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Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von dora24 09.09.08 - 08:28 Uhr

huhu ich habe mal ne frage

ein freund hat einen sohn,8 monate
er unterschrieb damals die vaterschaftsannerkennung.
nun kam raus das seine ex(mama vom kind)ihn mehrmals betrogen hat#aerger

wenn er nun einen vaterschaftstest macht und der besagt das er nicht der vati des kleinen ist muss er dann trotzdem zahlen?
da er ja die annerkennung unterschrieben hat!#kratz#kratz

und wie sieht das aus mit umgangsrecht?
sie lässt ihn den kleinen nichts sehen und sagt er soll zahlen und seine fresse halten#schock


danke dora

Beitrag von purzel21 09.09.08 - 08:34 Uhr

Hallo!

Also erstmal würde ich dem Freund auch raten, einen VST zu machen... Wenn sich dann herausstellen sollte, dass er nicht der Vater des Kindes ist, sollte er sich einen Anwalt nehmen und die Vaterschaft vor Gericht anfechten... Bezahlen muss er dann sicherlich nichts mehr, aber zurückbekommen tut er auch nichts mehr...

Das Umgangsrecht muss die Mutter dem Vater gewähren. Er hat die Vaterschaft anerkannt, also ist er auch rein gesetzlich erstmal der Vater. Was später herauskommt, wird sich ja noch zeigen...

Wie gesagt, vielleicht wollte die Ex ihm das Kind nur unterjubeln, damit er schön zahlen darf...tja, leider gibt es solche Frauen.

Wie gesagt, macht einen VST und alles Weitere wird sich zeigen...es wird zwar schwer werden und nervenaufreibend, aber es geht.

Viel Glück!

LG

Beitrag von dora24 09.09.08 - 08:39 Uhr

gut danke;-)

ich dachte wenn er mal die vaterschaft annerkannt hat kann man da gar nichts mehr machen....

dann sollte er einen test machen.

Beitrag von mellli-benni 09.09.08 - 08:49 Uhr

#schock das wäre ja noch schöner wenn man nachgewiesen nicht der Vater ist und trotzdem zahlen müsste #augen.
Er soll den Test so schnell wie möglich machen und dann kann er die Vaterschaft anfechten.

LG Melli

Beitrag von shalyda 09.09.08 - 08:55 Uhr


Soweit ich weiß kann er die Vaterschaft innerhalb einer Frist von 2 Jahren anfechten.

Beitrag von jamey 09.09.08 - 09:22 Uhr

er kann die vaterschaft innerhalb einer bestimmten frist anfechten wenn ihm zweifel kommen...da müsst ihr mal googeln, kenne die frist nicht. dazu braucht er dann wohl als beweis den VTT, besagt der, dass er nicht der vater ist, ist er auch nicht unterhaltspflichtig und kann gezahlte unterhaltsleistungen gerichtlich zurückfordern. besuchsrechte hat er dann aber auch keine.

Beitrag von tecum 09.09.08 - 09:25 Uhr

Nach meiner Kenntnis gilt tatsächlich erst einmal die Anerkennung die er unterzeichnet hat. Er kann sie zwar innerhalb von 2 Jahren gerichtlich anzweifeln. Dazu muss er aber nachweisen, dass ihm zuvor nicht bekannte Tatsachen herausgekommen sind. Also: wusste er vorher schon, dass seine Partnerin mit anderen geschlafen hat, hat er keine Chance. Hat er es wirklich erst nachträglich erfahren, kann er sie anfechten.

Beitrag von christinaf 09.09.08 - 13:22 Uhr

Ab bekannt werden der Umstände, dass er nicht der vaters sein kann, setzt di Frist ( 2 jahre ) ein. Daher sollte er das schon mal langsam machen. Die die Frist abgelaufen hat er Pech und ist nach dem gesetz der Vater. Ein nachträglicher Test ändert dann nichts mehr daran.....