Meine Stiefgeschwister...(eigenlich ein Silopo)

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Beitrag von lora74 09.09.08 - 21:24 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wollte einwenig Luft ablassen.
Es geht um meine Stiefgeschwister. Wir sind wie Geschwister aufgewachsen, also, wir waren noch klein und leben schon fast 30 Jahre zusammen als Familie. Unsere Eltern bemühen sich sehr um eine gute Beziehung. Aber zwischen uns hat es schon immer gekrieselt. Ich habe eine leibliche Schwester, zwei Stiefschwestern und ein Stiefbruder. Mit meiner Schwester haben wir eine Superbeziehung, waren auch zusammen ss, ihre Tochter ist 7 Wochen junger als mein Sohn. Mit der jungsten Stiefschwester verstehen wir uns auch gut. Nur mit den beiden älteren ist immer ne Sache.
So, jetzt zum Wesentlichen. Ich hatte schon in der SS mir vorgenommen (genauso wie meine Schwester) die erste Zeit mir keinen Stress wegen den ganzen Besuchern zu machen und erstmal ankommen. Mein Kleiner kamm per KS zur Welt und es hat mehrere Wochen gedauert bis ich richtig gesund war. Trotzdem habe ich sofort zwei Wochen nach der Entbindung angefangen Besuch zu empfangen. So gut ich konnte. Mal Kuchen gekauft, mal auch gebacken. Mit manchen haben wira uch gegrillt usw. Mein Mann hat auch mehrere Geschwister, wurden alle gut aufgenommen. Dann Tanten, Arbeitskollegen, Freunde und und und. Meine Jungste Stifschwester kam mit ihrer Familie auch. Nur meine älteren Stiefgeschwister nicht. Ich habe mich gefragt, woran es liegen konnte, war schon etwas eingeschnappt. Dann kam mein Stiefbruder mit seiner Frau, haben uns ein Geschenk für den Kleinen mitgebracht, blieben nur wenige Minuten und sind abgehauen. Meine Stiefschwester kam als meine Tochter Geburtstag hatte (wir haben alle eingeladen), schenkte nebenbei dem Kleinen ein Geschenk und dabei blieb es. Ich dachte nur: " achso macht ihr das? Können nichtmal extra wegen dem Kleinen kommen?" Ich war sehr traurig, aber konnte es nicht ändern.
Heute war meine jungste Stiefschwester zu Besuch bei mir und hat erstmal erzählt, dass die beiden auf mich beleidigt sind. Ich hätte angeblich sie nicht offiziell eingeladen um die Geburt meins Sohnes zu feiern. Es gehört sich die ganze Familie einzuladen, die ganzen Leute zu bekochen, auf den Kleinen zu trinken usw. Deswegen waren die auch erst so spät gekommen, weil die eigentlich die ganze Zeit auf einen Einladung gewartet haben.
Halloooooooooooooooo? Wo hat man so was gesehen? Ich nach einem KS, mit einem quengeligen Säugling alle (insgesamt 24 Leute) einzuladen und zu bewirten?
Ich habe mich so geärgert............Oder reagiere ich falsch?
Wie war es bei euch? Wie könnte ich den das heimzahlen? Ich finde, die erlauben sich viel zu viel, oder? Ich habe immer meinen Eltern zu Liebe die Klappe gehalten. Aber jetzt platzt mir fast der Kragen.

Sorry für mein#bla#bla#bla

LG Lora

Beitrag von pegsi 09.09.08 - 21:35 Uhr

Ich würd jeden auslachen, der solche Forderungen stellt - aber das wärs bei mir auch. Heimzahlen? Wozu? Ignorier sie und lad sie nicht ein, wenn sie Dich nerven. Wenn Du den Kontakt halten willst, lad sie zu ner Aussprache ein. Alles andere wäre für mich Kinderkacke.

Beitrag von tafi 09.09.08 - 21:49 Uhr

Hui,
da kann ich mitreden. Meine Halbgeschwister (11 und 13 Jahre jünger als ich) für die ich immer alles gemacht hab, für die ich teilweise wie ne Mutter war verhalten sich folgendermaßen:

Mein Bruder hat bisher vergessen, meiner Tochter was zur Geburt zu schenken (sie ist am 18.04. geboren), spielt sich als toller Onkel auf aber versetzt uns ständig...

Meine Schwester hat sich mit mir zerstritten, weil ich anfangs wohl zu viel Zeit mit meinem Kind verbracht hab und zu wenig mit ihr. Erst groß Sprüche geklopft, toll sie wird Tante usw. und jetzt hat sie sich nicht mehr gemeldet, seit Leah 8 Wochen alt ist...

Finde es sehr traurig, vor allen Dingen für meine kleine. #schmoll

Ich brauch noch ein wenig Zeit um zu kapieren, daß man sich auf Freunde mehr verlassen kann als auf die Familie.
Und daß gerade die Familie so wenig Verständnis dafür hat, daß man mit seiner kleinen Familie erstmal zusammenwachsen muß, daß das Baby einen absolut und 100%ig braucht und auf einen angewiesen ist, daß man ständig müde ist wegen nächtlichem Stillen...und daß das halt einfach erstmal das wichtigste ist.
Es ist aber zumindest ein kleiner Trost, daß das nicht nur bei mir so ist.

Viele Grüße

Beitrag von mani62726 10.09.08 - 06:00 Uhr

Hey, lass dich mal #liebdrueck

Das ist bei meiner Schwägerin und mir genau das gleiche. Wir haben fast gleichzeitig entbunden (mein Neffe ist 8 Wochen jünger als Maya) und während der Schwangerschaft war die ganze Familie total hibbelig und hysterisch und haben sich auf die Zwerge gefreut ohne Ende. Und was is nu??? Keiner meldet sich, weder bei mir, noch bei meiner Schwägerin... Die Uroma hat Maya erst einmal gesehen, da war sie dann auch schon 2 Monate alt... Die Oma kommt einmal im Monat vorbei... :-[

Meine Familie ist da wenigstens noch etwas anders, sie kümmern sich, rufen an, einige sind auch schon vorbeigekommen (wohnen 600km entfernt). Bzw. hab ich mit Maya desöfteren alle in Augsburg besucht.

Ich rege mich eingentlich gar nicht mehr auf (außer in deinem Thread *g*), wer nich will, der hat schon.
Nur brauchen die alle dann nicht erwarten, dass wir parat stehen, wenn sie mal doch Lust bekommen sollten, sich zu melden. Ich bin da ziemlich stur, wer sich am Anfang nicht interessiert hat, der braucht sich später auch nicht mehr für meine Kleine interessieren...

Wir haben unsere kleinen Familien, das ist das Wichtigste. #blume

LG

Marion mit Maya *25.05.2008