Umfrage: Lasst ihr eure Kinder taufen?

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Beitrag von neleundemmi 10.09.08 - 08:04 Uhr

Guten Morgen liebe Mamis!

Meine Frage steht ja schon oben.
Lasst ihr eure Kinder taufen?

Wenn ja, in welchem Alter?
Wenn nein, warum nicht?

Würde mich über zahlreiche Antworten freuen und danke im Voraus!

Liebe Grüße
Claudia und Jonah

Beitrag von perlexx 10.09.08 - 08:17 Uhr

Guten morgen

nein keines unserer Kinder ist getauft und der lütte wird auch nicht getauft.
hab mit dem da nicht wirklich was am Hut.

lg pierre

Beitrag von amory 10.09.08 - 08:17 Uhr

Nein.

Ich bin selbst nicht getauft. Ich habe oft überlegt, ob ich mich taufen lasse und mich (für mich selbst) ausgiebig mit dem Thema beschäftigt.

Die Taufe an sich war ursprünglich ein Ritual mit und für Erwachsene, die sich aufgrund reiflicher Überlegung und festem Glauben zur Kirche bekennen wollen.
Kindstaufe hat für mich etwas zwanghaftes.

Die Kleine soll später selbst entscheiden, ob sie getauft werden möchte.

Christliche Werte können wir ihr auch ohne Taufe vermitteln.

Gruß, Amory

Beitrag von bianca_980 10.09.08 - 08:26 Uhr

Guten Morgen Claudia..

Ja, wir haben unser Töchterchen getauft. Sie ist am 16. April 08 zur Welt gekommen und am 31. Mai 08 wurde sie getauft.
Wir haben die wichtigsten Familienmitglieder eingeladen, natürlich auch Gotti und Götti...und sind danach gemütlich Essen gegangen.

Ich fand es eine wunderschöne Zeremonie und für mich steht die Taufe auch für eine Sicherheit. Bei uns ist es nämlich so, dass Gotti und Götti sehr sorgfältig ausgesucht wurden, da sie, sollte uns als Eltern etwas geschehen für unser Kind da sind..

Es ist jedem selber überlassen, ob er sein Kind taufen lassen will oder nicht...ich finde es etwas schönes aber verurteile niemanden, der das nicht will.

Wünsche dir einen wunderschönen Tag.

Lg steffi

Beitrag von hutzel_1 10.09.08 - 08:42 Uhr

NEIN!

Wir haben unseren Sohn nicht taufen lassen und werden es auch nicht tun!

Wir haben beide mit der Kirche nichts am Hut, sind auch beide nicht Mitglied.

Unser Sohn darf, wenn er alt genug ist, selbst entscheiden, ob er sich konfimieren lassen möchte. So haben meine Eltern es bei mir auch gemacht und ich habe mich damals dagegen entschieden, was ich nie bereut habe.

Jonathan hat trotzdem zwei Paten, da Paten für uns nichts mit Kirche zu tun haben müssen. (Was sogar gesetzlich so ist, da die kirchlichen Paten null Rechte auf das Kind haben, bzw. sie nicht zugesprochen bekämen im Fall des Falles)

Liebe Grüße,
Hutzel_1 mit Jonathan, knapp 14 Monate alt

Beitrag von qrupa 10.09.08 - 08:45 Uhr

Hallo

mein Mann und ich sind zwar christen (evangelisch) mit allem was dazu gehört, aber unsere Maus wird nicht getauft werden. Wir verstehen die Bibel so, dass die taufe nur aus dem Glauben heraus sein sollte und nach der eigenen Entscheidung, mit Jesus leben zu wollen.

Es wird aber eine Segnung geben (wahrscheinlich Ende des Jahres, wenn die Maus so um die 3 Monate alt ist) und sie wird auch Paten bekommen. Ob und wann sie sich taufen lassen will soll sie eines Tages selbst entscheiden.

