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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von eule_ina 09.09.08 - 06:11 Uhr

Huhu,

bei uns geht es sich seit Ewigkeiten schon ums zweite Kind, mein Mann hat immer gesagt er will kein zweites da er Einzelkind ist und dieses absolut toll findet.
Habe mich eigentlich auch damit abgefunden, bis unsere Sarah da war.
Schon sehr früh nach der Geburt kam der Wunsch ihr auch mal ein Geschwisterchen bieten zu wollen.
Christian war aber bisher immer dagegen.
Nun wurde meine beste Freunin zum zweiten mal Schwanger, mit dem zweiten, und ich habe mich damit nur schwer abfinden können.
Noch schlimmer wurde es dann vergangenes WE, da hat sie den kleinen Aaron entbunden und wir waren am Sonntag morgen da, ich musste nach kurzer Zeit raus gehen weil ich es einfach nicht ertragen konnte, habe von da an 1,5 std nur geheult.
Da mein Mann noch zur Kirmes war haben wir an dem Tag nicht mehr drüber gesprochen, aber er wollte am nächten Tag mit mir reden.

Gestern habe ich ihn drauf angesprochen und gefragt was er da noch mit mir bereden wolle da ich ja seine Ansicht und Meinung zu dem Thema kenne.
Nun ja, er meinte er könne es nicht ertragen und es würde ihn fürchterlich traurig machen das ich so darunter leide.
Daher überlegt er schon die ganze Zeit wie er es mir ermöglichen kann, denn derzeit fehlt einfach der Platz und auch die finanzielle Möglichkeit oben aus zu bauenum Platz zu schaffen und ein größeres Auto bräuchten wir dann ja auch, wobei ich denke unser Astra reicht erstmal und bevor er ein zweit Wagen anschafft was er vor dem Gespräch vor hatte, kann er besser ein größeres kaufen..
Davon mal ab würden wir dann auch das zweite Kind in erster Linie wegen meines Wunsches bekommen und nicht unbedingt wegen ihm.
Er verdient jetzt nicht sooo schlecht aber er würde gerne mehr verdienen damit ich mich voll und ganz auf die Erziehung konzentrieren könnte, geht aber nicht da in seinem Beruf derzeit keine höhere Stelle frei ist und vorraussichtlich auch nicht wird.
Er meint halt immer das auch das eines der Kinder so oder so benachteiligt ist,weil man bestimmt einen Liebling unter den Kindern hätte.

Ich weiß im Moment nicht so richtig was ich daraus für einen Schluß ziehen soll und habe ein bischen das Gefühl als wenn er mir alleine nun die Entscheidung überlassen will.
Wie soll ich nun damit umgehen und was ziehe ich da für einen Schluß draus?


Ich lasse es erstmal ein wenig sacken und überleg mir wie man das am besten regeln könnte.

Wäre für eure Antworten echt Dankbar!

LG***Ina

Beitrag von ashandra1 09.09.08 - 07:19 Uhr

Wow, urbia Intern freut sich, da haben sie was zu tun... ist ja schon kein Crossposting mehr...sondern ein siebenfachposting....

Beitrag von katjaol 09.09.08 - 07:21 Uhr

Hallo!

Männer können ja nur sehr schwer, einmal geschlossene Entscheidungen revidieren....
Wenn er auch schon über ein 2. Kind nachgedacht hat, ist das ja schonmal gut.
Wir bekommen jetzt auch unser 2. & fahren nur einen Polo! Das muß auch gehen:-)
2Kindersitze bekommt man hinein...okay, mit dem Kinderwagen dazu wird's sicher schwierig.....wird auch klappen.
unser "Großer" hat jetzt ein recht großes Zimmer, das werden wir teilen, bietet sich von der Aufteilung her an. sind dann zwar 2 recht kleine Zimmer von 9qm, doch immerhin eigene Zimmer.

Ich finde es für ein Kind ganz wichtig noch ein Geschwisterchen zu haben. (werde es sicher kurz bereuen, wenn sie als Streithähne aufeinander losgehen#schein) Es ist immer ein "Gleichberechtigter" da, bei Streit mit den Eltern, hat man jemanden zum sprechen oder an Regentagen immer jemanden zum spielen.
Ich hab auch etwas Angst, ein Lieblingskind zu haben....doch denke ich, man hat sie auf jeden Fall alle gleich Lieb......da müßte das Kind schon sehr aus der Reihe fallen.....

Wenn dein Mann sich jetzt einverstanden für ein weiteres Kind gibt, würde ich die Pille absetzen & nicht weitewr über den Kinderwunsch reden...zB mit jeder Mens berichten, dass es wieder nicht geklappt hat.
Da kommt er womöglich ins grübeln & denklt sich, nun macht sie auch der Kinderwunsch traurig, wozu das Ganze dann?

Ich hab meinem Mann nie erzählt wann der ES ist, er wußte nichts von den Ovus oder meinem ZB.
Außerdem hatte da wenigstens einer den freien Kopf:-)

Nachdem Eric im 1. ÜZ entstand, hat es jetzt erst im 10ÜZ nach einer frühen FG geklappt.
War nicht leicht & ich innerlich auch schon ein Nervenbündel, doch nun hat's ja geklappt:-)

Ich wünsch dir alles Gute
liebe grüße
*KATJA*#herzlich

Beitrag von sesa26 09.09.08 - 07:53 Uhr

Hallo,

also an sich finde ich es toll, dass er sich so viele Gedanken macht und diese Verantwortung auch wahrnimmt. Sind ja nunmal nicht alle so. Aber finanzielle Mittel und ein großes Zimmer, machen Kinder nunmal nicht glücklich. Das wichtigste ist die bedingungslose Liebe der Eltern. Versuch ihm das vielleicht nochmal klar zu machen.

Ansonsten ist es bei meinem Mann so, dass ich ihn zu seinem Glück "zwingen" muss. Er trifft nicht gerne Entscheidungen, aber ich kenne ihn mittlerweile so gut, dass ich ziemlich genau weiß, was er will und was ihn glücklich macht. Er hat zwar immer gesagt, dass er Kinder will, aber wirklich den Entschluss "jetzt" habe ich ihm abnehmen müssen. Also, versteht mich nicht falsch, habe es schon mit ihm besprochen und ich hätte die Pille nie ohne sein Wissen und Einverständnis abgesetzt, aber man musste ihm schon klar machen, dass man das nicht bis zur Rente vor sich herschieben kann. ;-)

So sind sie nunmal , die Männer!

Beitrag von urbia-Team 09.09.08 - 08:55 Uhr

still gelegt: Crossposting

Viele Grüße

Andrea
urbia-Team