Langweilt sich meine 18 Monate alte Tochter mit mir alleine??

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von isi.aust 10.09.08 - 11:51 Uhr

Hallo!

so ich hab jetzt mal eine grundlegende Frage, meine Tochter ist 18 Monate und sie geht nicht in die Kinderkrippe.
Nachdem ich fast nur Mütter kenne die ihre Kinder in der Krippe haben, frage ich mich manchmal ob meine Kleine nicht etwas verpaßt. Sie ist an drei Vormittagen in der Woche bei meiner Schwiegermutter ( diese kümmert sich super um die Kleine) allerdings hat sie dort keinen Kontakt zu anderen Kindern. Zwei mal in der Woche besuche ich einen Kurs ( Musikgarten und Kinderturnen) das ist alles , meint ihr das reicht?? Manchmal habe ich das Gefühl sie langweilt sich mit mir alleine. Was sind Eure Erfahrungen? Sind Eure Kinder zuhause oder in der Krippe ? Was macht ihr so den ganzen Tagen mit den Kindern? Fragen über Fragen...
Lieben DAnk für Eure Antworten.
Isi

Beitrag von susile_83 10.09.08 - 12:09 Uhr

hallo isi,

ich vermute, dass sich deine tochter nicht langweilt. oder ist sie irgendwie unausgeglichen, etc.?

ich bin mit bastienne auch allein zuhause, denn sie DARF frühestens mit 2,5 in den kindergarten gehen. leider kenne ich nicht sooo viele muttis. wir gehen wenn dann vormittags ein bisschen auf den spielplatz. aber da ist irgendwie noch gähnende leere.

auch auf die gefahr hin, dass ich jetzt mit steinen beworfen werde... wir sind auch recht viel daheim und spielen da, weil es uns einfach spaß macht. und jeden tag spazieren gehen und die selben 5 bäume sehen macht uns beiden nicht so viel spaß.

so lange deine tochter wie schon geschrieben nicht unausgeglichen ist, dauernd quengelt, gut schläft, etc. denke ich, dass es völlig ok ist wie ihr den tag gestaltet.

lg, susan

Beitrag von tinemaus 10.09.08 - 12:14 Uhr

Hallo Isi,
mein Kleiner( jetzt 2) geht 3 vormittage seit er 18 Monate ist, in die Kinderkrippe und er findet es toll. Er ist hundemüde und fertig danach. Ist halt schon anstrengend mit so vielen Kindern.
Dann essen wir und er schläft erstmal ne Runde und anschließend gehen wir raus oder besuchen Oma und Opa.Ich kann dann wenigstens in der Zeit wo er in der Krippe ist auch mal was im haushalt machen. Ich mein halt mal gründlicher usw. Oder ich hab mal nen Arztbesuch oder so. Hab halt leider auch keinen Verwandten der ihn mir mal für ein zwei Stunden abnimmt.

Wir sind bis jetzt noch zus. donnerstags in eine Krabbelgruppe gegangen. Aber da weiß ich nicht ob ich das weiter mache. Weil ich ihn noch donnerstags in einem Kinderturnkurs angemeldet. Hoffe das macht ihm Spaß !
Also ich muss auch sagen, mein sohn ist halt sehr sehr lebhaft und braucht die Krippe auch zum austoben. Ich könnte es echt nicht schaffen ihm neben dem Haushalt und so den ganzen Tag zu bespaßen.

Für uns war es eine super Lösung, und ich bin froh das ich einen Platz bekommen habe.

Beitrag von sally1701 10.09.08 - 12:47 Uhr


Nachdem ich im April zur Kur war und Sarah dort mit 14 Monaten in die Betreuung MUSSTE, hab ich festgestellt, dass sie wirklich den Kontakt zu anderen Kindern braucht. Und das kann ich ihr zu Hause nicht geben. Seid August geht sie nun in den Kindergarten und ist seit dem viel ausgeglichener und hat dort eine Menge Spass.

Ich denke, da ist jedes Kind unterschiedlich.

LG Sally
#blume

Beitrag von anne_loewe 10.09.08 - 12:51 Uhr

Liebe Isi,

neue Studien aus Schweden belegen, dass Kinder über einem Jahr von der Krippe profitieren (sofern es sich um eine engagierte und gute Einrichtung handelt). Sie machen signifikant häufiger Abitur und sind sozialer. Insofern: wenn Du sie schicken kannst, gut.
Wenn nicht würde ich mir keinen Kopf machen und so häufig wie möglich andere Kinder treffen. Dass drei Jahre mit der Mama das beste sind was einem Kind passieren kann ist jedenfalls widerlegt. Leider ist ja oft eher so dass sich Frauen rechtefertigen müssen DIE ihre Kinder in die Krippe geben.

LG Anne

Beitrag von mallorca456 10.09.08 - 13:54 Uhr

Hallo,

kann man die Studien aus Schweden irgendwo lesen ? Gibt es dazu einen Link ?

Lg

Beitrag von eumele76 10.09.08 - 14:00 Uhr

Hi,

ich hab das mal auf http://www.web.de gelesen. Vielleicht gibt es den Artikel noch. Musst mal danach suchen.

