Wieso zur Hebamme?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von opposite19 08.09.08 - 19:14 Uhr

Huhu,

hab gleich mal noch eine Frage, habe hier schon mehr mals gelesen das Schwangere eine "Hebamme haben" was macht ihr denn mit der?

Ich hatte die angerufen und sie sagte wir machen nur GVK? is das zu wenig? würde mich mal interessieren.

Danke.

Beitrag von steffix77 08.09.08 - 19:18 Uhr

Habe eine Vorsorge-Hebamme. Wir reden über alles Mögliche, klären Fragen, ich kriege Tipps, wenn mich irgendwelche Zipperlein plagen, sie tastet den Bauch ab, hört Herztöne bzw. schreibt CTG und ich bekomme jede Woche eine (wehenhemmende) Fußmassage.

Ich kanns nur empfehlen!

LG Steffi

Beitrag von opposite19 08.09.08 - 19:19 Uhr

Ab der wievielten Woche machen die Hebammen das? Bin ganz doll traurig das die mir so was ne anbietet :(

Beitrag von steffix77 08.09.08 - 19:27 Uhr

Wir haben uns so in der 20.SSW das erst Mal getroffen. Macht aber nicht jede Hebamme, mußt Du nachfragen, ob sie Vorsorge macht!

Beitrag von ivi1983 08.09.08 - 19:25 Uhr

Huhu,

ich habe auch eine Hebamme. Zum einen ist sie meine Vorsorge-Hebamme, sowie meine Belegehebamme. Sie macht unter anderem CTG, sie kontrolliert den PH-Wert, die Herztöne, tastet den Bauch ab und macht bei mir Akupunktur. Wenn ich Fragen oder Probleme habe, kann ich mich jederzeit an sie wenden. Ausserdem habe ich sie als Beleghebamme. Sie begleitet mich also auch bei der Geburt ins Krankenhaus.

Ich kann es auch nur empfehlen.

LG Ivi

Beitrag von saxony 08.09.08 - 19:19 Uhr

Hi,

wenn du wärend der SS probleme hast können Hebammen dir helfen und dich schon vorher betreuen, du kannst auch die vorsorge untersuchungen bei ihr abwechselnd zum FA machen lassen.

Ansonsten reichts aber aus wenn man den GVK dort macht, Akkupunktur für den Mumu und die Rückbildung und die Nachsorge. ;-)

grüße

Beitrag von bunny2204 08.09.08 - 19:19 Uhr

Huhu,

ich hab schon 2 Söhne, Hebi hatte ich immer nur nahc der Geburt bzw. zum GVK.

Davor hab ich nie eine gebraucht.

Lg BUNNY #hasi

Beitrag von natoth 08.09.08 - 19:19 Uhr

Huhu.

Also ich hab meine Hebi mir recht früh gesucht. Ich konnte sie bei jeder noch so blöden Frage anrufen. Beim ersten Gespräch meinte sie auch, wenn ich mal irgend welche Beschwerden bekomme soll ich mich bei ihr melden, man kann da viel mit Globuli usw machen. Mein FA ist da eher auf dem Chemietrip, was ich aber nicht unbedingt bei jedem Wehwehchen haben will.

Also zum einen kommt meine Hebi regelmäßig zur Akupunktur vorbei (Rückenschmerzen und Ischias) sie macht z.B. auch die Vorsorge (die lass ich aber beim FA zusammen mit US machen) dann halt GVK und nach der Geburt kommt sie zur Nachsorge bei mir und der Kleinen vorbei.

Ich bin echt heil froh sie zu haben, sie ist einfach ein Goldstück. Nur leider macht sie im KH keine Geburten.

Ist aber jedem selbst überlassen ob er eine haben will oder nicht.

LG
Dani

Beitrag von tanimausi 08.09.08 - 19:20 Uhr

Hallo,

also ich habe eine Hebamme die mich jetzt schon betreut, die bei der Geburt dabei sein wird und danach zur nachsorge für mich bereit steht.

Sie kommt immer im alle 4 Wochen bisher zu mir. Dann reden wir, sie fragt wie es mir geht, beantwortet mir alle fragen, gibt mir tipps wenn ich probleme habe, dann tastet sie ab wie das baby liegt, hört mit mir gemeinsam herztöne....

was die nächsten wochen noch so auf mich zukommt und was sie alles noch so parat hat bin ich mal gespannt :-)

LG
Tani+Babygirl inside 24. Woche #huepf

Beitrag von xenia-23 08.09.08 - 19:21 Uhr

Huhu,

also ich habe bei ihr GVK gemacht.Und nach der Geburt kommt sie zu uns Nachhause und betreut uns mit dem Kind usw. Dann werde ich noch bei ihr die Rückbildung machen.

Aber das ist ja bei jeder Hebamme verschieden was die machen.

Lg Xenia with Xenia-Luna inside;-)

Beitrag von karbolmaeuschen 08.09.08 - 23:49 Uhr

Hallihallo!!

Kommt darauf an, was Du von einer Hebi erwartest...

