Warum habe ich keine Freundin, auf die ich mich verlassen kann?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Nicht wichtig 08.09.08 - 15:37 Uhr

Tja, ich weiß, dass ich hier nicht ganz richtig bin in dieser Kategorie. Aber im weitesten Sinne hat mein Thema ja schon etwas mit Partnerschaft zu tun.

Ich leide draunter, dass ich keine richtige Freundin habe. Ich meine, ist nicht so, dass ich noch niemals eine hatte, aber ich habe generell Probleme damit, nette Frauen kennen zu lernen bzw. eine tiefere bindung aufzubauen, obwohl ich mir so sehr eine nette Freundin wünsche. :-(

Früher habe ich gedacht, dass es eventuell an meinem Äusseren liegen könnte (meine damals beste Freundin hat sich immer aufgeregt, dass mich so viele Männer ansprechen, und sie immer blöd daneben steht); ich bin recht attraktiv, und damit kommen ja viele Frauen nicht zurecht. #schein

Aber es gibt ja auch viele andere hübsche Frauen, die auch Freundinnen haben. Daran kann es also doch eigentlich nicht liegen..

Ich habe mich auch gefragt, ob es an mir liegt, habe meinen Mann und meine Familie gefragt, aber die haben das verneint, und wir sind eigentlich sehr offen miteinander.

Ich kenne schon Frauen, aber irgenwie bekomme ich nicht das zurück, was ich gebe. Nicht falsch verstehen, eine Freundschaft soll ja kein Geschäft sein, aber ich komme mir doch oft ausgenutzt bzw. nicht richtig geschätzt vor.

Ich bin eine sehr gute Zuhörerin, ich bin höflich, aufmerksam, auf mich kann man sich immer verlassen und das letzte Hemd von mir haben.

Aber eine Freundin z.B. redet permanent nur von sich. Wenn ich mit ihr eine Stunde telefoniere, stellt sie mir in dieser Zeit vielleicht zwei Fragen.

Mit einer anderen Freundin habe ich einen Urlaub verbracht, den ich organisiert hatte in der Wohnung meiner Tante. ich habe versucht, es so schön wie möglich zu gestalten, damit es ihr auch gefällt. Sie hat sich zum Schluss nicht mal bedankt und ausserdem noch meinen Geburtstag vergessen.

Eine weitere Freundin hat sich nicht mehr gemeldet, als ich mich von meinem Exfreund getrennt habe (ihr Mann war mit meinem Ex befreundet)..

Was mache ich denn falsch? Und wie kann man im Vorfeld so etwas erkennen? Vielleicht suche ich mir ja die falschen Freundinnen aus?

#schmoll Danke für Eure Meinung.

Beitrag von lene83 08.09.08 - 16:01 Uhr

Hallo liebe unbekannte mir geht es genauso wie dir! Meine sagenannten freundinnen haben mich ständig ausgenutzt,belogen und nur von sich erzählt. Ich habe im moment niemanden als freundin mit der ich überalles quatschen kann. Und wenn man sich nicht bei dir bedankt,dich nicht ernst nimmt,sich nur meldet wenn man was von dir will,deinen geburtstag vergisst sind sie es überhaupt nicht wert beachtet zu werden.

Vielleicht hast du ja lust und meldest dich bei mir.
Lg Lene83;-)

Beitrag von sunny1970 08.09.08 - 16:05 Uhr

Hallo nicht wichtig,

da ich Dich nicht kenne, kann ich Dir auch schlecht antworten.

Nur soviel - es liegt entweder an Dir oder Dir ist die "Richtige" eben noch nicht begegnet.
Geduld.

Was Du ansonsten so schreibst, läßt mich vermuten, daß Du eventuell viel zu sehr damit beschäftigt bist anderen zu gefallen, als so zu sein wie Du bist.

