
Da ich durch den Umzug den FA wechseln musste und an einen geraten bin, der eng mit einer Hebammenpraxis zusammenarbeitet, in der man auch entbinden kann, habe ich erst überlegt, ob ich dort mein 2.Kind zur Welt bringe. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden, weil ich keine "feste" Hebamme gehabt hätte, bei den Vorsorgeuntersuchungen und auch während der Geburt nicht. Mir war es sehr wichtig, eben keinen Schichtwechsel zu haben. Sonst hätte ich das vielleicht auch gemacht.
Falls du also noch die Möglichkeit hast, eine Beleghebamme zu finden (leider sind die in der Regel sehr früh ausgebucht), würde ich mir eine suchen und mit ihr zusammen ins Krankenhaus gehen. Dazu kannst du einfach in dem Krankenhaus anrufen, das du dir ausgesucht hast (falls du das schon hast, sonst einfach bei allen in der Nähe anrufen), und dort fragen, welche Beleghebammen es gibt. Allerdings musst du wissen, dass du zumindest als Kassenpatient die Rufbereitschaftspauschale für die Hebamme selbst bezahlen musst, die schwankt so zwischen 150 und 200€. Mir war es das aber absolut wert!
Bei Geburtshäusern dürfte es vielleicht auch schon etwas schwierig sein, noch einen Platz zu bekommen. Und dauch dort musst du mit Kosten rechnen, die zu selbst übernehmen musst.
Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. Viel Glück beim Entscheiden!
Grüße JUJO