Was macht ihr, wenn... (kleine Umfrage)

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 19:35 Uhr

Hallo,

da mich diverse Leute aus meinem Umfeld immer wieder in eine Diskussion über dieses Thema verwickeln, frage ich jetzt einfach mal Euch:

Was macht ihr nach dem Jahr Eltergeldbezug (bzw. nach den 20 Monaten, wenn ihr gesplittet habt)?

Könnt, wollt oder müsst ihr wieder arbeiten?

Ich muss/darf wieder arbeiten gehen und gebe deshalb meinen Kleinen 4 Std/Tag in eine KiTa.
Die Betreuungsbedingungen sind dort optimal (auf 2-3 Kinder kommt eine Erzieherin).

Leider muss ich mich deswegen immer wieder rechtfertigen.
Da kommen dann immer die gleichen Sprüche, warum man denn nicht gleich das zweite Kind nachlegt oder wie man das wohl mit seinem Gewissen vereinbaren kann so einen kleinen Wurm schon "abzuschieben" etc...

Also wer antworten mag, würde mich freuen!

LG Nicole

Beitrag von marion2 08.09.08 - 19:44 Uhr

Hallo,

ich habs mit Arbeiten versucht. Meine Kleinen gehen 6 h am Tag in die Krippe - so sie denn gesund sind. Und ich bin zu Hause und kein Schwein fragt mich, warum ich meine Kinder in die Krippe bringe. Ist ja wohl logisch - damit ich mir Arbeit suchen kann und mal in Ruhe staubsaugen, Wäsche waschen, ...

LG Marion

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 19:47 Uhr

Huhu,

na bei uns hier herrschen teilweise halt so Ansichten.#augen

Wenn ich 3 Jahre daheim bleiben würde, würde ich den Kleinen wohl auch ab und an mal fremd betreuen lassen, damit ich mal alles so geschafft bekomme!

Ehrlich gesagt, freue ich mich auch mal wieder was anderes zu sehen, außer Haushalt und Kind.

LG Nicole

Beitrag von marion2 09.09.08 - 09:28 Uhr

Hallo,

ja, seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen ;-)

Mir fällt auch schon die Decke auf den Kopf - aber es ist gar nicht so leicht ne Stelle zu finden, die mit 3 Kindern kompatibel ist.

LG Marion

Beitrag von amory 08.09.08 - 19:52 Uhr

ich bin direkt nach dem mutterschutz wieder arbeiten gegangen, teilzeit im wechsel mit meinem partner. der hat nämlcih noch studiert und konnte deshalb nciht vollzeit arbeiten.

seit august geht die kleine in eine krippe, sie war quasi 9 monate alt. sie geht da 2 tage/woche hin, damit ich nciht immer am wochenende arbeiten muss und wir uns mal als familie gemiensam sehen....
bisher habe ich auch noch keine blöden sprüche gehört.
höchstens "nette", im sinne von "für mich wäre das nix, aber wenn´s bei euch passt....".

und positive, im sinne von "was du alles schaffst/wie ihr das hinkriegt..."

achja: der kleinen gefällt es prima in der krippe. sie freut sich jedesmal einen ast ab, wenn wir da vor der tür stehen. wenn ich sie drinnen abliefer guckt sie sich nicht mal um und ist sofort weg bei den anderen.
sie hat auch super fortschritte gemacht, seit sie da ist.

ich würde das jederzeit wieder so machen.
wobei: ein halbes jahr komplett pause würde ich beim nächsten machen. denn gleich wieder arbeiten war echt hölle-anstrengend.
aber nur für mich, die kleine hatte ja ihren papa.

gruß, amory




Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:03 Uhr

Hallo,

das ist schön, dass ihr ein positives Feedback bekommt.

Naja, bei uns werden sie sich auch daran gewöhnen.

LG Nicole

Beitrag von zwiebelchen1977 08.09.08 - 19:59 Uhr

hallo

bleibe 3 jahre zu hause. will vorher auch nicht arbeiten, muss auch nicht.
werde nach 3 jahren mit wochenende anfangen, da es in der Woche nicht geht. Um 6 Uhr, wenn ich anfange, hat noch kein KiGa auf.
Mein Menen geht um 6.15 aus dem Haus. Hoffe, mein Ag lässt sich darauf ein.
Will wieder voll arbeiten, wenn Fabian grösser ist.#

Bianca

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:05 Uhr

Hallo,

müssen (finanziell) muss ich auch nicht.

