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Beitrag von britt.01 10.09.08 - 13:44 Uhr

Hallo!

Ich bin in der 18. SSW schwanger, es ist mein 2. Baby und ich überlege z.Zt ernsthaft ob ich einen geplanten Kaiserschnitt machen lasse und zwar aus folgendem Grund:

Die 1. Geburt war der totale Horror. 3x eingeleitet, 37 Stunden von der ersten Wehe bis zur Geburt. Die ganzen 37 Stunden hatte ich richtig fiese Wehen, zum Schluss noch Wehentropf und einen riesigen Schnitt. Damit hatte ich auch fast 3 Monate lang richtig Probleme.

Und jetzt ist schon wieder abzusehen dass es ein großes Baby wird.

Wie war der Kaiserschnitt bei euch?

Gruß, Anja

Beitrag von maus269 10.09.08 - 13:51 Uhr

hallo,
also mein kaiserschnitt war der horror.
er war nicht geplant. aber bei mir wurde die geburt früh am 21.4. eingeleitet mit gel. dann nach dem mittag nochmal mit gel. dann am 22.4. wurde früh nochmal mit gel eingeleitet, nach dem mittag dann an den wehentropf. 22. abends hab ich mir eine pda geben lassen, weil ich die schmerzen nicht mehr ausgehalten hab. dann am 23.4. nachts wurde ich um drei wach mit heftigen wehen. keiner hat sich um mich gekümmert, weil gerade noch eine andere frau in den wehen lag und das kind da kam. ich lag dann noch bis um sieben mit heftigsten wehen da und dann wurde mir erst gesagt, dass es ein kaiserschnitt wird, weil mein baby nicht mit dem kopf durchs becken passte. die haben sich dort zeit gelassen, da es meinem baby gutging. ich hab erst im op wieder was gegen die schmerzen bekommen, bzw dann über die pda eben die betäubung für die op.
wenn ich die narbe jetzt sehe könnte ich heulen. mache mir vorwürfe wieso es keine normale geburt war. konnte absolut keine verbindung zu unsrer kleinen am anfang aufbauen, da ich sie erst nach 2 stunden in den arm nehmen konnte.
hätte ich die wahl, ich würde es nicht machen lassen.
auch die schmerzen danach waren grässlich. ich konnte zwei tage gar nicht laufen. hab mir dann den bauch halten müssen und bin gelaufen wie eine 80jährige :-(
meine meinung ist, dass es immer weh tut, egal wo der schnitt gemacht wird, ob dammschnitt oder kaiserschnitt.
wünsch dir alles gute!!!
sandra mit mia *23.04.08

Beitrag von britt.01 10.09.08 - 13:57 Uhr

deine Schilderung der Geburt klingt bis auf deinen Kaiserschnitt am Ende zu 100 % wie meine.

Das war einfach der totale Horror. Deshalb möchte ich das einfach so nicht mehr.

Ich glaube, ich geh einfach in ein anderes KH. Vielleicht handeln die ja anders / schneller?!?!

Beitrag von qrupa 10.09.08 - 14:35 Uhr

Hallo

ich würde vielleicht sehen, dass du eine Beleghebamme suchst und mit der vorher so gut das eben geht planst wie es laufen kann/ soll und wann unter welchen Umständen ein KS gemacht werden soll und was du unter der Geburt unbedingt vermieden haben willst.
Auch wenn viele immer sagen es währe einem unter den Wehen sowieso egal wer da einen betreut und was die mit einem machen, mir war das alles andere als egal und wenn du mit dem Gefühl in die Geburt gehen kannst, dass du der hebamme vertrauen kannst und die tatsächlich in deinem Interesse handelt, hat das durchaus Vorteile.

