Ab wann fängt man an ... (Frust-Sinnlos-Ärgerposting)

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von zoora2812 10.09.08 - 13:05 Uhr

... das Kind aufs Töpfchen zu setzen?
Oder aus dem Becher trinken zu lassen?
Oder dem Kind nen Löffel zu geben sodass es selber isst? Oder dem Kind den Schnuller abzugewöhnen?

Hallo erst mal,

ich bin seid dem 3. September im Kleinkindforum, das ist mein erster Beitrag. Manchmal könnt ich mich aufregen, manchmal weiss ich aber auch nicht, ob das stimmt was bestimmte Leute mir erzählen (wollen?)#schein.

Meine Schwiegermutter wollte schon mit 7-8 Monaten ein Töpfchen anschaffen. Mein Mann wurde ja auch schon früh früh drauf gesetzt, der war ja auch so flink sauber, wahnsinn#gruebel#bla
Dann macht es mir etwas Sorge, dass Emilia immernoch aus der Flasche mit Trinklernsauger trinkt. Wenn man das so hört müsste sie ja schon mindestens mit Messer und Gabel essen können und je ein Wasser und ein Weinglas vor sich stehen haben beim 5 Gänge Menü#schein, das bei ihr immernoch aus dem Gläschen kommt, oh Schreck, weil sie vom Tisch nur ein paar Happen macht und dann alles wieder ausspuckt#mampf Aber meine SM drängt schon immer richtig darauf, wenn wir bei ihr essen: Na, Emi kann doch auch mitessen, oder darf sie nicht? (Wenn ich das schon hör kommt mir die Galle hoch:-[).
Dann mein Schwiegervater, nimmt der Kleinen (die gerade am Zahnen ist#schrei) ewig den Schnuller raus, ist ja schon ein großes Mädel, und wann gewöhnt man den Kindern denn den Schnulli ab#gruebel? (Zitat)

Echt Leute, manchmal weiss ich schon garnimma was ich sagen soll, ich halt einfach den Mund und denk mir meinen Teil dazu#gaehn. Aber manchmal krieg ich auch die Krise. Auch bei so tollen Sprüchen wie: Ja, wenn du bald laufen kannst gehen wir in die Stadt und wenn wir zurückkommen hast du Ohrringe! 1. kann sie noch nichtmal laufen und das dauert auch noch ein wenig länger bis sie durchs Dorf rennen kann und 2. kriegt sie noch lange keine Ohrringe... #klatsch Den Part kann der Opa gerne mal irgendwann übernehmen wenn Emilia das möchte, und ich vorallem...#gruebel

Man kann sich echt nur wundern, naja...

LG Jennifer mit Emilia Joelle die gerade Mittagsschlaf hält#herzlich

Beitrag von jamey 10.09.08 - 13:09 Uhr

ich würd ihnen sagen dass wenn sie dem kind ohrlöcher machen lassen sie eine anzeige wegen körperverletzung bekommen. ist ja die härte.

den rest musst du entscheiden. schnulli haben wir mit einem jahr nur noch nachts und seeehr selten tags gehabt. als henric sitzen konnte gabs den trinklernbecher, mit knapp ü einem jahr becher oder tasse.

auch das mit dem töppi musst du entscheiden, macht jeder anders, lass dir nicht reinreden. entzieh dich dem stress und bleibe fern wenns zuviel wird.

alles gute

Beitrag von zoora2812 10.09.08 - 13:12 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich denke, ich werd mir am Wochenende mal nen gescheiten Trinklernbecher kaufen, der nicht ausläuft. Unser ist zwar gut, sie trinkt auch alleine draus, ist einer mit Henkeln, aber sie spielt dann damit rum, macht sie ganz arg nass. Da muss man dann wohl schon etwas mehr investieren...

Du hast schon recht, jeder macht es so wie er meint... ich auch.

LG und danke dir!