Eine Freundschaft ist eine Beziehung und die definiert sich u.a. durch Geben und Nehmen, durch gemeinsame Interessen und Vorlieben, etc.pp. ...
Und manchmal ist da einfach nur das geheimnisvolle gewisse Etwas, was eine Freundschaft ausmacht.

LG

Sun

Beitrag von könnteGlattVonmir sein 08.09.08 - 16:15 Uhr

das könnte glatt von mir sein.

Klare Antwort: Du bist zu nett!

Geht mir auch so.

Ich werde auch immer vergessen obwohl ich immer für andere da bin/war.

HAb mal en Freundin gefragt woran das liegt.
Konkrett ging es um einen Freund von uns beiden.

Sie meinte dann:"Naja, irgendwie bist DU immer die,die sich meldet und um alles kümmmert. Du kriegst auch immer alles allein hin. so jemanden vergisst man irgenwie..."

Finds auch traurig, scheint aber so zu sein #schmoll

Merke seit ich mich nicht mehr um alles und jeden kümmere und mich auch nicht mehr melde,
höre ich viel öfter mal was von anderen

Beitrag von agostea 08.09.08 - 16:21 Uhr

Das kann halt auch leicht aufdringlich wirken, wenn man immer derjenige ist, der sich kümmert, macht und tut.

Irgendwie anbiedernd.

Ich mag so Leute auch nicht wirklich. Klar, ist bequem, wenn man Jemanden kennt, der so drauf is. Haste wenig Arbeit, wenn man was geplant hat, denjenigen kann man immer einspannen.

Aber meist verbirgt sich dahinter ein ziemlich eindimensionaler Charakter und ein nicht besonders grosser Horizont.

Denn Hilfsbereitschaft und ein gerüttelt Maß an Gutmütigkeit ist was anderes, als Anbiederei und Aufdringlichkeit.
Und aufdringlich - das sind diese Menschen meist. Oder werden so empfunden, weil sie sich unentbehrlich machen wollen.

Nervig ist sowas. Stellt das ab!

Gruss
agostea

Beitrag von shalyda 08.09.08 - 16:37 Uhr


Ferner fühlt man sich ja auch immer im Zugzwang, wenn eine Freundin ständig Himmel und Hölle in Bewegung setzt.

Beitrag von agostea 08.09.08 - 16:41 Uhr

Eben.

Ich für meinen Teil fühle mich eingeengt, bedrängt und auf unangenehme Art und Weise in Beschlag genommen, das löst in mir eine solch grosse Antiphatie aus, das ich am Ende den Kontakt abbreche.

Horror.

Beitrag von silkstockings 08.09.08 - 16:44 Uhr

Na ja, ich mach immer viel und gerne. Lad zum Beispiel Leute ein ... ich koche gerne für viele Leute.

Allerdings habe ich keine Erwartungshaltung ... Geburtstage vergessen kann ich auch gut.

Bei der TE und der anderen Dame beschleicht mich der Verdacht, dass zuviel aufgerechnet wird, auch wenn sie es bestreiten und es vielleicht unbewusst geschieht.

Beitrag von Nicht wichtig 08.09.08 - 16:50 Uhr

Ich glaube, Ihr versteht da etwas komplett falsch... Ich setze überhaupt nicht Himmel und Hölle in Bewegung...

Beitrag von gretchens.armee 08.09.08 - 17:09 Uhr

Hey, ob du Himmel und Hölle in Bewegung setzt oder dein letztes Hemd für eine Freundschaft gibst, worin besteht der Unterschied?
Grüße, G.-

Beitrag von Nicht wichtig 09.09.08 - 09:04 Uhr

Das hat eher damit was zu tun, dass man von mir generell das letzte Hemd haben kann. Aber das heißt ja nicht, dass ich das jemandem aufdränge...

Beitrag von Nicht wichtig 08.09.08 - 16:49 Uhr

Wie kommst Du darauf, dass ich anbiedernd und aufdringlich bin wenn ich fragen darf??

