Mein Kind mag seine Tagesmutter nicht mehr

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von juleslorchen 09.09.08 - 22:21 Uhr

Hallo,

seit einem Monat ist Ida (12 Monate) nun schon 2x die Woche bei einer Tagesmutter. Sie ist wirklich nett, mögen Ida sehr und alles toll....auch der Mann der Tagesmutter ist dabei (beide eher Tagesgroßeltern) und friedlich tschilpt der Wellensittich im Käfig...also alles schön. Ida ist dort auch die einzige, also steht komplett im Mittelpunkt.

Ida schreit, wenn ich weggehe. Das tut mir richtig weh und ich denke mir dann, dass wenn ich nicht arbeiten bräuchte sie nicht weinen müßte. Naja, die üblichen Schuldgefühle eben...

Wenn sie mich nachmittags abholen, ist alles gut. Ida freut sich tierisch mich zu sehen, lacht und geht vor einer halben Stunde nicht runter von meinem Arm, was auch super ok ist und wir schmusen und uns knutschen.

Ist das normal? Ich meine, das Schreien beim Weggehen? Wird das besser oder soll ich eine andere Tagesmutter suchen? Aber so rumdoktern will ich auch nicht und die Tagesmutter wurde mir empfohlen und ist wirklich nett.

Abends schläft sie auch zu normalen Zeiten ein, also ich habe nicht das Gefühl, dass sie komplett durch ist.

Was meint ihr?

Liebe Grüße
Juleslorchen

Beitrag von cybernanny82 09.09.08 - 22:31 Uhr

Hallo du!

Meine Tochter geht seit sie 13 Monate ist 2x die Woche für 6 Stunden zu einer Tagesmutter.

Sie weinte auch oft, wenn wir sie dort abgegeben haben.
Aber ich weiss, auch dadurch, weil ich 3-4x gehorcht habe und vor der Tür stehen geblieben bin, das sie sobald die Tür zu war, sie schon wieder fast aufgehört hatte zu weinen.

Sie versuchen halt mit Weinen, das sie vielleicht nicht hinmüssen und das hat nichts damit zutun, das sie die Tagesmütter nicht mögen, sondern das sie uns einfach lieber mögen und bei uns bleiben möchten.

Ist ja auch irgendwie ihr gutes Recht.

Wenn ich Finja Mittags abhole, ist sie das glücklichste Kind der Welt und seit 1-2 Wochen spaziert sie ohne Murren zur Tagesmutter hinein.

Alles ne Sache der Gewöhnung

LG
Vanessa

Beitrag von schnuppi112 09.09.08 - 22:33 Uhr

Das gibt sich mit der Zeit, glaub mir, ich habe auch als Tagesmutter gearbeitet. Abhängig vom Kind kann das aber mehrere Monate dauern. Wenn du sonst ein gutes Gefühl hast, dann lass es dabei. Sie macht doch sonst auch einen guten Eindruck, also schläft normal, ist nicht verstört oder so, ich denke das wird sich geben.

Viel Kraft und alles Gute!

LG
Sandra

Beitrag von kleinmaxi1 09.09.08 - 22:35 Uhr

Dadurch das deine Maus "nur" 2x die Woche zur Tamu geht, hat sie es schwerer den Trennungsschmerz zu verstehen als Kinder die jeden Tag in die Betreuung gehen. Es ist normal und wird sich legen, sobald sie verstanden hat, das du wieder kommst #liebdrueck

LG KiKi

Beitrag von sterni84 10.09.08 - 07:32 Uhr

Leonie geht zwar nicht zu einer Tagesmutter, sondern "nur" zu Oma - aber wir haben auch mal solche Tage.

Aber ich bin noch nie auf die Idee gekommen, das sie Oma nicht mag.

Vielleicht ist deine Maus im Moment einfach besonders anhänglich und braucht deine Nähe und möchte deshalb nicht, das Du gehst.

Das muss ja nicht bedeuten, das sie ihre Tagesmutter nicht mag. Oder war das von Anfang an so?

Das wird sich sicherlich wieder legen. Ist bestimmt nur eine Phase.

Leonie versteckt sich auch an manchen Tagen hinter mir, wenn wir zu Oma gehen, an manchen Tagen springt sie mir förmlich vom Arm und will zu Oma.


LG Lena + Leonie Charlotte *11.05.07

Beitrag von sissy1981 10.09.08 - 08:01 Uhr

Das bedauern und beweinen des Abschieds ist durchaus normal - gerade bei Kindern die wenig beidie TM kommen dauert es länger bis sie weniger/gar nicht mehr weinen. Die Umstellung, gerade in dem Alter, ist einfach viel größer bei nur 2 betreuten Tagen, als wenn der Abschied ein fester Tagesbestandteil ist (und dadurch auch das Wiederkommen schneller selbstverständlich wird)

Wichtig ist nur, wie schnell sich Ida beruhigen und trösten lässt, nicht ob/wie sie den Abschied betrauern.