Beitrag von tweetie274 10.09.08 - 13:27 Uhr

Hallo Jennifer!

Fühl dich erst mal ganz lieb #liebdrueck!

Was Essen und Trinken angeht, habe ich (bis jetzt) gsd ein absolut problemloses Kind. Theresa trinkt seit sie knapp 5 Monate alt ist aus einem normalen Becher/Glas. Wie ein der Trinklernbecher funktioniert, hat sie erst mit knapp 11 Monaten gerafft (Stillkind #schein), wir haben halt zum Trinken immer den Aufsatz abgemacht.
Essen tut sie seit ca. einem Monat nur noch das, was wir auch essen, Brei ist absolut out.
Und selbst von der Gabel gegessen hat sie mit etwa 10 Monaten (ich habe ihr Melonenstückchen aufgespießt und ihr dann die Gabel in die Hand gedrückt). Mittlerweile will sie auch beim Essen - wenn der größte Hunger vorbei ist - das Besteck selbst halten. Ich führe ihr dann die Hand und das klappt ganz gut.

Zum Thema Töpfchen kann dir nicht wirklich was sagen, wir haben noch keins, aber ich denke, ich werde demnächst mal eins besorgen und sie dann immer einfach beim Wickeln draufsetzen.

Den Schnuller bekommt Theresa eigentlich nur noch zum Schlafen oder im Auto - jetzt ist allerdings grade Ausnahmezustand: weil sie etwas erkältet ist und zahnt (sprich ziemlich knatschig ist), bekommt sie ihn auch mal tagsüber.

LG, Ulla + Theresa (morgen 13 Monate)

Beitrag von zoora2812 10.09.08 - 13:37 Uhr

Danke für deine Antwort.

Emilia isst auch schon von der Gabel, wenn sie was isst. Aber sie isst z.B. 2 Tage morgens ein Brot, meist mit Obstgläschen drauf, danach ist das wieder out und sie isst Brei morgends. Mittags ein Gläschen, nachmittags einen Joghurt/Quark/Obstgläschen oder so, ABends wieder Milchbrei.

Was soll ich machen, wenn sie nicht mag, kann sie nicht zwingen oder sie hungern lassen.

Ich denke mal, es kommt schon irgendwann, ich mach mir da keinen Streß. Aber halt andere Leute...

LG

Beitrag von tweetie274 10.09.08 - 19:59 Uhr

Hallo!

Grad mit dem Essen würde ich mich nicht verrückt machen. Es gibt einfach Kinder, die unheimlich früh schon kauen und alles ausprobieren wollen. Auf der anderen Seite gibt es auch Kinder wie z.B. den Sohn einer Bekannten: der ist vor ein paar Tagen ein Jahr alt geworden und isst immer noch nur fein Püriertes. Wen sie das Essen nur mit der Gabel zerdrückt, streikt er, bei Brot, Zwieback und Co fängt er (mindestens) an zu würgen.