LG
qrupa

Beitrag von jubeltrubel 10.09.08 - 13:56 Uhr

hi,

du mußt dir halt bewußt sein, daß ein kaiserschnitt eine große bauch-op ist. genauso fühlst du dich nachher, zumindest sehr viele frauen.

hier ist mein geburtsbericht, wenn du lesen magst.
ob er dir weiter hilft, weiß ich allerdings nicht #gruebel

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&pid=8342843

ich würde auf jeden fall eine natürliche geburt probieren, denn beim 2. kind gehts oft ohne schnitte, risse oder ähnlichem. wegen der schmerzen: ich hatte nach dem ks definitiv länger schmerzen (und beschwerden), als "nur" 37 stunden. nur leider ist dann das baby schoon da und verlangt trotzdem deine aufmerksamkeit... ;-)

lg
sonja

ps: wenn du spezielle fragen hast, kannst du mich gerne noch fragen!

Beitrag von britt.01 10.09.08 - 13:58 Uhr

"Nur" 37 Stunden ist gut. Es geht ja auch um die wochenlangen Probleme durch den Dammschnitt.

Beitrag von jubeltrubel 10.09.08 - 14:05 Uhr

naja, wenn du wochenlange probleme ansprichst: nach einigen wochen (waren es 5?) klaffte meine ks-narbe auf einmal wieder ein stück auseinander und eiterte. einfach so - sie war schon toll verheilt!
die ärztin meinte damals, es ist gut, wenn sich die entzündung ihren eigenen weg nach draußen sucht ... #schock#schwitz

ich hab grad nochmal meinen bericht gelesen und gemerkt, daß ich die op selbst ein bißchen lockerer dargestellt habe, als sie war. ich möchte frauen, die einen ks brauchen nicht verschrecken.

Beitrag von babylove05 10.09.08 - 13:58 Uhr

Hallo

ich hab Darian per geplanten KS zuwelte gebraucht und wuerde es immer und immer wieder tun.

Logisch hatte ich schmerzen, aber alles im ertraeglichen bereich.

Ich bin am gleichen Tag wieder aufgestanden , zu Toilette gegangen und hab mich von anfang an um mein Sohn gekuemmert ( nur die ersten 2 std nicht, da Darinan leider ins Waerme Bett musste )

Aber ansonst war alles super. Mir ging es gut, die narbe ist super verheilt.% tage musst ich im KH bleiben , aber bin viel rumgelaufen und mit dem Zwerg unterwegs gewese

Lg Martina

Beitrag von engelshexle 10.09.08 - 14:03 Uhr

Hallo Anja,

ich hatte nen KS, da Nico sehr groß war und BEL lag.. Musste also einen Tag vorher ins KH zwecks Untersuchung und am nächsten morgen wurde ich um 6 geweckt... Konnte nochmal duschen; lag um 7.45 Uhr im OP, bekam ne Spinale und um 8.39 Uhr wude Nico aus mir herausgehoben...Dann noch zunähen und ab in den Überwachungsraum...

Ich hatte sehr wenig Schmerzen ( braucht nur 1 Schmerztablette) und konnte am nächsten Tag aufstehen....

Soweit so gut.... Körperlich war ich sehr schnell wieder fit ( hab aber 2 Bettnachbarinnen gehabt, die hinterher furchtbare Schmerzen hatten und lange nicht aufstehen konnten)

AAAAAABER : Nico war durch die Medikamente der Spinal und auch durch die psychische Belastung ( durfte den Geburtstermin nicht bestimmen und nicht aktiv mithelfen)
sehr unruhig und brauchte sehr lange um alles zu verarbeiten...

Er weinte sehr viel und brauchte ganz viel Nähe und Zuwendung...Auch hatte er Spannungen im Körper, die wir osteopathisch behandeln lassen mussten....

Auch hatte ich das Gefühl, eine Geburt ist nichts BESONDERES, sondern dieses " Ärztegewimmel im OP"; dieses " Ratz-Fatz-Fertig"; war für mich schon ernüchternd...

Es gibt homöopathische Mittel, die dir die Angst etwas nehmen können und lerne Entspannungsübungen...

Ich würd auf jeden Fall ne natürliche Geburt versuchen und wenns wirklich nemme geht, kannst du immer noch nen Kaiserschnitt machen lassen....

