Unser Geburtsbericht von Lotta Anna als geplanter KS

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von 1-2-3-4-5 10.09.08 - 15:24 Uhr

So, Lotta macht Mittagsschläfchen und ich nutze die Zeit um endlich (obwohl, sie ist heute erst 15 Tage alt) meinen Geburtsbericht zu verfassen.
Lotta sollte wegen einer Wehenschwäche und weil ich mich sterilisieren lassen wollte per KS am 26.08. geholt werden. Ich habe mich am 25.08. in die Klinik einweisen lassen, weil ich sonst am 26.08. schon um 6.00 Uhr in der Klinik sein hätte müssen. Ich musste leider allein in den OP gehen, da mein Mann bei den zwei Süßen daheim bleiben musste. Ja gut, sie haben mich dann am Montag in die Klinik gebracht, wo dann das Geburtsplanunggespräch mit dem Narkosearzt und der operrierenden Ärztin stattfand. Ich wurde ans CTG angeschlossen und die Braunüle würde schon gelegt. Ich habe dann mein Zimmer bezogen und habe die drei nach Hause geschickt. Bei den Kindern ging es noch, aber als ich meinen Mann Tschüß sagte, kullerten mir die Tränen, ich habe dann ganz schnell Tschüß gesagt, damit die Kinder nichts merkten. Ich konnte ihnen dann noch zuwinken, weil ich auf den Parkplatz schauen konnte und ich heulte und heulte und heulte. Es war schrecklich, sie allein zu lassen. Nagut.... irgendwie habe ich mich dann beruhigt und legte mich in mein Bett und hörte Musik. Es kam dann die Abendbrotzeit und ich durfte bis 22.00 Uhr noch essen und bis 24 Uhr trinken. Die Nacht die dann kam, war schlimm, ich hörte Geräusche von Frauen aus dem Kreissaal, die ihr Kind bekamen und empfand das sehr schlimm. Sie schrien und stönten und das ist für einen unbeteiligten schlimm. Ich habe kaum geschlafen und morgens um 5.00 Uhr bin ich duschen gegangen und habe mich auf den KS vorbereitet. Um 6.00 Uhr sollte ich mich im Kreissaal melden. Dort war gerade eine Geburt und ich wurde nochmal fortgeschickt. So gegen halb sieben wurde ich dann geholt, kam an das CTG und sollte eine sexy Netzhose und dieses tolle Hemd anziehen. So um kurz vor acht wurde ich dann von einer ganz lieben Narkoseärtztin geholt, die wie ich aus dem Osten kam (ich hörte es am Dialekt) und wir hatten gleich ein tolles Gesprächstema (bin seit 13 Jahren in BW). Wir gingen Hand in Hand (warum auch immer, sie dachte sie muß mich an die Hand nehmen) in den OP und als ich den sah, wäre ich am liebsten wieder umgekehrt und hätte die kleine Mau doch lieber so bekommen. Aber gut, ich krabelte auf den Tisch und bekam die Spinale, war okay, ein wenig tat es piksen aber nicht schlimm. Es wurde dann ganz warm am Popo und an den Schenkeln und die Narkose saß. Ich legte mich dann hin und wurde steriel gemacht. Wärend der ganzen Zeit zogen sich die Ärzte an und ich konnte dabei zusehen, wie sie sich verkleideten. Dann bekam ich den Blasenkateter gesetzt und es ging loß. Lotte schaute sehr schnell übers Tuch und schrie, ich war sehr gerührt und glücklich. Es war genau 8.20 Uhr, wie ich mir gewünscht hatte. Dann wurde sie weggebracht und die OP ging weiter, ich hoffte dass ich schnell zu meiner Tochter konnte. Sie kam aber zu mir, nach der U1 wurde sie zu mir gebracht und blieb die ganze Zeit auf meiner Brust liegen. (eine Ausnahme, wie ich dann erfuhr). Die OP bzw. Steri verlief dann etwas anders als geplant. Ich war vom ersten KS sehr verwachsen und sie mussten einiges reparieren, es dauerte so eine ganze Stunde. Ich wurde etwas hibbelig aber die Ärzte waren echt lieb. Irgendwann nähten sie dann zu und ich wurde auf mein Bett gehieft. Dann wurde ich ins Wehenzimmer gebracht und dann viel alles von mir ab. Ich weinte hemmumgsloß und fing tierisch an zu zittern. Die ganze Angst und Anspannung verließen mich auf einmal. Ich war so stolz auf uns zwei Mädels. Lotta wurde gemessen 49 cm , 2770 g, KU 34 und angezogen. Dann durfte ich sie gleich anlegen und sie trank auch eine dreiviertelstunde an jeder Brust. Ein tolles Gefühl. Ich habe dann daheim angerufen, damit sie zu uns kommen konnten. Meine Große war am Telefon und ich konnte fast vor lauter Tränen nicht sprechen. Ich habe nur gesagt, Du hast jetzt deine Schwester bekommen. Sie freute sich sehr, war immer ihr Wunsch eine Schwester zu haben. Ja, sie kamen dann auch so eine Stunde später zu uns. Ich war noch im Wehenzimmer und durfte dann nach vier Stunden das erste Mal aufstehen. Oh mann, das waren Schmerzen, viel schlimmer als beim ersten KS. Ich war froh, mich wieder legen zu können. Dann bin ich aufs Zimmer und hatte dann so zwei TAge echt zu kämpfen, Kateter kam dann raus (am ersten Tag abends) und ich musste ja dann aufstehen, wenn ich nicht ins Bett machen wollte. Aber es wurde von Tag zu Tag von Stunde zu Stunde besser. Ich bin dann am dritten Tag heim, weil es mir dort besser ging. Meine Kinder weinten jedes Mal und ich wollte nur noch heim. Es war eine gute Entscheidung, daheim wurde ich schnell wieder fit und alles ist wieder beim alten. Trotzdem ziehe ich eine normale Geburt vor, hinterher ist man einfach schneller fit und kann sich besser bewegen. Wenn es aber nicht anders geht ist der KS eine gute Alternative. LG Peggy mit Jule und Leon und Baby Lotta 15 Tage alt

Beitrag von magdalena123 12.09.08 - 09:48 Uhr

erstmal herzlichen glückwunsch zu deiner tochter...#herzlich

würde dich gerne was fragen.....

ich bekomme warscheinlich auch einen geplanten kaiserschnitt und habe tierische angst davor das ich u.a was mitbekomme und dieses rütteln die instrumente etc.

war das für dich kein problem???

Beitrag von jadaka 12.09.08 - 14:14 Uhr

Herzlichen Glückwunsch!

Im Dezember bekomme ich auch einen geplanten KS mit Sterilisation. Allerdings nehme ich eine Vollnarkose!

Beitrag von 1-2-3-4-5 12.09.08 - 19:22 Uhr

warum mit VNK, dann siehst du dein Kind erst so spät .?