Übereifrige Augenärztin??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von itsmyday 08.09.08 - 12:47 Uhr

Hi Mädels!

Ich bin mit Verdacht auf "Strabismus" (Schielen) heute bei der Augenärztin gewesen.
Sie konnte diesen Verdacht nicht bestätigen. Alles ok also. #pro #freu

Dann meinte sie aber, um eine Fehlsichtigkeit gänzlich auszuschließen, müßte ich nochmal kommen und das Kind eintropfen lassen.....#augen #schock

Diese Tortur würde ich meiner Süßen, der ich mit 2 Jahren auch noch gar nicht den Sinn der Sache erklären kann, gerne ersparen!!

Hat jemand von Euch schon so frühzeitig diese Untersuchung durchführen lassen? Ich dachte echt, das Eintropfen kommt erst später und bei begründetem Verdacht! #kratz #gruebel

Hinzu kommt, dass diese Untersuchung auch nicht von der Kasse übernommen würde und anscheinend 35€ kostet. War das bei Euch auch so? Der Verdacht, dass hier einfach Geld für eine unnötige Untersuchung gemacht werden soll, liegt für mich jetzt leider recht nahe....#hicks #augen

LG Itsy

Beitrag von mel130180 08.09.08 - 13:23 Uhr

Wenn es noch nicht mal von der Kasse gezahlt wird, klingt es für mich auch verdächtig nach Abzocke.

Ich würde einer 2jährigen die Quälerei auch ersparen. Wie soll sie denn verstehen, warum sie von jetzt auf gleich nicht mehr richtig sehen kann. Ich hab dass das erste Mal mit 18 Jahren machen müssen und ich fand es ganz fürchterlich. Ich konnte zwar nach ein paar Stunden wieder richtig sehen, aber dass sich die Pupillen bei mir wieder richtig zusammengezogen haben, hat bei mir 1 Woche gedauert. Was extremste Kopfschmerzen zur Folge hatte, da ja jegliches Licht voll aufs Auge trifft.

Wenn Du Zweifel hast, dann sprech doch nochmal direkt mit eurer Kinderärztin darüber.

LG
Mel

Beitrag von kaiserberg 08.09.08 - 13:25 Uhr

Huhu... also wir haben im Oktober auch wieder einen Termin zum Eintropfen...
Wir waren letztes Jahr schon in der Uniklinik um ei8n Glaukom durch einen Untersuchung auszuschliessen (MUSSTE UNTER VOLLNARKOSE GEMACHT WERDEN), zu den Voruntersuchungen zählte auch Weittropfen, da war er noch nicht mal ein Jahr... aber uns hatten mehrere Ärzte damals gesagt lieber frühzeitig behandeln als wenn etwas nicht in Ordnung ist und der Sehnerv geschädigt ist.... das hätte ich mir nie verziehen.... wobei ich es auch kein 2.Mal machen würde...
Ende vom Lied Augen sind allerbest!

Beitrag von schmunzelpieps 08.09.08 - 13:27 Uhr

Hallo!

Das mit den Tropfen ist gar nicht sooo schlimm. Ich mußte meinem Sohn (damals 2,5) auch die Tropfen geben und er hat tapfer durchgehalten. Das Dumme ist nur, dass man nicht nur 1x tropfen muß, sondern 10 Minuten später nochmal. Da wollte er dann nicht mehr so richtig und ich mußte viel Ablenkungsarbeit leisten, damit er nicht anfing zu weinen... Ging aber. Bei uns hat die Kasse die Kosten übernommen - Verdacht auf Hornhautverkrümmung, der sich leider bestätigt hat. Jetzt haben wir einen kleinen Professor mit Brille zu Hause.
Ob die Untersuchung bei Dir sinnvoll ist oder nicht kann Dir wohl nur ein weiterer Augenarzt sagen...

