Fast ein Jahr und immer noch mehrmals wach nachts??

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von simino 08.09.08 - 10:32 Uhr

Hallo Zusammen,

ich hoffe mal wieder auf hilfreiche Informationen und Tipps von euch!!

Meine Kleine ist nun bald ein Jahr alt und wacht nachts immer noch 2-4 mal auf und will stillen (sie wird auch in den Schlaf gestillt). Das macht mich schon ganz schön kaputt. :-(

Sie liegt seit 2 Monaten in ihrem eigenen Zimmer im eigenen Bettchen, da sie bei uns im Zimmer und vor allem im großen Bett noch schlechter geschlafen hat. (lag sie bei mir ist sie z.Teil stündlich aufgewacht) Das heißt ich muss zum stillen auch immer aufstehen. :-(

Ich habe grundsätzlich kein Problem damit sie noch ein Weilchen zu stillen, nur muss ich einen Weg finden wie die Nächte besser werden! (Mein Mann ist auch schon völlig ko! und ich muss bald wieder arbeiten gehen!)

Jetzt sagen mir viele, dass es erst besser wird wenn ich abstille!?! Das will ich ihr eigentlich aber nicht antun!

Meine Pekip-Leitern hat mir das "neue Ein- und Durchschlafbuch" empfohlen - da ist aber auch nichts dabei was ich für uns als passend empfinde.

Hat jemand von euch einen Rat wie ich unsere Nächte mit sanften Methoden verbessern kann???

Grüße
Silvia

Beitrag von simino 08.09.08 - 10:37 Uhr

hab noch was vergessen: stille morgends und tagsüber mind. 1x auch noch (also wäre abstillen wirklich nicht so einfach....

Beitrag von freefallinggirl 08.09.08 - 14:28 Uhr

Hallo Silvia,

fühl dich mal gedrückt! Wenn man zum Stillen immer aufstehen muß, ist das wirklich sehr belastend.

Simon hat in dem Alter auch noch ähnlich oft gestillt, häufig sogar noch öfter. Dadurch, daß er im eigenen Bett neben unserem (sh. Profil) geschlafen hat, brauchte er aber nur kurz zu mir rüber rollen um sich seinen Schoppen abzuholen, und ist dann wieder eingeschlafen. Oft konnte ich morgens nicht genau sagen, wie oft er "dran" war und wir waren alle ausgeruht.

Wenn sich euer Schatz im Schlafzimmer zu sehr im Schlaf gestört fühlt, dann wäre eine weitere Matratze im KiZi für dich vielleicht eine Lösung? Dann mußt du nicht mehr mitten in der Nacht pendeln und dein Mann hätte auch wieder mehr Ruhe. Wenn euer Zwergi dann zum Stillen nicht erst richtig aufwachen muß um sich bei dir bemerkbar zu machen, wirst du dich sicher bald wieder erholter fühlen können.

Ich finde es übrigens schön, daß dir das Ein- und Durchschlafbuch Bauchweh gemacht hat und daß du vor allem auf deinen Bauch gehört hast! Wenn dir nach alternativer Lektüre ist, dann kann ich dir wärmstens "Schlafen und Wachen" von William Sears empfehlen. Der Gute ist 8-facher Familienvater...

Ganz liebe Grüße und hoffentlich bald wieder erholsamere Nächte wünscht
Claudia mit Prinzessin (08/04), Prinz (08/06) und Dezemberbaby inside

Beitrag von simino 09.09.08 - 10:50 Uhr

Hallo Claudia,

vielen Dank für deine Antwort! Es beruhigt immer zu hören, dass es anderen auch so ging und es sich dann aber auch gebessert hat!!

Das Buch "Schlafen und Wachen" habe ich schon - ist aber schon lange her dass ich darin gelesen habe...vielleicht sollte ich das mal wieder machen :-D

Grüße
Silvia

Beitrag von suny22 08.09.08 - 22:00 Uhr

Hallo Silvia,

meine Maus ist zwar ein Flaschenkind, aber wir hatten ein ähnliches Problem. Lesly ist nun 13 1/2 Monate alt und bis vor kurzem kam sie auch immer nachts und wollte eine Flasche. Zum Ende hin wurden es dann sogar 2-3 Flaschen nachts, obwohl sie gut zu Abend gegessen hatte.

Das konnte kein Hunger mehr sein. Und da mein Mann, der gerade Elternzeit macht, ab nächster Woche wieder arbeiten muss und ich ja schon arbeiten gehe, musste diese nächtliche Wecken aufhören.

Ich bin jedoch nicht sehr konsequent und kann mein Kind nicht auch nur 3 Minuten schreien hören, ohne hinzurennen. Langsames Entwöhnen der Flasche brachte übrigens gar nichts und steigerte nur den Bedarf von 1 auf 2-3 Flaschen.

Also hat mein Mann sich mit einer Matratze zu ihr ins Zimmer gelegt und dort geschlafen. Ich habe alle Türen zugemacht und das Babyphon abgestellt und saß mitten in der Nacht heulend in meinem Bett, weil ich meine Maus trotzdem noch weinen hörte und nicht zu ihr konnte.

Aber sie hat es geschafft ohne die Flasche, es gab erst morgens wieder eine und das ist nun auch die einzige am Tag. Die nächste Nacht war schon besser und seit der 3. Nacht schläft sie durch bzw. wir müssen nur noch einmal raus zum Schnuller reinstecken.

Ich bereue es nicht, das wir es so gemacht haben und sie war ja auch nicht alleine dabei. Sie ist morgens total gut gelaunt und freut sich immer tierisch auf den Kindergarten.

Leider weiß ich nicht, wie du das mit deinem Stillkind durchziehen könntest.

LG Susi

Beitrag von simino 09.09.08 - 10:55 Uhr

Hallo Susi,

Danke für deine Antwort!

Ich kann mir vorstellen, dass es dir schwer gefallen ist sie zu hören und doch nicht hinzugehen...aber der Papa hat sie ja getröstet.

Wir haben auch schon mal versucht, dass der Papa sie Nachts tröstet und ihr nur Wasser gab - aber sie hat so geschrien dass ich es keine Minute ausgehalten habe!! :-( Das ist jetzt bestimmt schon 4-5Wochen her und seither habe ich keinen neuen Versuch gewagt.

Ich hoffe immer noch dass es sich von alleine ändert! :-D

Falls nicht werde ich aber wahrscheinlich doch nochmal einen Versuch starten-natürlich auch nur so wie du, dass sie also nicht alleine ist und getröstet wird!

Grüße
Silvia

Beitrag von suny22 09.09.08 - 20:47 Uhr

Ich wünsch euch ganz viel Glück,

und dass der nächste Versuch gelingt oder es sich von selbst einpegelt!

LG Susi