Er ist zu Hause geblieben, habe ich richtig reagiert? 1 Klasse

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von cynthia5094 10.09.08 - 09:18 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

erstmal einen großen#tasse für alle!

mein Sohn geht jetzt die dritte Woche zur Schule, und es läuft ziemlich schlecht. :-(
Gestern hat die Lehrerin angerufen und um einen Gesprächstermin für nächsten Montag gebeten, weil er sehr auffällig sei und sie ihn nicht verstehen könnte.
:-(Er hat auch keinen Anschluß in der Klasse gefunden und wurde mehrfach verprügelt :-[:-[.An einem Tag kam er sogar mit richtigen Verletzungen nach Hause ( das habe ich natürlich mit der Schule geklärt)

Im Unterricht ,sagt sie, sei er viel zu weit, weiter als alle anderen, ( auch das gibt ihr zu denken....), im Sozialverhalten allerdings ist er noch weit zurück. Er weint wohl sehr viel in der Schule, so stark z . B das er mit einem Mitschüler aus den Unterricht gehen musste , um an der frischen Luft besser wieder atmen zu können.#gruebel

Heute morgen weinte er als ich weckte und sagte er habe so starke Kopfschmerzen.#kratz Es ist ja schwierig finde ich , weil man die Entscheidung, ob das Kind zur Schule geht oder nicht, in ein paar Minuten fällen muss. #kratz#gruebel

Ich wollte ihn nicht mit starken Kopfschmerzen in die Schule schicken, und habe ihn zu Hause gelassen.
Als mein Freund dann kurze Zeit später aufgestanden ist, meinte er ich könne ihn doch deswegen nicht zu hause lassen, und er hätte ihn auf jeden Fall zur Schule geschickt. Vermutlich hätte er gar nicht so starke Kopfschmerzen.#kratz

was meint ihr? Hätte ich ihn zur Schule schicken sollen?
Er tut mir im Moment eh schon so leid:-(, ich fand es wichtig ihm da jetzt auch zu glauben und ihn zu Hause zu lassen.

Wie hättet ihr reagiert?:-D


Sorry erstmal , ist ja doch sehr lang geworden#bla
Danke für lesen#freu

Liebe Grüße Cynthia

Beitrag von manavgat 10.09.08 - 09:25 Uhr

Was hat er jetzt gelernt?

Ich muss nur Kopfschmerzen haben, dann kann ich zuhause bleiben. Und vermutlich darf er jetzt zuhause das tun, was Spaß macht. Ergo: noch weniger Motivation in die blöde Schule zu gehen.

Wenn mein Kind simuliert hat, dann hat sie "das volle Programm bekommen" (Fiebermessen alle halbe Stunde, Wadenwickel, kein Fernseher, kein Buch, kein Nix - das behindert die Genesung, Griesbrei usw.).

Wer krank ist, braucht nämlich absolute Ruhe.... #schein

Mal im Ernst: es ist doch normal, dass Kinder Anpassungsschwierigkeiten haben. Nicht normal ist, wie Schule (mit Rückstellung, Sonderschule, sonstwas) und Eltern/Mütter? (mit Hei-Ti-Tei und mein armes Kind...) reagieren. Lasst den Kindern doch einfach mal Zeit und erklärt: ja ich versteh Dich, ich hab auch manchmal keine Lust auf die Arbeit, auf die Leute, die ich da treffe usw. aber ich geh trotzdem hin, sonst bekomme ich nämlich kein Geld oder fliege raus und das Leben ist kein Wunschkonzert.

Gruß

Manavgat

Beitrag von anni0182 10.09.08 - 09:25 Uhr

Wie ich reagiert hätte weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich ihn ne tablette gegeben und ihn geschickt und wenn es nicht besser wird rufen die lehrer eh an damit man das kind abholen muß.

Nun ist überhaupt die frage hat er kopfschmerzen oder hat er es nur gesagt weil er nicht in die schule möchte????
Er scheint ja auch arge probleme zuhaben in der schule, scheinbar fühlt er sich nicht wohl und will nicht gehen.

Hast du schon mal ein ausführliches gespräch mit ihm gehabt???

