Impfen-ja, nein-wieviel?

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Beitrag von aj2108 08.09.08 - 18:04 Uhr

Hallo zusammen!
Unser kleiner ist knapp drei Wochen alt und ich habe mich mal langsam an das Thema Impfen rangestastet. Ich finde die Entscheidung wirklich sehr schwer. Wie habt Ihr das gemacht. Habt Ihr die Empfehlung der STIKO umgesetzt, also direkt 6-fach geimpft plus Pneumok. oder habt Ihr (wie ich es jetzt schon von einigen Bekannten gehört habe) 1-2 Impfstoffe ausgegliedert und erst nach dem 6. Lebensmonat geimpft? Ist irgendwie eine Gradwanderung zwischen nicht mit Viren vollpumpen oder ein Risiko eingehen. Danke für Eure Hilfe und Meinungen.
AJ

Beitrag von cathie_g 08.09.08 - 18:15 Uhr

Erstmal: lesen! Die 6fach Impfung und die Pneumokokkenimpfung sind keimfrei und "pumpen" kein Kind mit "Viren" voll.

6fach Impfung ist garkeine Frage, die muss her (meines Erachtens) und zwar wegen hib und Keuchhusten. Und das macht man auch am besten so früh wie möglich, mit 6 Monaten kann Dein Sohn schon seinen eigenen Impfschutz haben, wieso willst Du ihn so lange ungeschützt lassen.

Stillst Du und ist dein Sohn erstmal zu hause ist das Risiko für eine invasive Pneumokokkeninfektion deutlich geringer, als bei Flaschenkindern die in der Kita sind. Diskutier mit Deinem Arzt vor Ort (anstatt mit uns im Internet) ob du etwas später Pneumokokken impfen kannst.

Rotavirusimpfung ist ebenfalls eher für Flaschenkinder als für Stillkinder, solange du wirklich voll stillst.

Nicht impfen und den Impfplan "individuell" anpassen ist im Moment TOTAL schick und angesagt, als wäre es das letzte Model Bugaboo oder so (meinen habe ich aber in braun mit pinken Tüpfeln, nur weil alle grün haben muss ich das ja nicht mitmachen, oder so).

Also, lies nochmal, besprich dich mit Deinem Kinderarzt und gönn Deinem Kind lieber ne Impfung als den Keim live, jeder einzelne ist nämlich deutlich härter als die Impfung.

LG

Catherina

Beitrag von muffin357 08.09.08 - 18:17 Uhr

Hallo,

also ich halte mich da an die Empfehlung der STIKO, -- ganz einfach, weil sich da eine Menge FACHLEUTE Gedanken gemacht haben und geforscht haben ...

alles andere sind "Wellen" oder Panikmache in Foren oder Mund-zu-Mund-Propaganda, die keinerlei stichfeste Grundlage hat....

seit es Internet und Konsorten gibt, schwappen da ja so einige "Wellen" durch die Menschheit...

lg
tanja

Beitrag von le_sheep 08.09.08 - 18:19 Uhr

hi,

für mich ist es absolut unverständlich, wie man so verantwortungslos sein kann und sein Kind nicht impfen lässt.

Nichts, aber auch gar nichts spricht dafür, dass Risiko einzugehen, dass das Kind solch schwere Krankheiten davonträgt. Kinderlähmung ist doch keine Erkältung.

Ich lasse definitiv jede empfohlene Impfung machen. Auch Windpocken schon jetzt, auch wenn die KÄ meint, es würde zum Schulbeginn reichen. Warum soll ich mein Kind zwingen, eine schwierige Erkrankung durchzumachen, wenn ich das verhindern (bzw. abschwächen) kann???

Die Impfungen werden doch nicht zum Spaß empfohlen!!!


