Sauber werden mit einem Jahr?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von dolphinsdreams1977 10.09.08 - 17:41 Uhr

Hallo liebe Mamis!

Eine Freundin von mir hat mir stolz erzählt, dass ihre Kleine (wird nächste Woche 1 Jahr) seit kurzem auf den Topf geht bzw. eigentlich gesetzt wird #aerger Wenn sie merkt, dass die Kleine drückt, gibt sie ihr die Windel runter u. setzt sie drauf. Die Kleine weiß ja noch nicht mal, was sie da macht, oder?! Klar, dass sie sich auch freut, wenn Mama bzw. Oma sie loben... #augen

Sie meinte, sie möchte nicht mehr gewickelt werden, zieht sich zurück, wenn sie muss u. zeigt an, wenn sie groß reingemacht hätte. Das kann ich nicht glauben, wenn ich z.B. meine Tochter anschaue, die morgen 13 Monate alt wird. Der ist es egal, wenn sie die Hosen bis oben hin voll hat #schein

Was meint Ihr dazu?

Liebe Grüße,
Ingrid & Leon (*4.2.05), der mit 2,5 Jahren von allein tagsüber sauber wurde & Alina (*11.8.07), die erst nächstes Frühjahr/Sommer den Topf kennen lernen wird

Beitrag von julia76 10.09.08 - 17:49 Uhr

das ist ne endlosdiskussion. klar gibts die mamas die ihr kinder nicht kind sein lassen wollen. bei manchen hätte man das ja einfach überspringen könne, un die baby schon sauber und vollkommend fertig leifern können
Hm
Also meine fina ist 28 monate und sie macht jetzt ab und an mal anstalten auf klo zu gehen, allerdings stellt sie sich auch in die ecke und macht ihr geschäft seelenruhig in die windel.
Sie soll aufpassen das iht stolz nicht ganz schnell in entäuschunh übergeht, denn sowas kann auch rückschläge versetzten

Beitrag von babybaer4 10.09.08 - 17:49 Uhr

Hallo,

ja das geht wohl.
Mein Bruder war mit 11 mon tagsüber trocken.Er hatte wohl schon das richtige Blasengefühl.
Der Sohn(1 1/2) einer Bekannten ist mit Töpchentraining tagsüber trocken.
Sie hat ihren Sohn einfach beobachtet und aufs Töpfchen gesetzt.Wohl ohne Zwang.
Ob es bei allen Kinder funktioniert weiß ich nicht.
Meine sind mit 2 trocken gewesen,als sie es wollten.

Lg Sabine

Beitrag von diepinky 10.09.08 - 19:57 Uhr

obs jetzt bei deiner freundin so ist, weiß ich nicht aber es ist schon möglich.
meine mom hat mich auch in dem alter auf den topp gesetzt und war dann auch nach einiger zeit trocken. bei meinem sohn hat das auch ganz gut geklappt - bis er 5 zähne auf einmal raus schieben musste - da hat er kaum gegessen und nur noch dünn gekackert - klar wie soll er das halten? jetzt wirds langsam wieder er ist jetzt 20 mon.

Beitrag von hotandspicy1975 10.09.08 - 17:51 Uhr

Ich glaubs ehrlich gesagt auch nicht. Vielleicht zeigt die Kleine, wenn sie drückt, aber ob sie jetzt in die Windel macht oder über einen Topf gehalten wird, ist doch eher Zufall. Sorry, ich finds eher bedenklich, Kinder mit falschem Ehrgeiz zu etwas zu bringen, wofür sie doch körperliuch noch gar nicht reif sind. Die meisten werde doch eh von alleine irgendwann sauber, oder? 1 Jahr ist doch viiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu früh!

Beitrag von bine3002 10.09.08 - 18:00 Uhr

Also wenn ich bedenke, wie meine Tochter sich manchmal aufführt, wenn ich sie wickele, dann ist das auch Stress. Wäre dieser Stress nicht sehr viel geringer, wenn ich sie auf absolut freiwilliger Basis (also ohne Geschrei) auf das Töpfchen setze und ihr das Wickeln bzw. das lästige Poabputzen so ersparen kann? Wund wäre sie dann sicher auch nicht so oft (sie hat große Probleme damit) und damit würde ich ihr sogar Schmerzen ersparen.

Beitrag von bine3002 10.09.08 - 17:56 Uhr

So lange sie sie nicht zwingt auf den Topf zu gehen, finde ich nichts dabei. Ich denke, dass kein Kind wirklich gerne in seinen Ausscheidungen sitzt, insofern ist jedes Geschäft, was in den Topf geht, doch super! Zumal sich ja kein Kind in dem Alter gerne wickeln lässt. Dieses Stress erspart man dem Kind damit dann. Und letztenlich ist es egal, ob es bewusst oder unbewusst in den Topf gegangen ist.

Beitrag von 221170 10.09.08 - 18:58 Uhr

Das kann ich so nicht unterschreiben.

Meiner Tochter hat es nie etwas ausgemacht wenn die Windel voll war. Sie hätte Stunden damit laufen können ohne einen Muckser.

Und mit dem wickeln hatten wir noch nie Probleme, sie ließ sich eigentlich immer ohne Schwierigkeiten wickeln.

Und sauber ist sie mit ihren 26 Monaten immer noch nicht.

Beitrag von bine3002 10.09.08 - 20:06 Uhr

Na ja, meine Tochter hat es bis vor 3/4 Monaten auch nie wirklich gestört, aber sie war sehr oft wund (beim Zahnen immer und sehr schnell) und das Wickeln war ein entsprechendes Drama.

