Routinebesuch beim Augenarzt mit einem Jahr???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sunshine03081977 09.09.08 - 20:37 Uhr

Hallo,
wie ist das eigentlich - mir wurde in den ersten Lebenswochen meines Sohnes gesagt,dass man mit einem Jahr zum Augenarzt zur Kontrolle gehen soll, wenn ein Elternteil recht schlechte Augen hat.
Was wird da gemacht?
Ich selbst habe nicht grad nen Adlerblick, wüßte aber trortdem nicht, was ich mit nem einjährigen beim Augenarzt soll, zumal er gut sieht (zB kleine Flugzeuge am Himmel...)

Wie ist eure Erfahrung?

LG Steffi

Beitrag von bibabutzefrau 09.09.08 - 20:45 Uhr

bei der U 7 bekommt man eine Überweisung zumAugenarzt,das reicht allemal.

Mit nem Jahr finde ich reichlich früh!

Beitrag von bobb 09.09.08 - 22:28 Uhr

kann nicht früh genug sein!o-ton meiner freundin,orthoptistin von beruf...

Beitrag von ioqui69 09.09.08 - 20:51 Uhr

Hallo,

also ich würde auf alle Fälle schon zur Kontrolle, wir waren da, als Matteo 18 Monate war. Der Arzt kann in dem Alter bereits feststellen, ob eine Fehlsichtigkeit vorliegt und je früher diese erkannt wird, desto früher kann man auch was dagegen unternehmen. Dann ist das Kind später evtl. sogar nicht mehr auf eine Brille angewiesen.
Wenn dein Sohn in der Ferne gut sieht kann er doch eine Weitsichtigkeit haben...#kratz
Wenn dir selbst nichts weiter auffällt am "Seh-Verhalten" deines Sohnes, warte einfach noch ein paar Monate und gehe dann zum Arzt.

LG
Ioqui mit Matteo (2)

Beitrag von klara26 09.09.08 - 20:56 Uhr

Liebe Steffi,

mit 2 Jahren reicht sicherlich auch. Meine musste typische Gegenstände erkennen. Da war die Sprache gefordert. Außerdem wurde mit einer Lupe und irgendwelchen anderen Geräten in die Augen geguckt. Sie musste hierfür nur stillhalten. Wackelbilder gab es auch noch. Sie musste Punkte erkennen und daraufzeigen.

Ab 4 Jahren gibt es wohl Augentropfen, die die Pupille erweitern (und schmerzen) sollen.

LG von Klara

Beitrag von mamacova 09.09.08 - 21:07 Uhr

Hallo, :-)

die Augentropfen gibt es auch schon mit zwei Jahren, aber nur wenn einer in der Familie geschielt hat, oder immernoch schielt.#augen

Ich habe als Kind geschielt#augen, und meine fast dreijährige wurde letzte Woche getestet.
Zuerst bekam sie Augentropfen als Betäubung und dann die eigentlichen. #schockDie zweiten haben gebrannt und nach einer Stunde war sie so k.o sie ist sofort eingeschlafen.
#schwitzDer Doc meinte das sei normal. Sie war irgendwie besoffen, hat dann gelallt und so.

Aber nach einer Nacht war alles wieder gut.;-)

LG jenny

Beitrag von mesotty 11.09.08 - 00:34 Uhr

'Hallo,

also ich war mit meiner Tochter morgen 11 Monate gestern beim Augenarzt und sie hat alle Tests brav mitgemacht, und bei den Augentropfen hat isch auch nicht geweint. (Sah danach nur für 3 Stunden aus, wie auf Droge).

Ich bin auch der Meinung, wenn eine Fehlsichtigkeit in der Familie voerli8egt, sollte man auf alle Fälle vorher schon zum Augenarzt gehen. Bei meiner Tochte wurde festgestellt, dass sie rechts 4,5 und links 5,0 'Dioptrin hat. Sie ist weitsichtig und bekommt morgen ihre erste Brille. Einfach wird das für uns bestimmt nicht, aber wenn ich dadurch einem möglichen 'Schielen vorbeugen kann, und sie später vielleciht keine Brille mehr braucht ist das gut so. und richtig, dass ich da war.

Beitrag von tath 09.09.08 - 21:28 Uhr

Hallo Steffi

Bei meiner Großen waren wir damals das erste Mal beim Augenarzt, als sie 3 Jahre alt war. Da wir beide Brillenträger sind, hätte sie bereits schon eher hin gesollt. Zum Glück war es nicht weiter schlimm.
Ich war mit meinem Mittleren mit 10 Monaten schon beim Augenarzt, sicherlich konnte er nichts dazu sagen, aber die Ärztin hat im so 3D-Bilder gezeigt und die konnte er auch ohne Worte gut erkennen und zeigen.
Danach sind wir jedes Jahr zur Sehschule gegangen.
Unser Jüngster war mit fast 21 Monaten beim Augenarzt, hat auch diesen 3D-Test mit gemacht und in zwei Monaten haben wir einen neuen Termin in der Sehschule, wir haben ein Blatt mitbekommen mit 4 verschiedenen Motiven, wo ein kleiner Abschnitt mit den gleichen Motiven in verschiedenen Größen abgebildet sind und die soll er auf seinem Blatt wieder erkennen.
Auch, wenn er kleine Flugzeuge am Himmel erkennen kann, sollte er vielleicht doch mal in einer Sehschule vorgestellt werden, die können dort dann selber sagen, wie oft und in welchen Abständen er dann beim Augenarzt vorgestellt werden soll.
Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann kannst Du ja auch noch mal beim KiA nachfragen, was er davon hält.
Wir haben zur U7 übrigens keine Überweisung zum Augenarzt bekommen, ich denke, das ist sicherlich nicht überall so.