LG
Sheep

Beitrag von maus269 08.09.08 - 18:32 Uhr

hallo,
also ich bzw mein freund und ich standen dem impfen auch sehr kritisch gegenüber weil ich es einfach nicht verstehe, wieso man die kleinen würmer mit 6-fach impfungen vollpumpen muss.
kauf dir mal das buch "impfen pro und kontra" von dr. hirte. das hat mir super geholfen. er hat alle impfungen genau beschrieben. das krankheitsbild der einzelnen krankheiten usw.
wir haben mia bis jetzt noch nicht impfen lassen. da ich der meinung bin, dass das ganze nerven- und immunsystem noch gar nicht ausgereift ist um so eine wahnsinns-impfe aufzunehmen.
wir werden ende des jahres die 5-fach impfung machen (weil, wo bitte soll sich ein säugling mit hepatitis b anstecken?! #klatsch) lassen und dann noch die pneumokokken.
aber ich finde es definitv zu früh ein kind schon mit 8 wochen gegen soviel auf einmal impfen zu lassen.
auch wenn ich hier sicher viele gegenmeinungen hören werde. ich bin gewappnet :-D
lg und lies am besten das buch mal :-)
sandra mit mia *23.04.08

Beitrag von cathie_g 08.09.08 - 19:19 Uhr

>>weil, wo bitte soll sich ein säugling mit hepatitis b anstecken?!<<

bei der Mutter, oder beim Vater in erster Linie in den ersten Wochen (wisst ihr sicher, dass ihr beide keine HepB Ausscheider seid), dann bei anderen Betreuungspersonen, bei Spielkameraden in der Krippe, beim Arzt. Hepatitis B ist sehr ansteckend. Jeder 200te Erwachsene der eine Hepatitis B bekommt wird zum chronischen Virenausscheider und man muss das nicht unbedingt merken (bei einem Kollegen von mir hat es der Routinebluttest ergeben). Früher haben sich viele beim Zahnarzt angesteckt...ich habe mich gerade wegen einer Reise nach China impfen lassen, denn im asiatischen Raum sind bis zu 15% der Bevölkerung Virenausscheider.

Bei Babies wird die HepB zu 90% chronisch, Leberschäden und Leberkrebs sind die Folge bei ca einem Viertel (also jedem 5ten angesteckten Baby). Im Kleinkindalter liegt die Chronifizierung noch bei ca 25% und nimmt dann bis zum Erwachsenenalter ab. Das bedeutet:je jünger das Kind, desto höher das Risiko des HepB Schadens.

Was hat das Kind für einen Vorteil 5fach statt 6fach geimpft zu werden? Meines Erachtens keinen. Die 6fach Impfung ist nicht belastender als die 5fach Impfung und dafür ist das geringe (aber wenn es eintrifft eben schlimme) Risiko von HepB gleich mit erledigt.

Zu Hirte sage ich lieber garnichts - ich finde seine Empfehlungen zu Mumps, Masern und Röteln echt asozial, da rege ich mich nur auf.

LG

Catherina

Beitrag von maus269 08.09.08 - 19:44 Uhr

ja genau, reg dich doch nicht so auf.

du hast deine meinung. ich meine...

und dr. hirte wär nicht arzt geworden, wenn er nichts auf dem kasten hätte und asozial schreiben würde...

reg dich doch bei anderen auf. aber nicht bei mir. ich hab mich damit beschäftigt und habe meine meinung dazu

Beitrag von cathie_g 08.09.08 - 19:54 Uhr

hey, wer regt sich denn auf. Du hast eine Frage gestellt und ich habe geantwortet. Zu Hirte habe ich eben etwas weiter unten mal eine Rechnung aufgestellt. Lies sie Dir mal durch und sag mir dann, warum ich das nicht gemeingefährlich finden soll. Klar kann jede ihre eigene Meinung haben, ist ein freies Land und so...man muss bloss nicht den Kopf in den Sand stecken in Bezug auf die Folgen des eigenen Handelns fürs eigene Kind und für die Allgemeinheit.

LG

Catherina

Beitrag von boreh 08.09.08 - 18:41 Uhr

Hallo,

ich habe die 6fach Impfung mit Pneumokokken gewählt und werde meine Tochter gegen alles impfen lassen was geht. Hab ich schon bei meinem Sohn gemacht. Es ist verantwortungslos wenn man nicht impft und ich würde es mir niemals verzeihen wenn mein Kind an einer Krankheit stirbt nur weil ich nicht impfen wollte.

Tut mit leid aber ich bin eine Verfechterin des Impfens und es ist mir wirklich unverständlich warum man nicht impft.

Trotzdem ist es leider jedem seine Entscheidung.

LG Sandra

Beitrag von seikon 08.09.08 - 18:59 Uhr

Ich werde meine Tochter gemäß STIKO impfen lassen.
Sie hat letzte Woche Freitag die zweite 7-fach Impfung bekommen.

