An die "Elterngeldprofi"

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von snoopfi 09.09.08 - 18:10 Uhr

Hallo,

mein Mann und ich planen unser zweites Kind #huepf.

Derzeit arbeite ich in Teilzeit, 57%. Das Eltergeld ist für uns in der Zeit, in der ich zu Hause bleiben werde, ein wichtiger Faktor, deshalb informiere ich mich jetzt schon darüber. In der Broschüre "Elterngeld und Elterzeit vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen ud Jugend" steht folgendes:

"Gering verdienende Eltern werden zusätzlich unterstützt. Liegt das bereinigte Nettoeinkommen eines betreuenden Elternteils vor der Geburt des Kindes unter 1.000 Euro monatlich, so wird die Ersatzrate in kleine Schritten von 67 % auf bis zu 100% erhöht. (...) Für je 2 Euro, die das Einkommen unter 1.000 Euro lag, erhöht sich die Ersatzrate um 0,1 %".

Mein derzeitiges Nettoeinkommen liegt unter 1.000 Euro.

Was genau heißt bereinigtes Nettoeinkommen? Und wie verhält sich die Elterngeldzahlung, wenn mein Mann weiterhin sein übliches Einkommen verdient?

Viele Grüße und schonmal Danke :-)
Snoopfi

Beitrag von rmwib 09.09.08 - 18:13 Uhr

HUHU

Du bist hier damit genauso falsch wie im KIWU, versuchs mal bei Finanzen und Beruf.

LG

Beitrag von marry1502 09.09.08 - 18:16 Uhr

Hey,

also ich habe dasselbe "Problem" und laut Auskunft des Arbeitsamtes bekomme ich eben diese 67% + je einen Prozentpunkt für 20€, die ich unter 1000 € netto bin.

Also quasi bei meinem Fall 780€ netto. Das macht 220€ unter 1000 und somit 11 Prozentpunkte.

Heißt also im Klartext, dass ich 78% Elterngeld bekomme.

Und mein Freund darf weiterhin sein normales Gehalt beziehen ohne dass er eingerechnet wird.

Hoffe dir es etwas verständlich erklärt zu haben bzw. dass dies so richtig ist. #kratz Sagt ja öfters mal jeder Bearbeiter anders... ;-)

Liebe Grüße
Marry

Beitrag von snoopfi 09.09.08 - 18:17 Uhr


Auch wenns das falsche Forum war: Danke, das ist ne gute Nachricht!#huepf

Beitrag von marry1502 09.09.08 - 18:18 Uhr

Gibt ja immer irgendwo jemanden, der einem helfen kann :-)

Und sooooo falsch finde ich es auch nicht... gehört nun mal dazu zum Kinder kriegen! ;-)

Beitrag von lollyworm 09.09.08 - 20:52 Uhr

Hallo! Die Antowrt vor meiner ist vollkommen richtig. Ich hatte vor meinem 1. Kind im Durchschnitt der vorangegangenen 12 Monate (ohne die, in denen ich Mutterschaftsgeld bezogen habe) 780 Euro verdient (nett0), da ich 220 Euro unter 1000 Euro lag, bekam ich 11 % mehr, also insgesamt 78 % des Nettoeinkommens an Elterngeld. Aber Achtung: es werden vom durchschnittlichen Nettogehalt erst noch Werbungskosten abgezogen. Am Besten Du rechnest es Dir online aus : http://www.bmfsfj.de/Elterngeldrechner/

Grüße. Corinna

Beitrag von urbia-Team 10.09.08 - 09:22 Uhr

stillgelegt: Crossposting

Viele Grüße

Andrea
urbia-Team