private KV was zahlt der Arbeitgeber?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sunshine03081977 08.09.08 - 13:17 Uhr

Hallo,
mein Mann ist privat versichert und unser Sohn seit Mitte Juli auch.
Wer kann mir sagen, wieviel der Arbeitgeber vom Beitrag des Sohnes übernimmt?
Auf welchem Gesetz beruht das? Ist er überhaupt verpflichtet etwas zu übernehmen?
Bei uns sind es gerademal 30 Euro, kann das stimmen?

LG Steffi

Beitrag von daviecooper 08.09.08 - 13:20 Uhr

Hallo!

Ist dein Mann Beamter? Bei mir (Landesbeamtin in SH) zahlt die Beihilfe 80% der Arztrechnungen meiner Tochter, die private KV zahlt dann noch 20%.

Ich zahle ca. 30€ pro Monat für meine Tochter als KV-Beitrag.

Wie es bei freiwillig privat Versichterten ist, weiß ich leider nicht.

LG

daviecooper + Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von sunshine03081977 08.09.08 - 13:26 Uhr

nein, er ist kein Beamter. 30 Euro Beitrag, toll, wir zahlen jetzt 150 selbst
LG Steffi

Beitrag von miau2 08.09.08 - 13:49 Uhr

Hi,
soweit ich weiß 50% - allerdings nur bis zu einer Obergrenze (durchschnittlichen Höchstzuschuß den der AG bei einer gesetzlichen KV leisten müsste, also ist der Betrag nicht fix, sondern abhängig von den durchschnittlichen Kosten der GKV).

Wenn die Info, die wir allerdings schon vor knapp 3 Jahren bekommen haben (also ohne Gewähr, ob das heute noch so stimmt) noch zutrifft kann dir also keiner pauschal sagen, ob 30 Euro richtig sind oder nicht. Es kommt halt auf die Gesamtsumme an, die der AG an Zuschüssen für deinen Mann, deinen Sohn und evtl. für dich leistet, und das kann natürlich hier keiner beurteilen.

180 Euro für eine Kinder-Krankenversicherung erscheinen mir aber ziemlich viel (wenn ich das richtig verstanden habe von dir), uns wurde damals gesagt, dass es für Kinder nach dem 1. Geburtstag diverse Anbieter gäbe, die oft günstiger sind (uns wurde damals ca. 100 Euro Monatsbeitrag genannt, allerdings unverbindliche Angabe, in der von meinem LG hätte Max 160 Euro gekostet) als die vom privat versicherten Elternteil. Denn was für Erwachsene günstig ist (und danach suchen die meisten ja doch aus) ist es für Kinder halt noch lange nicht - Voraussetzung ist natürlich, dass das Kind gesund ist und problemlos wechseln könnte. Informiert Euch doch mal, vielleicht gäbe es ja noch Sparmöglichkeiten, ohne die Versorgung merkbar zu verschlechtern.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von lieserl 08.09.08 - 13:50 Uhr

Hallo!

Bitte möge mich verbessern wers besser weis#schwitz. Ich habe noch in erinnerung, dass der AG soviel dazu bezahlt, dass er insgesamt nicht mehr als den Betrag für die Gesetzliche zahlt#kratz Kompliziert.

Grüße
Lieserl

Beitrag von miau2 08.09.08 - 13:56 Uhr

Hi,
das ist im Prinzip auch das, was uns erklärt wurde bei der Frage, ob wir Max privat versichern lassen wollen (einer der wenigen finanziellen Vorteile unverheirateter: man hat die Wahl...). Mit der Einschränkung, dass pro Familienmitglied max. 50% der Beiträge zugezahlt werden vom AG - man bekommt also nicht zwangsweise diesen Höchstzuschuß, sondern halt wirklich nur höchstens.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von hibbelina 08.09.08 - 14:20 Uhr

Das steht irgendwo im SGB (Sozialgesetzbuch), glaube ich, den genauen § habe ich vergessen.

Die Regel ist so: wenn Dein Mann den Arbeitgeber-Höchstbetrag für seine private KV nicht ausschöpft, zahlt der AG auch für die privaten KV von Kind und Partnerin (zu 50% wie immer beim AG-Beitrag), aber nur bis zu dem Maximalbetrag, der Deinem Mann für seine eigene KV zustehen würde.

War das jetzt irgendwie verständlich?

LG
Dani