Hallo, wie geht ihr mit Wut auf Partner um?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wut33 08.09.08 - 13:46 Uhr

Hallo,
steht aj schon oben im Betreff was mein Anliegen ist, wie geht ihr mit Wut auf den Partner um oder gibts die in eurer Beziehung nicht? Bei mir ist es so, daß es derzeit mehrere Punkte in der Bezeihung gibt die mir Probleme bereiten, die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind und der Partner sie auch beibehalten will (u.a. mein Kinderwunsch, der für Partner noch zu früh ist um ihn zu verwikrlichen und auf unbestimmte Zeit zu ruhen hat quasi).
Dadurch daß er quasi diese Sachen bestimmt, er sagt einfach seine einstelung ist im moment so und er aknn nicht anders und gut ist, und ich mehrere Sachen auf unbestimmte Zeit aushakten muß die mir sehr wehtun, empfinde ich ihm gegenüber immer wieder ziemliche Wut und es fällt mir dann immer schwer an seine Liebe zu gluaben, fühle mich eher wie sein OIpfer als wie ein gelibeter Mensch. Geht/Ging es hier noch jemanden so, was kann ich tun? Mit dieser Wut umgehen lernen, Sandsack boxen, Sport machen? Mache übrigens bereits eine Gesrpächstherapie, hilft mir bis jetzt allderings nichts. Oder muß ich mich trennen? Will ich aj nicht, weiß nur nicht wie ich trotz dieser negativen Gefühle eine liebevolle Partnerin sein soll, unsere Beziehung wird doch vergiftet durch diese ständige Wut, dieses Gefühl so sehr vo Partner verletzt statt geliebt zu werden, warten zu müssen auf den Tag X etc.

Beitrag von tokessaw 08.09.08 - 13:55 Uhr

hallo,
in deinem fall würde ich mal sagen,reden,reden und noch mal sreden.
ok,du kannst ihn nun nicht dazu zwingen,das er nun noch schon kinder haben will.
lg
tokessaw

Beitrag von shalyda 08.09.08 - 13:55 Uhr


Ich finde es verantwortungsvoll von Deinem Partner zu sagen "Es ist noch zu früh für ein Kind".

Oder wäre Dir ein Mann lieber, der Dir diesen Wunsch erfüllt obwohl er nicht dahinter steht? Die daraus entstehenden Probleme würden nicht lange auf sich warten lassen.

Dein Partner kann nicht für Dich entscheiden - dass mußt Du selbst tun, allerdings hat er das gute Recht für sich und sein Leben solche entscheidungen zu treffen. Wenn Du damit nicht leben kannst ist es an Dir Deine Entscheidung zu treffen.

Eine Partnerschaft besteht auch oft aus Kompromissen - es geht hierbei nicht darum seinen Kopf durch zu setzen, sondern vielmehr Entscheidung zu treffen mit der beide Parteien leben können.

Entweder ihr kommt auf einen Tenor, oder ihr zieht entsprechende Konsequenzen.

LG, Shalyda

Beitrag von wut33 08.09.08 - 14:11 Uhr

Hallo,
klar hat er das recht zu sagen daß er noch nicht bereit ist Vater zu werden.
Ich möchte halt trotz meiner Wut (die ist einfach da´) bei ihm bleiben, und sehe eben daß diese wut mich bzw. unsere Bezihung belastet. Wenn ich sie runterschlucke verschlimmern sich meine Depressionen, wenn ich sie raus lasse belaste ich dadurch unsere Beziehung..
Und ein Kompromiss in Sachen Kinderwunsch? Wie soll der ausshen, ein bißchen schanger geht ja nun mal nicht. Das heißt ich muß warten, warten, warten und er kann sich alle zeit der welt nehmen um sich über seine Wünsche, gefühle klar zu werden, es ist ja nun mal so als Mann hat man merh Zeit als als Frau, habe mir heute wieder noch mehr angetan und im Internet gegoogelt wie die fruchtbarkeit der Frau sich nach unten hin entwickelt mit zunehmenden ALter, Risiken grö0er werden, wie früh einsetzedne wechseljahre, also die neigung dazu familär bedingt sind. Er ist ja der Meinung gewesen heutzutag könnte jede Frau locker bis mitte 40 schwanger werden, ich hätte also noch locker 10 Jahre zum Kinderkriegen weil die Frauen ja noch mit über 40 so jung und vital sind, dabei hat das doch nichts mit der von der natur nun mal vorgegebenen Fruchtbarkeit zu tun, die wir Menschen nun mal immer noch nicht steuern können, nach wechseljahren ist nun mal ende mit Schwangerwerden.
Er sagt ich soll meine einstellung ändern, also notfalls ohne Kinder glücklich werden, er würde mir ja gerne entgegenkommen, kann es aber (noch) nicht. Er kann seine einstellung also nicht ändern, bei mir soll das aber so flutschen? Er muß sich nicht bemühen, er kann halt nicht anders, ich soll schaun daß ich meine Gefühle wegkriege was den Kinderwunsch betrifft? Er stellt die Bedingungen auf und ich muß zusehen wie ich damit klarkomme, das ist eben auch in anderen Punkten so, wobei der Kinderwunsch daß eindeutige brisanteste thema ist.