Meine Schwägerin hat nur 5-fach impfen lassen und die Hepatitis ausgeklammert. Hat ihr Kinderarzt empfohlen.

Ich lege sehr viel wert auf die Hep Impfung. Mit dieser Krankheit steckt man sich unglaublich schnell an. Und gerade wenn die Kleine dann mit 8 Monaten oder so durch die Sandkiste krabbelt ist mir das zu heikel, wenn sie nicht geimpft wäre.

Klar, es gibt Todesfälle durch Impfungen. Klar, es gibt Impfschäden. Das darf man nicht unter den Tisch fallen lassen. Aber diese Fälle (und ich meine eindeutig der Impfung zuzuweisenden Fälle) sind so selten im Vergleich zur Anzahl der Impfungen, dass es nahezu verschwindend gering ist.
Und eine Krankheit verläuft immer komplikationsreicher als eine Impfung.

Durch die Benutzung von Tampons kann man TSS bekommen. Die Häufigkeit ist in etwa mit den Impfkomplikationen zu vergleichen. Aber trotzdem nehmen fast alle Frauen in Deutschland Tampons. Verstehe daher nicht so wirklich, warum z.B. bei Tampons keiner ein Wort über die Nebenwirkungen verliert, aber Impfungen werden so heftig diskutiert.

Beitrag von supergirli1985 08.09.08 - 19:39 Uhr

Hi!

Ich empfehle dir das Buch "Impfen - pro und contra" bin auch grad am lesen und finde es sehr interessant da bei uns jetzt die MMR ansteht.
Hinten im Buch sind dann auch "Impfvorschläge".

Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, würd ich das erste Jahr gar nicht impfen und nach nem Jahr dann auch nicht komplett alles durch.

Lg Micha + Annika Soraya *13.10.2007

Beitrag von cathie_g 08.09.08 - 19:52 Uhr

Wo Ihr gerade über die MMR Impfung nachdenkt ist hier was was ich neulich zusammengestellt habe zum Thema: was passiert wenn sich ALLE an das von Hirte vorgeschlagene Impfschema halten würden - soll kein Angriff sein, aber eine Nachdenkhilfe:

Hirte sagt 'Masern, Mumps und Röteln impfen, wenn die Kinder sie bis zur Pubertät noch nicht gehabt haben' - was bedeutet das konkret?

vor der Einführung der Masernimpfung bekamen 98% aller Kinder Masern bis zum Alter von 15 Jahren. Wenn niemand mehr gegen Masern impfen würde bis zur Pubertät, wäre das bald auch wieder so. Deutschland hat eine Geburtskohorte von 650'000 Babies pro Jahr. 98% davon hätten also Masern bis sie 15 sind, das macht im Schnitt 637'000 pro Jahr (es gibt eine Fluktuation bei den Masernerkrankungen, sprich 'Epidemiejahre' und ruhigere, aber wir nehmen mal den Durchschnitt an).

1 von 1'000 Masernerkrankten in Europa stirbt akut,
1 von 10'000 Masernerkrankten erkrankt darüberhinaus an SSPE und stirbt
1 von 1'000 bekommt Enzephalitis
1 von 10 Otitis und/oder Lungenentzündung
1 von 6'000 Thrombozytenmangel (ITP)

und noch ein paar andere ekelige Nebenwirkungen der Krankheit. Wir hätten also pro Jahr in Deutschland

637 akute Maserntote
ca 60 Fälle von SSPE
637 Fälle von Hirnentzündung
64'000 Fälle von Lungenentzündung und Mittelohrentzündung
1'000 Fälle von ITP

Dazu viele Fälle von Seh- und Hörverlust durch kompliziert verlaufende Masern. Die Zahlen sind wahrscheinlich etwas zu hoch, da die Behandlungsmöglichkeiten etwas besser geworden sind, durch Antibiotika und so, aber Größenordnungsmäßig werden diese Zahlen durch rezente Ausbrüche in der Schweiz, Irland und den Niederlanden gestützt.

