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Beitrag von --sternchen-- 08.09.08 - 19:36 Uhr

hallo! leider sind bei mir die eileiter verschlossen. als ich die nachricht im januar erhielt, brauchte ich erstmal etwas abstand. mein freund und ich haben uns jetzt entschlossen die ivf jetzt durchführen zu lassen. ich würde gerne in die klinik bad münder, hat da jemand erfahrung? wie lange dauert es allgemein bis man weiss ob es evtl. geklappt hat? wie ist der ablauf? stimmt es dass man unbedingt 25 sein und verheiratet sein muss?
was habt ihr sonst für erfahrungen? werde morgen alles in die wege leiten und weiss dass die zeit nicht einfach ist, desshalb vielen lieben dank für antworten!

#sternchen

Beitrag von wantababy 08.09.08 - 19:41 Uhr

Hey

Frag mal stern76, die ist auch da in Behandlung. Du findest sie in meiner VK bei den Freunden.

LG
Bridget

Beitrag von wantababy 08.09.08 - 19:42 Uhr

PS das mit den 25 und verheiratet stimmt. ansonsten müsstet ihr alle Kosten selber tragen, das sind ein paar tausend Euro #schock
Ob du schwanger bist, erfährt du c.a. 14 Tage nach dem Transfer, dann wird ein Bluttest gemacht.

Beitrag von --sternchen-- 08.09.08 - 19:50 Uhr

das wäre blöd. ich bin 23 und mein freund ist 31. wir sind nicht verheiratet und ich werde im nächsten jahr märz halt erst 24. habe aber ein paar mal schon gelesen/ gehört, dass auch wenn man jünger ist, es anerkannt wird....
vielleicht könnte meine ärtztin mir ja auch bescheinigen lassen, dass mit jedem jahr das ich warte meine chancen sinken, das wäre bei mir nämlich gut möglich, da ich bisher jedes jahr eine entzündung im unterleib hatte und jedesmal meine eileiter und alles herum noch mehr "schaden " angenommen hat :( heiraten würden wir ja auch wollen;-)

Beitrag von wantababy 08.09.08 - 20:01 Uhr

Hm ich glaube aber leider nicht, daß die da Ausnahmen machen...

Beitrag von batzylein 09.09.08 - 05:27 Uhr

Hallo Sternchen,

ich habe auch einmal flüchtig gelesen, dass in Härtefällen auch eine 50%ige Kostenbeteiligung der KK stattfinden kann, d.h. unter 25 Jahren und nicht verheiratet. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wo ich das gelesen habe und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.

Auf jeden Fall ist es trotzdem nicht ganz so einfach, die 50% Kostenbeteiligung zu erhalten, jedoch wohl aber auch nicht unmöglich.

Vielleicht informierst Du Dich mal bei Deinem FA und bei der KK, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt.

Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg für die IVF und natürlich, dass Du vielleicht doch einen Weg findest, dass sich die KK beteiligt.

LG

Silvia

Beitrag von verimaus 08.09.08 - 20:00 Uhr

Hallo,

ich glaube, die Klinik in Bad Münder ist ziemlich gut - habe ich jedenfalls gehört. Ich bin bei Dr. Saymé in Hannover (List) in Behandlung. Falls das näher für dich ist, würde ich ihn dir sehr ans Herz legen. Es ist eine kleine, symphatische und kompetente Kiwu-Praxis - nicht so ein Massenbetrieb wie in einer Klinik.
Ich mache gerade eine IUI dort.
Sind deine Eileiter so dicht, dass man sie nicht "entkleben" kann?

LG,
Veri

Beitrag von --sternchen-- 08.09.08 - 20:09 Uhr

bad münder ist nur ca 10 km von uns entfernt. habe da auch viel gutes von gelesen und wurde auch von meiner FA dorthin empfohlen...werde dort morgen mal anrufen und einen termin zum erstgespräch vereinbaren! wie lange bist du denn schon dort? übernimmt bei euch die kk die hälfte der kosten? lg

