Juhu - habe es geschafft, stille seit 4 Tagen voll + viele Fragen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bellagioia 07.09.08 - 19:33 Uhr

Hallo,

ich habe erst 1 Woche gestillt und dann wg. Gewichtsstagnation zugefüttert. Dann viel zugefüttert. 2 Wochen. Dann wollte sie keine Brust 1 Woche und dann doch noch den Dreh bekommen. Habe ganz viel angelegt und gepumpt 2 Tage lang und dann nur noch gestillt.

Was soll ich sagen, ich glaube es klappt. Habe jetzt etwas Angst, weil die Hebamme morgen kommt und somit dann auch die Gewichtskontrolle. Oh Mann, hoffentlich hat sie zugenommen.

Sie schläft auch manchmal zwischen dem Stillen 3-4 Stunden und dann gibt es Phasen, da ist sie 3 Stunden mit Unterbrechungen an der Brust...

Wie ist das eigentlich mit der Nahrung, die ihr esst. Merkt ihr Zusammenhänge für Blähungen? Ich finde das immer ähnlich bzw. kann das irgendwie nicht auf das Essen zurückführen...

Und noch etwas: Lasst ihr euer kind im Bett schlafen? Lorena liegt bei mir und mit mir unter einer Decke. Kinderärztin meinte, sie soll lieber in den Schlafsack, wenn sie schon in meinem Bett schläft. Finde ich aber doof, wir kuscheln doch nach dem Stillen und schlafen dann zusammen ein. Habe dann aber manchmal doch Angst und prüfe mehrmals, ob sie noch lebt. Bescheuert.... Außerdem hat sie jetzt zwar ca. 3600 Gramm, aber habe trotzdem Angst, dass sie in den Schlafsack rutscht, weil der Ausschnitt so weit ist.

Ach, wo ich dabei bin: meine eine Brustwarze schmerzt tierisch, kann man da was machen? WAr wohl doch in den letzten Tagen sehr viel BEanspruchung.

LG

Julia + Gregory 3 + Lorena 5 Wochen

Beitrag von brausepulver 07.09.08 - 19:44 Uhr

Huhu

schön, das du wieder vollstillst :-)

Also ich konnte nie einen ZUsammenhang zw. meiner nahrung und Blähungen feststellen. Lediglich konnte ich keine Zitrusfrüchte essen. Da gab es immer einen roten Po :-(

Und was Wichtiges. Lass dich von dem Gewicht nicht verunsichern! Wichtiger als das gewicht ist der Gesamteindruck. Ist sie gut drauf? Sind die Windeln immer nass ect. DANN bekommt sie alles was sie braucht :-)

Zum Bett: Ja, Meine schläft von geburt an bei mir im bett und unter meiner Decke #hicks Ich habe aber auch (gerade durch sie) einen nicht so tiefen schlaf und bin sehr viel wach in der Nacht. Ich konnte das Risiko für mich verantwroten. Grundsätzlich ist ein Schlafsack fürs Kind wohl besser! Ich habe das aber nicht hinbekommen,w eil sie nur mit Körperkontakt geschlafen hat und ICH eine Decke brauchte #schein

LG

Beitrag von bellagioia 07.09.08 - 19:46 Uhr

ja, danke für Deine antwort. Ich habe eigentlich so ein gutes Gefühl, wenn sie bei mir liegt. Würde wohl sonst dauernd an den Wagen rennen.

Windeln sind immer schön nass udn Stuhl gibt es auch genugt.

Beitrag von brausepulver 07.09.08 - 19:48 Uhr

wenn da alles ok ist, dann ist das Gewicht relativ egal. Abgenommen sollte sie natürlich nicht haben ;-)

Beitrag von phoebe26 07.09.08 - 20:01 Uhr

Brausepulver hat hat ja schon alles beantwortet, bis auf die schmerzende Brustwarze: es gibt spezielle Salben z.B. von Lansinoh, die helfen gut und müssen auch vorm Stillen nicht abgewaschen werden.

