Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ues1 08.09.08 - 12:49 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist mittlerweile 22 Monate alt. #schock Die Zeit vergeht! Letztens hat meine beste Freundin festgestellt, dass ich verheiratet aber doch allein erziehend bin. :-p Jetzt interessiert mich, wie sehr sich Eure Männer/Freunde/Lebensgefährten in die Kindererziehung einbinden. Mit Widerwillen, freiwillig und in welchem Ausmaß....
Mein Mann hat seine Tochter zum Beispiel jeden zweiten Samstag, weil ich da Arbeiten bin und schiebt sie da zu seiner Mutter ab....

Freue mich schon auf viele zahlreiche Antworten!

LG Uschi + Leni

Beitrag von schullek 08.09.08 - 12:54 Uhr

hallo, also als mein sohn geboren wurde, war mein mann von dienstag bis freitags wg. der arbeit weg. aber wenn er da war, hat er sich sehr viel gekümmert, auch ohne dass ich was sagen musste. ich hatte das auch nötig, da mein sohn tag und nacht extrem anstrengend war als baby. mittlerweile arbeitet er hier und jeden abend spielt er noch mit luca, der das auch sehr geniesst. allerdings haben sie erst ein so richtig inniges verhältnis, als meion mann vier monate wg. prüfungen zu hause war. das tat beiden sehr gut. die meiste zeit verbringt er mit mir, da ichin der uni sehr zurückstecke, um für ihn da zu sein. deshalb ist er auch ein mamakind. aber der papa bringt sich ein, wo er kann.

wenn dein mann das anders sieht, kann das verschiedene ursachen haben. vielleicht ist er unbeholfen im umgang, da ihm die routine fehlt. da hilft dann nur, mehr zeit miteinander zu verbringen, in der du dich auch zurücknimmst. die beiden müssen wirklich auch mal alleine sein.

liegts nicht daran und er hat wirklich kaum interesse, dann würde ich ihn darauf ansprechen und versuchen zu ergründen, warum. denn so, würde mir das sicherlich nicht gefallen.

lg,
adina

Beitrag von steinchen80 08.09.08 - 13:03 Uhr

Hallo,

na sag mal, was ist denn mit deinem Mann los - ist ja traurig.

Mein Mann ist ein sehr guter Vater, er kümmert sich viel und gerne um unsere beiden Kinder, macht auch alles von baden bis Sch... wegmachen.

Dafür ist er "kein guter Partner" was Haushalt und so angeht.

Ich sag dann immer "man kann nicht alles haben" und versuche es mit Humor zu nehmen ;-)

Ich würde an deiner Stelle mal ein ernstes Gespräch führen.

Steinchen mit Kids.

Beitrag von biene81 08.09.08 - 13:10 Uhr

Hm, weiss gar nicht was ich zu Deinem Mann sagen soll, ICH waere nicht mehr mit ihm zusammen.
Meiner kuemmert sich 100%ig um die Kleine wenn er da ist. Spielt mit ihr, fuettert sie, badet sie, windelt sie, alles. Alles andere wuerde ich nicht akzeptieren. Wir unterstuetzen uns gegenseitig wo wir nur koennen und so sollte es sein.

LG

Biene

Beitrag von wir3inrom 08.09.08 - 14:37 Uhr

Findest du es nicht übertrieben, wegen verschiedener Auffassungen, sich um das gemeinsame Kind zu kümmern, den Partner gleich zu verlassen?!

Beitrag von jules1971 08.09.08 - 17:28 Uhr

Findest Du nicht, dass dieses Thema schon existenziell in einer Familie ist?!

Beitrag von wir3inrom 08.09.08 - 17:48 Uhr

Ich finde, dass man sich deshalb durchaus mal kreativ in einer Diskussion auseinandersetzen und versuchen kann, die Probleme konstruktiv zu lösen.

Eine Trennung oder gar Scheidung deshalb vom Zaun zu brechen, halte ich für eine ziemlich übertriebene Reaktion.

