Dermoidzyste OP - Abstillen?

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Beitrag von -froeschi- 08.09.08 - 16:23 Uhr

Hallo,

vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Dermoidzyste festegstellt, der FA damals meinte er wird das beobachten aber will nicht gegen unternehmen. Bei der Untersuchung danach war ich bereits Schwanger und man konnte nichts mehr erkennen.

Während der SS bin ich umgezogen und der FA wurde gewechselt. Der neue FA konnte auch nichts feststellen auch bei der 1. Untersuchung nach der Geburt nicht.

Heute war ich zur allgemeinen Kontrolle und das Teil ist mittlerweile auf 7x6cm ca. gewachsen. Mein FA wollte mich so schnell wie möglich zur OP schicken, nur mein kleiner wird noch gestillt. Ich habe mich mit ihm unterhalten und der FA hat mich Anfang Dezember zur OP angemeldet.

In der Zwischenzeit habe ich per SuFu einiges hier gelesen, was von umkippen und geplatzten Eierstöcken #schock hätte ich vllt doch gleich zur OP gehen sollen oder ist es schlimm jetzt noch die 3 Monate zu warten?

In 3 Monaten ist mein Kleiner 11 Monate bisher sind 2 Mahlzeiten ersetzt und ich wollte eigentlich so lange stillen wie es geht. Wie lange ist der KH aufenthalt im Durchnitt nach so einer OP? Schaden ihm die Narkosmittel oder sollte ich bis dahin abgestillt haben?

Irgendwie bin ich total verwirrt und überfordert mit der Situation...

LG Fröschi

Beitrag von schokobine 08.09.08 - 17:19 Uhr

Hast du deine Zwickmühlen-Situation ganz in Ruhe mit deinem FA besprochen? Er ist doch für beide Bereiche (Stillen & Zysten-OP) der Hauptansprechpartner!

Bitte nochmals um einen Gesprächstermin und schildere ihm in aller Ruhe deine Bedenken und Sorgen. Frage ihn direkt, welche Risiken er bezüglich der Zyste sieht (Stildrehung, Entartung usw.) Warum wollte er die OP sofort? Dafür muss er ja konkrete Gründe/Befürchtungen haben.

Notiere dir vorher deine Fragen auf einem Zettel, damit du in der Aufregung nichts vergisst. Auf direkte Fragen muss dein Arzt dir auch direkt antworten.

Danach solltest du abwägen können, was jetzt wichtiger ist, weiter stillen oder die OP.

An deiner Stelle würde ich - wenn mein FA mir zur baldigen OP raten würde - abstillen und mich operieren lassen. Mit 11 Monaten ist Stillen zwar noch schön - für dein Kind aber längst nicht mehr notwendig! Eine gesunde Mama braucht dein Sohn aber schon! Und das auch noch sehr lange ;-)

LG Sabine

Beitrag von -froeschi- 08.09.08 - 18:16 Uhr

Danke für deine Antwort. #blume

Ich habe auch schon überlegt ob ich nochmal hin gehe. Die ganzen Risiken habe ich erst nach der Untersuchung gelesen. Ich bin in solchen Situationen immer gänzlich Überfordert und vergesse dann auch meine Fragen zu stellen. Ruhe ist da bei mir auch so ne Sache, bin was das angeht echt ein Schisshase.

Er wollte die OP nur so schnell wie möglich. Sofort hat er nicht gesagt. Er meinte ihm ist es komisch das die schon 2 Jahre da ist und den Hormonen während der SS ausgesetzt war.

Die 3 Monate die ich jetzt Zeit habe reichen um die letzten Mahlzeiten, bis auf eine komplett zu ersetzen. Der Zeitspanne hat der FA auch ohne murren zugestimmt.

Dennoch bin ich traurig über das abstillen, das wohl unvermeidbar wird, und darüber das ich mein Kind alleine lassen muß... durchs stillen waren wir bisher ja nie länger als 4h getrennt, irgendwie schmerzt mir schon allein die Vorstellung.

Eigentlich ärger ich mich, dass der FA von damals das nicht gleich gemacht hat :-[

Ich werd am besten nochmal mit dem FA reden und dann Entscheiden...

LG Fröschi