Eine schöne Stillzeit wünsche ich!:-)

Liebe Grüße,
Nina
(mit Sohn unter der Bettdecke - genauso wie seine Schwester früher)

Beitrag von steffi2107 07.09.08 - 20:02 Uhr

Hi,

schön das es mit dem Stillen jetzt klappt. Es gibt doch nicht schöneres zwischen Mutter und Kind, stimmts? Genieß die Zeit, die Kleinen werden sooo schnell groß.

Ich habe bei Lena immer alles essen können. Sie hatte nie Probleme mit Blähungen oder wund werden. Aber jedes Kind ist anders. Ich habe immer vorsichtig angetestet was ich alles essen kann.

Lena schläft nicht bei mir im Bett. Ich hatte immer zu viel Angst das ich ihr die Decke über den Kopf ziehe oder das mein mann mal seinen Arm auf sie fallen lässt oder so. Sie hat auch nur zwei Wochen bei uns im Schlafzimmer geschlafen und ab da an in ihrem eigenen Zimmer. Seid dem hat sie denn auch viel ruhiger geschlafen. Ich bin zwar die ersten Nächte mehr auf dem Flur zwischen unseren Zimmern unterwegs gewesen als das ich geschlafen habe aber das hat sich mit der Zeit auch gelegt.

Alles Gute und liebe Grüße Steffi mit Lena, die schon friedlich schlummert

Beitrag von juliejohanna 07.09.08 - 21:44 Uhr

Moin! :-)

Laut neuerer Studien sollten Babys nicht im Elternbett schlafen, und zwar wegen der erhöhten SIDS-Gefahr.

Sie dürfen jedoch ohne Gefahr im Elternzimmer schlafen.
Am besten im Schlafsack.

Flinsenberg TW, Ruys JH, Engelberts AC, van Velzen-Mol HW. [Revised guideline 'prevention of cot death'] Ned Tijdschr Geneeskd. 2008 Jun 14;152(24):1370-5.

Aber letztendlich musst Du selbst wissen, wie Du das handhabst.

Alles Gute,
Juliejohanna :-)




Beitrag von schullek 07.09.08 - 22:31 Uhr

hallo, ich wollte nur noch kurz anmerken, dass es unter bestimmten umständen richtig ist, dass babies im familienbett gefährdeter sind. nämlich, wenn die eltern

Raucher sind, bzw. die Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat
Alkohol getrunken haben
Drogen oder Medikamente genommen haben, die das Reaktionsvermögen beeinflussen (insb. Schlafmittel)
wegen Krankheit nicht in der Lage sind, auf das Kind zu reagieren.
Wenn diese Gefahren durch die Eltern nicht vermieden werden können, sollte das Kind im eigenen Bett, aber noch im gleichen Raum wie die Eltern schlafen.

Folgende Faktoren in der Schlafumgebung gefährden das Kind und sollten beim Zusammenschlafen in einem Bett unbedingt vermieden werden:

Schlafen auf Sofas, Couchen, Klappbetten, Wasserbetten
Schlafen auf weichen oder ausgelegenen Matratzen
Schlafen in Betten mit einem Spalt, in den das Kind hineinrutschen kann
Lagerung des Kindes in einem Bett für Erwachsene auf dem Bauch oder auf der Seite
Überwärmung durch überhitzte Räume, zu dicke Kleidung, Decken usw.
Kopfkissen, dicke Decken und Stofftiere, Schlafffelle, weiches oder lockeres Bettzeug in der Nähe des Kindes

kann man das alles ausschließen, ist das risiko sogar geringer.

lg,
adina

Beitrag von brausepulver 07.09.08 - 23:34 Uhr

Huhu

lt. der allerneusten Studie (u.a. vorgestellt in ELTERN vor einigen Wochen) reduziert das Familienbett die SIDSgefahr deutlich. natürlich nicht, wenn ein Elternteil oder beide rauchen ;-)

Ist halt wirklich schwierig sich DA auf etwas zu versteifen.

LG