baby und hund? ganz verzweifelte situation!

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Beitrag von jennalein 08.09.08 - 20:56 Uhr

ich versuche mich mal kurz zu fassen:
vor 2 jahren habe ich mir eine coker hündin geholt, diese habe ich aber nach kurzer zeit wieder abgegeben weil ich mich von meinem freund getrennt habe und sehr viel arbeiten war. die hündin war natürlich gechippt.
nun ja, gerade ging das telefon - tier-asyl-heim hamm. die dame fragte mich ob ich meinen hund vermisse. bis ich darauf gekommen bin, das sie luna meint dauerte es ein wenig.
ich sagte ihr, das ich luna vor 2 jahren einer bekannten von mir gegeben hab.
die frau sagte mir, dass luna gestern abend gefunden wurde. sie wurde ausgesetzt.
diese vorstellung brach mir fast das herz! mein erster gedanke war: wir holen sie sofort morgen ab! mein zweiter gedanke war: quatsch jenna, was machst du da... überleg doch mal du hast ein 4 monate altes baby und kennst diesen hund nicht mehr. er könnte aggressiv sein?!

naja, jetzt sagte die dame mir, das ich luna aber abholen müsse da ich halt als besitzerin in ihrem chip angegeben bin und wir damals nicht die adresse und namen der neuen besitzer eingetragen haben.

mein freund und ich wollten sowieso einen hund, das aber allerdings erst in ca 2 jahren, wenn unsere tochter laufen kann und grösser ist.
ich fühle mich gerade hundeelend. ich habe "meinem" hund gegenüber ein so schlechtes gewissen und ich bin mir eigentlich auch sicher dass ich sie abholen und behalten will. aber ich habe angst, erstens, dass sie jolina gegenüber aggressiv wird und auch das ich den alltag mit einem baby und einem hund nicht schaffe. hört sich vielleicht doof an aber ist so. ich frage mich wie ich das amchen soll, wenn der jund muss, jolina aber gerade vielleicht in ihrem bettchen liegt und schläft. mein freund ist arbeiten, dh ich wäre immer von 8 - 17 uhr alleine.

meine mutter sagte gerade direkt ich soll das sein lassen...

wie ist eure meinung? wie klappt bei euch der alltag mit baby und hund?

Beitrag von pegsi 08.09.08 - 20:59 Uhr

Meine Meinung (Vorsicht, gefällt Dir vielleicht nicht): Gib dem Hund lieber ne Chance auf ein dauerhaftes Zuhause. Vielleicht mußt Du ja in 2 Jahren wieder viel arbeiten, soll er dann wieder weg?

Beitrag von brinie79 08.09.08 - 21:10 Uhr

hund und baby kann super klappen!
aber das muss sich einspielen.
wir haben einen kleinen lebhaften terrier dackelmix 5 j.
ich habe keine verwandten in naher umgebung mein mann auch nicht.
wir teilen uns ein wer mit hund wann geht.
frühs könnte dein mann gehen bevor er zur arbeit geht.
mittags gehst du mit baby (das fünktioniert auch mit etwas übung mit kinderwagen)
ein stück raus und abends mit mann zusammen raus oder du gehst alleine um abzuschalten und papa kümmert sich um baby.
natürlich brqauchst du auch mal auszeit.
da würde ich dir den tipp geben in einer kostenlosen zeitung die es überall im jeweiligen landkreis gibt eine anonce reinzusetzen.
das habe ich damlas getan und habe eine superliebe ältere pflegeomi für den hund. sie ist 60j und geht sehr lange (3h) mit hund spazieren nimmt ihn im urlaub oder wenn not an mann ist:)
ich hatte damals annonce verfasst das ich eine ältere liebevolle auf ehrenamtliche tierliebe rentnerin suche ...
für 3x wo.
und ich hatte glück. sie nimmt nix an geld an.
(aber ab und zu mal kleinen gutschein..)und vorallem der hund ist ausgeglichen und liebt sie abgöttisch.
also ich drücke dir die daumen das du auch soviel glück hast:)
bitte gib den hund eine chance.
lg brina mit sina 7 monate

Beitrag von jubeltrubel 08.09.08 - 21:21 Uhr

jawohl, genau das, was ich gedacht hab ;-)

hund "geholt", kurz darauf hund "wieder abgegeben"

ts ts ts, ist doch kein ding, so ein hund!




lg
sonja

ps: cocker sind eher selten aggressiv...