Beitrag von louloudaki 08.09.08 - 13:33 Uhr

Hi,
ich bin anderer Meinung: Da du überwiesen wurdest, liegt ein Verdacht vor, zumindest für einen Mikrostrabismus. Wir sind hingegangen, weil mein Mann diese Krankheit hat und sie oft erblich ist. Wenn nichts unternommen wird, kann das schielende Auge nicht "sehen" lernen, die Verbindung zum Gehirn wird nicht aufgebaut. Später ist dann kaum oder gar kein räumliches Sehen möglich. Das Weit-Tropfen war so schlimm auch wieder nicht und der Vorteil, wenn man es früh entdeckt und behandeln kann, ist enorm (100% sehen möglich...). ich würde hingehen. Einfach so, ohne jeden Verdacht, besteht dazu natürlich kein Anlass.
LG,
Loulou

Beitrag von protestkeks 08.09.08 - 14:18 Uhr

Hallo!
Mein Sohn musste vor der letzten Untersuchung getropft werden. Er war ca. 1 1/2 Jahre und hat alles ganz gut überstanden. Bezahlen musste ich nichts!?!
Gruß

Beitrag von itsmyday 08.09.08 - 15:09 Uhr

Hi!

Danke erstmal für Eure Erfahrungsberichte! #liebdrueck

Ich habe mit meiner KK telefoniert und mir wurde versichert, dass bei Indikation diese Untersuchung _natürlich_ bezahlt würde! #pro
Wenn aber keine Indikation besteht und es nur der Absicherung dient, dass keine Fehlsichtigkeit besteht, zahlt die Kasse nicht! #heul
Da mir die Augenärztin aber keine Indikation bescheinigen konnte/wollte (??), habe ich Pech. #schock

Es läuft wohl drauf hinaus, dass ich nach Ö zu meinem alten Augenarzt fahre, denn erstens sind die österreichischen Kassen nicht so streng und zweitens schaffen es die Ö-Ärzte auch mal, eine Rechnung so zu formulieren, dass die Kasse die Indikation schluckt....zumindest ist mir so ein Hin und Her in Ö noch nie passiert! #augen

Dank Euch, Itsy

Beitrag von amely_09 08.09.08 - 16:50 Uhr

Ich würde es machen lassen!

Bei mir bestand damals als Kleinkind der gleiche Verdacht. Der sich zunächst nicht bestätigte. Es wurde nichts gemacht.... und jetzt ist mein rechtes Auge fast komplett unterdrückt :-(

Das ist gerade jetzt erst zufällig rausgekommen (mit 30!!!), weil ich nach der Geburt des Kleinen immer mehr Probleme mit Kopfschmerzen, Ermüdungsschielen, und schlechtem räumlichen Sehen hatte.

Wäre es damals entdeckt worden, dann hätte man das alles verhindern können...

So schlimm ist die Untersuchung nicht, lieber umsonst eine solche Untersuchung als den Ärger später...

Beitrag von ioqui69 08.09.08 - 20:26 Uhr

Hallo,

also ich war mit meinem Sohn bereits mit 18 Monaten beim Augenarzt mit Tropfen, es wurde uns in dem Alter bereits geraten... Das Tropfen musste ich 3 Tage vorher zu Hause anfangen und es war nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte.

LG
Ioqui mit Matteo (*22.08.2006)

Beitrag von bobb 08.09.08 - 22:43 Uhr

erstmal ist es nicht so eine tortur.und es ist auch nicht überflüssig,sondern eine wichtige untersuchung.
umso früher eine fehlsichtigkeit erkannt wird,umso eher kann geholfen werden.ggf.brauch das kind später dann keine brille mehr.und in dem alter kann nun mal kein normaler sehtest gemacht werden.sogar 14-15-jährige etc.werden getropft,um ein optimales ergebnis zu erhalten.
meine freundin ist orthoptistin und würde es jedem! anraten.abgesehen davon,daß jedes kind zeitig eine kontrolle machen lassen sollte.
ich war selber ein jahr beim augenarzt mit integrierter sehschule und diese tests haben nie was gekostet!ich war erst diesen sommer mit meiner tochter zu kontrolle und mußte natürlich auch nichts zahlen.es wurde getropft und war auch überhaupt nicht schlimm.

erspart euren kinder eurer meinung nach nicht diese "tortur",sondern nimmt die vorsorgen ernst!!!!!!