Dann nehmen wir Mumps. Mumps ist etwa so ansteckend wie Masern, 40% aller Kinder bekommen Mumps im Alter von 4 bis 9 Jahren, viele davor, viele danach, aber die meisten bis 15. Ich kopier mal aus Wikipedia:
'Als häufigste Symptome treten Fieber und eine ein- oder noch häufiger doppelseitige entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis, 80 %) mit Schmerzen insbesondere beim Kauen und typisch abstehendem Ohrläppchen auf. Die Mündung des Ausführungsgangs der Ohrspeicheldrüse gegenüber dem zweiten oberen Backenzahn ist gerötet. Nicht selten sind auch andere Speicheldrüsen einschließlich der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis, 2 bis 5 %) betroffen. Letztere äußert sich mit Erbrechen, Oberbauchschmerzen und fetthaltigen Durchfällen. Zusätzlich kommen bei 40 bis 50 % der Fälle respiratorische Symptome zum Tragen.'...
'Die häufigste Komplikation bei Kindern ist die Hirnhaut- bzw. Hirnentzündung (aseptische Meningitis bzw. Encephalitis). Das zentrale Nervensystem ist klinisch relevant in 3 bis 15 % in Form einer aseptischen Meningitis betroffen. Diese kann bereits eine Woche vor, bis zu drei Wochen nach Beginn der Ohrspeicheldrüsenentzündung oder auch isoliert auftreten. Benommenheit, Erbrechen, Schwindel und neurologische Ausfälle (z. B. Lähmungen) sind die Symptome. Selten bleiben solche Ausfälle in Form einer Halbseitenlähmung oder eines Hydrocephalus dauerhaft bestehen.'

Wir hätte also pro Jahr

ca 30'000 Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung
60'000 Fälle von aseptischer Meningitis mit teils neurologischen Folgen

laut Wiki, bleibt bei einem von 20'000 Kindern eine Innenohrschwerhörigekeit zurück, in Japan, wo nur 30% aller Kinder gegen Mumps geimpft wird, findet man nach Mumpsepidemien aber ca 1 von 500 Kindern eine lebenslange Hörbehinderung. Wir hätten also

zwischen 40 und 1200 Kinder mit dauerhaftem Hörverlust.

Muss ich mit Röteln noch weitermachen? Röteln sind nicht ganz so ansteckend wie Masern und Mumps, deshalb waren in der Vorimpfära auch nur ca 75% aller Frauen nach der Pubertät gegen Röteln geschützt. Zudem kann man Röteln 2x bekommen - auch eine Impfung der nicht immunen Frauen nach der Pubertät würde also nicht jede völlig immun machen. Vor der Einführung der Impfung gab es jedes Jahr 50 gemeldete Fälle von Rötelnembryopathie in Westdeutschland (mit erheblicher Untererfassung).

Wenn wir pro Jahr ca 400'000 Rötelnfälle bei den nach Hirte ungeimpften Kindern hätten, dann hätten wir auch wieder blinde, taube, herzgeschädigte Kinder durch Röteln in der Schwangerschaft.

Schreibt er das so in seinem Buch? Wahrscheinlich nicht - man muss einfach der Tatsache ins Auge blicken, dass sich Impfkritiker auf der guten Impfmoral der Masse ausruhen, die die Ansteckungswahrscheinlichkeit für die ungeimpften Kinder im Moment sehr reduziert. Wenn sich aber jeder an Hirte halten würde, hätte das absolut verheerende Auswirkungen auf die Kindergesundheit. Soweit denkt anscheinend immer keiner.

Hirte weiss das übrigens. In einem Mail an gleichgesinnte Impfkritiker schrieb er:

"Die Immunität durch die Wildmasern ehedem war zuverlässiger, nur mit mehr Opfern verbunden."

Beim ersten hat er Unrecht, das Zweite trifft es aber auf den Punkt und deshalb werden Kinder heutzutage ja auch geimpft.

Catherina

Beitrag von le_sheep 08.09.08 - 20:02 Uhr

#pro

sehr gut ausgearbeitet und überzeugend argumentiert!

Klasse!

Beitrag von supergirli1985 08.09.08 - 20:43 Uhr

Das Impfschema soll ja nur eine von verschiedenen Möglichkeiten der Impfungen sein. Und wir sind hier wohl alle erwachsen genug damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann.
Wer sagt das man sich daran 100% hält? Im Moment bin ich der Meinung das ich mit Eintritt in den Kiga oder Schule MMR impfen lasse.
Windpocken finde ich unnötig und eine unsinnige impfung.
Wer übernimmt denn die Verantwortung wenn es zu Impfschäden kommt?
Als ich gegen Keuchhusten geimpft worden bin, wäre ich fast an der Impfung gestorben.
Die Krankenkassen befürworten die Impfungen weil eine Impfung ihnen billiger kommt, als wenn der Krankheitsfall eintreten würde...