LG, Ulla

Beitrag von anval 10.09.08 - 13:54 Uhr

:-[oh ja, das kenne ich soo gut :-[. schwiegereltern scheinen da immer besonders "schlau" zu sein. was denkst du, wie oft ich gekocht habe, wenn die liebe schwiemu #drache oder schwägerin wieder nervten mit: "darf sie schon kuchen?"-und zack, schon im mund ohne auf meine antwort zu warten. oder noch besser: ich sage "nein, ich möchte das nicht" und trotzdem: zack, torte im mund. "komm, bissel sahne wird doch nicht schaden", "ach, du willst ja wieder alles perfekt machen" usw. #bla (ging schon los, da war meine motte gerade ein paar monate alt)
aber allerdings will ich es perfekt machen, vor allem da ich viele allergien habe und meine kleine so lange wie möglich allergenarm ernähren wollte. aber das begreifen manche leute einfach nicht, da kann man reden wie man will.
mit der zeit wird man aber relaxter. letztens hat schwiemu vom brot abgebissen, das stück wieder aus dem mund geholt und der kleinen in den mund gesteckt und das ein paar mal. ich denke dann immer, bin ich jetzt nicht normal oder machen das alle so? voll eklig finde ich sowas. wollte aber nicht schon wieder rummeckern, aber "früher" wäre ich da todsicher explodiert.
auch mit dem töpfchen hat sie immer genervt (da war emma auch noch kein jahr alt). "emma, wo ist das töpfchen? komm, lullull...aa. emmaaa...töpfchen...wo isses?.. kackack...."#augen#klatsch.
zum schnuller. irgendwo hatte ich mal so etwas in der art gelesen: "was sieht besser aus, ein 3-jähriger mit schnuller oder ein 30-jähriger mit kippe?" vllt. raucht dein schwieva, dann kannst du den satz mal bringen. ich finde es total übertrieben, wenn kinder da immer so genötigt werden. wenn sie den schnuller brauchen, dann sollen sie ihn auch haben. das sehen übrigens viele kinderpsychologen genauso. ab 4 jahren kann dann die "schnullerfee" kommen. dass kinder nat. nicht non-stop mit stöpsel unterwegs sind, erübrigt sich. aber es gibt eben phasen, wo sie ihn stärker benötigen, wie jetzt bei euch. der schnuller ist ein wichtiges "übergangsobjekt", so wie auch kuscheltiere, schmusetücher usw.
das mit den ohrringen lasse ich jetzt mal unkommentiert #schock, das war ja auch sicher nicht ihr ernst.
ansonsten finde ich alles, was du so von deinem kind schilderst, vollkommen normal und altergerecht - schnuller, saugeraufsatz, kein töpfchen, mit händen essen usw.
lg anett

Beitrag von hibbelina 10.09.08 - 14:08 Uhr

Da muss man wohl einfach auf Durchzug stellen.

Meist hilft es auch schon, wenn man Verständnis dafür zeigt, dass die Dinge früher anders waren - dann lassen sie einen meist gewähren.

Da kamen so Sprüche wie
"Darf das arme Kind immer noch nur Wasser trinken?"
"Früher haben wir nicht so ein Brimborium gemacht (sprich: Bio-Hirsebrei frisch angerührt), da gabs einfach Grießbrei aus Glas/Tüte."
"Bäh, so ein dummer Nuckel, bist Du nicht zu alt dafür?"
usw.

Ich reagiere inzwischen nur allergisch bei Dingen, die meine Eltern meiner Meinung nach bei mir verbockt haben (zu viel Süßigkeiten, zu ängstlich, zu perfektionistisch, zu viel süße Säfte).

Ansonsten:
Torben hat mit Töpfchen-Kennenlernen in der Kita angefangen, als er sicher laufen konnte. Seit 2 3/4 ist er tagsüber ohne Windel. Kommt alles darauf an, wie man "trocken" sein definiert. Alle halbe Stunde aufs Klo zwingen ist für mich allenfalls windelfrei sein, aber nicht trocken. Das ist man erst, wenn man selbst merkt, dass man muss und aufs Klo geht.

Wir hatten bis zur Kita eine Trinklerntasse, ab 13 Monate haben wir angefangen, mit normaler Tasse zu üben, weil die das in der Kita auch hatten (das motiviert die Kinder). Viele haben das Bechertrinken aber erst später gerafft (sich ständig nass kleckern ist ja auch nicht das Wahre).

Schnuller hatte Torben bis gut 1 Jahr auch tagsüber (aber nicht ständig), danach nur zum Schlafen. Am WE haben wir den letzten endgültig an den Schnullerbaum, den es bei uns im Park gibt, gehängt.

Ohrringe für Babies und Kleinkinder finde ich grausam. Frühestens würde ich drüber nachdenken, wenn sie selbst diesen Wunsch äußern.

LG
Dani