Beitrag von sorpe2 10.09.08 - 09:33 Uhr

Ich hättte ihn auch zu Hause gelassen. Denn es ist richtig keiner weiß ob er wirklich Kopfschmerzen hat. Das er aber merkt Mama kümmert sich um mich ist es wichtig das er seiner Mama vertraut. Was er jetzt zuhause darf und was nicht das ist hier eher die Frage. Also mein Kind hätte ich ins Bett gesteckt das er sich im halbdunkeln ausruht. ich würd ihm erklären das es das beste Mittel gegen Kopfschmerzen ist. Und natürlich darf er den ganzen Tag nicht raus und auch keiner darf zum spielen kommen da er ja krank ist. Sollte er nicht wirklich Kopfschmerzen haben überlegt er sich beim nächstenmal ob er wirklich zuhause bleiben will. Mein Kinder wissen das das so bei uns läuft und ich kann dann auch glauben das sie was haben.

Beitrag von anni0182 10.09.08 - 09:37 Uhr

Ich ach das dann auch so, wen meiner krank ist gibt es nichts außer ein bett und was zu essen und trnken.

Kein fernesehen, keine freunde kein rausgehen,kein spielen absolut garnicht.

Ich mein er ist nun seinen 3 tag in der schule aber im kiga war er ja auch krank und da haben wir das schon so gemacht und man merkt sehr schnell wie das ´kind zuhause macht, und man sieht ob es wirklich krank ist oder nichtl.

Beitrag von cynthia5094 10.09.08 - 10:43 Uhr

Ja und er möchte gar nicht mehr dorthin am Liebsten, obwohl er heute morgen auch gegangen wäre!
Er hat mich nicht gebeten zu Hause zu bleiben , sondern ich habe entschieden , dass es bessser ist zu Hause zu bleiben.

Ich schätze es war symptomatisch für seine Situation, heute Nacht ist er auch aufgewacht und war klitschnaß geschwitzt. Seit er zur Schule geht, war er öfters nachts verschwitzt und verstört auf, danach kann er sich dann immer an nichts meht erinnern.
also ich denke , dass es ihm schon sehr zu schaffen macht.

lg

Beitrag von bibaeh 10.09.08 - 09:36 Uhr

Hallo Cynthia,

einen Rat habe ich leider nicht für Dich ... wollte eigentlich nur sagen ich hätte genauso reagiert wie Du (meine ist 9) ... vielleicht sieht es morgen ja schon ganz anders aus .... warte einfach das Gespräch mit der Lehrerin ab.. (sind halt nicht alle Kinder gleich:-()

LG
Bianca

Beitrag von marion2 10.09.08 - 10:04 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist in der ersten Klasse an psychisch bedingtem Bauchweh erkrankt. Er hat nicht simuliert!

Es gab keine organische Begründung für das Bauchweh. Aber ein Kind, dass kreidebleich wird und sich vor Schmerzen krümmt, habe ich natürlich ernst genommen. Unsere Kinderärztin übrigens auch.

Geh mit deinem Kind zum Arzt.

LG Marion

Beitrag von zanadu 10.09.08 - 10:17 Uhr

Hallo, fühl dich gedrückt. Ich finde es schwirig , du kennst dein Kind am Besten. Wenn er wirklich strake Kopfschmerzen hat, bleibt er natürlich zuhause. Wenn er sie nur vorspielt , geht es zur Schule.

Allerdings mußt du dringend sein sozialverhalten verbessern. Wie war dein Sohn dein im Kindergarten.

Bei uns gibt es Paten aus der vierten Klasse die die Erstklässler unterstützen. Mein Sohn liebt seinen Parten heiß und innig, er fühlt sich Geschütz seit er einen großen Ansprechpartner hat. Vielleicht währe das etwas für eure Schule.

Beitrag von ansahe 10.09.08 - 10:17 Uhr

Hallo,

ich denke, dein Kleiner wird zwar nicht wirkliche Kopfschmerzen gehabt haben. Aber trotzdem hätte ich ihn auch zu Hause gelassen.

In meinen Augen braucht er den Tag mal wieder, um zur Ruhe zu kommen. Bei uns Erwachsenen sagen wir schon, da müssen wir durch, schließlich wollen wir Geld verdienen. Aber... er ist ein, immer noch, kleines Kind. Er hat seine bisher größte Veränderung in seinem Leben, erlebt.