Beitrag von verimaus 08.09.08 - 20:24 Uhr

Na dann, auf in den Kampf :-).
Mir hat es geholfen, von erfahrenen Leuten behandelt zu werden. Man fühlt sich ernst genommen und hat das Gefühl, man ist am richtigen Platz und dass es voran geht!
Ich befinde mich gerade im ersten IUI-Zyklus, bin also noch relativ frisch dort. Ende Juli war ich das 1. Mal dort zum Echovist und seit August wegen der IUI.
Bei uns zahlt die KK wohl die Hälfte (so ganz genau wissen wirs noch nicht, da wir gesetzlich und privat versichert sind), aber wir sind auch über 25 und verheiratet. Ansonsten muss man die Ksoten wohl selbst tragen. Aber ich habe mal von einer Ethikkommision gehört, vll können die deinen Fall überprüfen?! Frag doch einfach in Bad Münder nach.
Warum neigst du denn zur Eileiterverklebung, wenn ich fragen darf? Ist es was chronisches?

LG

Beitrag von --sternchen-- 08.09.08 - 21:18 Uhr

Ich hatte mal eine sehr schlimme unterleibsentzündung, die weder mein haus- noch frauenarzt erkannt haben. bin dann beim arbeiten vor schmerzen trotz sehr starker schmerztabletten halb zusammengebrochen, dann ins krankenhaus gekommen, wo am nächsten morgen sofort eine bauchspiegelung gemacht worden ist. der arzt teilte mir dann mit, dass meine eileiter und eierstöcke total vereitert, angeschwollen und entzündet waren, wäre ich 1-2 wochen später ins krankenhaus gekommen, hätte es lebensbedrohlich werden können.
ja... danach hatte ich öfter immer wieder zysten. eine war mal mit blut gefüllt und ist geplatzt, bin mit krankenwagen ins krankenhaus gekommen. die ärzte haben mir gesagt dass die eileiter ja nur so dünn wie eine nudel sind und wenn sie heilen durch narbenbildung verschlossen sein könnten. da dass bei mir ja wirklich sehr stark entzündet war und danach noch ein paar mal, habe ich im januar (ich hatte wieder eine zyste) eine bsp machen lassen, um die zyste wegmachen zu lassen und um die eileiterdurchgängigkeit zu prüfen. mein FA teilte mir dann mit das meine eileiter total zu sind, aber alles andere in ordnung...tja, nun bleibt mir nur noch ivf:-( ich hoffe natürlich wie jeder, dass es beim ersten versuch klappt, aber das werden wir sehen. #herzlich

Beitrag von bubbagump 08.09.08 - 20:08 Uhr

Hallo Sternchen!
Ich kann Dich verstehen, dass Du erstmal Abstand brauchtest. Mit einer derartigen Diagnose in so jungen Jahren rechnet man ja auch gar nicht :-[

Zum Ablauf der IVF selber kann ich sagen, dass es bei uns so war, dass ich beim ersten Termin dort eingehend untersucht wurde mit Ultraschall, Blutabnahme etc.

Mein Mann war vorher bereits beim Urologen, musste aber in der KiWu-Klinik auch nochmal eine Probe abgeben.

Vorab haben wir mit dem Arzt besprochen, wie der Krankheitsverlauf war. Ganz gut war auch, dass schon sämtliche Arztberichte etc. zum ersten Besprechungstermin dort vorlagen, da die Klinik die vorherigen OPs auch durchgeführt hatte (ansonsten fordert die Klinik diese auch an).

Aufgrund der Vorgeschichte riet uns der Arzt zur IVF.

Inzwischen bin ich mitten in der Downregulierung mit Synarela Nasensprach bis zur Mens.
Dann folgt die Stimulation, so dass möglichst viele #ei #ei #ei heranwachsen, die mir dann durch Punktion entnommen werden können.

Die Voraussetzungen (25 Jahre/verheiratet) beziehen sich auf die Kosten. Im Moment übernimmt die Krankenversicherung 50 %, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind....ansonsten wird's leider teuer :-[

Falls Du noch Fragen zur IVF hast, kannst Du mich gerne über VK anschreiben...

LG Bubbagump

Beitrag von franzi83 09.09.08 - 10:49 Uhr

Hallo Sternchen,

wie Bad Münder ist, werde ich dir morgen sagen können, mein Schatz und ich haben heute dort unseren ersten Termin, gleich mit Spermiogramm.
Bin schon ganz #schwitz