1,5 Stunden zum Einschlafen - wessen Kind hat da auch Probleme?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von catsan 10.09.08 - 10:28 Uhr

Hallo !

Finn-Justus (*29.11.06) braucht 1,5 Stunden zum Einschlafen. Man muss dabei bleiben, sonst steht er wieder auf und steht entweder heulend vor seiner Zimmertür oder kommt ins Wohnzimmer und spielt.
(Sein Bett hat kein Gitter mehr).

Er wird jeden Abend gegen halb acht hingelegt (mit Ritual) und steht zwischen 5.30 und 6 Uhr wieder auf.
Mittagschlaf macht er ca. 1 - 1,5 Stunden.

Er ist extrem unruhig im Bett, schmeisst und dreht sich von einer Seite auf die andere, holt den Schnuller raus und wieder rein, kommt einfach nicht zur Ruhe.

Habt Ihr einen guten Tipp für mich !?
Es wird immer unerträglicher bei ihm stundenlang im Dunkeln zu sitzen (im hellen schläft er schon gar nicht ein). Sobald ich das Zimmer verlasse, ist wie gesagt trara.

LG catsan mit Finn-Justus und #schrei (11.SSW)

Beitrag von sadu81 10.09.08 - 10:38 Uhr

Hi,

ist er denn müde, wenn du ihn hinlegst?

Bei uns würde es nämlich keinen Sinn machen, unseren Sohn um halb acht ins Bett zu bringen, weil er da einfach noch hellwach und kein bißchen müde ist. Er ist aber auch ein echter Wenig-Schläfer.

Er geht abends um 22 Uhr ins Bett (dann dauert das Einschlafen auch nur etwa 10 Minuten) und ist um 6 Uhr wieder munter.

Mittags schläft er eine halbe Stunde.

Klar, ich würde mir auch wünschen, abends noch ein wenig Zeit für mich zu haben, aber was will ich machen. Er braucht einfach nicht so viel Schlaf.

LG
sadu

Beitrag von catsan 10.09.08 - 10:47 Uhr

ja, dadurch, dass er ja immer zur gleichen Zeit hingelegt wird, tickt seine innere Uhr auch so, dass er um 19 Uhr müde wird.
In Ausnahmefällen haben wir ihn mal später hingelegt, aber dann übersteht er den Krippenvormittag sehr schlecht, weil er morgens trotzdem nicht länger schläft und dann zu wenig Schlaf bekommt.

Beitrag von sadu81 10.09.08 - 10:51 Uhr

Hmm, na das hört sich ja etwas anders an, als bei uns. Hat es denn schon immer so lange gedauert, oder erst seit kurzem?

Beitrag von catsan 10.09.08 - 11:11 Uhr

Er ist schon immer ein Problemschläfer.
Schläft zwar nachts bis auf einmal wach werden durch, aber die Einschlafschwierigkeiten sind von Anfang an extrem und im Moment wieder ganz schlimm, weil auch mit vielen Tränen seinerseits verbunden.

Beitrag von poliglota 10.09.08 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich würde mich der Vorschreiberin anschließen. Meine Kleine (heute 21 Monate jung) will auch in den Schlaf begleitet werden, und wenn ich sie zu früh hinlege, dauert es ewig. Seit es abends so hell ist, läuft vor 21 Uhr gar nichts.

Inzwischen lasse ich sie eben so lange auf - zumal wir morgens nicht so früh aufstrehen müssen/wollen. Sie schläft nachts etwa 10 Stunden und mittags nochmal bis zu 2 Stunden. Leider ist ist abends auch besonders aufnahmefähig, so dass man sich mit ihr beschäftigen muss. Manchmal ärgert mich das, weil abends ist meine einzige freie Zeit ist.

LG poliglota

Beitrag von catsan 10.09.08 - 12:11 Uhr

hmmm...da wir so früh aufstehen MÜSSEN (ich zur Arbeit, er zur Krippe), würde er bei späterem Hinlegen nicht genug Schlaf bekommen.

Das ist das Problem.

Danke Dir.

Beitrag von afrobaby 10.09.08 - 11:44 Uhr

das problem haben wir immer dann wenn noah zu wenig bewegung hatte, wenn er nicht mindestens 1,5 stunden draußen im park oder auf dem spielplatz getobt hat(nachmittags).ich könnte mir vorstellen (ich hab natürlich keine ahnung wie euer nachmittagsprogramm aussieht) dass er nicht genug ausgepowert ist.was auch sein könnte, bekommt er nachmittags etwas süßes?ich kenne viele kinder, mein sohn eingeschlossen, die wenn sie nachmittags etwas zuckerhaltiges essen oder trinken so aufdrehen dass sie ewig nicht schlafen können.oder schaut er nachmittags fern?wenn das so ist, könnte die reizüberflutung zu viel für ihn sein.
oder aber er ist einfach ein kind was sehr lange brauch um zur ruhe zu kommen, ich glaube in dem fall kann man nicht viel machen, denn an fehlenden abendritualen scheint es ja nicht zu liegen.

liebe grüße, nina.

Beitrag von catsan 10.09.08 - 12:09 Uhr

Hallo Nina,

danke. Er trinkt nur Wasser oder Apfelschorle und bekommt allerhöchstens mal einen Schokokeks.
In der Krippe wird er schon ziemlich ausgepowert.
Ferngesehen wird bei uns in seiner Anwesenheit gar nicht.
Tippe auch eher darauf, dass er ein Kind, dass sehr schlecht zur Ruhe kommt. Hab einfach noch nicht die richtige Lösung und das wurmt mich.

LG catsan

Beitrag von afrobaby 10.09.08 - 12:19 Uhr

das kann ich total gut verstehen, man ist einfach so froh wenn man abends mal seine Ruhe hat, dass man natürlich irgendwann gestresst ist wenn sich der Feierabend so sehr hinzieht...
Hoffentlich findet ihr eine lösung mit der ihr beide glücklich seid!

Beitrag von 24hmama 10.09.08 - 13:33 Uhr

hallo

oh ja das kenne ich #augen

Wenn du mal die Lösung findest dann sag mir bitte auch bescheid. Daniel braucht mittags fast eine Stunde um einzuschlafen (und nur wenn ich daneben liege) und abends bis zu 2 Stunden #schock (ganz selten unter einer halben Stunde) er wälzt sich auch dauernd rum und das obwohl er total müde ist, wenn ich ihn zu früh ins Bett lege ist es noch schlimmer...#augen

Ich habe schon alles probiert, dass schlimme ist,
es ist so (mit ganz kleinen Pausen) seit er ein paar Monate alt ist und er ist jetzt 21 Monate #aerger

Ich würde dir empfehlen ihn abends eine halbe Stunde später ins Bett zu legen, probier es mal einen Abend aus,
was hast du zu verlieren?? ;-)

lg kati und daniel der heute mittag mal unter einer halben Stunde eingeschlafen ist #schwitz

Beitrag von catsan 11.09.08 - 08:17 Uhr

... da bin ich aber froh, dass es anderen genauso geht #liebdrueck