Jeder geht seinen Weg so wie er es für richtig hält. Und jeder Weg ist ganz individuell.

Beitrag von cathie_g 09.09.08 - 01:34 Uhr

>>Und wir sind hier wohl alle erwachsen genug damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann. <<

Klar, jede kann sich ihre Meinung bilden, aber wir haben je gerade über Zahlen geredet, die sprechen eindeutig für Impfungen.

>>Im Moment bin ich der Meinung das ich mit Eintritt in den Kiga oder Schule MMR impfen lasse. <<

Fein, bis dahin ist Dein Kind hoffentlich durch die gute Impfmoral deiner Nachbarn vor Krankheit geschützt.

>>Windpocken finde ich unnötig und eine unsinnige impfung. <<

Möchtest Du das mit meiner Freundin diskutieren, deren Tochter einen Schlaganfall durch Windpocken hatte?

>>Wer übernimmt denn die Verantwortung wenn es zu Impfschäden kommt? <<

Das Ausgleichsamt übernimmt die Kosten und die Krankenkassen.

>>Als ich gegen Keuchhusten geimpft worden bin, wäre ich fast an der Impfung gestorben. <<

Das tut mir leid. Ich kenne inzwischen durch Urbia und andere Boards so um die 10 Babies die fast an Keuchhusten gestorben sind und eben eine Mutter deren Sohn tatsächlich Keuchhusten nicht überlebt hat.

>>Die Krankenkassen befürworten die Impfungen weil eine Impfung ihnen billiger kommt, als wenn der Krankheitsfall eintreten würde... <<

Und das sollte Dir zu denken geben, denn Behandlung der (angeblich so vielen) Impfschäden muss die Krankenkasse ja auch bezahlen. Für die Intensivmedizinische Behandlung und die vielen Rehas die Lea inzwischen wegen ihres Windpockenschlaganfalls hatte hätte man mindestens eine Kleinstadt impfen können.

Klar ist jeder Weg ganz individuell, aber man sollte ihn anhand von Fakten finden und nicht nur von "Bauchgefühl".

LG

Catherina

Beitrag von vukodlacri 08.09.08 - 19:45 Uhr

Auch ich empfehle dir die Lektüre von "Impfen Pro und Contra" von Dr. Martin Hirte.
Das Buch ist wirklich sehr gut und klärt besser über Impfungen, Krankheitsbilder und Nebenwirkungen auf als jeder Kinderarzt (zumindest die Ärzte, die ich bisher besucht habe).
Wenn dein Kind vollgestillt wird, kannst du dir eh noch Zeit lassen mit der Entscheidung, das muss noch nicht mit 8 oder 9 Wochen die volle Dröhnung bekommen.

LG

Beitrag von blackangel919 08.09.08 - 19:54 Uhr

Hallo,

also ich schließe mich einigen meiner Vorschreiberinnen an und empfehle Dir "Impfen Pro & Contra" von Dr. Martin Hirte. Objektiver kann man nicht über Impfungen aufgeklärt werden. Ansonsten kann ich auch noch die Internet Seite individuelle-impfentscheidung.de empfehlen, auch sehr gut und objektiv dargestellt.

Noch kurz dazu: Unsere Tochter ist jetzt knapp 9 Monate, ist nich geimpft und wurde knapp 6 Monate voll gestillt. Wir werden jetzt demnächst das erste Mal impfen lassen, allerdings nicht die 6fach Impfung + Pneumokokken.

Viele liebe Grüße und triff deine eigene Entscheidung, denn du musst diese vertreten!

