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Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sabrinaklenne 07.09.08 - 20:38 Uhr

hallo ihr lieben,

und zwar gehst um folgendes:

ich war fast 3jahre mit meinen ex Partner zusammen in der Beziehung entstand meine Tochter sarah-sophie 11monate alt ich trennte mich vor 2monaten von meinen ex Partner weil die Beziehung nicht mehr lief und keine liebe mehr da war ... natürlich hatte ich Sehnsucht in meine Heimat bin wegen ihm 300km von zuhause weggezogen ... als ich vor 2 Monaten wieder zurück kam habe eine eigne Wohnung mit meiner kleinen lief es alles perfekt nur jetzt will der Kindesvater sein Kind regelmäßig sehen nur ich möchte das nicht das er die kleine mitnimmt 300km weit weg von mir übers Wochenende ich soll sie ihm auf halber strecke übergeben kann ich mir finanziell garnicht leisten und ich habe auch bedenken das er mit ihr nicht klar kommt ... sie hat ihn 2monate nicht gesehen kommt ihr ja wie ein fremder vor .. meine frage ist welche rechte hat er kann er mich oder das Jugendamt zwingen sie ihm mitzugeben außerdem trinkt er jeden tag Alkohol das passt mir Garnichts danke für lesen

Beitrag von riblu1977 07.09.08 - 20:52 Uhr

Hallo,

ich kenne dein Problem. Ich habe auch eine Tochter (10 Monate) und der KV will sie auch mitnehmen. Er klagt sich gerade seine Rechte ein.
Mein Anwalt hat gesagt, dass der der den Umgang möchte (also KV) den Weg selbst bestreiten muß, andere behaupten das ein Gericht auch bestimmen kann das die Kosten geteilt werden. Also da würde ich mich erst mal stur stellen.
Zahlt der Gute denn wenigstens Unterhalt, wenn der seine Rechte will sollte er auch an seine Pflichten erinnert werden.

Bei Kleinkindern kommt er nicht mit aller 14 Tage ein WE mit Übernachtung durch- kann ich mir nicht vorstellen.
Da muß er sich halt ein Zimmer nehmen, wenn er das Kind besuchen will.

Viel Erfolg!

Rita#liebdrueck

Beitrag von mtinaaa 07.09.08 - 21:09 Uhr

Nur mit dem Kopf schüttelt:-(
Zum Kind zeugen waren die Männer aber gut genug.

Beitrag von janamausi 07.09.08 - 21:30 Uhr

Ich hab ne Runde mitgeschüttelt :-D

Beitrag von mtinaaa 08.09.08 - 07:01 Uhr

;-)schön das es auch andere Meinungen gibt

L.G

Beitrag von riblu1977 07.09.08 - 21:30 Uhr

Sicher sicher...

Aber ich habe auf die Frage geantwortet. Das in dem Forum immer zwei verschiedene Meinungen anzutreffen sind ist doch logisch.

Dein Komentar in allen Ehren, aber gebracht hat er nichts.

Gib der Fragestellerin doch einen Rat wie sie es handhaben soll. Dumme Kommentare kann jeder schreiben!

Beitrag von janamausi 07.09.08 - 22:15 Uhr

Hallo!

Du hast mich zwar nicht direkt angesprochen aber ich antworte trotzdem.

Ein Gericht kann schon festlegen, das sie dich KM an den Kosten beteiligen muß wenn sie weggezogen ist. Das ist auch gar nicht so selten der Fall.

Für ein kleines Kind ist es zweifelsfrei besser, den Vater öfter zu sehen, aber wenn man 300 km weit auseinander wohnt ist es kaum möglich, vor allem nicht wenn der KV arbeitet!

Das der KV die Fahrkosten (vor allem bei den hohen Spritpreisen) alleine übernimmt und dann noch jedesmal ein Zimmer bezahlen muß, ist ja wohl kaum finanziell möglich, außer er verdient wirklich sehr gut.

Es sollte nicht jeder stur auf seine Meinung beharren, sondern überlegt werden, was das Beste für alle Beteiligten und vor allem für das Kind ist.

Der Vater hat 9 Monate mit dem Kind zusammengelebt, davor hat das Baby im Bauch seine Stimme gehört, somit ist es kein Fremder und ein Baby erkennt einen Menschen, mit dem es zuvor viel Kontakt hatte, nach zwei Monaten wieder.