Ich gehe hauptsächlich deswegen wieder arbeiten, weil

a) ich gerne gearbeitet habe und meinen Beruf liebe

b) ich in 3 Jahren aufgrund der ständigen Neuentwicklungen in der Automatisierungstechnik in meiner Branche evtl. keinen Fuss mehr fassen würde.

Finde es aber schön, dass Du die Möglichkeit hast daheim zu bleiben.

LG Nicole

Beitrag von casperchen 08.09.08 - 20:17 Uhr

Hallo,

ich gehe nach 1 1/2 jahren wieder arbeiten und zwar weil ich gern möchte :-)
Finanziell haben wir es nicht nötig, aber ich bin gern auf meiner Arbeit und ich habe ja nicht umsonst gelernt.

Ausserdemmöchte ich ein Vorbild für meine Kinder sein :-)
Unser Kleiner Mann wird dann in die gleiche Kita, wie unser Grosser gehen und diese Kiat ist der Hammer :-)

Rechtfertigen tue ich mich nicht, meine Familie und ich müssen damit glücklich sein und kein anderer!

LG
casperche

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:07 Uhr

Hallo,

so ähnlich geht es mir auch.

Bei mir kommt allerdings noch hinzu, dass ich würde ich drei Jahre zu Hause bleiben, in der Branche/Firma in der ich tätig bin keinen Fuss mehr fassen würde.

LG Nicole

Beitrag von juliejohanna 08.09.08 - 20:30 Uhr

Moin! :-)

Ich muss gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen.

Mein Mann hat "nur" (aber immerhin!) einen befristeten Vertrag, so dass es viel zu riskant wäre, wenn ich in Elternzeit ginge.
In seiner Branche gibt es leider ausschließlich Zeitverträge, aber wir sind froh und dankbar, dass wir beide Arbeit haben (ich habe selbst ca. 10 Jahre von Zeitverträgen auf Vollzeitbasis gelebt, bis ich endlich einen Festvertrag, wenn auch "nur" auf Teilzeitbasis bekam), außerdem ist mein Mann hochqualifiziert und hat gute Chancen auf eine Verlängerung, die sich jedoch (wenn überhaupt) sehr kurzfristig ergeben wird.

ABER:
Ich habe einen feste Viertelstelle (ich bin Verwaltungsfachangestellte), so dass ich montags bis freitags inklusive Hin- und Rückweg nur 3 bis 4 Stunden von unserem Kind getrennt sein werde.

Unser Kind wird in dieser Zeit von seinem Vater betreut, der eine befristete Vollzeitstelle und Feierabend hat, wenn ich zur Arbeit gehe.


UND:
Ich bekomme "trotzdem" (zusätzlich zu meinem Gehalt) etwas Elterngeld, weil ich im ersten Lebensjahr unseres Kindes meine Bemühungen um eine zusätzliche Stelle auf Eis lege und somit quasi in "Teilzeit-Elternzeit" gehe.

Mein Mann kann es sich beruflich nicht leisten, in Elternzeit zu gehen (wie gesagt, er ist hochqualifiziert und arbeitet in einer Branche, in welcher man stets "am Ball" bleiben muss, um den Anschluss nicht zu verlieren).

Meine Eltern und meine Schwester können nicht so recht nachvollziehen, warum ich gleich nach dem MuSchu wieder arbeiten gehe, was schade, aber nicht zu ändern ist.


Alles Gute,
Juliejohanna :-)





Beitrag von 17051976 08.09.08 - 21:04 Uhr

Hallo,
ich gehe nach einem Jahr wieder arbeiten.Habe eine Teilzeitstelle auf Intensiv und arbeite dann nur noch im Nachtdienst. Die Kinderbetreuung übernehmen dann meine ELtern und mein Mann.

Lg Isa 36 SSW

Beitrag von juliejohanna 08.09.08 - 21:17 Uhr

#pro#klee:-)#pro

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:23 Uhr

Hallo,

Respekt, Nachtdienst und tagsüber Mama. Auch wenn es "nur" eine Teilzeitstelle ist, ich wüsste nicht, ob ich das packen würde.

