Die erste Woche Krippeneingewöhnung...

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von marmelinchen 05.09.08 - 19:22 Uhr

Hallo Mädels,

mein kleiner Artur Willi (14 Monate) und ich haben die erste Woche in der Kinderkrippe hinter uns.
Naja, was soll ich sagen. Hätte nicht gedacht, dass es sooo schwer wird. Die ersten beiden Tage war ich mit in der Gruppe, die ganze Zeit. Artur war nur in meiner Nähe. Wenn er irgendwo hinwollte, nahm er meine Hand, und ich musste mitgehen. Mittwoch habe ich ihn dann für 30 min mal allein in der Gruppe gelassen. Er hat mächtig geweint, als er mich nicht merh fand. Ließ sich dann aber etwas beruhigen von der Erzieherin. Gestern war es eine Stunde und heute 1 1/2 Stunden, die ich weg war. Jedesmal gab es Tränen...:-(
Seit dieser Woche ist er besonders anhänglich. Ich kann keinen Schritt ohne ihn tun. Nicht einmal seinen Mittagsschlaf will er allein machen. Mein armer kleiner Spatz.
Aber ich weiß, dass er das schaffen wird. Wir haben ja auch keine andere Wahl. Ich muss ja schließlich wieder arbeiten.

Wie sind eure Erfahrungen mit der Eingwöhnungszeit?

Danke fürs Zuhören.

LG Katrin

Beitrag von radoki 05.09.08 - 19:30 Uhr

Du Arme-
das ist anfangs immer hart. Wichtig ist aber, das Du Dich bewußt von ihm verabschiedest- wenn Du Dich einfach wegschleichst ist ja klar , dass er Angst bekommt. Oder verabschiedest Du Dich?
Hat sich mir jetzt nicht so ganz erschlossen aus Deinem Text.
ch kann Dich jedenfalls dahingehend beruhigen, dass die meisten Kinder beim Abschied heftig weinen und sich dann aber rasch wieder beruhigen und was anderes spielen. Bei meinen Großen jedenfalls war es so. Mein Jüngster kommt übernächste Woche auch in die Kita- mir grauts auch vor der ersten Zeit- deshalb: Kopf hoch!
P.S. nen superschönen Namen hat Dein Sohn!

Beitrag von lieselliesel 05.09.08 - 19:41 Uhr

Hallo,

das wird sicher besser. Aber es gibt wohl auch manche Kinder, die immer kurz weinen, wenn man sie abgibt. Das heißt nicht, dass sie sich nicht wohl fühlen. Wichtig ist nur, dass er sich von der Erzieherin wieder beruhigen lässt. Das heißt, dass er sie als Bezugsperson akzeptiert hat.

Wenn es dir sehr stressig für deinen Kleinen vorkommt, frag doch, ob man mit dem verlängern der Trennungszeit noch ein bisschen langsam machen kann. Nur so als Anhaltspunkt: Bei uns in der Krippe sind die Eltern planmäßig die ganze erste Woche mit im Raum. Wenn das Kind es scheinbar gut toleriert, wird auch schon früher getrennt. Dein Kleiner ist also völlig im Rahmen und wir dsich wie die allermeisten Kinder super eingewöhnen.

Alles Liebe, Ma

Beitrag von ania77 05.09.08 - 20:59 Uhr

Hallo Katrin!
Ich hab es grad hinter mir und ich kann dir nur sagen - halt durch, es wird besser! Mein Kleiner wird jetzt 18 Monate, wir hatten im Juli die Eingewöhnung.
Ich sollte auch schon früh gehen. Immer hat Dominik geweint. :-(
Dann hatte die Kita zu, und jetzt sind wir wieder seit etwa 2 Wochen jeden Tag da und siehe da, seit 2 Tagen weint Dominik nicht mehr wenn ich gehe!!!#huepf Sonst hat er sich an mir festgeklammert und schrie. Etwa 2 Min. nachdem ich weg war, wars schon vorbei, er hat schon gespielt. Ohne Probleme. :-p
Deshalb sag ich dir, auch wenns schwer fällt und Du schlechtes Gewissen hast, verabschiede dich kurz, sag daß Du bald wiederkommst und geh. Er wird es auch schaffen...Und Du auch.#liebdrueck
Ganz liebe Grüße
Anna

Beitrag von flauschiraupe 05.09.08 - 21:03 Uhr

Hi!

