Frage wegen Hörgerät

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von saurons_mom 07.09.08 - 14:30 Uhr

Hallo Ihr,

ich höre in der letzten Zeit immer schlechter und war deswegen jetzt bei einem Hörgeräteakustiker, Hörtest machen lassen. Ich weiß, daß der Test nicht so ganz aussagekräftig war, denn er fand nicht im Extrakämmerchen statt (Umgebungsgeräusche). Mir wurde auch gleich ein Hörgerät angepaßt zum Testen. Kennt sich jemand aus mit solchen Sachen? Worauf muß ich achten, wenn ich mir dann "MEINE" Hörgeräte anpassen lasse? #danke

Beitrag von julie80 07.09.08 - 15:03 Uhr

Hallöchen,

ich bin 2fache Hörgeräteträgerin, seit meinem 3. LJ.


Was ich hier jetzt gar nicht verstehe ist, das Du Dich auf den Test vom Akkustiker verläßt. Das entscheidende JA zu Geräten sollte vom HNO Arzt kommen.


Ich empfehle Dir daher eindeutig zuerst einen HNO-Arzt aufzusuchen. Der hat auch die Möglichkeiten einen Hörtest zu machen. In so einem Kämmerchen, wie Du schon schreibst das Dein Akkustiker keinen hat, meiner auch im übrigen keiner.

Immer erst einen HNO Arzt aufsuchen, der macht auch sonst noch die nötigen Untersuchungen die fällig sind, Durchlässigkeit usw.

Kann ja auch sein, das was anderes der Grund ist.

Mit gleich Hörgeräte anpassen sollte man vorsichtig sein.

Sollte Dein HNO Arzt welche bescheinigen, und Du gehst dann zum akkustiker, muss er Dir welche anpassen die für Deine Hörleistung sind.

Und sowas dauert auch eine Weile, und auch die 1. werden nicht gleich die letzten oder Besten sein.

Ich hab vor 2 Jahren als ich neue brauchte, ein halbes Jahr lang mit 5 verschiedenen Paaren Geräten probiert und gelebt.

Denn alle haben unterschiedliche Funktionen im Alltag.

Kostenpunkt 6000 Euro, wovon die KK nur 1200 Euro übernommen hat.


Also schön langsam machen.


Erst zum HNO Arzt und dann langsam an sowas rantasten.

Ich finde das kann man NICHT mit einer Brille vergleichen.



Ich wünsche Dir viel Glück und Gutes Gelingen


Grüßle Julie

Beitrag von fruehchenomi 07.09.08 - 16:45 Uhr

Mein Mann ist seit ca. 6 Jahren Hörgeräteträger - beiderseits. Du MUSST erstmal zu einem guten HNO-Dok, da führt kein Weg dran vorbei. Später ist der Hörgeräteakustiker Dein Ansprechpartner, auch hier sollte zwischen euch "die Chemie stimmen" - da immer wieder Schwierigkeiten auftreten werden.
Auch mein Mann probierte mehrere Arten aus, analoge und digitale, bis er nun "seine" passenden hat.
Er hat mindestens 3 Paar "verworfen", weil sie einfach für ihn nicht geeignet waren.
Die Kosten sind sehr unterschiedlich, aber draufzahlen musst Du immer (6000 ist allerdings wahnsinnig viel). Solltest Du aber eine Krankenzusatzversicherung haben, übernimmt diese den Rest, was die Kasse nicht zahlt. Allerdings neigen natürlich Hörgeräteakustiker als Geschäftsleute auch dazu, lieber teurere als günstigere zu verkaufen, NACHFRAGEN, bohren !
Sehr gute Tips bekommst Du übrigens auch hier:
http://www.schwerhoerigen-netz.de
LG Moni