Beitrag von frieda05 08.09.08 - 17:08 Uhr

entschuldige..., war nicht die Adressatin..., doch....:

Du schreibst, Du wärest aufmerksam, denkst an alle Geburtstage..., und fühltest Dich nicht "richtig" geschätzt.

Das "richtige" Einschätzen einer Person....mmmmh....., wer macht das?

Schätzt Du Dich richtig ein?

Wenn Du jemandes Freundin werden möchtest ist es doch wichtig, wie diejenige Dich einschätzt. Nicht Du bist da Maßstab der Dinge. Vielleicht "überschätzt" Du Dich?

Ich gebe auch (vorausgesetzt ich trage gerade eines) mein letztes Hemd, vergesse dafür aber fast jeden Geburtstag #schock.

Na und????
Blöder Jahrestag....., was kann ich dafür, wenn ich soviel um die Ohren habe..., oder ich denke dran...., will anrufen, denke "ja, mach ich gleich" und schwupp ist Abends 23.30 Uhr???...

und dann...., ? Heißt das nicht, daß mir der Mensch nichts wert ist. Aber wenn der mir dann blöd kommt...., dann kann es durchaus sein, daß er mir nicht mehr so viel wert ist...., weil ich das nämlich kleinkariert finde. Demnach wären seine und meine Einstellungen nicht kompatibel.

Hatte ich auch schon mal den Fall. Die "Freundin" war total stinkig weil ich neben Arbeit,2 Kindern, Hausumbau, Reiterei, Vollzeit-Job, Haushalt...etc.pp Ihren Geburtstag vergessen hatte (sie war im Ski-Urlaub...) und hat mich voll zur Socke gemacht. Danke fürs Gespräch - Freunde leben mit meinen Fehlern - oder es sind keine.

GzG
Irmi

Beitrag von cassiopeia1974 08.09.08 - 16:18 Uhr

Hallo du, ich weiss wie du dich fuehlst.

Ich hatte in Deutschland eine sehr gute Freundin, sie war immer zur stelle wenn es mir schlecht ging. Sie hat mich Morgens vor der Arbeit abgefangen, nur um mich zu druecken. Wir hatten mal eine meinungsverschiedenheit und einen Tag spaeter, kam sie mit einem riesen Blumenstrauss zur Arbeit und hat geweint. Sie ist dann weiter weg gezogen, hat mich quasi verlassen. Die erste Zeit haben wir noch Telefoniert aber dann sind auch wir weggezogen, Ausgwandert und der Kontakt ist verstummt. Ich habe nie wieder so eine Freundin gefunden und wenn ich heute an sie denke, kommen mir die Traenen. Auch hier in KL habe ich einige Maedels die ich allerdings nicht Freundin nenne, es sind Bekannte und koennen meiner Ex-Freundin nie das Wasser reichen.

Eine Loesung oder Medizin hab ich auch nicht, aber du siehst, es geht nicht nur dir so.
Ich haette auch gerne wieder so eine tolle Freundin, die mit mir Pferde stehlt und einfach nur da ist. Die mit mir lacht, weint, bloedsin macht, und mit mir schweigen kann.

Sei einfach du selbst und verbieg dich nicht, geb nicht zuviel und forder nichts.

#liebdrueck Lg cassio

Beitrag von frieda05 08.09.08 - 16:48 Uhr

"Was mache ich denn falsch? Und wie kann man im Vorfeld so etwas erkennen? Vielleicht suche ich mir ja die falschen Freundinnen aus? "

1. schon falsch darüber nachzudenken!!!

Freundschaften kann man doch nicht planen! Sie entstehen.

Geh etwas gelassener an die Sache ran. Manchmal gibt es Zeiten, in denen man eben "nur" Bekannte hat. Hast Du einmal eine "beste Freundin" ist das lebenslang.