Nadine

Beitrag von miri3 09.09.08 - 17:48 Uhr

Hallo,
meine Kinder wurden erst mit 7 Monaten geimpft, weil sie 7 Wochen zu früh geboren waren und leider hat meine Tochter nach der Sechsfach-Impfung plus Pneumokokken Krampfanfälle erlitten.
http://www.netmoms.de/gruppen/forumdetail/Impfen_Pro_und_Contra/g280/576685

Nach meinen Erkenntnissen, die ich nun im Laufe der Jahre gesammelt habe, rate ich von der Sechsfach-Impfung ab (siehe auch Linkliste) und rate zur individuellen Entscheidung. Angefangen beim Zeitpunkt der Impfung über die Anzahl der Impfstoffkomponenten.
Vielleicht hilft dir folgende Seite bei deinen Überlegungen:
http://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=1&Itemid=33

Hier eine informative und kritische Seiten, die sich mit pro und contra beschäftigt:
http://www.securvita.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/auszuege_SECURVITAL/0606-27-29.pdf

Hier ein paar Links zur Glaubwürdigkeit der STIKO (Ständigen Impfkommission):
http://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=30&Itemid=1

http://www.welt.de/welt_print/article1674446/Kommen_die_Impfanweisungen_aus_der_Pharmaindustrie.html

Hier eine Auflistung von Erfahrungsberichten von Eltern, deren Kinder heftige Reaktionen nach Impfungen zeigten:
http://www.impfschaden.info/content/view/306/246/
http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/impfschaeden-6-fach-Impfung.html
http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/impfschaeden-6-fach-impfung-2.html
http://www.impfschaden.info/impfreaktionen.htm
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,2278614,00.html


Hier ein paar informative und kritische Seiten, die sich mit pro und contra beschäftigen:
http://www.impfschaden.info/
http://www.impf-info.de/
http://www.impfschutzverband.de/
http://www.impfstoffsicherheit.de/Die%20Praxis.html
http://www.impfkritik.de/6fach/index.php
http://www.taz.de/pt/2005/09/23/a0196.nf/textdruck
http://www.impf-report.de/jahrgang/2005/20.htm
http://www.impfkritik.de/fachinfo/index.htm
http://www.impfkritik.de/ifsg-meldungen/
http://www.impfkritik.de/upload/pdf/impfkomplikationen/todesfaelle-liste-2001-2005.pdf
http://www.impf-portal.de/
http://www.doktor-quak.de/pdf/tq_impfungen.pdf
http://www.naturarzt-access.de/sixcms/list.php?page=business_b&packet=80332&ebene1=80399&di=963023

Zu HepatitisB: http://www.pei.de/cln_049/nn_159868/SharedDocs/Downloads/bgbl/2002/2002-hbv-uaw,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2002-hbv-uaw.pdf
(Seite 7 über die Todesfälle)

http://www.pei.de/cln_049/nn_159868/SharedDocs/Downloads/bgbl/2004/12-2004-ifsg-2001-2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/12-2004-ifsg-2001-2003.pdf
http://www.pei.de/cln_049/nn_163028/DE/infos/fachkreise/pharmakovigilanz/db/db-1/db-1-node.html?__nnn=true

http://www.themen-der-zeit.de/content/Nur_ein_paar_Piekser.352.0.html

http://www.tinussmits.com/english/dynamic.htm?main=pvs/dynamic.htm?main1=http://www.tinussmits.com/english/pvs/Impfschadensyndrom.htm

Stellungnahme zum Öko-Test Bericht Impfstoffe-Piks sauber
http://www.libertas-sanitas.de/main/modules/mydownloads/singlefile.php?lid=27

Vorträge online:
http://video.google.com/videoplay?docid=4747040264296438133&total=51&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=2
(Vortrag von Dr. Kneissl)

http://video.google.com/videoplay?docid=7322013181402554217&q=&hl=de
(Vortrag von Dr. Hartmann ehemals Paul-Ehrlich-Institut)

http://video.google.com/videoplay?docid=2590658139874921994&total=51&start=10&num=10&so=0&type=search&plindex=6

http://video.google.com/videoplay?docid=1677385904914103019

Die Erkenntnisse und Informationen, die wir seit diesen Vorfällen gesammelt haben, lassen das Thema Impfen in einem ganz anderen, als dem allgemein propagierten Licht erscheinen. Besonders die hartnäckige Ignoranz der verschiedenen Ärzte, die wir konsultierten, macht uns sehr betroffen. Wir stellen uns die Frage, ob das Wissen um Impfkomplikationen oder Nebenwirkungen aus tiefer liegenden, eventuell gar aus kommerziellen Gründen unerwünscht ist, wenn Ärzte sich weigern offenkundige Zusammenhänge zu erkennen und weiterzuleiten.

Steht das Wohlergehen unserer Kinder nicht mehr im Vordergrund?

Alles Gute und liebe Grüße
Miri

Zweifel wächst mit dem Wissen
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