Gerinnungsstörung und Entbindung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tinkerine 10.09.08 - 17:31 Uhr

Huhu Allerseits!
Frage: Wer von Euch hat auch noch eine Gerinnungsstörung und muss Heparin spritzen (ich: Faktor V Mutation, MTHFR Mutation, spritze 1x täglich Fragmin P bis zwei Wochen nach Geburt)?

Und wie sieht es bei Euch mit der Entbindungsklinik aus? Mein Gerinnungsspezialist hat nämlich gesagt, dass eigentlich die Empfehlung laute, in ein Pränatalzentrum zu gehen, aber es wäre letztlich meine "Bauchentscheidung", denn meistens passiert nix.

Wie sieht das bei Euch aus, habt Ihr schon was entschieden - kleine Klinik, große Klinik? Ambulant oder stationär? Hausgeburt?

Freue mich auf viele Antworten

Liebe Grüße von

Tink

Beitrag von anke377 10.09.08 - 17:50 Uhr

Hallo Tink,

ich setze nächste Woche das Heparin (Clexane spritze ich mir jeden Morgen) kontrolliert ab. Bei meiner Freundin aber, die das selbe hat, konnte nicht absetzen und sie spritzt sich noch während des Stillens.

Sie hat in einer normalen Klinik vor ca. 3 Wochen entbunden, da aber sie leider keine PDA bekommen hat aufgrund der sehr hohen Dosis die sie sich spritzen musste an Heparin, haben die Ärzte nach 12 Stunden Wehen einen Kaiserschnitt unter Vollnarkose gemacht.

Der Arzt meinte, sie müsste mind. 24 Std. das Heparin abgesetzt haben um eine PDA zu bekommen.

Bei mir heißt es, ich spritze nur 40 ml, 12 Std. Absetzzeit.

Ich würde vorschlagen, lass Dich in der Klinik beraten, wo Du entbinden möchtest/würdest. So haben wir es auch gemacht. Hausgeburt kommt für mich nicht in Frage, denn wenn etwas sein sollte unter oder nach der Geburt, dann ist man im KH besser aufgehoben, gerade wenn man während der Schwangerschaft Medikamente eingenommen hat.

LG Anke

Beitrag von tinkerine 10.09.08 - 18:17 Uhr

Hallo Anke!
Das klingt ja gut, das Heparin kontrolliert absetzen zu können. Davon hat mein Gerinnungsspezialist allerdings nix gesagt, denn eigentlich wäre mir das auch lieber.

Ich vertrage die Spritzen zwar gut, aber trotzdem wollte ich gerne so wenig wie möglich nehmen. Meine Dosierung ist sogar noch niedriger als Deine, 0,2 ml Injektionslösung mit 2500 I.E. Dalteparin-Natrium.

Vermutlich ist dann bei mir die Absetzzeit noch kürzer. Müsste man mal herausfinden...

Vielen Dank für Deine Tipps, bald schauen wir uns ein kleine Klinik an, da kann ich ja mal mit den Leuten da sprechen.

Viele Grüße und alles Gute für Dich!

Tink

Beitrag von jacki77 10.09.08 - 17:54 Uhr

Hallo Tink!

Ich habe eine MTHFR Mutation und spritze 8000 IE Mono Embolex und nehme ASS ein.

Mir ist es wichtig das die Klinik Tag und Nacht nen FA ,Kinderarzt und Anästhesisten in greifbarer Nähe hat.

In der 34.SSW mußte ich zur Vorstellung in die Klinik und sie haben mir ne Menge Angst genommen.

Der Arzt meinte das sogar ne PDA möglich ist wenn ich 12 Stunden vorher nicht gespritzt habe. Das hat mich erstaunt, aber ich werde es vermeiden wenn es geht.

Spritzen muß ich bis 4 Wochen nach Entbindung.

LG Jacki

Beitrag von tinkerine 10.09.08 - 18:35 Uhr

Huhu Jacki!
Danke für Deine Antwort!

Ich muss mal herausbekommen wie bei mir die Absetzzeit ist, oder ob man das Ganze evtl. sowieso vorher absetzen kann (z.B. in der 38 SSW oder so).

Dir alles Gute für die restliche Zeit

LG
Tink

Beitrag von suess2003 10.09.08 - 18:24 Uhr

Hallo Tink,


ich habe nach der letzten Entbindung eine Lungenwmbolie gehabt. Deswegen muß ich nun Fragmin P Forte 1x tgl Spritzen. ( 500 I E )

ICh bekomme einen Ks weil ich die Steri möchte. Und der Chefarzt auch so den KS befürwortet.

Angeblich soll ich als ich damals in der Charite in der Gerinnungsambulanz war und das Fragmin verordnet bekommen habe, nun auch das APS Syndrom haben. Bis heute weiß ich nichts darüber leider!!!!!

Nun wird erstmal ein 2. Bluttest gemacht!

Komisch finde ich, als ich nach der Embolie auf Gerinnungsstörung getestet worden bin, dieses Syndrom nicht bekannt war aus welchen gründen auch immer!

Fragmin muß ich bis 8 Wochen nach der Geburt spritzen.
Bekomme den KS mit Teilnarkose!!!!


LG Dien

Babyboy Inside 26.ssw