Beitrag von shalyda 08.09.08 - 16:09 Uhr

Hi,

Deine Wut entsteht meines Erachtens nach aus Unverständnis - da ist es logisch, dass es weder was der Situation ändert wenn Du sie heraus lässt (was höchstens temporäre Befriedigung verschafft) und auch nicht wenn Du sie schluckst.

Wie ein Kompromiss aussähe? Zuerst einmal müsste geklärt werden ob Dein Freund und Du die selben Ziele im Leben habt. Wo seht ihr euch jeweils in fünf Jahren?

Ist er grundsätzlich gegen das Kinderkriegen? Da Dein Wunsch ja doch schon sehr ausgeprägt zu sein scheint, solltest Du in einem ruhigen Gespräch dies aufgreifen und ihm dies in aller Ruhe verdeutlichen. Dabei würde ich darauf achten, dass dies nicht wie eine Forderung an ihn aussieht, sondern dass Du ihm das als Tatsache nahbringst ("Ich kann mir kein Leben ohne Kind(er) vorstellen für meine Zukunft, das ist einfach eine Tatsache").

Erkläre ihm, dass Du in Wut darüber gerätst, sollte er diese Entscheidung einfach offen lassen. Sage ihm, dass für Dich ein Leben ohne Kind(er) nicht in Frage kommt. Und wenn er jetzt dazu nicht bereit ist, einigt euch bestenfalls auf einen Zeitpunkt an dem es euch, eurer Person und euren Umständen am Besten erscheint. Einerseits solltest Du Verständis aufbringen, wenn er JETZT noch nicht möchte, andererseits sollte er ebenso Verständnis aufbringen, wenn Du Dir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen kannst.

So hast Du eine Aussicht und kannst Dich bis dahin wieder auf die Dinge konzentrieren die Du hast (nicht denen nachtrauern, die Du nicht hast) und er fühlt sich nicht weiter täglich unter Druck gesetzt.

Sollte eine Einigung dahingehend so gar nicht Möglich sein musst Du entweder damit leben, dass Dein Partner so agiert - oder Du musst überlegen welche Prioritäten in Deinem Leben von primärer Bedeutung sind.

Ich wünsche Dir jedenfalls die nötige Ruhe um Klarheit zu schaffen.

LG, Shalyda

Beitrag von wut33 08.09.08 - 16:20 Uhr

Nein, er will grundsätzlich Kinder, bzw. wollte jedenfalls mal welche, zweifelt inzwischen daran ob er jetzt mit über 40 nicht schon zu alt dafür ist. Außerdem sind wir seienr Meinung nach noch nicht lange genug zusammen.
Alles logische Argumente. Aber ich vertrag halt dieses warten nicht mehr, ich muß/musste mich bei ihm in vielen Punkten shcon gedulden, Verständnis haben. Bei diesem Thema kommt wie gesagt die Zeitfrage dazu - ich wollte immer vor 35 schwanger werden, Kinder bekommen, ist jetzt eh nicht oder kaum mehr zu realisieren. Wenn er dann irgnedwann grünes Lixht gäbe und dann klappts nicht mehr oder wir bekommen ein behindertes Kind, ich habe eine Fehlgeburt, ich würde ihn dafür verantwortlich machen. Er sagt es gibt für nichts im Lben eien Garantie und er ist ein Kindernarr, daß er möchte daß ich glücklich bin, ich kann keien Sinn in seinem Zögern sehn, es ist ja miestens nicht so, daß Frau sofort schwanger wird. Mich verletz das verhüten richtiggehend, während er dabei und danach superglücklich ist.
Der Kinderwunsch besteht leider schon zu lange und ist zu groß als daß ich mich auf Dinge konzentrieren könnte die ich hab , das hab ich lange genug versucht, ich kann den Kidnerwunsch nicht einfach verdrängen, er tut mir halt fast täglich weh. Und noch bin ich ja nicht zu alt für eine Schwangerschaft, wäre etwas anderes wenn ich defintiv keine Kinder mehr bekommen könnte. So fühle ich mich von ihm gequält, auch wenn er das recht hat so zu denken wie er denkt. Aber er hat halt auch alle Zeit der Welt, ich nicht.

