2 Beerdigungen in einem Monat! *heul*

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von redangel01 09.09.08 - 12:35 Uhr

Gestern vor einem Monat ist mein Papa gestorben, es ist einfach schrecklich...ich vermisse ihn von Tag zu Tag mehr und der Schmerz wird immer größer, es ist fast nicht mehr zu ertragen. Genau einen Monat nach dem Tod meines Vaters standen mein Freund und ich schon wieder vor einem Sarg, die Oma meines Partners wurde gestern beerdigt. Sie starb am 04. September 2008 nach schwerem Leiden. Momentan verstehen wir einfach die Welt nicht mehr...erst vor 3 oder 4 Monaten unterhielten mein Freund und ich uns noch darüber wie dankbar und glücklich wir doch sind, unsre lieben alle noch zu haben....und nun soetwas. Gestern war es einfach schrecklich, ich wollte für meinen Freund da sein, doch so richtig ging das leider nicht. Es kam mir vor als müsste ich meinen Vater in nicht mal einen Monat das 2te mal Beerdigen lassen. Es kam alles hoch...doch mein Freund verstand das und wir versuchen trotz allem füreinander da zu sein, auch wenns nicht immer geht!
Eine #kerze für meinen Vater den ich für alles Danken möchte *Papa ich hab dich so lieb, du bist immer in unsren Herzen* und eine #kerze für de Oma meines Partners, die immer für ihn da war und ihn ganz doll lieb hat! Was man tief im Herzen besitzt, kann man nicht verlieren!

Beitrag von muckel82 09.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo

mein Mann und ich mussten vor 1 Jahr innerhalb von 6 Wochen unsere geliebten Omas beerdigen
Es ist grausam gewesen, aber irgendwie war es so als wären sie zusammen gegangen und würden nun dort oben auf uns aufpassen

Aber ich verstehe was du meinst. In dem einen Augenblick ist alles wie immer und dann bricht die heile Welt zusammen

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute

lg Nina

Beitrag von bobb 09.09.08 - 22:18 Uhr

kann deinen schmerz nachvollziehen.und das warum steht auch bei mir ganz oben.
erst hatte ich eine fehlgeburt und als ich endlich wieder schwanger war,sind meine oma und mein papa innerhalb von nicht mal 8 wochen gestorben,ohne meine tochter kennenlernen zu dürfen.mein papa hat noch erfahren,daß es ein mädchen ist...er hatte sich so wahnsinnig auf sie gefreut,wäre sein erstes enkelkind gewesen.nun hat meine tochter zwei ganz besondere schutzengel...ich vermisse sie auch immer noch ohne ende.