Meine Schwägering hat ein Schafpudel, Familienhund?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sumamaso 08.09.08 - 14:14 Uhr

Hallo,

meine Schwägerin hat seit letzte Woche ein Schafpudelwelpe, und sie ist der Meinung das so eine Hunderasse für ne Familie ist.

Sie hatten schon einmal einen Hund und zwar einen Jackrassel der war ganz lieb bis die Kinder auf die Welt gekommen sind, ab da an wurde der Hund vernachlässigt und später weg gegeben.

Nun ist meine Frage, ist der Schafpudel wirklich ein Familienhund? Wie groß wird er? Könnt ihr mir seiten empfehlen wo man alles genau nach lesen kann?

Ich bekomme bald ein Sohnemann und wir wollten sie eigentlich besuchen fahren, aber in meinen jungen Jahren wurde ich von 3 Hunden gebissen und habe auch Angst das sie den Hund nicht richtig erziehen.

Danke für Eure Antworten.

LG Susi

Beitrag von maryalex 08.09.08 - 14:25 Uhr

Hallo!
Guck mal hier: http://www.schafpudel.net/html/portrat.html
Wenn man da ein bißchen liest, kommt man recht schnell zu dem Schluß, dass das kein Hund für Leute wie deine Schwägerin ist... Abgesehen davon gibt es wohl keinen Hund, der es verdient hat, vernachlässigt und nicht erzogen zu werden...
LG Mary

Beitrag von sumamaso 08.09.08 - 14:59 Uhr

Hallo Mary,

danke für deine Antwort.

Ich glaube das ich mich mehr infomiere als das meine Schwägerin macht.

Da wir uns nur ein paar mal im Jahr sehen (3-5 mal) habe ich da so meine Zweifel und da ich ja auch bald einen Sohnemann bekomme und wir sie eigentlich besuchen wollten habe ich doch etwas angst.

LG Susi

Beitrag von halbnomadin 08.09.08 - 15:40 Uhr

Hallo,


Ich finde, Du übertreibst. Mag daran liegen, dass Du schlechte Erfahrungen gemacht hast, die nie relativiert wurden.


Aber warum solltest Du sie nicht besuchen?

Ich bin sehr für Erziehung zu haben, aber eine laxe Erziehung macht aus diesem Hund nicht sofort eine babyfressende Beißmaschine - wahrscheinlicher ist, dass er an der Leine zerrt, rumkläfft und die Einrichtung ramponiert. Im Übrigen wird das Baby ja nicht unbeaufsichtigt mit dem Hund zusammenkommen.

Also kann dem Baby schon mal gar nix passieren.

Was Dich angeht: Hund freundlich behanndeln, wenn Du dass nicht möchtest / kannst, so weit es geht ignorieren, nicht anstarren, und tief Luft holen. Respekt haben, nicht Angst (Glaub mir - Menschen kennen oft nicht den Unterschied, Tiere schon!)

Dann kann Dir eigentlich auch nichts passieren.

Im Übrigen: Vielleicht kannst Du als "Mitbringsel" ein Buch über Hundearbeit (Clickertraining, Agility oder so) schenken, so als Anreiz?

Liebe Grüße
halbnomadin

Beitrag von sumamaso 09.09.08 - 08:06 Uhr

Guten Morgen,

danke für deine Antwort.

Ich werde nie mein Baby unbeaufsichtigt lassen. Zweitens kann man Kinder nicht am Stuhl festbinden sie toben, springen und passen manchmal nicht auf wo sie hintreten. Mein Neffe ist 9 Jahre meine Nichte 7 Jahre und meine Tochter 4 Jahre alt.

Wenn ich den Bericht richtig gelesen habe und der Hund hat keine Erziehung das er wenn die Kinder rennen sein instinkt nachgeht und hinter die Kinder hinterher rennt und auch zu schnappen kann. Da meine Schwägerin eine große 4 Raum Wohnung hat im Keller haben sie auch kein Grundstück wo der Hund raus kann. Also der hockt die ganze Zeit in der Wohnung.

Sie hatten schon einmal einen Hund (Jackrassel) der war am anfang niedlich, lieb und hat nichts gemacht, bis nachher die Kinder auf die Welt gekommen sind dann hatten die auf einmal kein Bock mehr mit dem Hund raus zu gehen oder haben sich nicht mehr richtig gekümmert. Dann hat der kleine Hund angefangen alles kaputt zu machen und an die Kinder ran zu gehen.

Aber ein Jackrassel ist doch ein riesen großer unterschied gegenüber einen Schafpudel.

Und außerdem muß meine Schwägerin bald an den Knien operiert werden und da habe ich meine Bedenken,weil ihren Mann kannst du vergessen der macht nichts zu Hause.

Ich finde das sie sich damit übernehmen.

Sorry, ist etwas lang geworden.

Und danke für den Buchtipp.

LG Susi

Beitrag von halbnomadin 09.09.08 - 11:50 Uhr

Hallo,

ich geb Dir schon Recht, es ist nicht klug von ihr, sich andauernd Arbeitshunde anzuschaffen, die dann vor Langeweile am Rad drehen.

Ein Jack Russel (nicht bös sein - aber auch wenn ne Schraube locker ist, rasselt er noch lange nicht ;-) ) muss einfach ackern, Sport treiben, Befehle und Aufgaben kriegen, und bei einem Hütehund ist das genau so.

In ihrem Fall wäre ein älterer Stoffhund besser geeignet.

Beitrag von aussiegirl600 08.09.08 - 19:17 Uhr

Schafpudel haben genau wie jede andere Rasse das Potential tolle Familienhunde zu sein, aber so wie Border Collies oder Australian Shepherds sind sie Hunde die unheimlich viel geistige Auslastung brauchen: Agility, Rettungshund, aber sehr oft ist eben ordentlich Hütetreib da, was ziemlich ins Auge gehen kann wenn der HUnd nicht ausgelastet wird!

Beitrag von sumamaso 09.09.08 - 08:08 Uhr

Guten Morgen,

danke für deine Antwort.

Und da sind meine Bedenken.

LG Susi

Beitrag von nicci878 10.09.08 - 15:33 Uhr

Also die Frage finde ich schlimm.
Grundsätzlich kann jeder Hund, sc...egal welche Sorte,
ein Familienhund sein.
Warum denn auch nicht ??

Es kommt darauf an, wie der Hund aufgezogen wurde,
nicht welcher Rasse er angehört.