Beitrag von marlene75 08.09.08 - 21:03 Uhr

Also grundsätzlich: Hund und Kind, das ist wirklich anstrengend, vor allem wenn das Kind noch keinen Rythmus hat! Aber!!! Wir haben das gelöst, in dem die Mittagsrunde z.B. eine Schülerin für mich gegangen ist. Die hat dann ne Pauschale bekommen und tlw. hatten wir auch Mädles die so glücklich darüber waren, dass sie es ohne Geld übernommen hätten!
Und die meisten Hund ehalten das ja auch Mal aus, wenn sie nicht immer minutengenau Gasse gehen.
Ob "Dein" Hund aggressiv ist, dass lässt sich wohl nur über behutsames Annähern rausfinden - vielleicht ist sie aber auch einfach nur furchtbar dankbar, dass sie wieder bei Dir sein darf.
Ich glaube, ich würde es einfach probieren, zumal Dein Gewissen offensichtlich sowieso dafür ist! Wenn es gar nicht geht, wirst Du den Hund wieder abgeben müssen, aber dann hast Du es zumindest probiert!
Eins noch: dieser Bekannten würde ich auf jeden Fall ordentlich Bescheid geben! Wie kann die einen Hund einfach aussetzen!??!!!
Alles Gute
Marlene

Beitrag von nightwitch 08.09.08 - 21:23 Uhr

Hallo,

mein Tipp: Holt euch die arme Hündin wieder!

Wir haben selbst einen Hund und 2 Katzen. Es klappt super.
Die Tiere waren vor der Geburt von Leandra da und werden auch - wenn nichts gravierendes wie Allergie oder agressives Verhalten dazwischen kommt - solange bleiben bis sie sterben.

Ich finde es immer total süss, wenn Leandra (bald 1 Jahr alt) mit den Tieren spielt. Sicher bekommt sie auch mal einen mit der Tatze, wenn sie anfängt die Katzen zu ärgern.
Aber: es wird nie mit Krallen geschlagen - sondern höchstens vorgewarnt und dann wird abgehauen. Der Hund haut sowieso immer ab, wenn ihm Leandra zu nahe kommt.


Solange die Hündin das Gefühl hat ein vollwertiges Mitglied der Familie zu sein und nicht vernachlässigt wird, sehe ich da kein Problem.
Sicher, du kannst nie sicher sein, wie sich ihr Wesen verändert hat. Aber ich bin mir sicher, wenn du es nicht probierst, wirst du du dir ein Leben lang Vorwürfe machen.

Hol sie aus dem Tierheim. Du siehst dann doch, wie sie auf das Kind reagiert. Vorallem, weil die Kleine noch so klein ist, und noch nichts mit dem Hund "anfangen" kann.

Der Tagesablauf wird auch schnell eingespielt sein. Morgens kann dein Freund eine kleine Runde mit ihm gehen, wenn die Kleine wach ist, schnappst du dir die Leine, die Kiwa oder die Trage/das Tragetuch und gehst ne größere Runde mit dem Hund.
Oder gehst noch ne kleine und nachmittags ne große, je nach dem wies dir besser passt.

Abends kann dann entweder dein Freund oder du nochmal mit dem Hund gehen.

Wie gesagt, solange nichts organisches vorliegt, sollte der Hund auch ein paar Minuten warten können, wenns dringend ist.

Das klappt auch mit dem Kind - ausser der Hund ist so dämlich wie unserer und läuft ständig vor dem Kiwa :-D

Ich finde es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können.

Vorallem, weil es ja schon mal deine Hündin war.

LG
Sandra

Beitrag von jubeltrubel 08.09.08 - 21:27 Uhr

und wenns nicht klappt, dann wird der hund wieder "abgegeben"?

nicht böse sein, ich hatte selbst 2 hunde (die mit 17 und 13 an altersschwäche gestorben sind). aber hund abgeben wegen arbeit wäre mir nie in den sinn gekommen.
und wenn sie jetzt shcon unsicher ist, ob sie es schafft (was ich durchaus verstehe), und der hund dann evtl nochmal den besitzer wechseln muß ...


da denk ich an den armen hund

Beitrag von knuffel84 08.09.08 - 21:29 Uhr

.... ein versuch ist es aber doch wert!!

wenn der hund woanders hinkommt, kann es genauso schief gehen

Beitrag von jubeltrubel 08.09.08 - 21:31 Uhr

natürlich, da hast du recht!!!

und dennoch sind die bedenken der threaderöffnerin nicht von der hand zu weisen...

Beitrag von knuffel84 08.09.08 - 21:47 Uhr

klar, in 2 jahren KANN sich der hund total verändert haben, aber ich finde, dass es ein versuch wert ist!

Beitrag von pegsi 08.09.08 - 21:37 Uhr

diese habe ich aber nach kurzer zeit wieder abgegeben

Klingt für mich nicht als hätte da jemand ne Beziehung zu dem Hund aufgebaut - also stehen die Chancen bei nem neuen Besitzer ohne Bedenken doch besser, oder?