Grüßle vom engelshexle

Beitrag von mausi124 10.09.08 - 14:05 Uhr

Hi!

Ich hatte am 19.6 einen geplanten KS aus Gesundheitsgründen.
Und ich mus sagen, ich würde es jeder Zeit wieder
machen. (ist aber mein letztes Kind gewesen!)

Hatte zwar eine Vollnarkose, bin abends bereits schon wieder aufgestanden und 2 Tage später war ich zu Hause.
Die erste Woche sind die Schmerzen recht fies und unangenehm und das Husten/Niesen OJEEE.
Aber als der Faden gezogen wurde, war alles super.

Lg,
mausi124

Beitrag von vik72 10.09.08 - 14:05 Uhr

Hallo Anja!

Ich habe keinen Vergleich, sondern nur KS-Erfahrungen.

2004 hatte ich einen geplanten KS wegen BEL. Alles super gelaufen, die Schmerzen waren die ersten Tage schon da und das erste Aufstehen war grässlich, aber dann ging es steil bergauf und ich hatte keine Probleme! Der KS wurde wegen der BEL und meiner Gestose 14 Tage vor ET gemacht.

2008 hatte ich meinen 2. geplanten KS - mehr oder weniger auf eigenen Wunsch. Meine Maus war in der SS immer zu zierlich, ich musste Blutdruckmedikamente nehmen und Heparin spritzen (kann bei ungeplanter PDA Probleme geben) und last but not least ist die Maus auch nicht ins Becken gerutscht. Auch dieses Mal war es nicht schlimm, das erste Aufstehen ging noch besser als letztes Mal. Die OP an sich fand ich dieses Mal etwas unangenehmer (aber auch noch prima auszuhalten), was aber eher daran lag, dass meine Maus wirklich SEHR zierlich war und ich mir Sorgen machte.

Auch wenn ich jetzt bestimmt gleich ein paar Steine abbekomme ;-) - wenn ich mir z.T. so anhöre, was für Horror-Geburten die Frauen haben, Dammschnitte, - risse oder noch sonstwo Risse, hinterher wochenlang nicht richtig sitzen können und am Besten noch inkontinent sein ... da bin ich froh um meinen 2. KS, zumal ich die Narbe vom 1. KS ja eh schon hatte. Aber es gibt sicher auch jede Menge KS-Frauen, die unangenehme Probleme hinterher hatten. Es hat eben alles eine Vor- und Nachteile.

ABER: ganz klar: es ist eine große Bauch-OP mit ihren Risiken, dessen solltest Du Dir bewusst sein. Du hast schon einmal spontan geboren und weißt, dass ein Baby durch Dein Becken passt (bei mir ist das sehr fraglich) und Du hast bisher keine Narbe am Bauch. Ausserdem ist der Ablauf in jedem KH anders. Ich habe schon öfter gehört, dass die Frauen nach dem KS 2 Stunden in den Aufwachraum mussten (auch wenn sie nur PDA hatten) und zwar ohne ihr Baby! Das war bei mir beide Male nicht so, dann wäre ich glaube ich ausgeflippt.

Vielleicht wäre es für Dich eine Lösung, entweder auf Wehenbeginn zu warten und dann einen KS machen zu lassen oder es erst einmal normal zu probieren mit der Option, dass sie Dir einen KS machen (quasi dann auf Wunsch), wenn es nicht so recht voran geht.