Bist du einfach so raus oder hast Du dich verabschiedet? Man sollte sich immer verabschieden. Heimlich gehen wäre gemein.
Bei uns ist die Eingewöhnung anders. Vor dem eigentlichen Krippenstart durften wir nachmittags ab 15 Uhr mit Spielen kommen. Da sind kaum noch andere Kinder da. Wenn die richtige Eingewöhnung ist, dann 15 Uhr ohne andere Kinder. Es geht darum, das Kind und Erzieherin sich kennenlernen und sie eine Bezugsperson wird. Dies geht so 1-2 Wochen und dann Frühs mit laangsamer Steigerung der Zeit und des Weg seins. Und ich verabschiede mich immer.
KOpf hoch, das klappt schon!

LG Romy

Beitrag von rina1982 06.09.08 - 12:30 Uhr

Hallo Katrin!

Ich will "meinen Kolleginnen" ja nicht zu nahe treten, aber so wie ich deinen Beitrag verstehen, ging die erste Eingewöhnungswoche viel zu schnell für deinen Sohn.

Bei uns in der Krippe machen wir es so:
Geplannt wird, dass die Mutter die erste Woche immer dabei ist. Eine Trennung wird frühstens für die 2. Woche geplant. Zuerst stellt sich die Erzieherin vor, die die erste Bezugsperson für das neue Kind wird und zeigt dem Kleinen die Räume. Die Mutter sollte sich so weit wir möglich zurückhalten, aber das Kind nicht zurückweisen, wenn es auf ihren Arm möchte. Spiel angebote sollten aber nur von der Erzieherin kommen um eine Beziehung zum Kind aufbauen zu können und das Kind soll ja lernen mit der Erzieherin und den Kindern zu spielen und nicht mit der Mama in einem neuen Ort.
Wenn das Kind nur noch selten, die Mutter aufsucht, erfolgt die erste Trennung. Das kann auch schon in der ersten Woche passieren, sollte aber hier noch nicht erzwungen werden. Dann muss auch ein klarer und zügiger Abschied vom Kind erfolgen damit es lernt, dass Mama nie einfach so verschwindet, sondern sich immer verabschiedet, das gibt dem Kind Sicherheit.

So eine Eingewöhnung kann schnell gehen (man sagt auch 6 Tage Eingewöhnung) oder halt länger dauern (ca. 21 Tage Eingewöhnung). Auf jeden Fall sollte man dem Kind die Zeit geben, die es braucht, dass ist schließlich ein wichtiger Schritt für die Kleinen und auch für die Eltern!


Liebe Grüße Rina

P.S.: Klar weinen manche Kinder beim Abschied (Trennungsschmerz) und meistens beruhigen sie sich auch schnell wieder aber das dein Kleiner "mächtig weinte" und sich nur ein bisschen beruhigen ließ, find ich persönlich nicht so gut.

Beitrag von lieselliesel 06.09.08 - 15:31 Uhr

Geb dir ja recht. Ist bei uns in der Krippe auch so.

NUUUUR: was bringt der TE deine Antwort? Dass sie eine sch... Krippe hat? Ihr fällt es sicher auch so schon schwer genug ihr Kind abzugeben.

Gruß, Ma

Beitrag von rina1982 06.09.08 - 17:37 Uhr

Ich meinte das nicht böse!!!

Ich will ihr damit sagen, dass sie es auch anders geht und dass sie mit der Erzieherin reden soll!
Wenn sie sagt, dass ihr das zu schnell geht und das sie, wenn sie Zeit hat, die Eingewöhnung langsam durchführen möchte. Eigentlich dürfte es da doch keine Probleme geben, wenn die Mutter einfach noch ein paar Tage dabei bleiben möchte.
Ich finde es besser, wenn eine Mutter mir ihre Wünsche mitteilt, als wenn sie einfach gar nicht mehr kommt, weil sie denkt, das wir eine schlechte Kita sind.

Wenn das allerdings nicht geht, weil Katrin gleich wieder arbeiten geht:
Keine Sorge Artur gewöhnt sich an die Situation und wird auch Spaß haben in der Krippe. Der Trennungsschmerz ist völlig Ok. Wichtig ist, dass du dann das Kind an die Erzieherin übergibst (das zeigt ihm, das du vertrauen zu ihr hast) und dich schnell aber liebevoll von ihm Verabschiedest.
Und niemand sollte ein schlechtes Gewissen haben, weil er sein Kind in eine Krippe gibt!

Liebe Grüße Rina