Mein Rat an die TE: Lasst es langsam angehen. Er soll so oft kommen wie möglich (evtl. kann er ja auf dem Sofa schlafen, so hat der KV die Möglichkeit sein Kind auch mal ins Bett zu bringen, Nachts aufzustehen wenn etwas ist und auch früh für das Kind da zu sein) und den Rest wird man sehen. Manche Kinder haben nach kurzer Zeit keine Probleme ein Wochenende mit zu Papa zu gehen, bei anderen dauert es länger. Somit kann man keine klare Aussage treffen, das ein Kind mit einem bestimmten Alter reif genug ist, alleine bei Papa zu bleiben.

janamausi

Beitrag von mtinaaa 08.09.08 - 07:04 Uhr

Supi geschrieben,schließ mich an;-)

Beitrag von maybrit 27.11.08 - 21:25 Uhr

du lebst wohl echt im barbieland oder?

Beitrag von janamausi 28.11.08 - 07:02 Uhr

Du bist nicht gerade die Schnellste ;-)

Beitrag von mtinaaa 08.09.08 - 08:20 Uhr

Meinte nicht die TE;-)

Beitrag von einsamerwolf 08.09.08 - 06:24 Uhr

***

Beitrag von matata 07.09.08 - 21:33 Uhr

also wenn ihr vorher zusammen gelebt habt, glaube ich nicht dass er ein fremder für deinen zwunsch ist. auch kann ich verstehen, dass er sein kind mit zu sich nehmen will... dass das bei so einem kleinen wutz eine heikle angelegenheit ist, verstehe ich, rede mit ihm trefft klare absprachen, es ist egal ob dir das passt, du bist verpflichtet den kontakt zum vater zu halten so er sich bemüht, egal ob er alkohol trinkt, es sei denn er ist dann nicht mehr fähig sich um das kind zu kümmern...

ich kann verstehen, dass du am besten gar keinen kontakt mehr willst, das geht hier vielen so, mir im übrigen auch, meine ist genauso alt wie deine, wir haben ähnliche probleme, nur mit dem unterschied, dass der vater sich nicht soooo sehr bemüht wie es eigentlich der fall sein sollte...

also rein rechtlich zu dem was ich weiß, muss er sie holen und bringen, aber wie wäre es wenn du ihm am wochenende einen kompletten nachmittag zugestehst dann kommt er mittags und bringt sie dir vorm schlafen gehen wieder und er kann in eurer umgebung was unternehmen oder ihr macht es erst einmal zusammen.

du musst in dem falle über deinen schatten springen, natürlich sollst du nicht über deine grenzen hinaus agieren, aber im wohle deiner tochter handeln, und zu dem gehört es nun mal dass sie ihren papa braucht, egal wie er drauf ist, wenn sie alt genug ist, wird sie schon checken wer er ist....

lg sabrina

Beitrag von jarmina 08.09.08 - 12:13 Uhr

Hi,

erstmal das Jugendamt kann Dich zu gar nichts zwingen, dass kann nur ein Gericht, aber willst Du es wirklich soweit kommen lassen?

Du sagst, dass Dein Ex-Partner täglich Alkohol trinkt. Wieviel Alkohol finde ich hier die wichtigere Frage. Bei ein bis zwei Flaschen Bier bzw. ein bis zwei Gläsern Wein würde ich persönlich noch nichts sagen, bei einem halben Kasten Bier/Tag bzw. zwei bis drei Flaschen Wein/Tag könnte ich Deine Bedenken eher verstehen.

Ich bin der Meinung, dass Du Dich an den Kosten der besuche beteiligen solltest, weil Du die Entfernung zwischen Eurem Kind und Deinem Ex-Partner geschaffen hast. Wärst Du in der Stadt wohnen geblieben, gäbe es für Deinen Ex-Partner keine Probleme Euer Kind regelmäßig zu sehen.

Vielleicht kannst Du ihm ja das Angebot machen, dass er am Anfang vielleicht samstags zu Dir fährt und Du ihm die Spritkosten hälftig bezahlst und er dann mit Eurer Kleinen dann an dem Samstag etwas unternehmen kann.

Versuche auch mal bitte Deinen Ex-Partner zu verstehen. Ich vermute, seine Familie wohnt im gleichen Ort wie er und hat auch vor der Trennung Euer Kind wenigstens ab und zu mal gesehen. D. h. Du hast nicht nur die Verbindung zum Vater getrennt, sondern auch zu den Großeltern, Onkeln und/oder Tanten, die wahrscheinlich auch traurig sind den kleinen Sonnenschein nicht mehr sehen zu können.

Versetze Dich mal bitte in die Lage Deines Ex-Partners. Er hat neun Monate lang mit Euer Kind jeden Tag gesehen, mit ihm gekuschelt und auch mal die Windeln gewechselt (will ich zumindest hoffen :-D) und jetzt seit zwei Monaten hat er nicht mehr die Möglichkeit dazu. Wie würde es Dir in dieser Situation gehen, würdest Du das wollen? Ich denke doch nein. Meines Erachtens solltest Du ihm entgegenkommen und Dich auch an den Besuchskosten beteiligen.

Liebe Grüße

Jarmina