Ich kann auch nur positives aus der Krippe sagen. Samuel geht an 4 Tagen die Woche für 6 Stunden täglich rein.

Ich hab schon ein total schlechtes Gefühl, da wir in 3 Wochen in die Schweiz ziehen und wir uns dort den Krippenbesuch nicht leisten können, da ich nicht arbeiten werde (wir zahlen momentan 129 Euro im Monat und dort müssten wir umgerechnet 840 Euro für diesselbe Stundenzahl zahlen....).

Da muss ich dann auch schauen, wie ich das dann mache. Aber dazu muss ich dann erstmal Kontakte zu anderen Müttern knüpfen.

Beitrag von gnoemchen 10.09.08 - 15:01 Uhr

Es gibt doch überall Familienzentren, Gemmeinden usw. in denen Treffen angeboten werden. Da haben dei Kinder die Mamas als Sicherheit dabei und terffen andere Kinder. Sowas ist nicht teuer.

Beitrag von eumele76 10.09.08 - 21:35 Uhr

Ja, auf sowas werden wir dann auch ausweichen. Aber ich fand es eben sehr schön hier mit den Erzieherin, und das er irgendwo "dazugehört".

LG,
Nina

Beitrag von anne_loewe 11.09.08 - 13:21 Uhr

Mir ist die Studie im Studium begenet, finde das Skript eber leider nicht mehr! Google doch mal danach.

LH anne

Beitrag von anval 10.09.08 - 14:31 Uhr

die ergebnisse dieser studie wage ich stark zu bezweifeln. garnichts ist widerlegt, allenfalls, dass kinder aus schwierigen verhältnissen lieber nicht so lange bei mama bleiben sollten. aber für diese erkenntnis benötige ich keine studie. laut entwicklungspsychologie ist eine kontaktfreudige/u.u. unternehmungslustige und vor allem liebevolle/zuwendungsaktive mama das idealste für ein kind in den ersten jahren. aber auch das ist für mich total logisch und bedarf keiner forschung.
ich krieg immer ein bissl die krise, wenn ich sowas lese. ich habe nicht absolut etwas gegen jegliche fremdbetreuung. aber die sollte immer langsam und sehr einfühlsam passieren, je nach temperament des kindes. ob das in den "engagierten" und "guten" einrichtungen immer der fall ist? sehr sensible und anhängliche mama-kinder können meiner meinung nach in einer krippe nicht die beachtung finden, die sie benötigen.
lg anett

Beitrag von gnoemchen 10.09.08 - 14:52 Uhr

bin ganz deiner meinung!
Lina würde total eingehen, wenn cih sie von mir trennen würde, auch wenn es nur für ein paar Stunden wäre. Sie braucht mich als sicheren Ort von dem sie aus die Welt erkunden kann.
Ansonsten ist es auch sehr schwierig, Kinder zwischen dem 8 und 18 Lebensmonat von der Mutter zu trennen. Leider tun das genau in der Zeit, um den 1. Geburtstag rum, viele Mütter. Ich sehe dass ebi meinen Freundinnen mit Kindern. Eine hat die tagesmutter wieder abgebrochen, da das Kind nur geweint hat.
Lg Anna mit Lina die ansonsten super entwickelt ist, läuft seid sie elf Monate alt ist und schon viele Wörter spricht, ganz ohne Krippe!

Beitrag von anne_loewe 11.09.08 - 13:19 Uhr

Ich glaube jedoch eher, dass sogenannte "Mama-Kinder" meißt eigentlich "Kinder-Mamas" haben, denen es extrem schwer fällt ihr Kind loszulassen. GERADE solche Kinder würdem profitieren, wenn sie sehen dass sie ausgezeichnet zurecht kommen ohne ihr anhängliche Mama :-)

LG Anne

Beitrag von gnoemchen 10.09.08 - 14:59 Uhr

Es müssen ja nicht ganze drei Jahre sein, aber ist es zb. schwierig dass Kind zweischen dem 8 und 28 Lebensmonat von der Mutter zu ternnen, und das tun leider viele(um den 1. Geburtstag rum).
Das Kind muss ein festes Urvertrauen aufbauen, und das kann es eben nur dann wenn die Mutter konstant u. zuverlässig da ist.
Ich sehen es an meinen Freundinnen die ihre Kinder weggeben. Bei keinem einzigen Kind lief das unproblematisch ab. Ich zwinge mein Kind, das weint und von den ganzen Kindern in der Krippe überfordet ist, doch nicht dort zu sein.
Davon schreibst du gar nichts, dass Kidner in der Krippe auch oft einfach von den ganzen Reizen, dem Lärm usw. überfordert sind.
Ich finde das wichtigste was ein Kind in der ersten drei jahren baucht ist die Mutter, vorausgesetzt natürlic, dass sie sich genügend um das Kind kümmert, es fördert und dem Kind Sozailkontakte ermöglicht.
Grüße Anna, dessen Tochter es das Herz brechen würde, wenn ich sie jetzt schon weggeben würde.