LG und Alles Gute, ich muss jetzt in den KiGa, Mia abholen...

vik mit Mia 17.09.04 und Antonia 02.05.08

Beitrag von lora74 10.09.08 - 14:14 Uhr

Hallo,

ich hatte einen geplanten Kaiserschnitt, aber es war alles andere als schön :-( Ich hatte den KS mit Spinalanästesie. Erstmal hatte ich totalen Schiss davor, was alles schief gehen kann. Ich konnte meinen Kleinen nicht sofort in den Arm nehmen, er hat geschrien bis er 1 1/2 Std. später wieder bei mir war. Die Schmerzen fingen trotz Schmerzmittel 15 min. nach dem KS an. Mir hat nix geholfen, ich hatte 2 Tage lang tierische Schmerzen, konnte mich deswegen auch nicht um meinen kleinen kümmern, sogar wenn er geweint hat, konnte ich ihn nicht alleine aus dem Bettchen nehmen. Und noch 5 Tage danach bin ich auch wie eine 80-Jährige rumgelaufen...An dem Tag, als ich den KS hatte, hatten auch weitere 3 Frauen per KS entbunden. Die hat man 5 Tage danach gar nicht gesehen, um die Kinder haben sich die Schwestern gekümmert.
Also im Großen und Ganzen würde ich das an deiner Stelle nicht machen lassen....
LG Lora;-)

Beitrag von qrupa 10.09.08 - 14:26 Uhr

Hallo

bei mir lief es so:
Baby vom ersten Arzt auf 4700g gemessen, am besten KS, einleitung bräuchte man gar nicht erst versuchen

wollt ich aber nicht und hab bei ET+10 noch die KLinik gewechselt, weil ich es wenigstens spontan versuchen wollte.
Andere Klinik anderer Arzt, schallt auf 3700g, meint ich soll es ruhig pontan versuchen.
Als sich bis ET+15 nichts getan hat, wurde dann per Tropf eingeleitet (was ehrlich nicht schlimm war, auch wenn ich das nicht freiwillig täglich mitmachen würde)
Nach Geburtsstillstand und knapp 40°C Fieber hieß es dann KS.
Ganz ehrlich, ich kann nicht verstehen, warum sich das manche freiwillig antun. Auch wenn ich ja nun schon gedanklich drauf vorbereitet war, dass es evtl ein KS werden würde und auch hinterher psychisch keine probleme damit hatte, weil ich wußte, ich hab alles getan was man tun konnte. Rein körperlich ist eine KS alles andere als ein Spaziergang.
Es hat 4 Tage gedauert bis ich alleine unter 5 Minuten aus dem Bett kam, die Schmerzen waren echt grauenhaft. Mich allein um mein Baby kümmern war solange auch nicht drin, weil ich mich gar nicht bücken konnte um es allein aus seinem Bettchen zu heben.
Bis ich wieder anders als auf dem Rücken schlafen konnte hat es 3 Wochen gedauert.

Ich würdemir das freiwillig nicht mehr antun und dabei bin ich normalerweise echt nicht besonders schmerzempfindlich oder zimperlich, aber das war mir echt zu viel.

LG
qrupa

Beitrag von -froeschi- 10.09.08 - 14:30 Uhr

Hallo,

ich hatte am 28.01.2008 einen KS, da mein Kind zur Geburt in Fußlage war. Es ging spontan los und sollte auch eigentlich in BEL natürlich passieren aber mein Sohn hat das verhindert... zum Glück, denn die Nabelschnur war um den Hals gewickelt.

Ich fand die ganze Situation Furchtbar und würde freiwillig so niemals wieder Entbinden. Schon gar nicht mit PDA wenn mein Mann dann doch nicht dabei sein darf... denn ihm wurde wegen nem Formfehler 5 min vor der Entbing gesagt er darf nicht dabei sein #heul...

Wie auch immer ich lag gänzlich alleine ohne Aufmerksamkeit auf dem OP Tisch und harrte der dinge die da kommen mögen... nach ca. 5 min war das Kind da und wurd mir kurz gezeigt. Das zunähen dauerte dann ca 45 min, danach durfte ich meinen Sohn ca. 2min sehen.

Nachdem ich für 3 Stunden zum "aufwachen" weggeschoben wurde und mir in der Zeit keiner was über mein Kind berichten konnte, hat ich ihn wieder! Die 3 Stunden waren der Horror!

Psychologisch etwas arg gebeutelt von den Ereignissen, hatte ich auch arge Probleme nach der OP.