LG
qrupa

Beitrag von mamajeannine 10.09.08 - 09:00 Uhr

Guten Morgen! :-)


Keines meiner Kinder ist getauft.Ich finde das sollten meine Kinder selber entscheiden wenn sie alt genug sind. Man muss auch nicht getauft sein um an was zu glauben finde ich.
Es gibt genug Eltern die lassen ihre Kinder nur taufen weil es dazu gehört (was ein quatsch)

Lg Jeannine

Beitrag von vukodlacri 10.09.08 - 09:18 Uhr

Ich selber bin leider nicht getauft, der Gatte aber, und so haben wir unsere Tochter im Alter von 8 Monaten katholisch taufen lassen.
Ich lese immer wieder das Argument, die Kinder sollen es später selbst mal entscheiden, und daher würden sie als Baby nicht getauft.
Dieses Argument hatten auch meine Eltern.
Ich kann am eigenen Leib sagen, dass dieses Argument einem Kind viel mehr Stress bereitet als andersrum...also getauft und die spätere Entscheidung, einfach auszutreten.
Wie gesagt, ich wäre sehr gerne in der Kirche, aber es ist für mich jetzt schwieriger, mich nachtaufen und konfirmieren zu lassen als wenn ich einfach ausgetreten wäre, hätt ich damit nichts am Hut gehabt. Mir hat die Kirche niemand nahegebracht, und das find ich schade.
Daher ist unsere Tochter getauft. Wenn sie später entscheidet, dass das nicht ihr Weg ist, dann steht es ihr ja jederzeit frei, nein zu sagen.
Nunja, ich finds egoistisch, einem Kind diesen Weg zu verbauen, nur weil man selber damit nichts am Hut hat.

LG

Beitrag von mamajeannine 10.09.08 - 11:59 Uhr

Was hat das mit egoistisch zu tun? Wer sagt den das man mit den Kindern nicht mal in die Kirche geht ect?
Vielleicht möchte dein Kind später ja gar kein Christ sein?? Sondern möchte lieber zu einer anderen Religion dazu gehören,schon mal darüber nach gedacht? Ein glauben zu haben ist nix negatives,aber wer sagt denn das man getauft seien muss,um einen glauben zu haben?
Ich finde verbauen tut man dem Kind auch nix,ich würde das eher sehen wenn jemand seinen Kind in Sachen Schule etc was verbauen tut,aber nicht in dem glauben...

Liebe Grüße Jeannine

Beitrag von gemeinhardt 10.09.08 - 12:14 Uhr

"Vielleicht möchte dein Kind später ja gar kein Christ sein?? Sondern möchte lieber zu einer anderen Religion dazu gehören,schon mal darüber nach gedacht?"

Ja und?
Dann kann es konvertieren.
Wo ist das Problem?

Beitrag von mamajeannine 10.09.08 - 14:05 Uhr

Das Kind kennt sich ja dann auch nicht mit dem glauben aus.Problem ist es denke ich keins,aber es lernt ja auch in der Schule im Unterricht,die verschiedene Religionen.Warst du nicht in Religion Unterricht?

Liebe grüße
Jeannine

Beitrag von gemeinhardt 10.09.08 - 14:15 Uhr

Ich verstehe Deinen Satz nicht ehrlich gesagt #gruebel

Womit kennt sich das Kind nicht aus?
Ja - ich war im Reli-Unterricht. Was hat das damit zu tun?

Das Kind wird sich entweder mit dem christlichen Glauben wohlfühlen oder nicht. Wenn nicht glaubt es entweder gar nicht und tritt aus der Kirche aus, oder es streckt die fühler in andere Richtungen aus und konvertiert ggf.

Dass es sich gar nicht mit Religion befasst passiert meines Erachtens am ehesten wenn es keiner angehört und ganz ohne aufwächst.

Beitrag von mamajeannine 10.09.08 - 12:01 Uhr

Warum ist es den eigentlich schwieriger dich jetzt nachtaufen zu lassen wenn ich fragen darf?

Liebe grüße Jeannine

Beitrag von vukodlacri 10.09.08 - 12:51 Uhr

Ich müsste zum Taufvorbereitungsunterricht, dort wird einem das beigebracht, was man alles so wissen muss zur Kirche, und das ist ein ziemlich langwieriger und vor allem zeitintensiver Prozeß.
Das, was man jahrelang vorenthalten bekommen hat, ist leider nicht so einfach innerhalb von ein paar Tagen zu lernen. Und du weißt vermutlich selber, dass es im Erwachsenenalter schwieriger ist, etwas komplett neues zu lernen, als wenn man als Kind einfach damit aufwächst ;-)
Aus der Kirche austreten ist um Längen einfacher als einzutreten.

LG

Beitrag von mamajeannine 10.09.08 - 14:06 Uhr

Das stimmt! Warst du den nicht im Religion Unterricht oder Ethik? Bei uns war das so,das man die verschiedenen Religionen unterrichtet hat.