Beitrag von jules1971 08.09.08 - 17:56 Uhr

Ich nicht ... aber ich kann als Alleinerziehende, die ganz bewusst diesen Weg an Beginn der Schwangerschaft gegangen ist und nicht vorhat jemals wieder einen Mann in Leben, Familie, Wohnung und Haushalt zu lassen, wahrscheinlich nicht mitreden ... aber dafür muss ich mich auch nicht rumärgern und Energien mit sinnlosen Diskussionen verschwenden;-)

Beitrag von wir3inrom 08.09.08 - 18:07 Uhr

Achso, ich hab hier eine Minidiskussion mit einer Expertin in Fragen "Männer, die wenig mithelfen"..

Beitrag von jules1971 08.09.08 - 18:31 Uhr

Hallo,

wenn Du eine Diskussion zum Thema "MÄNNER, die wenig mithelfen" führen möchtest, kannst Du durchaus auf mein Expertenwissen vertrauen, falls es Dir aber um "VÄTER, die wenig mithelfen" geht, habe ich meine Unwissenheit ja schon freimütig gestanden ... da mir aber der süffisante Unterton in Deiner Antwort nicht entgangen ist, gehe ich sicher recht in der Annahme, dass Du der Meinung bist, dass ich meine Klappen zu halten habe, da ich keine Ahnung habe.

Allerdings war ich bis dato auch der Annahme, dass in einem Diskussionsforum durchaus verschiedene Ansichten erwünscht sind ... und hatte ich ja nur lediglich angemerkt, dass ein Partner, der sich nicht partnerschaftlich verhält, für mich nicht in Frage käme und da das eine grundsätzliche Sicht der Dinge ist, dürfte er ja erst einmal egal sein, in welchem Zusammenhang der Mann an meiner Seite zur "faulen Sau" mutiert, nicht wahr?!

Gruß,
Julia

Beitrag von wir3inrom 08.09.08 - 18:37 Uhr

Oder so.

Beitrag von kishali 08.09.08 - 13:16 Uhr

wenn er net grad frühschicht hatte kann ich absolut auf meinen großen schatz zählen!
in jeder hinsicht, obs putzen wickeln oder erziehen ist :)

da wir beide aus einem recht pädagogischen beruf kommen is das für uns selbstverständlich :)

Beitrag von kaiserberg 08.09.08 - 13:17 Uhr

nun ja mein mann könnte sich auch um einiges mehr kümmern... er arbeitet zwar viel und körperlich hart ist abends dementsprechend geschafft aber dann ist mit ihm auch nicht mehr viel los, eher tv-junkie zum entspannen... we muss er viel an unserem haus arbeiten.... also eigentlich mach ich auch fast alles.... wenn hier alle von den traumvätern sprechen... ich weiß nicht, ich habe viel kontakt zu anderen muttis und höre eigentlich meist, daß die männer zu wenig machen ODER zu viel und solche Überväter sind die dann ständig alles besser wissen als die Mutter, die Klamotten entscheiden und und und... so einen will ich dann auch wieder nicht....

Beitrag von biene81 08.09.08 - 13:31 Uhr

Hm, meiner weiss nichts besser als ich und fragt mich im Zweifelsfall.
Von Uebervater keine Spur. Er ist lediglich Vater, ganz normal. Er macht die Dinge, die ein Vater tun sollte. Und ja, er arbeitet auch hart und sicherlich macht er danach nichts im Haushalt ;-) Aber fuer seine Tochter ist er 100%ig da und das finde ich normal!

LG

Biene

Beitrag von simone819 08.09.08 - 13:34 Uhr

hallo,

meiner macht auch nicht sooo viel, könnte mehr sein.
so wie dir/uns wird es vielen gehen, nur geben die es nicht so schnell zu. klar, man erzählt lieber, wie toll der papa ist. wenn was nciht so klappt, sagt man's halt nicht... (meine erfahrung, will hier keinen angreifen!).

mein mann macht alles (baden, wickeln, spielen,..) und auch total lieb mit der kleinen, wenn er WILL - nur will er leider selten. dafür macht er alles und gerne im haushalt. #augen

am wochenende hat er sie FREIWILLIG das ERSTE mal alleine ins bett gebracht, ohne dass ich was gesagt hab. hätt aber auch nichts sagen können, weil ich vor überraschung/freude, dass er es von sich aus anbietet, erst mal keine worte fand ;-)
ach ja, unsere maus ist 26 mon alt!!

