Wie läuft das Leben mit mehr als 2-3 Kindern /als Großfamilie?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mausepaulchen 06.09.08 - 21:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Momentan üben mein Lebensgefährte 29J. und ich 26J. im 2Zyklus für ein kleines Geschwisterchen von unserem Sonnenschein 13 Monate. Wir hoffe es klappt bald!
Ich bin examinierte Erzieherin und liebe Kinder und ich lebe in einer Familie wo alle mindestens 3 Kinder haben!#freu

Genau der Umstand lässt uns Momentan immer wieder darüber reden wie viele Kinder überhaupt für uns in Frage kommen!
Als unser erster Sohn kam waren wir bei 2. Nun wo das in arbeit ist,denke ich eher an 3-4 Kinder oder evtl. sogar noch mehr und meiner ist nicht abgeneigt! Er kann sich gut vorstellen mit mir eine *Großfamilie* zu gründen!
Ich dachte mir,wir machen das nach jedem Kind einfach neu fest,da ja jedes Anders ist und dementsprechend auch unterschiedlich anstrengend!!!!!!!;-)

Aber nun wüsste ich gerne von erfahrenen Familien wie das so ist,mit *vielen* Kids?
Welchen Altersunterschied habt Ihr bei euren Kindern und würdet Ihr den wieder wählen?
Wie lässt sich das Jobmäßig vereinbaren?Kann man da überhaupt noch arbeiten,gehe nämlich gern meinem Job nach?Oder muss man dann sogar unbedingt arbeiten? #schein
Wie sieht es mit dem sozialem Umfeld aus,wegen der Akzeptanz etc....?#schrei

Erzählt doch einfach mal#bitte
#danke

Beitrag von marysa1705 06.09.08 - 22:52 Uhr

Hallo,

wir haben drei Kinder und wünschen uns gerade sehr ein viertes Kind. Mein Mann und ich kommen beide aus Grossfamilien mit je 5 Kindern und wollten selber auch immer eine grosse Familie.

Unsere Kinder haben immer einen Altersabstand von genau 2 Jahren. Wir finden diesen Abstand super! Ich fand, mein Körper braucht nach einer #schwanger immer ca. 1 Jahr Zeit um sich zu regenerieren. Aber wir wollten auch nicht, dass der Abstand zu gross ist, sondern dass die Kinder noch gut miteinander spielen können.

Unser Umfeld findet es super, dass wir so viele Kinder haben. Aber wie gesagt, kommen auch wir selber aus einem solchen Umfeld.

Mein Mann geht arbeiten und ich stecke zur Zeit noch mitten im Studium (Fernstudium). Ich glaube, dass es recht schwierig wäre, wenn ich jetzt arbeiten gehen wollte, da unsere Kinder noch recht klein sind und wir ja für alle eine Betreuung finden müssten. Bisher ist erst unser Sohn im Kindergarten (beginnt hier bei uns in der CH erst mit 5 Jahren). Für mich war es allerdings auch schon immer wichtig, dass ich bei den Kindern zu Hause bleiben kann, solange sie klein sind. Insofern ist es für uns perfekt!
Aber wie man sieht, es geht auch mit nur einem Gehalt sehr gut und mein Mann ist nun wirklich kein Grossverdiener.

Wenn Du noch was wissen möchtest, kannst Du gerne nochmal nachfragen.... ;-)

LG Sabrina

Beitrag von mausepaulchen 07.09.08 - 20:42 Uhr

Halo Sabrina!

Wir wollen auch keinen großen Altersabstand, genau aus den gleichen Gründen wie Ihr, damit es Spielpartner werden können!

Die Frage könnte ich auch allgemein stellen,aber
Was ich jetzt noch gern wüsste, haben alle ein eigenes Zimmer? Oder stören sich die Kinder nicht so drastisch, wenn sie alle so klein sind?Also ein Baby mit einem Kleinkind zusammen.


In meiner Familie ist es auch so gewesen, dass sich immer alle irgend wann mal ein Zimmer teilen mussten, aber ich kann mich nicht mehr an die ganz Kleinen erinnern!

Beitrag von marysa1705 08.09.08 - 09:25 Uhr

Hallo,

wir haben zwei Kinderzimmer - ein grosses und ein etwas kleineres.

Bisher ist es so, dass Benjamin (5) und Lea (3) sich das grosse Zimmer teilen. Das klappt auch recht gut so. Selina schläft noch bei uns im Elternschlafzimmer und spielt hauptsächlich im Wohnzimmer.

Später werden wir es wohl so einrichten, dass Benjamin das kleinere Kinderzimmer alleine bekommt und die beiden Mädchen das grössere zusammen.

Wir hatten bisher noch keine Probleme mit der Zimmeraufteilung. Solange sie Babys waren, haben die Kinder sowieso immer noch bei uns geschlafen. Und jetzt sind sie froh, dass sie ein gemeinsames Zimmer haben. So können sie miteinander spielen und haben abends zum Schlafengehen Gesellschaft. So muss keiner bei uns alleine schlafen.

Später, wenn die Kinder dann grösser sind und ich mein Studium beendet habe, möchte ich auch arbeiten gehen, so dass wir uns dann hoffentlich auch eine grössere Wohnung bzw. Haus leisten können.

LG Sabrina

Beitrag von sini60 07.09.08 - 13:57 Uhr

Unsere 3 Kinder sind bereits 15,18 und 20 Jahre. Bei jedem Altersunterschied gibt es Vor- und Nachteile. Das muss jeder selber entscheiden worauf er Wert legt.
Gearbeitet habe ich bis bei der Kleinsten große Schulprobleme in der 2. Klasse auftauchten (Rechenschwäche) und der große Probleme in der Pupertät machte. Zuerst Buchhaltung in Homeoffice dann halbtags vorort. Dann musste ich aufhöhren, obwohl es finanziell ziemlich eng wurde. Vor 20 Jahren haben wir uns ein älteres Haus gekauft, an dem es heute noch immer irgendwas zum Renovieren gibt. Dafür haben wir aber genügen Platz (200 qm) was für die Nerven Gold wert ist, aber zum Putzen viel Zeit kostet.
Bis zum Schulalter kannst du selber deinen Alltag nach euren Bedürfnissen bestimmen, dann kommt immer mehr Druck von außen auf die Familie. Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Sport, Ausflüge etc. Auch die Kosten nehmen rapide zu. Die größte Herausforderung kommt dann aber erst in der Pupertät. Da kann eines schon einen an den Rand des Wahnsinns bringen.
Aber zu glauben, wie manche hier, dass ein Kind mehr oder weniger nicht ins Gewicht fällt, ist absoluter Quatsch. Es gibt nur einen Topf an Zeit, Nerven und Geld
der aufgeteilt werden muss. Da ist es einfach logisch, je mehr umso weniger für jeden. Jedes einzelne Kind nimmt immer Einfluß auf die gesamte Familienstruktur.

LG
Sini