LG Nicole

Beitrag von 17051976 08.09.08 - 21:44 Uhr

Frau gewöhnt sich an alles ;-)
Habe ich beim ersten auch so gemacht und es geht.
Wenn man gebaut hat und abbezahlen muß,dann hat man keine andere Wahl #schwitz

Lg Isa

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:49 Uhr

Ja, da hast Du recht. Habe trotzdem große Achtung davor.

LG Nicole

Beitrag von micnic0705 08.09.08 - 21:21 Uhr

Hallo,

ich finde das toll, wie ihr das regelt. Da weiß ich mal wieder zu schätzen, wie schön ich es hab, dass ich das erste Jahr mit dem Kleinen verbummeln kann.

Freue mich aber trotzdem auf nächstes Jahr, wenn ich wieder arbeite.

LG und alles Gute
Nicole

Beitrag von juliejohanna 08.09.08 - 21:27 Uhr

Moin! :-)

Danke, lieb von Dir!

Alles Gute für Dich und Deine Familie,
Juliejohanna :-)

Beitrag von frau_e_aus_b 08.09.08 - 21:51 Uhr

N'Abend...

also ich bekomme EG noch bis Juni 2008.
Danach werden wir sehen wie es klappt, aber ich denke ich werde Yannick in der Kita anmelden und mir einen 400E-Job suchen (müssen).
Vom Staat wollen wir keine Unterstützung und ich denke nicht das es Yannick schadet für ein paar Stunden die Woche in die KiTa zu gehen. Zumal er eh gerne uner Kindern ist und ich freue mich ehrlich gesagt jetzt schon mal wieder rauszukommen - ich Rabenmutter :-p

LG
Steffi mit Yannick (11Mon)

Beitrag von zaubertroll1972 08.09.08 - 22:05 Uhr

Hallo,
ich gehe an den tagen arbeiten, an denen mein Mann frei hat.
Hatte 3 Jahre Elternzeit und bin vorzeitig nach 7 MOnaten aushilfsweise wieder gegangen. Nach 3 Jahren bin ich auf 80 Std. gegangen.
Wenn das mit dem Arbeiten an den freien Tagen nicht geklappt hätte, wäre ich zuhause geblieben.
Mein Kind hätte ich so früh in keine Betreuung gege´ben.
Notfalls höchstens zu meinen Eltern. Da wäre mein Sohn dann wie zuhause aber woanders hin nicht.
Von Abschieben kann keine Rede sein aber ich könnt`s nicht tun.

Grüße Z.

Beitrag von gisele 08.09.08 - 22:24 Uhr

hallo!!
4stunden kita ist doch super;-)
also,ich bin 3 jahre zu hause geblieben weil ich auch in teilzeit lange schichten gehabt hätte(einzelhandel) und mein mann beruflich oft weg ist,auch am wochenende:-(
familie ist weit weg:-(
nun bin ich wieder schwanger#huepf und werde wieder 3 jahre zu hause bleiben;-)
ich vermisse meinen job total:-( und möchte irgendwann auch wieder einsteigen,aber wie gesagt ohne unterstützung geht es im moment nicht...
du brauchst kein schlechtes gewissen zu haben!!
4 stunden sind nicht viel und mama ist ausgeglichen;-)
lieben gruss,nadine

Beitrag von steinchen80 09.09.08 - 10:39 Uhr

Hallo,

Ich denke, das dieses Thema ein regionales Problem ist.

Bei uns zu Hause (Potsdam) fragt kein Schwein wann und vor allem WARUM man ein Kind in den KiGa oder sogar in eine Krippe bringt.

Hier wo wir wohnen (im allertiefsten Westen), muss ich mich schon rechtfertigen weil ich meinen Sohn (Dez.05)vormittags 3 Std. in den KiGa bringe (Regelplatz: 8.30 . 11.30 und 14 - 16 Uhr) obwohl ich mit Baby zu Hause bin.
Und noch schlimmer - ich finde diese Betreuungszeiten ein FRECHHEIT, auch wenn ich nicht arbeiten gehe aber wenn man DAS ist man gleich die allerletze Rabenmutter.

Kannst auch hier mal nachlesen - das zeigt was die meisten Damen bei Urbia darüber denken:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=1607075

Da kann man nichts machen... so ist es.
Mach es so wie du für richtig hälst und lass dir nichts einreden !!!!

Steinchen mit Kids.