Bist du sicher, das er wirklich schon schulreif ist? Wenn er so viel weinen muss? Bei meinem Sohn hat ein Mitschüler noch bis weit in die zweite Klasse fast jeden morgen in der Schule geweint. Viele Schulstunden hat er dadurch gar nicht richtig mit bekommen. Die Eltern haben ihn aber nicht zurück gestellt, er musste da einfach durch. Jetzt sind die Jungs in der 4. Klasse und er hat massive Probleme. Viele Grundlagen hat er einfach noch nicht richtig verstanden bzw. mitbekommen.

Evtl. würde ich mein Kind sogar bis zu dem Gespräch mit der Lehrerin zu Hause lassen. Allein schon, wegen der Tatsache, das er verprügelt wird. Da muss er ja schon mit Angst in die Schule gehen.

Ich hoffe für Dich, dass ihr eine kompetente Lehrerin erwischt habt, die Dir einen guten Rat geben kann. So, wie es jetzt läuft, kann es nicht weiter gehen. Es "versaut" Deinem Sohn die ganze Schullaufbahn.

LG, Anja (Sarah´96, Hendrik´99, Niklas´08)

Beitrag von cynthia5094 10.09.08 - 10:35 Uhr

Hallo,

ja ich denke wir haben eine gute Lehrerin erwischt zum Glück!
Deine Antwort hat mich jetzt auch weder etwas aufgebaut . Er hat ja auch selber gar nicht eingefordert zu Hause zu bleiben, ich habe beschlossen , dass er mit starken Kopfschmerzen nicht zur Schule gehen sollte, vor allem vor dem Hintergrund , dass es ihm dort eh sehr schlecht geht.

Hmmm...schulreif , ich weiss auch nicht so recht. Also vom kognitiven ist er ja soweit, dass er schon liest schreibt und rechnet bis über 100.
Aber , emotional ist er glaube ich doch noch nicht soweit...

Ach Mensch er tut mir so leid...

Danke Dir

Beitrag von ansahe 10.09.08 - 10:48 Uhr

ich kann mir vorstellen, wie leid Dir Dein Kleiner tut. Als meine "Große" auf das Gymnasium wechselte, hat sie erst einmal mit einer fiesen Mitschülerin zu kämpfen. Sie hatte sich dadurch richtig zurück gezogen und kam sich dadurch ziemlich allein gelassen vor. Ich habe mit ihr zusammen einen richtigen Plan entwickelt, wie man seinen Platz und auch neue Freunde in der Klasse findet. Heute ist alles wieder gut, ich weiß aber noch, wie ich gelitten habe. Es tuen einem die Kinder dann so unentlich leid. Dabei war diese Episode sicherlich nichts, im Gegensatz zu Deinen momentanen Sorgen.

Warte ab, was die Lehrerin sagt. Eigentlich müsste sie es ja am besten beurteilen können. Wie würde denn Dein Sohn darüber denken, ein Jahr später noch mal in die Schule zu kommen, mit neuen Klassenkameraden?

Wenn er emotional noch nicht Schulreif ist, nützt es auch nichts, wenn er schon lesen, schreiben und rechnen kann. Vielleicht ist eine zurückstellung doch ein guter Weg, wobei es natürlich ein großer Schritt ist und evtl. empfindet dein Sohn es ja auch als peinlich. Vielleicht würde es ihn aber auch enorm entlasten. In einem Jahr kann er sich dann auch mit riesen Schritten weiter entwickelt haben.

Aber, wie gesagt, soetwas kann hoffentlich die Lehrerin am besten beurteilen.

Ich wünsch Dir starke Nerven und auch deinem Sohn,

LG, anja

Beitrag von cynthia5094 10.09.08 - 10:38 Uhr

Hallo,
ich nochmal.

Ich habe beschlossen, dass es besser ist er geht mit starken Kopfweh nicht zur Schule.
Er hat das nicht eingefordert und wäre auf jeden Fall auch gegangen!
Vor dem Hintergrund wie schlecht es ihm da sowieso geht, war ich eventuell auch etwas sensibler bei der Entscheidung als sonst.