Beitrag von jacky 08.09.08 - 14:04 Uhr

Wenn ich auf meinen Freund wütend bin, dann lasse ich das auch an ihm aus! Warum sollte ich meine Wut an etwas anderem auslassen? Das löst das Problem ja wohl nicht. Kann es sein, dass du sehr zurückhaltend bist?

Ich bin ziemlich temperamentvoll und bei uns fliegen auch oft die Fetzen. Aber dann ist es wieder gut. Wäre es anders, würde ich mich ohnehin an deiner Stelle trennen.

Beitrag von wut33 08.09.08 - 14:16 Uhr

Inzwischen verstecke ich meine Wut auch nicht mehr bzw. lasse sie and anderen Menschen aus die nichts dafür können. Nur gelöst wird dadurch natürlich nichts, ich möchte ja verständnisvoller und geduldiger sein, aber bei mir tickt halt die biologishe Uhr und mei nKidnerwuscnh ist schon sehr lange sehr stark.
Habe ihm gestern abend zB auhc gesagt bevor er eingeschlafen ist, nach einer entsprechednen diskussion daß ich jetzt nicht einfach neben ihm, so wie er es möchte aneiandergekushelt einschlafen kann solange ich so wütend und verletzt bin. Bin dann aufgestanden und hab stundnelang am küchentisch an ihn gechrieben, nachgedacht, rumgekritzelt, geheult.

Beitrag von silkstockings 08.09.08 - 14:49 Uhr

Du bist 30, hast Kinderwunsch, den dein Partner nicht teilt. Vielleicht noch nicht, vielleicht nie.

Ihr habt tatsächlich noch Zeit. Was dir aber keine Zeit lässt ist dieser starke Wunsch .. ein Kind. Offensichtlich beherrscht dich dieser Wunsch.

Dein Partner erfüllt ihn dir nicht und du reagierst mit ... WUT.

Traurigkeit könnte ich verstehen, aber Wut? Das ist ungesund.

Falls du es nicht mehr aushältst, dann muss du dich trennen, denn eines ist richtig: ein bißchen schwanger geht nicht.

Silk

Beitrag von litha 08.09.08 - 15:27 Uhr

Wut ist nicht ungesund, sondern - in Maßen - genau richtig. Denn aus unterdrückter Wut entsteht langanhaltende Traurigkeit. Und das wird irgendwann ungesund. Jedes Gefühl ist wichtig für das emotionale Gleichgewicht und darf bzw. soll ausgelebt werden.

Wut tut gut :-)

Beitrag von silkstockings 08.09.08 - 15:30 Uhr

Natürlich. Aber wenn die Wut auf meinen Partner ständig im Raum steht, dann ist das ungesund.

Beitrag von wut33 08.09.08 - 15:38 Uhr

Ja, ungesund für die Beziehung. Deswegen ja meine Sorge. Es handelt sich ja hierbei um einen immer schwellenden Brandherd sozusagen, es wird eher schlimmer werden mit meiner Wut je mehr zeit vergeht - aber ich will ihn doch nicht verlassen, ich will mich nicht durch sein Nicht-ja-Sagen-Können zum Kinderwunsch von ihm vereltzt fühlen.
Aber ansonsten bin ich auch eher der Meinung wie Litha: Wut tut gut.