sonst mach ich alles mit ihr (zu 99%) - klar, bin ja daheim und machs auch gern. wünschen würde ich mir von ihm "mehr einsatz", denn sie ist schon richtiges mama-kind. selbst we und abends mach so gut wie alles ich.

aber wer weiß? vielleicht erlebe ich in zukunft mehr so überraschungen, dass er mehr machen will?
immerhin verlangt SIE ja langsam immer mehr "papa" und fordert ihn ein. und welcher papa kann schon dem süßen kinderblick mit den großen augen widerstehen bei der frage "papa, spielen (mit) mir, bittäää!!"

lg
simone

Beitrag von exacum 08.09.08 - 13:36 Uhr

Anna ist jetzt 2 1/2 Jahre und mein Mann Hat sich vom Tag Ihrer Geburt bis jetzt immer toll um sie mit gekümmert.Er spielt mit ihr genauso mit ihrem feenhaus und ihren legos und Puppen wie ich.Macht sie genauso frisch (auser den Megastinker,der bleibt für mich wenn ich da bin).Gibt ihr genauso zu essen,geht mit ihr genauso ins Bett.Also alles gesehen wir haben einen Klasse Papa-Mann.
Liebe Grüße exa mit Anna

Beitrag von schlumpfine2304 08.09.08 - 13:36 Uhr

hallo.

also meiner muss auch von zeit zu zeit erinnert werden, dass er neben arbeiten und handwerklichen arbeiten auch noch vater ist und sich um seinen sohn kümmern soll/muss/darf ...

aber abschieben kann und will er den kleinen nie. er war auch schon zweimal ne woche mit ihm allein und es hat funktioniert! er macht ihn jeden abend (wenn er denn schon da ist) bettfertig und holt ihn morgens aus dem bett und wochenende geht er schon auch mal mit dem kurzen allein zum spielplatz etc.

kommt aber auch immer aufs söhnchen an. wenn er (mal wieder) ne zickig/bockig/trotzige phase hat, dann überlässt er schonmal mir das feld ... :-)

lg a.

Beitrag von louloudaki 08.09.08 - 13:41 Uhr

Ich schreibe jetzt mal einfach nur, um deine Antwort-Palette etwas realistischer erscheinen zu lassen. Es gibt nicht nur Super-Ehemänner und Super-Väter. Wer einen hat, hat Glück und die richtige Wahl getroffen. Die meisten haben jedoch ein Exemplar zu Hause, an dem es doch recht viel zu mäkeln gibt. Wenn die alle so radikal reagieren würden, wie es die glücklichen Ehefrauen hier einfordern ("Sowas gäb's bei mir nicht", etc...), dann wäre die aktuelle Scheidungsrate schnell dreimal so hoch. Also kurzum, ich denke du stehst mit dem geschilderten Problem bei weitem nicht alleine da.

LG,
Loulou, die mit ihrem Mann eigentlich ganz zufrieden ist, und trotzdem manchmal ganz schön pushen muss.

Beitrag von simone819 08.09.08 - 13:47 Uhr


genauso seh ich das auch!

lg #pro

Beitrag von josili0208 08.09.08 - 13:51 Uhr

#pro
Da haste wohl recht ;-)

Beitrag von ratpanat75 08.09.08 - 14:39 Uhr

Ich denke pauschal kann man natürlich nicht sagen "Sowas gäb's bei mir nicht", etc..., es kommt immer auf die Umstände an.

Wir haben uns gemeinsam für unser Kind entschieden und wollten gemeinsam dafür Verantwortung tragen.
Wir haben uns das vorher überlegt und waren uns einig.

Hátte mein Mann plötzlich nach der Geburt jegliches Interesse verloren und hätte mich alleine mit der ganzen verantwortung gelassen, wäre ich alles andere als glücklich mit dieser Situation.
Natürlich würde ich ihn nicht sofort deswegen verlassen, aber wenn wir mittelfristig nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden, dann wäre das schon sehr schwierig, und sicherlich würde ich das nicht über Jahre akzeptieren (und umgekehrt genauso wenig).

