verdrehte Welt silopo

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Beitrag von je82 10.09.08 - 15:39 Uhr

hallo,

kann sein dass ich das in die Falsche Rubrik schreibe- wusste einfach nicht wohin damit.
also,
will nur mal was loswerden, was mich schon länger beschäftigt.
Ich weiß, dass es zu diesem Thema viele verschiedene Meinungen gibt hoffe aber, dass ich nicht gesteinigt werde.

Im Moment fällt mir oft auf, wie "verdreht" (in meinen Augen jedenfalls) die Welt geworden ist.
Z.B. muss man sich häufig anhören oder lesen, wie "schlimm" es ist sein Kind im Elternbett schlafen zu lassen.
Es ist ja ok, dass da die Meinungen so auseinandergehen und das jeder handhabt wie er möchte, unsere Tochter schläft jedenfalls bei uns im Bett und es wäre ja wohl mein Problem, wenn sie nie wieder aus dem Elternbett ausziehen würde.
Ich persönlich durfte auch zig Jahre bei meinen Eltern im Bett schlafen- ob es mir geschadet hat, kann jeder selbst beurteilen.
Jedenfalls finde ich es besonders seltsam, dass es meist genau die Menschen sind, die ihr Kind aus dem Elternbett/Schlafzimmer verbannen, dann aber den Hund oder die Katze mit einem freundlichen Gesicht und einem "Hopp" ins Bett "einladen".
Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts dagegen sein Tier (ist ja auch ein Fmilienmitglied) im Bett schlafen zu lassen. Unser Hund hat auch im Bett geschlafen (da gab es aber unsere Tochter noch nicht).
Nur sehe ich nicht ein, meinem Haustier mehr einzugestehen als meinem eigenen Kind.
Genauso die Sprüche: "na dann musst du sie mal schreien lassen,... " , "aber herrjeh ich muss nach Hause, die Katze kann nicht so lange alleine bleiben" #kratz häh- denk ich da nur.
Wir sind auch immer an Sylvester zu Hause geblieben weil der Hund angst hatte, usw. usw. usw. keine Frage.
Aber ich finde es seltsam dass manche Menschen mehr Verständnis für die Bedürfnisse ihres Tieres aufbringen und für die Kinder nicht- oder nur teilweise.
Ich denke noch nicht mal, dass das irgendeine Absicht ist- vielen fällt das gar nicht auf.
So und nun nochmal in aller Deutlichkeit, ich liebe 'Tiere und habe nichts dagegen wie andere das handhaben.

Jenni
sorry fürs#bla u silopo

Beitrag von agostea 10.09.08 - 15:46 Uhr

Die Erfahrung habe ich noch nicht gemacht und ich kenne auch keine Tierhalter, die ihre Tiere über ihre Kinder stellen. Max. gleichwertig.

Ausserdem erschliesst sich mir der Zusammenhang zwischen "Familienbett" ja oder nein nicht mit dem Gesamtvergleich Tier/Kinder.

Gruss
agostea

Beitrag von je82 10.09.08 - 15:55 Uhr

soll ja auch kein GEsamtvergleich sein- sorry wenns sich so anhört.
und denke auch nicht dass diejenigen ihr Tier über ihr Kind stellen, finde nur manchmal, dass es sich so eingebürgert hat, dass es ganz normal ist sein Tier im Bett schlafen zu lassen und das Kind nicht. Das find ich schade aber um himmelswillen nicht bösartig oder so. Für mich käms nur nicht in Frage. Bin halt überhaupt erst darauf gekommen, da letztens ne Freundin zu BEsuch war, die mich Augenrollend ansah, weil ich ihr sagte, dass unsere Tochter in unserem Bett schläft und sich gleich drauf: lach jetzt bitte nicht ich muss heim wegen der Katze,...
sie hat selbst gemerkt wie blöd sich das gerade nach dem Gespräch anhörte und wir mussten beide lachen.
Noch zur Info: Kinder hat meine Freundin noch nicht.
Liebe Grüße
Jenni

Beitrag von agostea 10.09.08 - 15:59 Uhr

Ich find beides blöd.

Tiere im Bett finde ich absolut bäh. Die haben da nix zu suchen. Finde ich.

Kids in Ausnahemfällen gerne - kein Problem. Aber nicht über Jahre hinweg selbstverständlich.

Aber ich verstehe jetzt schon, was du meinst. Deine Freundin hat keine Kids, vielleicht setzt sie ihre Prioritäten irgendwann anders.

#tasse

Beitrag von pearl79 10.09.08 - 16:01 Uhr

Redest du von meinen Eltern?#schock

Seitdem sie einen Hund haben sind sie völlig geblendet...und das ist einfach nur peinlich...#augen


Gruß pearli

Beitrag von je82 10.09.08 - 19:05 Uhr

loool,
meine eltern waren mit unserem hund auch immer ganz verrückt, die haben den teilweise in den wald getragen,... loool, und der schlief auf einem extra kopfkissen zwischen ihren,..., ich hab den hund auch abgöttisch geliebt,
seit ich selbst ein kind habe, merke ich aber schon, dass da nix drüber geht, und das ist auch gut so finde ich.

mal etwas vom thema ab,: kenn sogar eine, die immer von mann usw. verlangt ihr aufzuschreiben wie der stuhl des hundes war farbe etc,.... bei aller tierliebe #augen und der hund darf nie ins hohe gras usw. wegen der bösen zecken,...

liebe grüße jenni

Beitrag von knochenmaid 11.09.08 - 08:57 Uhr

Hallo!

Da gibts noch wesentlich mehr parallelen. Das fängt beim Stillen an, geht über den Beikost und hört beim Schlafen auf.

Es gibt immer irgendeinen Idioten, der dir vorwirft, wie sehr du dein Kind verwöhnst, aber seine Haustiere vom Tisch füttert.

Ich rede mit anderen Leuten schon gar nicht mehr über dieses Thema. Wenn die Leute meine, dass es gesellschaftlich mehr anerkannt ist, seinem Kind bis ins 5. Lebensjahr mit Folgemilch aus der Nuckelflasche abzufüllen, anstatt sein Kind so lange zu Stillen, bis es sich selbst abstillt, dann sollen sie das tun.
ICH mache es nicht so. Und der Rest ist mir Schnuppe! Lasse mich da auch gar nicht mehr auf Diskussionen ein, denn ICH kann andere Menschen nicht ändern, das kann jeder nur selbst.

LG
Kathrin