Beitrag von silkstockings 08.09.08 - 19:21 Uhr

>>Es handelt sich ja hierbei um einen immer schwellenden Brandherd sozusagen, es wird eher schlimmer werden mit meiner Wut je mehr zeit vergeht - aber ich will ihn doch nicht verlassen, ich will mich nicht durch sein Nicht-ja-Sagen-Können zum Kinderwunsch von ihm vereltzt fühlen. <<

Für dich scheint der Kinderwunsch imens wichtig zu sein, für ihn nicht.

Jetzt musst du herausfinden, was dir wichtiger ist ... dieser Mann oder Kinder zu haben.

Wut als schwellender Brand ist ungesund.

Beitrag von xyz74 08.09.08 - 16:18 Uhr

wenn ihr keine gemeinsamen Ziele habt, dann hilft nur trennen.
Mit genau diesen Worten:

"Wir haben keine gemeinsamen Ziele! und somit keine Zukunft!"

Ne Freundin redet, redet, redet, redet und redet sich den Mund fusselig... Wird dabei immer älter und kommt ihrem Kinderwunsch nicht einen schritt näher...

Ich hab auch immer geredet... Nix gebracht...
Getrennt... Tollen MAnn kenenngelernt... und bin schwanger... und mein Ex kann mich mal gern haben...

Beitrag von wut33 08.09.08 - 16:22 Uhr

Das freut mich für Dich :-)
Wie lange wart ihr denn zusammen als er von Deinem Kinderwunsch erfuhr, wann hat er ihn geteilt?
Wünsche Euch eine schöne Schwangerschaft.

Beitrag von xyz74 08.09.08 - 16:26 Uhr

WIR wollte beide Kinder.

Da wir beide nicht mehr die Jüngsten sind ;-), haben wir recht schnell geklärt ob wir ähnlich ticken und ähnliche Ziele haben.

Hätten uns sicher auch gleich wieder getrennt, wenn es diese Gemeinsamkeit nicht gebe.

Verliebtheit und Liebe ist ne tolle Basis für ne Beziehung ohne das gehts nicht.
Aber leider reicht Liebe allein nciht aus um ne glückliche Beziehung zu führen.
Ohne gemeinsame Ziele funkt. das leider nicht.

Beitrag von wut33 08.09.08 - 17:22 Uhr

Also recht schnell heißt wohl innerhalb eines Jahres, oder?
Das hab ich auch erst neulich jemand erklärt, daß Liebe die basis für eine Beziehung sein kann oder muß, aber das allein reicht leider nicht.
Generell will er ja auch Kinder, ich weiß nur nicht ob ich dieses Warten bis er die Zeit die wir zusammen sind für angemessen hält etc. aushalte. Außerdem macht er das immer wieder, daß er mich um Geduld bittet, sich Zeit nimmt für Sachen zu denen ich sofort bereit bin, ich bin nunmal kein zögerlicher Mensch und sehe wenig Sinn noch mal und noch mal zu überlegen, noch ein bißchen zu zaudern und noch ein bißchen, das gibt doch nicht mehr Sicherheit daß man zusammenbleibt, zu einer Familie zusamneewächst als wenn man gleich das angeht was man plant.

Beitrag von xyz74 08.09.08 - 17:48 Uhr

wir waren halbes Jahr zusammen.
Haben uns zu dem ZEitpunkt schon gegenseitig etwas abgecheckt...
Halt geschaut wie reagiert der andere auf Kinder im Umfeld, beim Einkaufen etc.

Dann hatten wir (zum Glück) eine Krise und waren ein 1/2 Jahr getrennt.

HAben aber in der ZEit gemerkt wie sehr wir aneinander hängen.

Krise gemeistert. Dadruch stärker Verbunden als vorher.
Seit Dez 2007 wieder zusammen und seit März 2008 werdende Eltern :-)

Beitrag von t3campi 08.09.08 - 18:23 Uhr

Nabend!

Es gibt im pädagogisch/therapeutischen Bereich sogenannte Batacas. Habe ich auch schon ausprobiert (mit meinem Chef #schein), man kommt sich erstmal total blöd vor, aber... es kann helfen zum Frustabbau. http://www.kara-ahrens.de/yoo_page/bataca.htm

Und danach... Es gibt sogenannte Konfrontationstheorien, wie man Probleme auf sachlicher sowie emotionaler Ebene anspricht. Auch gewöhnungsbedürftig aber durchaus effektiv.

Wenn du mehr wissen magst melde dich ruhig.

LG, Katrin