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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von minishakira 10.09.08 - 15:10 Uhr

hi,
geht net um mich aber eine Freundin!!!;-)

so sie bekommt harz IV und Elterngeld 300 euro es wurde ihr für 1 jahr zugesprochen!#kratz


-zu meinen fragen::-)

sie hat vor der Geburt im Ausland verdient aber weniger wie 300 euro wird das angerechnet???

Bekommt sie dann länger wie 1 Jahr wenn sie das nachweisen kann???

Kann sie - ihr Baby ist 10 Monate noch erstausstattung beantragen?Sie wusste es nicht.Oder irgendwas anderes???

SORRY ich habe 0 plan davon evtl ist hier jemand der uns weiter helfen kann???DANKE


#danke#danke#danke für die Antworten!


Lg Kathy

Beitrag von entichen 10.09.08 - 15:24 Uhr

Hallo,

nein Elterngeld bekommt man in der angegebenen Höhe nur ein Jahr, es sei denn, man lässt es splitten. Das hätte sie aber vorher machen müssen (dann bekäme sie die doppelte Zeit 150 Euro).

Mit 10 Monaten kann sie keine Erstausstattung beantragen und das Kind braucht doch auch nichts. Es wird ja alles haben #augen.

Nun will sie rückwirkend Geld abgreifen, das wirklich nur für bedürftige Familien bestimmt ist?

Na herzlichen Glückwunsch.

Und nein, sie kann nichts anderes beantragen. Die 300 Elterngeld bekommt sie ja zum normalen ALG II dazu, so dass sie im Moment ja noch weit mehr hat, als normal ALG II ist.

Reicht ihr das immer noch nicht?

Beitrag von touch-of-light 10.09.08 - 15:27 Uhr

Hi,

zur ersten Frage
"sie hat vor der Geburt im Ausland verdient aber weniger wie 300 euro wird das angerechnet???"
versuch mal unter http://www.elterngeld.de eine Antwort zu finden. Ich kenne mich damit nicht aus, aber auf der Seite findet man eigentlich alles an Infos.
Da das Kind aber bereits 10 Monate alt ist, frage ich mich gerade, was im Antrag angegeben wurde, wenn erst jetzt solch eine Frage auftaucht.

"Bekommt sie dann länger wie 1 Jahr wenn sie das nachweisen kann???"

Warum sollte sie länger als 1 Jahr Elterngeld bekommen? Wenn man sich den Auszahlbetrag halbieren lässt, dann kann man sich das Elterngeld über 2 Jahre verteilt auszahlen lassen. Ansonsten jedoch nicht.

"Kann sie - ihr Baby ist 10 Monate noch erstausstattung beantragen?"

Da das Kind ja bereits 10 Monate alt ist, wird ja wohl Erstausstattung vorhanden (gewesen) sein. Von daher kommt diese Frage doch sowieso zu spät. Der Begriff "Erstausstattung" besagt ja bereits deutlich, das es sich hierbei um die "erste Ausstattung" handelt, also von Geburt an.

Beitrag von phoe-nix 10.09.08 - 15:34 Uhr

So ganz kann ich Deine Fragen nicht verstehen.
Deine Freundin bekommt mehr an Elterngeld als sie vorher im Ausland verdient hat. Sie kann doch froh sein, dass es den Mindestsatz von 300 Euro gibt und nicht 67% von unter 300 Euro Einkommen.

Unterstützung für die Erstausstattung bekommen nur Menschen, die diese auch nötig haben. Allein auf die Idee zu kommen, das Geld praktisch rückwirkend zu beantragen, finde ich daneben.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von minishakira 10.09.08 - 15:58 Uhr

#dankeund sorry ich wollte hier nimanden aufregen!#liebdrueck

sie wusste vorher die ganzen sachen net daher fragt sie!
ist das denn nun so das sie es läger bekommen würde wenn sie 12 monate vor der geburt gearbeitet hat?ist das net egal ob sie weniger verdient hat?der mind. betrag ist doch 300euro oder???SORRY verstehe das netttttttttttt?
Mit den aufteilen auf 2 j. habe ich verstanden.Nur net ob sie länger anspruch hätte wenn sie vorher gearbeitet hat?



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heißt das das wenn ich es bei mein lohn 2 jahre nimm das ich dann weniger bekomme als wenn ich es nur 1 jahr nimm???bei 2 j.die hälfte und bei 1 j. die 67% vom brutto oder netto lohn?#kratz

DANKE nochmal#liebdrueck

Beitrag von phoe-nix 10.09.08 - 16:09 Uhr

Elterngeld gibt es für 12 bzw. max. 14 Monate.
Den Sockelbetrag von 300 Euro bekommt jeder, unabhängig vom bisherigen Einkommen.