Meine Beste Freundin ist meine Schwester, die andere sitzt bei Frankfurt (was muß die da auch hinheiraten -dumme Nuß) und abgesehenvon den Beiden..., sind da sehr wenige Frauen, die mein absolutes Vertrauen genießen. Eine "Ex-Bekannte" z.B avanciert in letzter Zeit zu einer echten Freundin. Wir mußten uns halt nur etwas länger "beschnuppern"..., aber das hat Perspektive.

Vielleicht läßt Du es einfach mal auf Dich zukommen und versuchst nicht, andere zu sehr von Deinen Qualitäten zu überzeugen. Laß sie diese selber herausfinden....

GzG
Irmi

Beitrag von asimbonanga 08.09.08 - 17:22 Uhr

Hallo,
>>Freundinnen suchen - im Vorfeld so etwas erkennen>>

Freundinnen sucht man sich nicht aus-das ergibt sich, entsteht manchmal nach Jahren.Manchmal geht es auch sehr schnell-"man erkennt sich"-oft steht sogar am Anfang eine Antipathie.
Auch aus Zwangsgemeinschaften ( Studium,Schule, sog. Pärchen-Freundschaften ) entstehen echte Freundschaften.
Meine letzte Freundin lernte ich vor 2 Jahren in einem griechischen Bergdorf vor dem Geldautomaten kennen.Wir waren beide zu doof in das eingemauerte Ding reinzukommen und gingen erstmal sofort einen Kaffee in diesem gottverdammten Nest trinken.
Sie wohnt bei Lüdenscheid, ich bei Ffm.Wir sehen uns alle 3 Monate, mailen und telefonieren.Nach 4 Tagen hatten wir uns unser ganzes Leben erzählt.
Am Wochende haben wir unsere Hoffnung ausgesprochen, das ES hält.Eine Garantie gibt es nicht-es sieht aber nach meiner Erfahrung gut aus.Wir reden über Alles-sind auf Augenhöhe ( hihi sie ist 1,56 ich 1,72 )Warum wir schon so vertraut sind weiss ich nicht.
Ich könnte ein Buch über meine Freundinnen schreiben, eine meiner Besten ( seit der 2. Klasse ) sagte immer: die Männer kommen und gehen - wir bleiben - ist vielleicht etwas theatralisch ausgedrückt-aber stimmt schon.

Also mit dem Aussuchen das klappt so nicht-Frau findet sich.L.G.

Beitrag von kloos 08.09.08 - 19:09 Uhr

Hallo,

du bist nicht alleine.

Ich bin weggezogen und somit habe ich nur zur meiner Freundin telefonischen Kontakt. Unternehmungen sind out, da wir zu weit auseinader wohnen. Hier jemandem zu finden ist nicht einfach, da ich sehr, sehr lange brauche bis ich diese Person als *Freund* bezeichnen kann. Ich bin sehr kritisch und sehr ehrlich und nicht jede/jeder kann damit umgehen.

Ich vermisse einfach den Kontakt zu Frauen. Einfach albern sein. Ehrlich. Frauenabende führen und einfach ablestern. Spass haben. Tja die Frauen die ich hier kennenlerne sind nicht lebensfroh wie ich, verstehe meine Einstellung nicht und würden lieber jeden abend mit ihren Männern verbringen.

Ich mache nächstes Jahr Motorradführerschein und will irgendwann man durch Deutschland und Frankreich düsen. Das versteht nicht jede Frau, die eine Familie hat.

Ich kann auch spiesig sein, aber ich liebe auch mein Leben.


Lg

Tanja

Beitrag von silkstockings 08.09.08 - 19:17 Uhr

>>Was mache ich denn falsch? Und wie kann man im Vorfeld so etwas erkennen? Vielleicht suche ich mir ja die falschen Freundinnen aus?<<

Freunde such ich mir hier bei urbia aus. Da beende ich auch schon mal diese virtuellen "Freundschaften".

Im Leben such ich keine Freunde, sie kommen und gehen .. manche bleiben für ein Leben.