Ich denke es ist ein wenig auch Einstellungssache wie man sich Erholt und wie schnell man zu Potte kommt. Wenn man nicht so überrumpelt ist und auch gut umsorgt wird, das Kind bei einem bleiben kann nach der Geburt, hat man definitiv einen besseren Start.

Wenn das alles Geplant ist wird das bestimmt besser als bei mir. Dennoch würde ich mir das sehr gut überlegen, denn es ist eine OP mit den damit verbundenen Risiken.

LG Fröschi

Beitrag von sevilgia27 10.09.08 - 14:31 Uhr

Hi Anja,

also ich habe schon beides erlebt und kann folgendes berichten:

Meine Tochter (23.04.06) habe ich normal auf die Welt gebracht. Wurde eingeleitet und hat insagesamt 8,5Std. gedauert... Alles i.O.

Mein Sohn (18.07.08) kam per KS, weil er BEL lag und es war SCHRECKLICH #heul #heul

Nachdem die Narkose langsam nachließ, bin ich schon fast gestorben vor Schmerzen #schock #schock. Alle 2-3 Std. habe ich regelrecht nach Schmerzmittel geschrien.. so schlimm fand ich das. Ich konnte am nächsten Tag kaum stehen, geschweige denn aufs Klo gehen #schock... Erst ab dem 3. Tag konnte ich ALLEINE laufen, etc. etc. Ich hatte solche Schmerzen...

Danach gings ja weiter. Als ich dann daheim war, hat sich direkt über die Narbe Wasser gebildet. Hatte also eine riesen Beule #schock und dann musste ich nochmal ins KH und der Doch hat dann die Naht etwas aufgemacht und das Wasser rausgedrückt #schock #schock ohne Betäubung oder so #schock #heul...

Und jetzt ist es 7 Wochen her und da ist immer ncoh Wasser, aber nicht mehr so viel. Der Doc im KH sowie meine FÄ meinten, das würde so weggehen... Ich hoffe... Denn wenn ich längere Zeit laufe oder mich anstrenge (putzen), dann wird wieder richtig dick #schock

ALSOOOOOOOOOOO. Da ich - wie schon erwähnt - beides durchgemacht habe, würde ich mich IMMER IMMER IMMER für eine NORMALE GEBURT entscheiden.

GANZ KLAR !!!!!!!! :-)

lg#blume
Sevilgia27 mit Aleyna 28Monate und S. Can 7 Wochen

Beitrag von schnubs24 10.09.08 - 14:33 Uhr

Hallo,

ich hatte im Februar nen ungeplanten KS. Ich hab im Kreißsaal nach 12 Stunden Wehen, Wehentropf und ner kaum wirksamen PDA auch gebettelt. Mußte aber eh einen bekommen wegen Geburtsstillstand und schlechten Herztönen beim Baby.

Der KS wurde mit PDA angefangen. Ich merkte wie die schneiden aber hatte da keine Schmerzen fand es aber schlimm und als die anfingen alles zu dehnen hatte ich voll Schmerzen und hab nur Aua geschrien und dann was zum schlafen bekommen.

Mein Kleiner war bis zum nächsten vormittag im Wärmebett. Ich sah ihn nur kurz als ich auf Station kam. War da aber auch sehr benebelt.

Das 1. Aufstehen fand ich am schlimmsten, und dann an dem Tag immer das aufstehen und auch drehen konnte ich mich nicht. Ab dem übernächsten Tag war es besser und ich hatte auch keine Schmerzmittel mehr. Klar es ging alles langsam und ich lief wie ne Oma aber es ging.

Anfangs hatte ich keine Probleme mit dem KS war froh das es endlich vorbei war. Aber so mit dem Wochen kamen und kommen immer mal die Zweifel, wäre es nicht doch natürlich gegangen. War ich zu "weich". Auch fehlt mir das ich meinen Sohn nicht gleich haben konnte. All so Zweifel nagen eben jetzt.