Beitrag von poulette 10.09.08 - 13:17 Uhr

hi,

versuch doch, trotzdem jeden tag raus auf einen spielplatz zu gehen oder freunde mit kleinkindern zu treffen.. aber immerhin geht ihr ja zweimal die woche in kurse.... das ist doch schon ok.

ich merke zb bei meiner maus, dass sie sich eher zu hause langweilt... deshalb jede ich mit ihr jeden tag 2mal täglich auf den spielplatz, wenns auch immer der selbe weg mit den selber bâumen ist. sie entdeckt immer was anderes und findet alles sehr interessant, was sie so am strassenrand entdeckt.. und auf dem spielplatz sind meist auch paar kinder, mit denen sie dann spielt...

ich finde das schon wichtig, dass sie mit anderen kindern zusammenkommt. es muss ja nicht jeden tag sein, aber so 3-4 mal in der woche schon..... wenns auch nur für ne halbe stunde ist.

meine maus war mit 12-15 monaten paar stunden wöchentlich in einer krippe und ich werde sie jetzt (mit 2 jahren) auch wieder dort hinbringen. 2 vormittage oder so.

Beitrag von anval 10.09.08 - 14:09 Uhr

also grundsätzlich finde ich es für kinder idealer, wenn sie länger bei der mama bleiben, sofern die mama recht aktiv bist. kurse sind da schonmal gut, aber v.a. auch spielplätze. also meine kleine würde sich mit 2 kursen die woche auf jeden fall langweilen. ich würde, wäre ich noch zuhause #schmoll, jeden tag mit ihr auf den spielplatz/zoo gehen. sie geht zur tagesmutter (=glücklicherweise meine mutter, krippe würde ich wahrs. nicht über's herz bringen), da ich wieder für 30 std./pro woche arbeiten muss seit die kleine 17 monate alt ist. sie ist da mit 2 weiteren kinder zusammen.
lg anett

Beitrag von gnoemchen 10.09.08 - 14:47 Uhr

Hi ich bin bei Lina, fast 14 Moanet zu Hause, und das wohl noch länegr weil sie absolut anhänglich ist. Wie gehen auch zweimal die Woceh in Gruppen, ansonsten sind wir oft auf Spielplätzen wo immer die gleichn Kinder sind die sich schon eknnen. Dann trefefn wir noch regelmäßig, mind. 2mal die Woche , Freundinnen von mir mit gleichaltrigen Kindern.
Kennt ihr gleichaltrige Kinder die ihr öfters treffen könnt? Ich finde, das Sozialkontakte wichtig sidn, aber dafür muss das Kind nicht in eine Krippe. Ansonsten find eich zwei feste Termine in der Woche genug.
Grüße Anna

Beitrag von jasahe 10.09.08 - 18:19 Uhr

Sie langweilt sich ganz bestimmt nicht mit dir. Kinder spielen erwiesenermaßen in diesem Alter nicht sehr viel mit anderen KIndern, weil sie noch mit sich selbst beschäftigt sind. Das ist keine Studie, sondern klassische Entwicklungspsychologie. Ich finde auch nicht, dass Kinder soviel Action brauchen in dem Alter. Mit der Mama saugen oder einkaufen gehen ist für sie Abwechslung genug. Diese ständigen Beschäftigungsversuche für die Kinder enden meiner Meinung nach darin, dass sich immer weniger Kinder alleine beschäftigen können und auch einfach mal in Ruhe spielen können. Und übrigens, Studien gibt es zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Dass eine solche oben genannte Studie grad aus Schweden kommt, ist ja nicht verwunderlich. Irgendwe muss sich das Volk, dass geschlossen seine Kinder mit spätestens einem Jahr in die Krippe gibt, ja auch selbst beruhigen.

lg

J.

Beitrag von qayw 10.09.08 - 23:06 Uhr

Da muß ich Dir aber widersprechen.
Meine Tochter (16 Monate) langweilt sich mit mir zu Hause. Sie geht an drei Tagen in den Hort und spielt da mit Gleichaltrigen, z.B. mit einer Spielküche oder im Sand. Am tollsten findet sie es, wenn sich die älteren Kinder mit ihr befassen.

Grundsätzlich kann sie sich durchaus für eine Weile alleine beschäftigen. Aber ich merke, daß sie im Laufe eines Tages, wo wir zu Hause sind, immer unausgeglichener und quengeliger wird, egal, ob ich mich viel mit ihr beschäftige oder ob ich Hausarbeit mache und mich nur ab und an um sie kümmere. An Hort-Tagen ist sie wesentlich besser gelaunt.

Es mag ja Kinder geben, denen Mama bei der Hausarbeit zugucken und einkaufen gehen reicht, aber meiner Tochter reicht das nicht.
Ihr reichte es schon als Baby nicht Ewigkeiten eine Tupperdose in den Händen zu drehen oder eine halbe Stunde lang die Decke anzugucken, womit andere Kinder zufrieden waren.

Beitrag von mallorca456 11.09.08 - 10:53 Uhr

#pro

Beitrag von mallorca456 11.09.08 - 10:54 Uhr

ups... der #pro galt für jasahe