Lg

Beitrag von vukodlacri 10.09.08 - 15:07 Uhr

Bei uns war das leider nicht so :-(
Ich hatte niemals Ethik oder Religion in der Schule, bei uns gabs nur Sozialkunde, aber das hat ja nu nicht wirklich was mit Religionen zu tun.
Von daher hab ich echt null Plan von der Kirche, weil ichs ja auch von zuhause nicht kannte. Und deswegen möchte ich meiner Tochter ermöglichen, die Kirche wenigstens kennenzulernen, um sich dann wirklich ein eigenes Bild darüber machen zu können.
Denn wie Cora schon sagt, man kann sich erst ein Bild über eine Sache machen, wenn man diese wenigstens kennengelernt hat.

LG

Beitrag von gemeinhardt 10.09.08 - 09:19 Uhr

So, jetzt kommt mal was anderes.

Mein Tochter ist getauft, mein Sohn ist auch bald dran.
Ich sehe das so.
Ich muss für meine Kinder 1000 Entscheidungen treffen, da kommts auf diese nicht mehr an.
Sie können sich trotzdem zu jederzeit für einen anderen Glauben entscheiden und konvertieren, das ist für mich überhaupt kein Argument.
Mir hat Gott als kleines Kind viel bedeutet und ich bin gerne in Kindergottesdienst gegangen.

Ich bin im Glauben auch nicht fest verankert, aber Zweifel sind ok und gehören dazu.
Es ist in Ordnung, wenn Kinder lernen, dass sich ihre Eltern auch nicht immer sicher sind.
Und wenn wir die Taufe machen für MEIN gutes Gefühl, dann ist das auch ok. Das hat mit Zwang überhaupt nix zu tun. Das kommt erst dann, wenn ich sage sie müssen in die Kirche und das ist nicht der Fall.

Meine Tocher ist jetzt 3,5 Jahre alt und geht unglaublich gerne in die Kirche. Sogar in Gottesdienste, die nicht explizit für Kinder sind und ich hab sie nie zu was gezwungen. Wir beten Abends kindgerecht und ich erzähle ihr Geschichten aus der Bibel.

Ich finde eine christliche moderne Erziehung gut und wichtig und bin der Meinung, dass das wertvoll ist für Kinder.

Ich bin der Meinung, dass Kinder die nicht getauft sind auch nie nen Bezug zum Glauben bekommen, weil sie kaum bis wenig darüber erfahren, weil sie sich nicht intressieren, weil die Eltern sich nicht intressieren usw. Selbst entscheiden ist nett gemeint, aber meistens wird dann einfach gar nix draus und soviele sind dann ein Leben lang auf der "suche".
Außerdem- ich wiederhols nochmal- steht es meinen Kindern frei zu sagen: ich werd jetzt buddhist oder Jude oder wasweißich.

Für mich ist der christliche Ansatz wichtig und für mich(!) gehört die Taufe dazu und SCHADEN tu ich meinen Kindern ganz sicher nicht damit.

Gruß, Cora

Beitrag von vukodlacri 10.09.08 - 12:54 Uhr

Ich muss dich mal wieder beglückwünschen zu diesem hervorragenden Beitrag ;-)

>>>Ich bin der Meinung, dass Kinder die nicht getauft sind auch nie nen Bezug zum Glauben bekommen, weil sie kaum bis wenig darüber erfahren, weil sie sich nicht intressieren, weil die Eltern sich nicht intressieren usw. Selbst entscheiden ist nett gemeint, aber meistens wird dann einfach gar nix draus und soviele sind dann ein Leben lang auf der "suche".

Genau sowas wollte ich auch sagen, aber irgendwie hab ich mich wohl wieder doof ausgedrückt.

LG

Beitrag von gemeinhardt 10.09.08 - 14:17 Uhr

dankeschön.

Von Dir sind komplimente immer extraschön.
Weil Du so herrlich sparsam bist damit ;-)

Beitrag von woelkchen1977 10.09.08 - 09:30 Uhr

Hallo Claudia,

ich bin selbst katholisch, mein Freund evangelisch. Wir werden unseren Sohn demnächst taufen lassen, allerdings evangelisch, weil ich das katholische noch nen Ticken spießiger finde, als evangelisch.

Er ist jetzt 5 Monate alt. Wir wollten ihn eigentlich Ende Oktober dann taufen lassen, aber meine Fast-Schwägerin hat jetzt wieder einen Sohn bekommen, dann wird die Fahrerei hierher etwas problematisch mit zwei kleinen Kindern. Schätze also, daß wir Noah Januar ca. taufen werden.

