Wassermaxx im Kindergarten?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von caroof 06.09.08 - 18:50 Uhr

Hallo!

Hab mal eine Frage zum Thema Wassermaxx oder wie die DInger alle heißen.
Meine Tochter geht in den Kindergarten und die haben dort sowas und außerdem gibt es auch noch Früchtetee.
Sie hatte in der letzten Zeit öfter Durchfall und da muss man sie ja abholen, was ziemlich nervig ist weil meist doch nix war.
Auf jedenfall hatte sie jetzt 3Wochen Ferien und da hatte sie kein einziges mal Durchfall, sogar eher festen Stuhl was eher untypisch ist für sie.
Zu Hause trinkt sie eigentlich alles auch Apfelschorle oder mal nen Kirschsaft aber auch einfach stilles Wasser.
SO nun weiß ich nicht ob es evtl. von diesem Wassermaxx kommt ich weiß nicht ob zum einen das wasser dort wirklich regelmäßig geprüft wird, wohnen in BAWÜ da ist das trinkwasser nicht so der hit war ja vor kurzem was mit Uran imTrinkwasser.
Außerdem ist das ja nicht so einfach mit reinigung von diesen teilen dass sich evtl. bakterien absetzen.
Eine andere Mutter ist der gleichen meinung wie ich werden es auch am elternabend ansprechen wollte nur mal eure Meinung dazu vielleicht gibts die Dinger ja auch bei euch in den Kitas.
Ich persönlich finde diese Wassermaxx nicht so toll finde das Leitungswasser auch nicht wirklich gut und will auch nicht dass mein kind leitungswasser bekommt das bestimmt auch nicht abgekocht wird.
Ist das mit dem Durchfall zu weit hergeholt was meint ihr.

Danke gruß caro und Anna (2,8Jahre)

Beitrag von mo120603 06.09.08 - 19:40 Uhr

Hallo ihr,

wir leben auch in BaWü, trinken zuhause fast ausschließlich Leitungswasser und haben keine Probleme damit. Ein Bekannte von uns, die Chemikerin ist, hat vor Jahren in einem Labor gearbeitet, in dem sehr viel Leitungswasser, Mineralwasser, Heilwasser etc. untersucht wurde. Bei denen zu Hause gibt es nur noch Leitungswasser, alles andere hat nicht so strenge Werte! Leitungswasser ist das am besten untersuchte Lebensmittel bei uns.

Im Kindergarten ist bei uns auch ein Wassermax oder so was, ich halte diese Teile für unproblematisch. Das Gerät selber kann nicht verkeimen und die Flaschen kommen in die Spülmaschine. Aus ists.

Viele Grüsse

Beitrag von casi8171 06.09.08 - 20:45 Uhr

Wenn dein Kind ständig Durchfall hat, dann bestimmt NICHT von Leitungswasser.. und schon gar nicht von Uran..

lg

Beitrag von shari25 06.09.08 - 21:28 Uhr

Hallo Caro,
sooooo abwegig ist Deine Idee vielleicht garnicht,
Ich bin Erzieherin, und wir wurden von der Stadt angehalten, vor allem nach dem Wochenende, also wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, das Wasser morgens 5 min laufen zu lassen. Und zwar wegen eventuellen Legionellen, die sich gerne mal im Wasser bilden.
Wir haben zwar keinen Wasser-Maxx in der Einrichtung, aber einige Kinder trinken halt Leitungswasser ohne "Kribbel" und putzen sich na klar die Zähne.
Es ist zwar noch nie etwas bei uns aufgetreten, aber wir halten uns auch an diese "Wasser-öfter-mal-laufen-lassen-Anweisung"
Lg, Shari

Beitrag von chrissi-76 06.09.08 - 22:21 Uhr

Hallo Caro,

bin Erzieherin in einem Kindergarten in NRW - wir haben den Wassermax vor 3 Jahre abgeschafft. Es ging in den Medien um schlechte Wasserqualität und auch die Wassergeräte (es gibt ja Diverse...) kamen in die Kritik. (Bakterien, keine vernünftige Reinigung möglich,...) Ausserdem sahen die Flaschen schon nach kurzer Zeit "usselig" aus, etc.
Seitdem kaufen wir Mineralwasser "medium" und ich habe das Gefühl (vielleicht auch Einbildung) die Kinder trinken jetzt mehr.

LG Chrissi

Beitrag von shari25 06.09.08 - 22:27 Uhr

Deswegen haben wir auch keinen mehr.
Bei sovielen Kinderhänden ist das mit der Hygiene wirklich nicht so leicht.
Lg, Shari ;-)

Beitrag von sunflower.1976 06.09.08 - 22:21 Uhr

Hallo!

Zum Thema Leitungswasser...Frag doch mal bei Eurem Wasserwek oder der Gemeinde nach, ob das Wasser für Säuglingsnahrung geeignet ist. Dort kannst Du auch die genauen Werte erfragen. Aber man kocht ja auch mit Leitungswasser, macht Tee usw. Daher denke ich nicht, dass es so schlecht ist, dass es gleich zu Durchfällen kommt, wenn man täglich z.B. ein paar Gläser davob trinkt. Selbst wenn es nicht für Säuglingsnahrung geeignet ist. Und wenn das Wasser mal länger läuft, wenn es nach dem Wochenende in der Leitung gestanden hat, sollte es eigentlich okay sein.

Mit der Hygiene bei diesen Wasserbereitern ist es aus meiner Sicht was Anderes. Da wäre ich auch skeptisch.

Wir trinken zuhause fast ausschließlich Leitungswasser, auch unser Sohn. Probleme hatten wir deswegen noch nie. Im KiGa sollen die Kinder kein Leitungswasser trinken #gruebel sondern das aus der Flasche. Aber André mag nun mal keine Kohlensäure und trinkt daher lieber gar nichts. Das ist genauso blöd...

LG Silvia

Beitrag von tessa94 07.09.08 - 18:08 Uhr

wenn man mit wasser kocht sind ja bakterien abgetötet von daher kann man das nicht vergleichen ;-)

LG Yvonne

Beitrag von sunflower.1976 07.09.08 - 20:43 Uhr

Leitungswasser ist das bestuntersuchteste Lebensmittel in Deutschland. Geringe Mengen Uran, Blei oder Kupfer (aus alten Leitungen) bleiben trotz kochen enthalten. Und wenn das Wasser regelmäßig nach einer längeren "Standzeit" in der Leitung ungenutzt ablaufen kann, sind keine Bakterien mehr vorhanden. Und wenn, nicht in so einer Konzentration, dass ein dauerhafter Durchfall dadurch ausgelöst wird.

LG Silvia

Beitrag von nicky-zicky 07.09.08 - 08:43 Uhr

Hallo Caro

also ich habe in einer OGS vom SKFM gearbeitet und bei und gab es auch so eine Sprudelmaschiene,die wir aber nach einiger zeit nicht mehr benutzen durften ,die Leiterin der OGS sagte auch das es angeordnet wurde aus hygienischen gründen.

LG Nicky