Wenn Du die doppelte Auszahlungszeit wählst, dann bekommst Du den halben Betrag monatlich ausbezahlt - ob Job oder nicht.

Gruß,

phoenix

Beitrag von minishakira 10.09.08 - 16:15 Uhr

ok danke #schwitz

#kratz also bekomme ich auch nur 300 euro obwohl ich seid 98 im beruf arbeite#kratz ich denke irgendwas mit 67%

Besser ist wenn mein mann mal googelt im internet!Für mich ist das zu hoch sorry!


Aber danke!

Beitrag von phoe-nix 10.09.08 - 16:20 Uhr

Wer vorher kein Einkommen hatte, bekommt den Sockelbetrag von 300 Euro.

Wer vorher Einkommen hatte, bekommt 67% vom bereinigten Nettoeinkommen. Für Geringverdiener gibt es anteilig etwas mehr (unter 1000 Euro).

Beitrag von minishakira 10.09.08 - 16:26 Uhr

#scheindanke nochmal!!!
Ich glaub ich habe es verstanden!#schein

ich habe ja ein einkommen-
wenn ich es aber für 2j. nehme bekomme ich weniger?Richtig?#schein
oder nur 12-14 monate#kratz
#klatsch ich bin echt zu blöd in solchen sachen!#klatsch

danke LG

Beitrag von biene81 10.09.08 - 16:52 Uhr

Nein. Du bekommst die gleiche Summe, nur ueber einen laengeren Zeitraum.

Beitrag von goldtaube 10.09.08 - 18:43 Uhr

Es ist so. Es gibt maximal 12 Monate Elterngeld bzw. 14 Monate, wenn der Partner noch 2 Monate nimmt bzw. wenn man alleinerziehend mit alleinigem Sorgerecht ist.

Man kann das Elterngeld splitten auf 24 Monate und bekommt dann die Hälfte des Elterngeldes monatlich. D. h. wer 12 Monate den Sockelbetrag von 300 Euro bekommt, bekommt 150 Euro monatlich, wenn er es auf 24 Monate splittet.

Bekommt man in den ersten 2 Monaten Mutterschaftsgeld so bekommt man nur 10 Monate Elterngeld bzw. 20 Monate, wenn man es splittet, da das Mutterschaftsgeld angerechnet wird. Das betrifft allerdings nicht die einmalige Zahlung von 210 Euro.

Das Elterngeld berechnet sich vom Einkommen aus den letzten 12 Monaten vor der Geburt. Das sind 67 %, wobei Leute die unter 1000 Euro verdienen noch etwas mehr bekommen. Geringverdienerkomponente ist hier das Stichwort.

Wer kein Einkommen hat bzw. wer Einkommen hatte, aber bei dem die 67 % nicht die 300 Euro mind. ergeben, erhält den Sockelbetrag von 300 Euro.

Beitrag von sissy1981 10.09.08 - 16:12 Uhr

Es gibt keinen längeren Anspruch 12 Monate EEG, bzw. noch 2 Monate mehr wenn die Partnermonate in Anspruch genommen würden.

Der EEG-Anspruch sind immer 67% des bereinigten Nettolohns (es gibt noch Zuschläge für Geringverdiener, Mehrlinge, Geschwister bis zu einem gewissen Alter)bzw. 300€ und diesen Betrag kann man sich splitten lassen auf die doppelte Auszahlzeit und den halben Betrag - egal wie hoch der dann sein mag

Beitrag von minishakira 10.09.08 - 19:35 Uhr

das heißt wenn ich 24 monate nehme bekomme ich die 67% von gehalt!?#klatschmuß das so kompliziert sein???#schmoll

Beitrag von entichen 10.09.08 - 20:38 Uhr

Hallo,

Du bekommst 67 % vom BEREINIGTEN Gehalt.

Sagen wir mal: bereinigtes Gehalt 1000 Euro.

67 %: 670 Euro.

670 Euro wären Dein Elterngeld für 12 Monate.

Wenn Du 2 Jahre Elterngeld erhalten möchtest, dann musst Du das Elterngeld "splitten" lassen, heißt:

Der Auszahlungsbetrag von 670 Euro halbiert sich auf 335 Euro.

Du bekommst also entweder

1 Jahr 670 Euro = 8040 Euro oder

2 Jahre 335 Euro = 8040 Euro.

Jetzt verstanden?

LG

Beitrag von minishakira 10.09.08 - 20:58 Uhr

#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck
das habe ich verstanden DANNNNNNNNNNNKE#ole#ole#ole
danke danke danke danke danke danke danke danke danke

:-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-)

Beitrag von entichen 10.09.08 - 21:48 Uhr

#hicks Bitte #freu