LG Tanja


Beitrag von dasch 09.09.08 - 21:59 Uhr

Hallo,

da bei mir in der Familie starke Sehschwächen sind und mien Sohn verschiedene Anzeichen hatt (reibt sich oft die Augen, sehr Lichtempfindlich, zwinkert serh oft) waren wir das erste mal mit 12 Monaten beim Augenarzt. Er hat in die Augen angeschaut und konnte eine Fehlsichtigkeit nicht ausschließen. Jetz müssen wir im Oktober nochmal hin, da bekommt er vorher Tropfen die die Pupille erweitern. Der Termin ist erst so spät, da man im Hochsommer nur in Eilfällen tropfen soll, da die Pupillen bis zu 10 Tagen vergrößert sein können und sich bei viel Licht nicht richtig verkleinern können.

Lg dasch

Beitrag von mondfrau 10.09.08 - 07:58 Uhr

Hallo!

Ich war mit meiner Tochter mit ca. 1 Jahr beim Augenarzt. Auf Empfehlung des Kinderarztes, da ich selber leicht schiele und mein Mann rot-grün-schwach ist, kann sich das gerne auf die Kids vererben. Die Rot-Grün-Schwäche aber nur auf Jungs.

Jana wurde getropft um die Pupillen zu erweitern, und dann wurde geguckt, ob sie schielt, da scheint alles in Ordnung zu sein. Der Arzt meinte es wäre eine geringe Weitsichtigkeit vorhanden, die könnte sich aber noch legen, ich soll, wenn Jana 3 ist, wiederkommen.

Die Sache mit dem Schielen kann am einfachsten behoben werden, je früher man es erkennt. Ich hätte mein Leben lang keine Brille gebraucht, wenn es bei mir früh erkannt worden wäre. Es wurde zum Einschulungstest festgestellt. Danach wurde mir fälschlicherweise eine Brille verpaßt. So Pflaster zum Augen abkleben hätten genügt. Damit das eine Auge lernt wieder gerade zu gucken. Als ich 8 war wechselten meine Eltern den Augenarzt. Der meinte, wir könnten es noch mit ner Sehschule probieren, aber er vermutet, dass ich zu alt bin und wohl jetzt mein Leben lang ne Brille brauchen werde. So war es dann auch. Wenn so ein Schielen bereits in Keinkind-Jahren entdeckt wird, kann das ganz einfach behoben werden, wenn nicht, kanns sein das man sein Leben lang damit zu kämpfen hat.

Also geh mit deinem Zwerg zu Augenarzt.

LG
Cati

Beitrag von mesotty 11.09.08 - 00:46 Uhr

Hallo Steffi,

habe zwar schon hier einer Antwortgeberin direkt geantwortet, möchte dir aber doch noch selber antworten, weil ich das Thema einfach sehr wichtig finde. Ich selber habe eine starke Sehschwäche der Vater eine leichte, also habe ich mir einen Augenarzt termin geben lassen, wir waren am Montag dieser Woche da. Amelie wird morgen/heut elf Monate alt. Sie konnte alles ganz gut mit machen, Die Ärztin hat erst selbst geguckt und gemessen, Da sie eine Fehlsichtigkeit entdeckte, wollte sie amelie tropfen, damit sie es besser berechnen kann. Die tropfen hat meine Tochter sehr gut vertragen. 'Sie hat nichtmal geweint. Danach wurde nochmals gemessen, sie kam zu einem ergebnis, welches nochmals duch messen mit einem gerät bestätigt wurde. gestern haben wir die erste Brille für unsere kleine Maus bestellt, morgen können wir sie schon abholen.

Klar, ich hätte nicht darauf pochen müssen, meine kleine jetzt schon mit ner Brille zu "quälen" aber wenn sie dadurch nie schielen wird, und später keine Brille braucht, ist es das wert. Es ist rutine, Aber wenn ein Kleinkind unentdeckt fehlsichtig ist, dann können eltern Sehkraft verschenken, wenn sie erst mit 4 'Jahren zum ARzt gehen.

Mir wurde mehrfach bestätigt, wären meine eltern nicht erst zum Arzt gegangen, als ich 3 1/2 war, hätte ich nie geschielt und mehr als doppelt so gut gesehen, und das möchte ich meiner kleinen nicht nehmen -. die Changse bestmöglich sehen zu können - .

Sorry ist etwas lang geworden, aber das ist mir total wichtig, nehmt das nicht zu locker, denn es ist nicht immer egal ob ein zwei jahre früher oder nicht. Es kostet euch nur einen halben Tag und ihr wisst, dass ihr euch später nichts vorzuwerven habt.

Ganz liebe Grüße
Anja mit Amelie 11 Monate, der ich ab morgen beibringen muss, dass eine Brille chick ist und auf der Nase zu bleiben hat.

Ich stehe auch gerne noch für weitere fragen zur verfügung, ich glaube in dem Gebiet habe ich schon ziemlich viel erlebt:-)

Beitrag von sunshine03081977 11.09.08 - 08:43 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort, na dann werde ich mal so langsam nen Termin ausmachen.
LG Steffi