Wahre Freundschaften (ich glaube übrigens, dass auch geschlechterübergreifende Freundschaften möglich sind) sind kostbar.
Ich bin sehr offen und mein Herz ist groß .. aber ich habe auch gelernt Pflegefälle zu entsorgen, Leute die viel mehr nehmen als sie mir geben. Dabei bin ich da eigentlich sehr anspruchslos.

Ich gebe gerne und bin da auch sehr freigiebig, aber jemand, der immer nur nimmt, ist bei mir an der falschen Adresse.

Gerade jetzt bin ich dabei so einige Baustellen zu schließen, mir anzusewhen, was bringt mir das? Was bringt es mir nicht.

Try an error gehört dazu. Irgendwann entwickelt man ein Gespür für Leute, die einem gut tun.

Ach so .. ich habe tatsächlich einige Freunde HIER gefunden. Echte Freunde. Bei Urbia.

LG

Silk

Beitrag von jacky 09.09.08 - 08:50 Uhr

Ich kann dir nur sagen, dass es mir genauso geht. Meine beste Freundin, die ich kenne seit wir 6 sind, meldet sich kaum noch. Ohne Grund. Sie schreibt mal eine Sms oder Email, das war´s. Mehrmals hab ich gefragt, ob wir mal zusammen weg wollen oder in die Stadt. Angeblich hatte sie kein Geld oder keine Zeit. Komischerweise habe ich sie tags darauf mit ihrem Freund im Einkaufszentrum getroffen und ein anderes Mal saß sie mit einer anderen Frau in einem Café als ich zufällig entlang kam.

Wir hatten keinen Streit und trotzdem ist sie so. Sie ist sehr sehr dick geworden, ich bin sehr schlank. Manchmal denke ich, es liegt daran, dass sie sich schämt oder sich lieber mit anderen Frauen trifft. Keine Ahnung. Es ist der einzige Grund, der mir einfällt.

Mit anderen Freundinnen war es genauso. Eine ehemalige Arbeitskollegin, mit der ich 2 Jahre fast jeden Tag verbrachte, hat mich einfach so abserviert. Ich habe 2 oder 3 Mal nach einem Treffen gefragt (früher trafen wir uns nämlich jede Woche), da hat sie mir eine Email mit wüsten Beschimpfungen geschickt, was ich mir einbilde, sie dauernd zu fragen. Sie hätte anderes zu tun.

Wenn ich allein in der Stadt bin und andere Frauen mit Freundinnen sehe, macht mich das sehr sehr traurig. Aber was soll ich tun? So einfach lernt man mit Mitte 20 keine Freundin mehr kennen, vor allem, da ich auch keine direkten Kolleginnen habe, bzw. die, die noch da sind älter und verheiratet, mit Kindern etc. sind.

Was ich für einen Schluß daraus ziehe?! Man kann sich nur auf seine Familie verlassen. Freunde kommen und gehen. Leider.

Beitrag von briannaa 09.09.08 - 09:00 Uhr

Hallo Du,

hmmm. Manche antworten hier - finde ich persönlich - passen nicht so richtig. Ich kenne Dein Problem auch, ich habe meine "beste Freundin" durch einen dummen Streit, aber auch durch Entwicklung in unterschiedliche Richtungen vor Jahren verloren und die Nachbesetzung der Stelle ;-) hat nie geklappt. Ich glaube auch, dass z.B. das Aussehen eine Rolle spielen kann. Du schreibst selber, dass Du ganz attraktiv bist. Ich kann mir schon vorestellen, dass das ein Problem ist. Im Fernsehen werdne uns tolle Frauenfreundschaften a la Sex and the City zwischen attraktiven Frauen gerne verkauft. Aber in der Realität sehe ich häufig entweder die Kombination attraktiv - weniger attraktiv oder aber Zweckgemeinschaften von hübschen Mädels, die sich aber hinterm Rücken schnell anzicken. Dein Probleme, dass Du Dich selber mehr engagierst als Deine Freundinnen, kenne ich auch. Was mir noch passiert ist, dass sich z.B. die Lebensumstände ändern (z.B. Kind); und plötzlich kann man nicht mehr mitreden, wenn man selber kein Kind erwartetet und ist außen vor. Eine Patentlösung habe ich leider auch noch nicht gefunden. Meld Dich gerne mal, wenn Du Lust hast.
Liebe Grüße briannaa