Die Narbe ist ne wirklich schön, ziemlich schief und buckelig und auch noch wulstig. Paar Stellen sind noch taub, kann mir da nicht drauf fassen und Schmerzen hab ich auch ab und an drin.

Also alles in allem muß ich sagen der KS war körperlich ne so schlimm wie gedacht vor allem nachher.Es wird echt mit jedem aufstehen und jedem bewegen besser. Aber psychisch gesehen für mich teilweise eine Belastung, jedenfalls nachher.

LG

Beitrag von aeternum 10.09.08 - 14:50 Uhr

Aloha Anja,

mein Traum war eine spontane Entbindung, aber es ist ein Kaiserschnitt geworden, und wie sich hinterher herausstellte, war er auch unvermeidlich, da mein Söhnchen sich nicht in den Geburtskanal eingedreht hat, und dies aufgrund der Lage auch nicht mehr geschafft hätte.

Der Kaiserschnitt nach 30 Stunden Wehen, davon zwei Stunden Presswehen, war für mich eine absolute Erlösung. Als die Spinalanästhesie begonnen hat zu wirken..unbeschreiblich ;-)

Danach ging es mir ziemlich gut, abgesehen von einem seltenen post-spinalen Kopfschmerz, der wirklich ein Kracher war..ein Kopfzerkracher, aua. Aber sowas passiert halt ab und an. Ich konnte noch am Abend aufstehen (die OP war mittags), und bis auf das ich extrem kurzatmig war, hatte ich fast keine Schmerzen und brauchte auch kein Schmerzmittel mehr.

Geplante Kaiserschnitte kenne ich nur aus Erzählungen, und diese waren alle scheinbar angenehm. Kein Geruckel auf dem OP-Tisch, da alles in Ruhe abläuft usw.

Ich denk, man kann mit beiden Entbindungsarten Glück und Pech haben..ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute für die Geburt!

Ae mit ihrem Goldfasan Aeneas

Beitrag von coco1979 10.09.08 - 14:51 Uhr

Hallo Anja,

ich hatte am 24.10.07 einen Kaiserschnitt in Spinalanästhesie.

Es war abzusehen, das der Kopf meiner Kleinen nicht richtig ins Becken rutschen wird, da ich einen starken Beckenschiefstand habe... #schmoll So hat mein FA mir bei 38+5 zur Sectio geraten, war also letzlich geplant, wenn auch kurzfristig... :-p

Ich muß sagen, es war wirklich halb so schlimm: Bin morgens um 7.00 Uhr ins KH, eine halbe Stunden später in den OP, um 7.39 Uhr war unsere Tochter geboren. #freu
Ich habe gespürt, wie gezogen und gerüttelt wurde, habe ihren ersten Schrei gehört, sie wurde mir sofort in den Arm gelegt, erst nach 10 min ist die Hebi mit ihr und meinem Mann in den Kreißsaal gegangen. Ich habe also durchaus ein "Geburtserlebnis" :-)

Danach war ich eine halbe Stunde zur Überwachung auf der Intensivstation, danach wurde im Zimmer sofort unsere Tochter zu uns gebracht #baby.
Nachmittags um 16.00 bin ich aufgestanden, habe mir den Katheter ziehen lassen und habe von diesem Moment an meine Tochter selbst versorgt #huepf
Natürlich in den ersten beiden Tagen mit Schmerzen, das will ich nicht leugnen, aber es war auszuhalten, und ich konnte alles allein machen (auch nachts habe ich die Kleine bei mir behalten) :-D

Am 4. Tag bin ich nach Hause entlassen worden... #huepf

Sollten wir noch einmal ein Kind bekommen, würde ich es schon gerne einmal spontan versuchen, einfach um es erlebt zu haben.

Liebe Grüße, Corina

P.S. Bei deiner Vorgeschichte würde ICH mich sicher zum KS entscheiden... #liebdrueck

Beitrag von myimmortal1977 10.09.08 - 14:59 Uhr

Hallo Anja,

beherzige immer die Worte: Eine Geburt ohne Schmerzen gibt es nicht!!!!!

