muss man das in der Bewerbung angeben?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von dasmachtkeinen 09.09.08 - 11:33 Uhr

Hallo zusammen!

Ich hab da mal eine Frage!

Und zwar bin ich leider Arbeitslos und bekomme ALGII.

Nun hat sich irgendwie nie jemand von der ARGE um mich "gekümmert" weil irgendwie meine Beraterin nicht mehr da war und ich habe einmal wort wörtlich zu hören bekommen, dass ich ein unbetreuter Fall sei.

Ok, das dazu!

Nun entbinde ich im Nov. (jaja unverantwortlich ein Kind in die Welt zu setzen wenn man von ALG II lebt, aber das steht jetzt hier nicht zur Debatte)

Und ich hatte vor ca. 2 Monaten doch eine Einladung von der ARGE bekommen, dass sie mit mir über meine berufliche Situation sprechen möchten! Prima, endlich mal, find ich allerdings jetzt nen bisschen spät, weil ich ja nun auch schon schwanger war, logisch!

Naja, nun muss ich mich ja trotzdem noch bewerben und ich wollte einfach mal nachfragen, ob ich es in den Bewerbungen angeben sollte/muss dass ich schwanger bin?????

Meine "neue" Beraterin war aber auch ganz nett, denn sie meinte selbst, dass es ja nun keinen Sinn mehr macht sich zu bewerben aber gut, es sind halt die Gesetze.

Davon mal ganz ab, wenn ich mich jetzt irgendwo bewerbe habe ich Angst, dass ich mir nach der Erziehungszeit einiges kaputt mache. Also ich mich jetzt bei einer Firma bewerbe und eine Absage bekomme und später dann,....????

So viel Arbeit gibt es hier oben im Norden nämlich nicht.

Naja gut, lange Rede kurzer Sinn, muss ich meine Schwangerschaft angeben?

Danke.

LG

Beitrag von kati543 09.09.08 - 11:37 Uhr

Nein, mußt du nicht. Selbst im 9. Monat bust du nicht verpflichtet, es anzugeben. Du kannst immer sagen, du hättest Blähungen. Auf der anderen Seite ist es blöd für dich - denn es gibt auch eine Zeit nach der Erziehungszeit - und für den AG - erst arbeitet er dich ein und dann braucht er ein paar Wochen später gleich die nächste Ersatzkraft, die er dann auch in 1-2 Jahren kündigen muß, weil du wiederkommst, obwohl du NULL Ahnung von der Materie hast.
Laut Gesetz musst du dich bewerben... naja. Allerdings nur bis zum Mutterschutz. Der geht ja bei dir eh bals los. Bis dahin - bewirb dich nur bei Firmen entweder für ein Praktikum oder eben in Firmen, bei denen du dich niemals wieder bewerben willst.

Beitrag von muggles 09.09.08 - 11:40 Uhr

Ich wuerde es machen. Die Chancen, dass Dich jemand einstellt, sind eh sehr gering.

Und wenn Du die Schwangerschaft nicht angibst, und gegebenenfalls mit dicken Bauch zum Vorstellungsgespraech erscheinst, wuerde sich Dein Gegenueber hoechstwahrscheinlich "vera....t" vorkommen.

Ich wuerde die Schwangerschaft erwaehnen, aber auch beschreiben, dass Du Dich topfit fuehlst.

Dann bleibt es demjenigen ueberlassen, ob er Dich dennoch zum Gespraech einlaedt.

Viel Glueck,

Claudia

Beitrag von manavgat 09.09.08 - 11:40 Uhr

Du musst nicht angeben, dass Du schwanger bist. Aber Du darfst.

Stellt sich die Frage, ob du Dich proforma bewirbst, also für die ARGE oder ob Du Arbeit haben willst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von dasmachtkeinen 09.09.08 - 11:46 Uhr

Ich möchte/ will auf jeden Fall wieder arbeiten.

Aber jetzt sind es nur noch 10 Wochen bis zur Entbindung und da werden es proforma Bewerbungen sein.

Danach siehts auf jeden fall wieder anders aus, weil ich nicht ewig von ALG II leben möchte.

Ich möchte meinem Kind etwas bieten können.

Gruß

Beitrag von dasmachtkeinen 09.09.08 - 11:43 Uhr

Danke Euch beiden!

Ich werde mir dann mal ein paar Firmen raus suchen, wo sowieso keine Chance habe (bin schon seit 6 Jahren raus aus meinem Beruf).

Angeben werde ich dann meine SS auch,...

Ich wusste echt nicht, was ich da machen soll.

Vielen lieben Dank

Beitrag von marion2 09.09.08 - 11:52 Uhr

Hallo,

bewirb dich bei Zeitarbeitsfirmen und bitte darum in den Bewerberpool aufgenommen zu werden - für die Zeit nach der Entbindung.

LG Marion

Beitrag von stance 09.09.08 - 11:56 Uhr

hi

auch wenn ich jetzt Kritik ernte aber ich finde es albern, dass die Arge verlangt sich offensichtlich schwanger irgendwo zu bewerben. Wie hoch sind denn die Chancen, dass man 10 Wochen vor der Entbindung eingestellt wird, vorallem weil in 4 Wochen der Mutterschutz anfangen würde #kratz#kratz#kratz

sicher ist es wichtig sich um Arbeit zu kümmern aber mit Babymurmel von einem Vorstellungsgespräch zum Anderen zu rennen um dann ne Absage zu bekommen mit der man eh gerechnet hat finde ich ... na ja

Danach ist es gar kein Thema wenn die Erziehungszeit rum ist ist es mehr als wichtig auf eigenen Beinen zu stehen.

lg
stance

Beitrag von dasmachtkeinen 09.09.08 - 12:04 Uhr

Ja genauso sehe ich es auch.

