Erfahrungen mit Swoopo (Telebid) u.a.?

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von jade63 06.09.08 - 15:22 Uhr

Hallo ihr,
ich möchte mir ein Notebook zulegen, habe auch schon ein Auge auf so ein kleines, niedliches und vergleichsweise preiswertes geworfen.

Nun habe ich diverse Auktionshäuser gefunden, bei denen man eben dieses Notebook noch viel preiswerter "gewinnen" kann ("ersteigern" ist wohl in dem Zusammenhang nicht das richtige Wort).

Wenn ich da sehe, dass der Geldeinsatz inklusive aller Kosten für Preis, Gebote kaufen und Versand bei einigen nicht mal bei 30 € liegen, dann tun mir die 400 € leid, die ich im Laden dafür bezahlen müsste.
Zu gerne würde ich das mal versuchen!

Andererseits...
Ich sehe auch, dass das gleiche Notebook mal 10 € und eine Stunde später für 200 € über den Tisch geht.
Ich weiß, wie das Ganze funktioniert.
Ich weiß, das Ganze hat mehr mit einer Lotterie zu tun als mit einer Versteigerung.
Ich weiß auch, dass ich da unheimlich viel Geld verlieren könnte....

Ja, eben, könnte... oder auch nicht?

Muss man einfach nur cool genug sein, die ganze Auktion durchzuhalten? Ich habe jetzt etliche Auktionen beobachtet und noch keinen Gewinner gesehen, der dabei nicht gespart hat.

Oder wird das Ganze auch irgendwie gesteuert?
Manchmal kommts mir fast so vor...
Schließlich können sie nicht alle Geräte so billig weggeben, sonst gäbe es keine Gewinne für die Betreiber.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen "Auktionen"?

Wäre nett, wenn ihr diese teilt.

LG Jade

Beitrag von ichbinsdochnur 06.09.08 - 20:46 Uhr

Hallo,
bei Telebid musst du aber doch bids kaufen.
Wenn du aber für z.B. insgesamt 200 Euro bids kaufst und bei verschiedenen Angeboten bietest kann es ja schon sein, dass Du mehr ausgibst.
Auch wenn jemand ein Notebook unter Wert gekauft hat, weißt du doch nicht wieviel bids er in seiner ganzen Zeit für all seine Gebote gebraucht hat.
Oder? #kratz
lg

Beitrag von jade63 07.09.08 - 01:41 Uhr

Doch, wieviel der Gewinner ausgegeben hat, das wird direkt angezeigt und auch in die Ersparnis eingerechnet.

Wieviel alle Bieter insesamt ausgegeben haben, das kann man sich am Endpreis ausrechnen.

Ein Beispiel:
Nehmen wir an, es wird ein Teil für 50 € ersteigert, das mit einem empfohlenen Preis von 400 € angegeben ist. Nehmen wir weiter an, der Gewinner musste dafür nur 20 Gebote einsetzen.
Dann hat er für die 20 Gebote 10 € bezahlt, dazu die 50 €, macht 60 € und eine Ersparnis von 85 %. Das alles sieht man.

Was man nicht sieht: Da die Auktion bei 0 € beginnt und sich mit jedem Gebot um 10 Cent erhöht, waren insgesamt 500 Gebote notwendig. Jedes Gebot kostet 50 Cent, alle zusammen also 250 €. Die 10 € vom Gewinner werden angezeigt, die restlichen 240 €, die die anderen Bieter insgesamt verloren haben, dagegen nicht.
In dem Beispiel haben die Veranstalter wahrscheinlich gerade mal den Einkaufspreis rausbekommen, bei anderen auktionen liegt der prozentuale Gewinn für den Veranstalter im vierstelligen Zahlbereich!

Beitrag von ichbinsdochnur 07.09.08 - 18:21 Uhr

Aber du siehst doch nicht wieviel er schon bei anderen Auktionen ausgegeben hat und nicht gewonnen hat. Ich meine seine kompletten Ausgaben. Das musst du ja dazu zählen. Wenn er insgesamt schon 300 Euro verspielt hat und jetzt etwas für 200 Euro ersteigert,was einen Wert von 500 Euro hat, hat er es ja nicht wirklich günstiger bekommen, oder?
lg