LG



Beitrag von josili0208 08.09.08 - 13:44 Uhr

Meiner wird von Kind zu Kind besser ;-)
Die grosse wurde in eine Krise reingeboren und wenn ich nicht schwanger geworden wäre, wären wir sicher nicht mehr zusammen. Damals hat er sich relativ wenig gekümmert und war schnell genervt wenn sie mal geschrien hat. Windelwechseln ging gar nicht. Je älter sie wurde, desto mehr Verantwortung hat er übernommen, aber er war auch lange Zeit im Ausland, besonders das 1.Jahr vom kleinen war ich wirklich alleinerziehend. Seit er wieder da ist, kümmert er sich sehr viel um beide Kinder, betreut sie auch in den Ferien, wenn ich arbeiten bin, oder holt sie aus der Kita/Schule ab. Windeln wechseln ist gar kein Thema und auch Baden übernimmt Papa, sowie Hausaufgaben. Beim kommenden 3. wird er ziemlich sicher sogar den Erziehungsurlaub übernehmen, weil ich nach 4 Monaten wieder arbeiten muss und wir so schnell keinen Krippenplatz bekommen.
Leider hilft er nicht besonders im Haushalt, aber vielleicht wird das ja auch noch ;-)

lg jo

Beitrag von tekelek 08.09.08 - 13:48 Uhr

Hallo Uschi !
Ich denke das hängt auch davon ab, wie stark man seinen Partner von Anfang an einbindet.
Ich habe meinem Mann beide Kinder von Anfang an einfach in die Hände gedrückt und ihn alles machen lassen.
Er ist ein super Vater und macht vieles anders als ich, aber die Kinder sind glücklich und das ist alles was zählt.
Leider hat er berufsbedingt nicht sehr viel Zeit, er bemüht sich aber, jeden Tag spätestens um 17:30 Uhr zu Hause zu sein (egal wie sein Chef dann meckert) und spielt dann noch mit den Kindern.
Anschließend bringen wir sie zusammen ins Bett, er macht sie beide bettfertig und kuschelt mit ihnen, ich lese vor.
Am Samstag bin ich zusammen mit meiner Freundin einen ganzen Tag nach Mailand gefahren und mein Mann war von 5 Uhr in der Früh bis 22 Uhr abends hier alleine mit den Kindern. Es gab keinerlei Probleme, nur mein Sohn hat anscheinend öfter nach mir gefragt :-)
Ich weiß nicht wie es wäre, wenn ich es nicht von Anfang an als selbstverständlich gesehen hätte, daß er sich kümmert, er hatte einfach keine Wahl. Irgendwann ist er dann mehr und mehr in die Vaterrolle hineingewachsen.
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (3,8 Jahre) und Nevio (2 Jahre)

Beitrag von rinni79 08.09.08 - 13:51 Uhr

hallöchen

also mein mann ist der beste papa den ich mir für meine kinder vorstellen kann,er hat mich von anfang an überall unterstützt,wo er nur konnte,hat sich alles zeigen lassen...

gerade beim ersten kind war ich so positiv und stolz auf ihn,er hat vorher noch nie ein kind gewickelt,angezogen eben alles was man mit einem baby macht,durch den ks war ich etwas gehändicapt...doch er hat alles so toll gemeistert:baby-haushalt-und sich auch noch toll um mich gekümmert!!!

auch wenn er gestresst und genervt von arbeit kommt,er legt sich nicht auf´s sofa oder erst mal baden,NEIN er spielt mit den kinder,geht noch mit uns einkaufen oder auch mal das eine oder andere was so im hauhalt anfällt wird erledigt!!!

und dabei wird mami nicht vergessen,ohne das ich ihn auffordern muss,was vor den kinder doch schon mal sein musste;-)

er ist der beste für mich und unsere kinder,ich geb ihn nicht mehr her und liebe ihn#herzlichimmer mehr

lg.co.

Beitrag von ratpanat75 08.09.08 - 13:56 Uhr

Hallo,

mein Mann hat sich von Anfang an viel um unseren Sohn gekümmert, er hat auch alles gemacht (ausser stillen :-p).
Als ich noch nicht gearbeitet habe, habe ich logischerweise mehr zeit mit ihm verbracht.
Mittlerweile kümmert er sich mindestens so viel um ihn wie ich, wenn nicht mehr, da er ihn betreut, wenn ich arbeite.
Für ihn ist das sehr wichtig, da er seinen eigenen Vater kaum kennt.

LG

  • 1
  • 2