Mein Kind isst nicht mehr!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von erstmalsmamamit18 09.09.08 - 21:17 Uhr


Ich weiß so langsam aber sicher nicht, was ich noch tun soll! Meine 2J9M alte Tochter will das Mittagessen nicht, deswegen gibt es seit einer knappen Woche jeden Abend stress! Was mich sehr wurmt, ich muss mich ja am nächsten Tag wieder in der Schule konzentrieren! Meine Maus wurde schon kurze Zeit gefüttert, jetzt hat sie eine neue Masche, sagt sie sei satt (vor dem Essen), hustet, sobald sie im Stuhl sitzt, und will Partout nichts essen! Ich habe die Befürchtung, dass sie uns am vollen Teller verhungert, auch der Kinderarzt weiß nicht mehr weiter! Nicht einmal Schmackhaft machen, `du kriegst ein Eis, wenn du was gegessen hast`bringt was sie muss ja nicht viel essen, aber etwas schon! Unsere kleinere Tochter ist genau das Gegenteil, sie kann von unserem Mittag gar nicht genug kriegen! Oft übergibt sich unsere Große unmittelbar nach dem Essen, aber das kann doch in dem Alter noch kein Anzeichen für Magersucht sein, oder etwa doch? Ich mache mir wirkliche Sorgen und denke jeden Tag, dass sie vielleicht nicht mehr da sein könnte, wenn ich nach Hause komme! Was kann mit ihr los sein? Vielleicht bin ich jetzt richtig! Oder muss ich in `Stillen und Ernährung`?

Beitrag von entichen 09.09.08 - 21:26 Uhr

Hallo,

dann isst sie eben nicht.

Etwas anderes gibt es nicht und wenn sie nicht will, dann esst Ihr eben und lasst sie in Ruhe.

Mit dem Druck, den Ihr macht, wird es nur schlimmer.

LG

Beitrag von nijura 09.09.08 - 21:39 Uhr

Hallo,

ui, das hört sich wirklich nicht gut an.
Wie sieht denn sonst euer Essensplan aus, was ißt sie morgens oder zwischendurch?

LG
Ela

Beitrag von ally720 09.09.08 - 21:43 Uhr

Ui, das hört sich ja dramatisch an...

Also verstehe ich das richtig: Du bist tagsüber in einer Schule und Deine Tochter soll woanders mittagessen?

Wo soll sie denn zu mittag essen? Wer kocht für sie? Essen noch andere Leute mit am Tisch?

Man kann so pauschal nicht sagen, was mit ihr los ist, dazu fehlen zu viele Angaben. Wie die andere Posterin schon sagte, könnte es sein, daß zuviel Druck auf sie ausgeübt wird mit dem Mittagessen. Vielleicht hat sie um diese Zeit wirklich noch keinen Hunger. Könnte man nicht gelassen bleiben und ihr einfach etwas später noch mal zu Essen anbieten?

Das Übergeben nach dem Essen könnte darauf hindeuten, daß sie z. B. nur etwas gegessen hat, um Schelte zu vermeiden und sich dann davor ekelt.

Oder fühlt sie sich in ihrer Tagesumgebung nicht wohl?

Ißt sie denn außerhalb der Mittagsmahlzeit ausreichend? Wenn der KInderarzt nicht weiter weiß, würde ich notfalls zu einem Kinderpsychologen gehen...

Gib' uns doch mal mehr INfo's!

LG,
Ally

Beitrag von erstmalsmamamit18 11.09.08 - 17:24 Uhr

Ich bin zwar tagsüber in der Schule, aber Maus ist zu Hause bei meinem Freund und wir essen abends gemeinsam Mittag! Meist nimmt sie nur Frühstück zu sich und zwischendurch Obst, weil sie nichts anderes will! Aber sie ist immer in ihrer gewohnten Umgebung, das ist vielleicht grade das Problem, sie geht noch nicht in den Kindergarten, weil die hier erst ab 3Jahre anfangen! Es kann sein, dass sie einfach nicht hungrig genug ist, obwohl wir uns Mühe geben vor dem Essen noch spazieren zu gehen, das klappt zwar nicht immer, aber meistens! Mein Freund ist fürs Kochen zuständig und nur ihre Schwester, mein Freund, sie und ich sitzen am Tisch! Es sei denn wir haben Besuch, dann isst sie allerdings und unsere Gäste wissen immer gar nicht was wir haben, wenn wir denen das erzählt haben! Zum Psychologen könnten wir mit ihr gehen, wenn sie deutlich sprechen könnte, es gibt Worte, die nicht einmal mein Freund versteht, obwohl er den ganzen Tag mit ihr zusammen ist, wie soll das dann erst beim Psychologen sein!? Ich hab meine Psychologie-Lehrerin schon gefragt, was das bedeuten kann, sie meint dass das daran liegen könnte, dass vor kurzem die Ferien zu Ende waren und meine Tochter das macht, weil sie will, dass ich zu Hause bleibe und mich um sie kümmer, wie in den Ferien! Ich hab in der Schule Psychologie-Unterricht, weil es ein Fachgymnasium für Sozialpädagogik und Psychologie ist, was ich besuche!
Danke für die Antwort, vielleicht versuchen wir es mal ruhiger!