Hatte am 07.07. nen KS. Er war vorher auf den 14.07. geplant, allerdings wollte Jannes ne Woche eher. So bekam ich Nachts um 4 Uhr eine sekundäre Sectio verpasst.

Mmmhhh.... Habe zwar auch keinen Verlgeich zu einer vaginalen Entbindung, nur die Damen auf dem Flur ohne KS waren wesentlich schneller wieder fit, als die KS Damen.

Ich konnte die ersten 5 Tage gar nicht aufstehen. Das erste Mal dann war schon hart. Ich brauchte Hilfe, um in die Dusche rein zu kommen und um vom Klo runter zu kommen.

Meine Ganghaltung glich eher die einer 85 Jährigen.

Ich hatte das Gefühl, als hätte mir einer richtig heftige Tritte in meinen Unterleib verpasst.

Um meinen Sohn konnte ich mich auch nicht kümmern. Gott sei Dank war mein Partner mit da, der übernahm dann alles wie wickeln, aus dem Bettchen rausheben, herum tragen etc. Die ersten Tage zu hause auch noch.

Meine Wunde ging anschließend einmal in der Mitte ein Stückchen wieder auf. Schloss sich aber von selbst wieder nach einigen Tagen. (Ist wohl normal, lt. meiner FA).

Richtig fit, ohne Schmerzen und Ziehen und komischem Gefühl war ich erst 3 - 4 Wochen danach.

So rein von dem, was danach ablief, würde ich gern in Zukunft auf einen KS verzichten. Von Wellness-Geburt kann da wirklich absolut keine Rede sein.

Ich kann auch Frauen nicht verstehen, die sich so etwas wünschen. Niemals!!!!

Den KS bekam ich leider auch unter einer Vollnarkose. Hätte es mir vorher nicht vorstellen können, aber mir fehlt tatsächlich etwas der Moment, wo Jannes aus mir heraus geholt wurde und er das erste Mal geschrien hat. Hätte ich gerne mit erlebt. Noch nicht mal mein Partner kann mir beschreiben, wie es gewesen ist. Denn er durfte aufgrund der Vollnarkose nicht mit in den OP.

Tja.... So war das :-)

Ich wünsche Dir eine schöne und hoffentlich natürliche Geburt!!!!

Alles Gute, Janette





Beitrag von bade_frau 10.09.08 - 15:27 Uhr

Hallo Anja,

meine erste Entbindung war auch der totale Horror... Ich lag zwar nicht ganz so lang in den Wehen, aber die Schmerzen waren Horror... Ich lag 18 1/2 Std in den Wehen#schmoll Und dann hat die blöde Hebamme mir nen Katheter gelegt als ich ne Wehe hatte( noch 6Wochen später hatte ich aua beim Pipi machen) nen Schnitt habe ich auch bekommen#heul der hat sich auch noch entzündet#heul super... Ich konnte die ersten Tage überhaupt nicht laufen so doll tat der Schnitt weh...

AAAAAAAAAAABBBBBBBEEEEEEEEEERRRRRRR als ich jetzt zum zweiten mal schwanger wurde, war meine größte Angst einen Kaiserschnitt zu bekommen... Ich hatte richtige Alpträume in der Schwangerschaft...

Und ich muss sagen diese Entbindung war auch kein Zuckerschlecken, denn Wehen können echt fies sein, aber diesmal hat es nur 6Std gedauert bis mein Sohn da war... Diesmal bekam ich keinen Schnitt, obwohl der Kopf meines Sohnes größer war#kratz

Ich würde also immer eine spontane Entbindung vorziehen... Denn eine Kaiserschnittnarbe kann sich auch übelst entzünden etc...