Beitrag von mayflower81 09.09.08 - 10:16 Uhr

Wow. Und ich dachte, ich bin die einzige der es so geht.
Hatte damals viele gute Freundinnen, die dann irgendwann einfach weg waren, sich nicht mehr gemeldet haben oder mit denen es Streit gab. Und seitdem hab ich die "Richtige" nicht mehr gefunden. #gruebel

Beitrag von asimbonanga 09.09.08 - 15:44 Uhr

Also wirklich - wenn das Aussehen eine Rolle spielt-dann sind es eben keine Freundinnen.
Wenn die Posterin glaubt es liege an ihrer Attraktivität, dann sendet sie die falschen Signale.
Man hat immer die Möglichkeit durch die Persönlichkeit aus einer falschen Schublade heraus zukommen.
Meine Freundinnen sind weder wesentlich schöner noch weniger hübsch - und diese Zweckgemeinschaften zum Ausgehen sind eben auch keine Freundschaften.
Auch die komplett unterschiedlichen Verhältnisse müssen eine Freundschaft nicht verhindern.
Bei meinen Freundinnen gibt es Kinderlose, Familienfrauen, Kariere-Frauen, Edel-Müslis, Ökos und eine Witwe.
Auch unsere finanziellen Möglichkeiten sind höchst unterschiedlich. Unvoreingenommenheit und Offenheit sind natürlich wichtig.

Beitrag von briannaa 11.09.08 - 11:45 Uhr

Hmm.
Ja, das meinte ich ja auch: Entweder ich sehe die Kombination hübsche Frau mit weniger hübscher bester Freundin oder aber "Freundinnen", die als Zweckgemeinschaft weggehen, aber sehr schnell hinter dem Rücken der "Freundin" lästern. Bei Tageslicht betrachtet ist dies natürlich keine echte Freundschaft. Aber erstaunlicherweise gibt es sehr häufig solche Kombinationen, liegt wohl daran, dass sich dadurch eine gewisse Win-Win Situation ergibt - 2 hübsche Frauen ziehen viele Blicke auf sich. Außerdem ist die Gesellschaft oberflächlicher geworden, und das Äußere nimmt einen immer größeren Raum ein.
Ich glaube auch nicht, dass man "immer die Möglichkeit hat, durch die Persönlichkeit aus einer falschen Schublade heraus zu kommen." Leider. Der Instinkt der Frau entscheidet nach wenigen Sekunden über Sympathie und Antipathie. Und ich möchte die Frau sehen, die noch nicht eine schöne Frau gesehen hat, den begeisterten Blick des Partners neben sich aufgeschnappt hat und bei der sofort die roten Lampen angingen. Ich denke viele haben das schon mal erlebt und wenn man ehrlich mit sich ist, hat man von da an viell. schon nach dem einen oder anderen Fehler gesucht. Oder aber zumindest das Mädel nicht in den engeren Freundeskreis gelassen, auch wenn sie auch noch nett war. (Ggf. gerade weil sie auch noch nett war).

Beitrag von asimbonanga 11.09.08 - 15:01 Uhr

o.k. - mit Vielem hast du nicht ganz unrecht.
Bei mir war das früher vielleicht auch öfter der Fall.
Ich treffe zunehmend auf gestandene, selbtbewußte Frauen,die wie ich wissen - es gibt immer eine klügere,schönere,jüngere Frau - der man begegnen kann.

Ganz ehrlich wenn wir jetzt auf eine 1,80 Blondine mit breitem Lachen und Standing treffen-bin ich vielleicht im allerersten Moment auch nicht so ganz entspannt;-)
L.G.