Lg Cynthia

Beitrag von champus 10.09.08 - 10:38 Uhr

HI,

ich hätte ihn zur Schule geschickt, denn nun weiß er wie Mama reagiert!!! allerdings hatte meiner( nun 2.Klasse) genau die selben Schwierigekeiten in der Schule.
Das erste Jahr war hart, ich habe mit der Vertrauenslehrerin kontakt aufgenommen und mir einige Tips geholt, die mir leider seine unerfahrene Klassenlehrerin nicht geben konnte.

Desweiteren haben wir die U10 gemacht, sowie einen speziellen Hörtest um eine Hörwahrnehmungsstörrung auszuschließen. Ist Dein Kind ein Einzelkind ? Wenn ja hat er ja nie gelernt mit Konflikten umzugehen und muss dies nun lerenen (wie meiner auch)

wir machen nun Ergotherapie.

LG Champus

Beitrag von cynthia5094 10.09.08 - 10:52 Uhr

Wie gesagt, er hat mich nicht darum gebeten zu Hause zu bleiben, sondern ich habe es entschieden.
Habe ich vergessen zu schreibenEr wäre gegangen!

Ich finde, dass es dadurch eine andere Situation ist. Oder was meinst Du ?

Nein er ist kein Einzelkind, und Ergotherapie bekommt er schon sehr lange.

lg

Beitrag von champus 10.09.08 - 11:18 Uhr


HI,

Tja es ist schwierig mit den Zwergen, ich denke warte ab was die Lehrerin zu sagen hat. Meiner soll auch angeblich ein Einzelgänger sein und sich nicht in einer Gruppe zurechtfinden, Am ende des ersten Schuljahres fing es dann an, dass er sich Freunde suchte (obwohl er beliebt ist und viele mit ihm spielen wollten) Es halt alles eine umgewöhnung. Ich bin auch nervös was das zweite Schuljahr bringt. KOpf hoch !!!
Und wie gesagt anrufen kann die Schule immer noch wenn es gar nicht ginge mit den Kopfschmerzen. Aber verstehen kann ich Dich auch.

LG Champus

Beitrag von lilliana 10.09.08 - 11:05 Uhr

Also ich denke, die Aussage, dass Einzelkinder nie gelernt haben mit Konflikten umzugehen ist schon mehr als überspitzt pauschal....

Beitrag von oberhuhnprillan 10.09.08 - 11:49 Uhr

Das habe ich auch gedacht.

Den Umgang mit Konflikten kann ein Kind nicht nur mit Geschwistern lernen. Und umgekehrt gibt es auch Geschwisterkinder, die nicht mit Konflikten umgehen können ...

Beitrag von champus 10.09.08 - 12:16 Uhr



kann ja auch nur wiedergeben was mir ein "Fachmann" sagt.
Aber wenn Ihr anderer Meinung seid bitte kann ich mit leben.
Ich habe schon verstanden was der meinte.

Beitrag von oberhuhnprillan 10.09.08 - 12:37 Uhr

"kann ja auch nur wiedergeben was mir ein "Fachmann" sagt. "


Wieso?

Und was ist denn das für ein Fachmann, der so etwas behauptet?

Beitrag von champus 10.09.08 - 13:03 Uhr


Auf sowas habe ich keine Lust, sorry :-p



Beitrag von oberhuhnprillan 10.09.08 - 17:41 Uhr

Schade. Das hätte mich nämlich wirklich interessiert.

#gruebel

Beitrag von parzifal 11.09.08 - 12:12 Uhr

Wer etwas behauptet, sollte dies auf Nachfrage auch nachvollziehbar begründen können.

Beitrag von bambolina 11.09.08 - 23:55 Uhr

"Fachmann" hin, Fachmann her - man sollte einfach NICHTS pauschalisieren.

Plapperst du eigentlich alles nach, was diverse Fachmänner dir so erzählen?

Beitrag von nightingale1969 10.09.08 - 21:00 Uhr

"Wenn ja hat er ja nie gelernt mit Konflikten umzugehen und muss dies nun lerenen (wie meiner auch)"

So ein Unfug.

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