Warum, ja, weil ich es wichtig finde, daß ein Kind glauben kann. Ich selbst bin absolut nicht extrem gläubig, aber als Kind fand ich es toll und auch tröstlich, an Gott zu glauben, in die Kirche zu gehen etc. Wenn er irgendwann nicht mehr mag, kann er immer noch austreten oder den Glauben wechseln. Als Kind finde ich eine Orientierung wichtig und auch schön, deshalb wollen wir ihn taufen lassen :-)

Liebe Grüße
Jenny und Noah (der genau heute 5 Monate alt ist :D)

Beitrag von juliejohanna 10.09.08 - 09:32 Uhr

Moin! :-)

Unser Kind wird erst dann getauft, wenn es den Wunsch dazu äußert (beispielsweise mit ca. 12 Jahren, wenn seine Freunde zum "Konfi" gehen, und unser Kind das auch gern möchte).

Gründe:
Ich bin zwar evangelisch, aber mein Mann ist Atheist.
Wir sind übereingekommen, dass ein Kind selbst entscheiden sollte, ob und welche Religion es annehmen möchte.

Zudem haben wir im Verwandten- und Freundeskreis die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen ihre Kinder heutzutage nur noch deshalb taufen lassen, weil sie eine "besondere Feier" für ihr Kind haben und (zusätzliche) Geschenke für das Kleine erhalten wollen.

Das finden wir nicht gut.
Wir waren und sind keine "Geschenkegeier".

Und mal ehrlich - wer bringt seinen Kindern noch die 10 Gebote bei, geht mit ihnen sonntags in die Kirche usw.?

Unsere Meinung ist, dass man auch hinter der Religion,
die man seinem Kind "aufs Auge drückt", stehen sollte.

Alles Gute,
Juliejohanna :-)


Beitrag von snegge1986 10.09.08 - 09:58 Uhr

Hallo,

JA wir haben unseren kleinen taufen lassen, er ist am 8.10.07 geboren und am 19.07.2008 wurde er getauft, insgesamt waren es 5 Taufen und unserer war der älteste, normal werden sie schon ganz klein getauft.

Das ist ein Thema, worüber man den ganzen Tag diskutieren kann, wir haben fast eine ganze Woche mit unserer Familie darüber diskutiert, warum wir ihn taufen lassen wollen, warum wir ihn das später nicht selber entscheiden lassen und so weiter und so weiter...

Ich selber bin auch getauft, mein Freund nicht, ich wollte gerne dass er getauft wird, halte nicht viel davon, die Kinder selber entscheiden zu lassen. Meine Tante hatte das damals so gemacht und mein Cousin hat sich nur taufen lassen, damit er zur Konfirmation ordentlich Geld bekommt, das möchte ich auf gar keinen Fall...

Ich habe ihm diese Entscheidung abgenommen, weil ich finde, so bekommt er schon alles in der Schule mit und wird sich mit dem Thema auseinandersetzen "müssen" und kann sich dann, wenn er alt genug ist, entscheiden, ob er in der Kirche bleibt oder austritt, ich finde das so in Ordnung und schließlich hat das auch meine Familie so gesehen...

Also... Man kann darüber echt lange diskutieren!!

Lieber Gruß

Beitrag von mellli-benni 10.09.08 - 10:08 Uhr

Hallo Claudia,

Ja wir lassen Manuel taufen. Leider können wir die Taufe erst am 30.11. feiern, da vorher meine Eltern keine Zeit hätten (die haben ein Eiscafè und hoffen noch auf viel Sonne ;-) ) Manuel ist dann 9 Monate alt.

Lg Melli

Beitrag von kyrilla 10.09.08 - 10:12 Uhr

Hallo Claudia,

unsere Söhne sind beide im Alter von 10 Wochen katholisch getauft worden.
Wir sind beide katholisch und auch gläubig, von daher war es für uns keine Frage, die Kinder unter Gottes Schutz zu stellen und für die problemlosen Geburten und die gesunden Kinder Dank zu sagen.

Ich denke auch, dass die Taufe nicht die Entscheidungsfähigkeit der Kinder verhindert, aber ich möchte doch erstmal eine Grundstock legen, damit meine Kinder später wissen, wofür oder wogegen sie sich entscheiden. Wenn ich meinem Kind kein Leben in der religiösen Gemeinschaft zeige, wird es sich nur schwer dafür entscheiden können!

LG
Kyrilla

Beitrag von katjafloh 10.09.08 - 10:13 Uhr

Nein, meine Kinder sind nicht getauft.

Ich selber bin nicht getauft und nicht gläubig, das ist glaube ich Grund genug. Sollten meine Kinder später mal selbst wollen, können sie sich immer noch taufen lassen. #pro

LG Katja

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