Husten vor allen Dingen nachts...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von pimpf1 08.09.08 - 23:26 Uhr

Hallo zusammen,

mittlerweile fange ich ja an zu glauben, dass das Husten meiner Tochter weniger ein körperliches als viel mehr ein psychologisches Problem ist...

Zur Situation: Seit etwa 4 Wochen hustet mein Töchterchen fast ausschließlich nachts ganz erbärmlich. Ganz am Anfang (also vor 4 Wochen) hatte sie tatsächlich eine Erkältung. Husten also erklärbar. Wir haben mit Hustensaft "therapiert", hat auch geholfen. Nach 4 Tagen den Hustensaft abgesetzt, 3 Tage Ruhe, dann fing es wieder an. Nur Husten, sonst nix. Wieder Hustensaft verabreicht. Diesmal 3 Tage. Wieder aufgehört, ca. 4 Tage Ruhe, dann ging es wieder los. Das äußerst merkwürdige ist: Wenn sie bei uns im Bett schläft, dann hustet sie ÜBERHAUPT NICHT!!! Heute nacht haben wir das Phänomen wieder beobachtet: Maja hustet 2 Stunden in regelmäßigen Abständen ganz fürchterlich in ihrem Bett. Zwischendurch immer mal ein kurzes Aufheulen. Wir holen sie daraufhin raus und legen sie in unser Bett: Einmal noch ein Huster und das war's! Nix mehr!

Die einzigen Tage, an denen sie fast ganz ohne Husten in ihrem Bett schläft, sind die, an denen sie ganz extrem müde in die Kiste fällt. Immer dann, wenn man schon merkt, dass sie zwar müde ist, aber nicht total fertig, dann haben wir die nächtliche Hustenorgie.

Tagsüber gibt's zwar auch ab und zu mal ein bisschen Husten, aber nicht zu vergleichen mit Nachts.

Wie soll ich das interpretieren???

Grüße,
pimpf

Beitrag von bine3002 08.09.08 - 23:29 Uhr

Also zwei Dinge fallen mir dazu ein:
1. Ein anderes Klima im Schlafzimmer, z. B. feuchtere Luft. Ist die Heizung im Kinderzimmer vielleicht an?

2. Hausstauballergie und damit eine stärkere Reaktion in ihrem Bett.

Beitrag von pimpf1 08.09.08 - 23:40 Uhr

Das mit der Hausstauballergie hatte ich heute auch schon mal in Gedanken. Der einzige Raum, in dem nämlich ein Teppich liegt, ist Majas Zimmer. Teppiche sind da ja glaube ich besonders problematisch. Und interessanterweise hustet sie auch in der Kinderkrippe beim Mittagsschlaf. Und dort in dem Raum ist ebenfalls ein Teppich (sonst in keinem der Räume). Vielleicht ist das ja wirklich der Grund... Kann man auf Stauallergie eigentlich testen lassen?

LG,
pimpf

Beitrag von bine3002 08.09.08 - 23:50 Uhr

Hm na ja, das mit dem Teppich ist umstritten.

Beim Teppich ist es ja so, dass der Staub in den Teppich eindringt und sich dort die Milben einnisten. Wer viel auf dem Boden rumkriecht, hat also viel mit den Milben zu tun.

Bei glatten Böden wird der Staub aber immer wieder aufgewirbelt und zwar schon bei der geringsten Bewegung. Und Staub enthält immer auch Milbenkot, der ja die Allergie auflöst. Somit ist die Raumluft im Prinzip bei glatten Böden stärker belastet.

Ich würde mal den Kinderarzt ansprechen. Wir haben bei Java einen Allergietest machen lassen. Dafür musste Blut abgenommen werden. Ich weiß allerdings nicht, ob da auch Hausstaub getestet wurde. Ich denke aber schon, weil die häufigsten Allergene getestet wurden und dazu gehört ja auch Hausstaub.

Was Du prophylaktisch tun kannst, wäre Allergiker Bettzeug sowie einen Allergiker-Matratzenschoner zu kaufen und das Bett möglichst wöchentlich neu zu beziehen.

Beitrag von pimpf1 08.09.08 - 23:59 Uhr

Also die Idee mit dem Hausstaub ist jedenfalls gut. Ich denke, ich werde bei Maja auch einen Allergietest machen lassen. Kann nichts schaden und vielleicht weiß ich ja dann mehr.

LG,
pimpf