Beitrag von nightwitch 08.09.08 - 22:21 Uhr

Normalerweise sind Cocker recht umgängliche Menschen.

Ich denke nicht, dass der Hund aggressiv auf das Kind reagiert. Ausserdem würde ich zu einer Hundeschule raten. Auch jetzt noch.

Ich denke kein Tier ist von Natur aus eine Kampfmaschine. Sie werden dazu gemacht.
Ausserdem könnte man das Tierheim vorher fragen, wie er sich in der Zeit wo sie schon da ist verhalten hat.
Und man kann das Kind mitnehmen und dort "vortesten" wie er reagiert.

Sollte er Agressionen zeigen - eine andere Möglichkeit suchen.
Sollte der Hund "normal" reagieren und keine Auffälligkeiten zeigen, denke ich dass man mit ein bissle Ahnung und Arbeit einen super Familienhund bekommt.

Immerhin haben die beiden Zeit miteinander groß zu werden.

Das Kind ist noch nicht in der Lage dem Hund irgendwas zu tun, was dieser evtl nicht will (Haare ziehen oder so).

Wir haben Leandra von anfang an bei gebracht: der Hund ist tabu.

Unser Hund mag Kinder, er hat halt nur Angst, dass sie ihm die Haare ziehen (ist nen Langhaarhund). Deswegen geht er kleineren Kindern aus dem Weg.

Leandra weiss, dass sie bei dem Hund vorsichtig sein muss, wenn sie an ihm vorbei krabbelt - und sie ist es auch.
Man sieht es immer deutlich wenn sie von ihrer Krabbelroute "abbiegt" um einen großen Bogen um den Hund zu machen - bei den Katzen krabbelt sie einfach weiter gerade aus, da sie weiss, die Katzen bleiben entweder sitzen und lassen sich streicheln oder hauen ab.



Also von daher, sehe ich eigentlich kein Problem drin, den Hund nach Hause zu holen.

Zitat:
"da denk ich an den armen hund "

Tage, Monate, evtl Jahre im Tierheim versauern ist natürlich die bessere Alternative. Die Tierheime sind jetzt schon überfüllt. Ich glaube kaum, dass die Hündin so schnell neue Besitzer findet.


Sandra

Beitrag von knuffel84 08.09.08 - 21:25 Uhr

hallo

mensch, das ist ja wirklich doof!
wie war sie denn vor 2 jahren so drauf??

wir haben auch hund und kind und eigentlich klappt das auch alles sehr gut. ich verbinde die hunderunde meistens mit ben lucas mittagsschlaf (schläft dann im kiwa) und ich gehe auch einmal pro woche in die hundeschule. hab ben luca dann auch dabei!

du hast geschrieben, dass du immer von 8-17h alleine bist. wenn ihr in 2 jahren einen hund wollt, bist du doch genauso lange alleine oder nicht!??

ich glaub ich würde den hund wieder zurück holen!!

lg
jasmin

Beitrag von waschka 08.09.08 - 21:26 Uhr

Hallo!

Also bei uns klappt das super mit Hund und Kind. Unser Hund ist aus dem Tierheim, war aber vor dem Kind da, aber wir wussten auch nicht wie sie auf das Baby reagiert. Haben uns vorgenommen sie nicht zu vernächlässigen, ihr aber gleich klarzumachen, dass das Baby zum Rudel gehört. Das hat bis jetzt alles super geklappt, auch mit dem Gassi gehen. So ist unsere Tochter wenigstens jeden Tag (bei jedem Wetter) an der frischen Luft.

Hoffe, dir bei deiner Entscheidung geholfen zu haben.

Beitrag von saxony 08.09.08 - 21:34 Uhr

Hi,

also ich kann als katzenbesitzerin sprechen...wenns hilft. wir haben zwei wohnungskatzen.

die interessieren sich einen furz um die kleine. wenns sie mal schreit kommens angerannt schnüffeln und miauen im chor zum geschrei der kleinen. und das wars.

ich würde sagen ihr probierts erstmal. und frag deine "freundin" was das sollte mit dem hund!

grüße

Beitrag von mutschki 08.09.08 - 21:47 Uhr

hi

ich würde als allererstes mal diese bekannte anrufen und mal kräftig meine meinung sagen! was soll denn das? einfach ienen hund aussetzen!
das wäre mein erster gedanke! diese person mal anzurufen.
wegen dem hund,ich weiss ja net wie ihr wohnt,wir wohnen in nem dorf,haben rund um wiese und wald,auch ein grosses grundstück,für mich wäre es jetzt kein problem,mal schnell mit dem haus raus auch wenn der kleine grade im bett ist etc..in der stad sieht das nochmal anders aus.
am besten du schläfst nochmal ne nacht drüber um sicher zu sein.

lg carolin