Therapiezentrum Iven,Baiersbronn???

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von togram 09.09.08 - 13:49 Uhr

Hallo zusammen,

unsere Kleine ein extreme Frühchen heute 22 Monate ist sehr stark entwicklungsverzögert,Essprobleme isst bis heute noch keine Brocken u. hat einen Herzfehler/Lungenvenenstenose.
Wir sind aber momentan sehr zufrieden mit ihr macht kleine fortschritte und sie wird auch gut betreut mit KG,Logopädie u. Frühförderung.

Und jetzt zu meiner Frage wer hat Erfahrung mit dem Therapiezentrum Iven in Baiersbronn über das man sehr positive Sachen hört????

Unsere KG u. Logopädin raten mir momentan noch davon ab weil Selina bedingt durch ihren Herzfehler der noch operiert werden muss einfach die Belastung (3-4 Behandlungen am Tag)nicht durchstehen würde.Und ausserdem würde sie eigentlich zuhause gut betreut.
Was mir eigentlich mehr Sorgen bereitet ist ihr Essproblem sie isst bis heute keine Brocken nur fein püriert.
Wenn ich feste Nahrung gebe wird gewürgt,gespuckt und dann ganz verweigert wir haben schon einiges probiert.
Unsere Logopädie macht mit ihr seit 3 Monaten die "castillo Moralles" Konzept und hab das Gefühl es bringt schon was aber geht halt recht langsam voran!!!!


LG M:u.S (26 ssw,575g,geb.Nov.06)

Beitrag von haci83 10.09.08 - 00:21 Uhr

Hallo togram,

ich war selbst nicht in dem Therapiezentrum aber ein anderes Mitglied hier: s_schlechter.
Vielleicht kannst du sie mal kontaktieren.Ich glaube ihrer Tochter hat es sehr gut getan und sie war sehr zufrieden.
Ich wünsche dir noch alles Gute für deine kleine Familie.

Liebe Grüße
Haci

Beitrag von luckyline 10.09.08 - 12:12 Uhr

Hallo,

als Logopädin ist mir Gabriele Iven ein (positiver) Begriff, ich kenne das Therapiezentrum nicht persönlich, das Konzept finde ich allerdings klasse!

Es läuft Euch aber ja auch nicht weg- ich kann Deinen Wunsch nach "Weiterkommen" schon gut verstehen, aber wenn Eure Therapeuten unisono der Meinung sind, es wäre noch zu früh, dann würde ich ihrem Rat auch vertrauen.

Ich mache auch viel Schlucktherapie bei Kindern und Erwachsenen- und es ist eine sehr langwierige und kleinschrittige Therapie- und es ist toll, dass Selina immerhin Püriertes essen kann!
Wie gesagt, ich kann den Wunsch. dass es schneller besser gehen soll, gut verstehen- aber ich verwende das Castillo Morales- Konzept selber und sehe natürlich nochmal ganz anders als die Eltern die Fortschritte, die sich eben leider nicht direkt darin äußern, dass die Kinder "dicke Brocken" essen können.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben :-D,
Deine Kleine hat schon viel geschafft, lass ihr Zeit.

LG und viel Erfolg,
Heike