Ich finde es mehr als albern,...aber gut, die möchten es so!

Aber die können sich doch auch sicherlich selbst denken, dass es nun nur proforma bewerbungen sind.

Naja, ich habe jetzt meine fertig, eine schicke ich direkt zur ARGE:-p mal sehen was da kommt.

Ich gehe am 10.10. in den Mutterschutz, habe jetzt die letzten beiden Bewerbungen auf den 05.10. datiert.

Naja,.-.---

Danke,ich dachte schon ich steh alleine mit der meinung da.

LG Steffi

Ps. nach der Erziehungszeit ist es gar keine Frage wie wichtig es ist, Arbeit zu finden. Damit man sich auch finanziell was erlauben kann und dem Kind natürlich auch was bieten kann.

Ich arbeite bis jetzt auf 400€ Basis und wenn alles klappt, werde ich dies auch drei-vier Monate nach der Entbindung erstmal weiter machen.

Beitrag von anyca 09.09.08 - 12:06 Uhr

Eine Bekannte von uns hat sich mit riiiiesigem Bauch auf ihre Traumstelle beworben und auch bekommen, da sie gleich gesagt hat, daß ihr Mann den Erziehungsurlaub macht.

Beitrag von laetitiajosephine 09.09.08 - 13:25 Uhr

hast du dich denn die letzten jahre gar nicht beworben?????

hört sich so an... dann brauchst jetzt damit auch nicht anfangen. jemand wie du, wird die volle erziehungszeit ausnutzen und dann auch nur inne pötte kommen, weil die arge das so will.

Beitrag von marion2 09.09.08 - 13:28 Uhr

Wie kommst du denn darauf? #kratz Wenn die bei der ARGE meinen, sich nicht um sie kümmern zu müssen, wird sie sich wohl selbst immer gekümmert haben....

Beitrag von laetitiajosephine 09.09.08 - 13:39 Uhr

sie hat doch irgendwo geschrieben, dass sie seit sechs jahren nichts hatte beruflich... sonst wär sie ja schließlich nicht "kundin" bei der arge. selber kümmern kann man sich eigtl auch, wenn man dort gemeldet ist. man kann aber auch warten, dass die alles für einen machen#schein...

*ironieoff*

Beitrag von shakira0619 09.09.08 - 13:52 Uhr

Na und?
Sie hat ja auch geschrieben, daß der Arbeitsmarkt nicht so rosig aussieht in ihrem Beruf.

Vielleicht hat sie ständig Absagen bekommen. Ich hatte nach meiner Ausbildung auch 11 Vorstellungsgespräche und 10 Absagen. Allerdings war ich nicht arbeitslos, sondern in der Montage eingesetzt und wollte in meine Fachabteilung. Aber egal, 10 Absagen sind 10 Absagen.

Liebe Grüße

Beitrag von marion2 09.09.08 - 13:54 Uhr

Sie ist seit 6 Jahren raus aus ihrem Beruf - das heißt nicht, dass sie seit 6 Jahren arbeitslos ist.

Und sie hat auch nirgends behauptet, dass sie darauf warten würde, dass sich jemand um sie kümmert.

Was du so alles interpretierst #kratz höchst merkwürdig

Beitrag von woodgo 09.09.08 - 15:49 Uhr

#klatsch meine Güte, hier kann geschrieben werden, was will, es wird gedichtet und gemacht, schon wenn das Wort ALG ll fällt, drehen hier alle durch und saugen sich das wirrste Zeug aus den Fingern
#bitteSCHÄMT EUCH

Beitrag von dasmachtkeinen 10.09.08 - 08:25 Uhr

Hallo!

Natürlich habe ich mich beworben und auch öfters Arbeit gehabt! Alles Zeitverträge.

Ich habe lediglich geschrieben, dass ich 6 Jahre aus MEINEM Beruf raus bin, mehr nicht!

Und auch vor meiner Schwangerschaft habe ich noch gearbeitet, leider war dies auch nur ein Zeitvertrag. Aber besser ein Zeitvertrag als gar keine Arbeit zu haben!!!!

Wenn ich dann zur ARGE bin um mich abzumelden, kam immer noch schön die Frage "Haben Sie sich das selbst gesucht?" "Natürlich habe ich mir das selbst gesucht"!!

Aber es ist doch immer wieder erstaunlich, dass einige meinen einen besser zu kennen und zu meinen das man erst in die Pötte kommt wenn man die Erzeihungszeit rum hat! Wenn du weiteres gelesen hast, ich arbeite zur Zeit auch noch auf 400€ und werde, wenn alles mit dem Kleinen klappt, auch nach drei-vier Monaten wieder erstmal auf 400€ arbeiten gehen.

Also schmeiß bitte nicht alle über einen Kamm. Es gibt bestimmt solche aber ich bin es nicht! Und ich habe auch geschrieben, dass ich nicht auf Dauer von ALG II leben möchte, da ich mir und meinem Kind etwas bieten möchte.

So,

Danke an die anderen, Ihr habt mich richtig verstanden :-D

LG Steffi