habe da mal ne frage....

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Forum: Forum für Väter

Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von snoopy84 08.09.08 - 16:00 Uhr

also,ich habe eine 5 jährige tochter die bei ihrer mutter lebt.

seit gut einem jahr habe ich eine freundin (die ist hier eigentlich angemeldet daher nicht wundern),und wir sind glücklich.sie akzeptiert celina voll und ganz und sie liebt sie wie ihren sohn.

leider haben wir seit längerem vollgendes problem,ich erik habe werder sorgerecht noch sonst irgendwas und die mutter macht was sie will.
sie hält sich an keine abmachungen in sachen umgang und wenn es ihr mal in den kopf kommt bekommen wir meine kleine mal mehrere wochen nicht zu sehen.
immer muss ich bitte bitte machen...und wenn ich nicht so springe iwe es ihr passt dreht sie mir nen strick draus.
sie kam schon auf die gloreiche idee das ich celina nur alle 4 wochen übers woe bekomme,wo gibts denn sowas.

nun zu meinem anliegen,kennst sich damit jemand aus wie ich das sorgerecht beantragen kann???
es läuft ja auch noch viel mehr da falsch aber um dafür ins detail gehen zu können brauche ich ne ewigkeit...

ich wäre dankbar wenn ich rat von euch bekommen würde...

Beitrag von jarmina 08.09.08 - 16:39 Uhr

Hi,

wenn Du nicht gerade im Gerichtsbezirk Cochem lebst, hast Du leider schlechte Chancen auf das Sorgerecht. Gerade Umgangsboykott ist für die meisten Gerichte (Ausnahme Cochem) kein Grund einer Mutter das Sorgerecht wegzunehmen. Auch werden meist verhängte Sanktionen bei Umgangsboykott (z. B. Zwangsgeld) leider selten eingefordert von der boykottierenden Mutter und die Gerichtsurteile sind zumeist das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben wurden.

Tut mir leid Dir eher schlechte Nachtrichten unterbreiten zu müssen.

Gerichtlich einklagen könntest Du höchstens das Umgangsrecht und versuchen ob Du den Richter vom Cochemer Modell (schau mal nach, ob Du was im Internet findest) überzeugt bekommst.

Liebe Grüße

Jarmina

Beitrag von jules1971 08.09.08 - 16:46 Uhr

Hallo,

ich schließe mich inhaltlich meiner Vorrednerin an.
Du kannst keinerlei Chancen die Mutter Deines Kindes gerichtlich, zur gemeinsamen Sorge zu zwingen.
Selbst wenn man ihr die alleinige elterliche Sorge (also das Sorgerecht) aufgrund schwerwiegender Vorfälle (Alkohol, Drogen, Gewalt) entziehen würde, würde man es NICHT automatisch Dir zusprechen.

Das einzige, was Du tun kannst, ist eine Umgangsregelung per Gericht einzuklagen (das Jugendamt kann nur beraten und vermitteln, aber mit denen muss sich die Kindsmutter noch nicht einmal unterhalten), allerdings musst Du dafür per Anwalt aktiv werden.

Gruß,
Julia

Beitrag von mtinaaa 08.09.08 - 17:37 Uhr

Hallo schließe mich der Vorschreiberin an. So hat es mein Lebensgefährte auch gemacht mit Erfolg ;-)

Väter stehen vor Gericht garnicht mehr so schlecht da.

Er hat alles durchbekommen was er sich und sein Sohn (7J) gewünscht haben,auch Urlaub.
Kindesmutter hatte dieses nicht gepasst,aber Richterin so entschieden#huepf. Zum Wohle des Kindes;-)

L.G Tina

Beitrag von pampersbomber-04 08.09.08 - 18:23 Uhr

an deiner stelle würde ich mal das jugendamt in eurem bereich einschalten und diese problematik mal bekannt machen.
gerichte in deutschland beweisen mittlerweile auch schon, das väter nicht nur pflichten haben. deshalb schließe ich mich meinen vorrednern an, mit der aussagen * männer stehen da gar nicht mehr so schlecht da*. du musst halt etwas dafür tun und dies ist mit laufereien verbunden aber es wird sich ganz bestimmt zum guten für dich entscheiden.