Grundsätzlich wird Dir die Hebi ab Schwangerschaftsbeginn voll von Deiner Krankenkasse bezahlt. Einfach Chipkarte mitnehmen...

Zu den Berufsaufgaben der Hebammen gehört insbesondere die Ausübung der folgenden Tätigkeiten in eigener Verantwortung:

1. in Fragen der Familienplanung aufzuklären und zu beraten,
2. festzustellen, ob eine Schwangerschaft vorliegt, die Schwangerschaft zu beobachten, die zur Beobachtung des Verlaufs einer normalen Schwangerschaft notwendigen Untersuchungen und Blutentnahmen durchzuführen und bei Beschwerden während des Schwangerschaftsverlaufs Hilfe zu leisten; Nummer 7 bleibt unberührt,
3. über die Untersuchungsmöglichkeiten aufzuklären, die für eine möglichst frühzeitige Feststellung einer Risikoschwangerschaft notwendig sind, und gegenüber der Schwangeren auf die Inanspruchnahme solcher Untersuchungen hinzuwirken,
4. die werdenden Eltern auf die Elternschaft und die Geburt vorzubereiten und sie in Fragen der Hygiene und Ernährung der Schwangeren, der Mutter und des Kindes zu beraten,
5. die Gebärende während der Geburt zu betreuen und das Kind in der Gebärmutter mit anerkannten Verfahren, auch mit Hilfe technischer Mittel, zu überwachen,
6. Geburten durchzuführen sowie einen erforderlichen Scheidendammschnitt auszuführen und zu nähen und einen unkomplizierten Dammriss zu nähen; Nummer 7 bleibt unberührt,
7. bei der Schwangeren, bei der Gebärenden, bei der Wöchnerin oder beim Kind Anzeichen zu erkennen, die ein ärztliches Eingreifen erforderlich machen, und im Bedarfsfall darauf hinzuwirken, dass ärztliche Hilfe hinzugezogen wird,
8. im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett bei ärztlichen Maßnahmen Hilfe zu leisten und bei fehlender ärztlicher Hilfe die notwendigen Maßnahmen selbst zu ergreifen, zum Beispiel die Plazenta manuell abzulösen und anschließend die Gebärmutter manuell zu untersuchen,
9. das Neugeborene in den ersten zehn Tagen nach der Geburt, erforderlichenfalls länger, zu untersuchen, zu überwachen und zu pflegen, Prophylaxe-Maßnahmen durchzuführen, dem Neugeborenen Blut für Untersuchungen abzunehmen und gegenüber den Sorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen hinzuwirken,
10. in Notfällen Rettungsmaßnahmen, zum Beispiel zur sofortigen Wiederbelebung des Neugeborenen durchzuführen,
11. die Wöchnerin zu pflegen sowie den gesundheitlichen Zustand der Mutter zu überwachen und Maßnahmen zur Förderung der Rückbildung durchzuführen,
12. Mütter über die Ernährung und Pflege des Neugeborenen, insbesondere das Stillen, zu beraten und sie beim Stillen anzuleiten,
13. bei der Geburtshilfe und der Wochen- und Neugeborenenpflege Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen zu treffen und auf die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut hinzuweisen,
14. ärztlich verordnete Behandlungen der Schwangeren, der Mutter und des Neugeborenen durchzuführen und
15. Bescheinigungen über Schwangerschaft, Geburt und das Stillen auszustellen.

Also Alles, ohne einen Arzt zu fragen.

Eine Hebi darf also alles, was ein Arzt auch darf, ausser operative Eingriffe unter der Geburt durchführen und Ultraschallkontrollen.
Jedoch sind die einzelnen Leistungen der Hebis unterschiedlich: die eine macht Akupunktur, die andere nicht...

Du kannst also alle Vorsorgeuntersuchungen (ausser die 3 Ultraschalls) von einer Hebi machen lassen.

Zudem darf eine Hebi eine Geburt ohne Arzt durchführen, ein Arzt aber nie ohne Hebamme!!!

Wann sollte man mit der Suche anfangen?

Frühzeitig! Bei mir in der 7.ssw!
Habe inzwischen 3 Hebammen:

1. Eine wegen Übelkeit, Erbrechen, Ischiasbeschwerden und Sodbrennen die Akupunktur macht und mich Homöopathisch betreut.
2. Die zweite macht die Vorsorgen bei mir, da das die erste nicht macht (die zweite macht aber keine Akupunktur)
3. Und die dritte macht den Wassergymnastikkurs in der Schwangerschaft.

Wenn Du alle Vorsorgeuntersuchungen von Deinem Frauenarzt machen lassen möchtest, brauchst Du die Hebamme eigentlich erst kurz vor der Geburt. Aber, Du solltest rechtzeitig schauen, da sie anfangs noch nicht ausgebucht sind. Und, ob sie Dir gefällt!
Wenn es nicht harmoniert, such Dir eine andere.

Man ruft einfach eine in der Nähe an und vereinbart ein Beratungsgespräch.
Hebammen findest Du in den gelben Seiten im Telefonbuch und auf http://www.hebammensuche.de/


So, etwas lang, aber informativ.

Hoffe Dir geholfen zu haben.
Gruß Silke