Ich wünsche dir alles Gute für deine Restschwangerschaft und viel freude mit eurem Zwerg #klee

Lg Jana

Beitrag von ks83 10.09.08 - 15:34 Uhr

hmm,ich hatte seit dem 5. Wehen,hab am Schluss (ab der 35. SSW) sogar 2 Wochen mit teilweise 5min Abständen im KH gelegen,aber die hörten immer mal wieder für ein paar Stunden auf...Da es ja noch etwas früh war,und es marius gut ging,hat man noch gewartet...Aber irgendwann konnte ich nicht mehr,denn das waren keine spaßwehen!!!
Nach 2 Wochen hatten sie dann ein Einsehen und haben weiter eingeleitet...Ich hatte 3 stunden keine einzige wehenpause,die länger als 20sek anhielt!!!!Und ich hatte seeeeeeeehhhhhr starke schmerzen...

als es dann meinem kleinen immer schlechter ging,haben sie einen kaiserschnitt gemacht,der zwar schnell gehen musste,aber immerhin konnten sie noch eine spinalanästhesie machen...
Und was soll ich sagen:
Die Schmerzen,als diese nachließ, waren die schlimmsten,die ich je hatte!!!!!und ich hab einiges durch...

Leider muss ich irgendwann mein 2. kind auch per sectio bekommen,sagt mein fa,aber freiwillig NIEMALS!!!

lg,lene

ps: und auch heute hab ich teilweise noch probleme,kann zb nur hochgeschnittene hosen tragen...

Beitrag von kathrincat 10.09.08 - 15:44 Uhr

hatte einen und auch wenn ich nicht müsste würd ich es immer wieder so machen, 1 ks , 2 tag aufstehen, 3 schon spazieren gehen im park, 4 nach haus!
ich hatte im zimmer eine die ist früh vor mir gekommen und in der nacht um 2 wurde dann not ks gemacht, wenn ich denke wie lang sie normal versucht hat und dann doch ks.

Beitrag von laracocker 10.09.08 - 23:14 Uhr

Hallo Anja,

ich hatte einen nicht geplanten Kaiserschnitt nach Einleitung und Geburtsstillstand. Der Kaiserschnitt war die Erlösung für mich, da durch die Einleitung ohne Unterbrechung und sehr fies waren. Irgendwann habe ich nur noch geschrien und gespuckt. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der Kleine sich im Becken verkeilt hatte.

Zum Kaiserschnitt an sich: das Geburtserlebnis ist sehr kurz, du bekommst das Kind nur kurz gezeigt und dann wird es untersucht. Der Vater durfte dann mit dem Kleinen in den Kreissaal unten, während ich bestimmt eine Stunde oben warten musste. Allerdings hatte ich wegen der Wehenhemmer (die würden bei einem WKS ja wegfallen) wie Espenlaub gezittert, so dass ich meinen Sohn gar nicht selber halten konnte. Durch die wahrscheinlich etwas überdosierte PDA habe ich noch nicht einmal gespürt, als der Kleine mir angelegt wurde. Der Kaiserschnitt an sich fühlt sich seltsam an, in etwa so, wie wenn du einen Zahn gezogen bekommst.

Zu den Nachwirkungen: fand ich nicht so schlimm. Die Wehen fand ich wesentlich schrecklicher. Die ersten drei Tage konnte ich nur gebeugt gehen, auch aus dem Bett rein und raus war nicht so toll. Am vierten Tag konnte ich den Kleinen mit ein paar Tricks gut selbst versorgen und am fünften Tag bin ich zu Fuß (ca. 100 Meter) mit Kiwa nach Hause. Eine Freundin von mir hatte mit Dammriss wesentlich mehr Probleme als ich, besonders in Bezug auf Spaziergänge.

Zur Narbe: bei mir trotz Übergewicht gut verheilt. Bei Wetterumschwung juckt sie manchmal und schweres Heben merke ich auch nach sieben Monaten noch. Die Bauchdecke ist immer noch taub. Find ich aber alles nicht so tragisch.

Würde wieder eine Einleitung anstehen, würde ich wahrscheinlich sofort einen Kaiserschnitt wollen.

Liebe Grüße,

Jenny