Beitrag von darkpearl 10.09.08 - 10:39 Uhr

hallo,

ich hab auch so ein Kind zuhause! Hatte auch schon Angst sie bekommt Mangelerscheinungen, verhungert oder steuert direkt auf eine Esstörung zu!

Meine Kinderärztin hat mir jetzt erklärt daß das gar nicht soo selten ist bei Kindern. Es gibt die absoluten Essensverweigerer. Und das mit dem Erbrechen gehört bei denen leider dazu.
Das ist ein Teufelskreis aus dem du sie holen musst. Diese Kinder hungern bis zur Übelkeit. Und wenn sie dann endlich was gegessen haben erbrechen sie auch noch :-(

Wichtig ist daß deine Tochter regelmäßig über den Tag verteilt mal einen Happen ißt. Ihr Blutzucker darf nicht zu weit abfallen.
Gib ihr Banane, nen Keks oder ein bis zwei Mal täglich einen Traubenzucker.
Ich achte auf einigermaßen gesunde Ernährung und musste mich erst dran gewöhnen im "Notfall" Süßes zu füttern. Aber es hilft!
Meine Tochter trinkt gerne Milch, also bekommt sie 2 bis 3x täglich Milch mit Geschmack. Meistens schoko, haben aber auch Banane und Erdbeer da. Da ist viel Traubenzucker drin.

Zu den Konsequent- Mamas: Das ist alles gut gemeint und bei den meisten Kindern auch richtig. Aber es gibt Ausnahmen!
Meine Tochter hat ganze 3 (!) Tage lang absolut nichts gegessen.
Es gab feste Mahlzeiten (die gibt es immernoch), ich hab sie mitentscheiden lassen was gekocht wird, sie durfte das Essen mit zubereiten usw.
Hat ihr alles Spaß gemacht. dann sitzt sie vorm vollen Teller und ist satt.

Heute ist meine Tochter 3. Bei den Mahlzeiten ißt ihr Bruder (1 Jahr) midestens doppelt so viel wie sie.
Aber sie ißt inzwischen mit. Ab und zu gibts noch Streß, hält sich aber in Grenzen.

Kopf hoch es wird nicht immer so bleiben!

Gruß
Miriam

Beitrag von erstmalsmamamit18 11.09.08 - 17:47 Uhr

Ganz so schlimm ist meine Tochter noch nicht! So viel wie ich weiß frühstückt sie noch, aber nicht viel! Wenn dann mal den Boden oder den Deckel von einem Brötchen wo eine Scheibe rausgeschnitten ist! Sie trinkt morgens etwa eine halbe Tasse Kakao mit allen möglichen zusätzen, bekommt Brause und Saft zum Trinken, zwischendurch mal einen Bonbon oder Schokolade (wenn sie es möchte), freiwillig isst sie Obst (Phirsiche, Birnen, Äpfel usw.), wir fragen sie immer wieder, ob sie ein Würstchen oder eine Boulette will (nein), das Problem ist aber, dass sie meist nur ein viertel davon isst und sich nach einer (spätestens) halben Stunde übergibt! Wir haben eigentlich schon immer irgendwas Süßes im Haus, weil wir Freunde haben, die Diabetes-Krank sind! Bei der Kleinen ist es genau umgekehrt, wenn die was zu Essen sieht, will sie es haben und übergibt sich, weil es zu viel war (auch wenn sie noch hunger hat geben wir ihr abends nicht mehr als 250gramm)! Die Kleine kriegt noch Flasche und wenn die nicht ganz leer ist, bekommt Maus den Rest, weil soetwas das einzige ist, was sie im Moment verträgt! Es kann auch sein, dass sie will, dass ich am nächsten morgen zu Hause bleibe (meine Lehrerin meinte, es könnte sein, wegen den erst vergangenen Ferien, vier Tage danach fing es an)!