Beitrag von tauchmaus01 10.09.08 - 17:57 Uhr

Meine Kinder hatte das Glück auf ihren Körper zu hören und so das Sauberwerden der Entwicklung entsprechend "erlernt" zu haben.

Das was Deine Bekannte da macht ist nichts weiter als das auffangen der Auscheidungen, das kann sicher fast jede Mutter die auf die Signale ihres Kindes achtet.

Lg
Mona (meine Kinder waren beide vor ihrem 3 Lebensjahr trocken)

Beitrag von ratpanat75 10.09.08 - 18:02 Uhr

Hallo,

das, was du beschreibst, hat nichts mit sauber sein zu tun.
Das ist "windelfrei".
Die Mutter achtet auf die Signale des Babies und hält es dann ab.
Diese "Methode" funktioniert von Geburt an und wird von vielen Naturvölkern praktiziert.
Das Baby kontrolliert nicht, sondern die Mutter.


Dass sie anzeigt, wenn sie gerade ihr Geschäft verrichtet hat, kann gut sein.
Mein Sohn hat auch ab dem 1. Geburtstag bescheid gesagt, wenn er etwas in seine Windel gemacht hat, aber eben erst hinterher.
Das hat auch noch nichts mit der Kontrolle der Schliessmuskeln zu tun.
Sauber war er mit 25 Monaten ohne Töpfchentraining und von einem Tag auf den anderen.

LG

Beitrag von iriiis 10.09.08 - 19:08 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro#pro#pro

Beitrag von brausepulver 10.09.08 - 23:33 Uhr

danke, so erspar ich mmir das schreiben :-)

LG
brause mit Windelfreitochter

Beitrag von woodgo 10.09.08 - 18:16 Uhr

Na wenn es ne Freundin ist, warum lässt Du Dich nicht direkt bei Ihr aus?
Es ist ne ewige Diskussion hier, jeder sollte machen, wie er es für richtig hält. Ich hab´s auch so gemacht und meine Tochter war recht zeitig komplett trocken und hat bis heute auch keinerlei Spätfolgen davon getragen...

Beitrag von supermania 10.09.08 - 18:17 Uhr

Hallo,

es kommt doch auf das Körpergefühl des Kindes an. Angelique geht aufs Töpfchen seit sie ca. 14 Monate alt war, ABER nicht regelmäßig und nicht ausschließlich. Das große Geschäft geht zu 95% nicht mehr in die Windel, da sie vorher Bescheid sagt und da sagt sie wirklich Bescheid, indem sie "AA" sagt. Das macht sie egal, ob sie ne Windel drum hat oder nicht.

Beim "Pipi" sagt sie oft auch Bescheid, aber da kann es vorkommen, dass sie gerade gemacht hat, gerade macht oder es wirklich zurückhält. Gerade wo es bei uns gerade so warm ist, lasse ich sie im Garten ohne Windel und da habe ich beobachtet, dass der 1. Strahl kam, sie angehalten hat und "pipi" gesagt hat. Wir haben es dann auch aufs Töpfchen geschafft.

Das alles beweist mir, dass Angelique mit ihren 16 Monaten sehr wohl ihre Blase und ihren Stuhlgang kontrollieren kann.

Dafür kann sie aber z. B. noch nicht frei laufen.

Ich denke, man sollte niemanden zu schnell verurteilen und Deine Freundin wird schnell feststellen, wenn sie es ihrer Tochter wirklich "antrainieren" will, das sehr zeitaufwendig ist und auch nach hinten losgehen kann.

LG

Maria, die sich über jeden Töpfchengang freut, aber auch gern noch Windeln wechselt.

Beitrag von tonip34 10.09.08 - 19:36 Uhr

Es gibt
a ) antrainiertes Wasserlassen

b ) trockensein

leider wird das von vielen Eltern verwechselt , und das Problem beim trainieren ist das das Gehirn nicht lernt auf den Fuellungzustand der Blase oder Darm zu reagieren , Urologen warnen davor da es spaetr oft Rueckschlaege gibt . Trockensein ist ein Reifeprozess und kein Lernprozess des Gehirns , aber leider auch oft falscher unangebrachter Ergeiz der Eltern, wie so oft...

lg toni

Beitrag von clautsches 10.09.08 - 20:53 Uhr

Nicht das Kind deiner Freundin ist sauber, sondern die Freundin selbst erkennt, wann ihr Kind auf´s Klo muss und reagiert dementsprechend.

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

LG Claudi

Beitrag von liz 10.09.08 - 22:45 Uhr

hallo!

ich muss sagen, dass auch dominik schon mit 18 monaten auf dem topf saß. er sagte da immer dass er "gaga" muss und stellte sich vor die klo tür. oft haben wir ihn auf den topf gesetzt. aber genauso schnell war er wieder unten. *gg* hauptsache er hatte seinen spaß dabei. mit gut 20 monaten ging dann das erste mal was großes rein. von da an immer öfter.

dann fing er an zu sagen dass er pinkeln muss. und wir gingen auch da aufs klo mit ihm. dann mit gut 22 monaten war ende. er wollte gar nimmer aufs klo gehen und wir ließen es sein.

als er dann 23,5 monate war, fing er wieder an aufs klo zu gehen. seitdem haben wir kaum noch windeln oben. ausser wir fahren länger fort und zum schlafen. natürlich geht noch oft was daneben. aber das ist nunmal so.

mir ist lieber ich wasche die 5 hosen die er manchmal braucht, als dass ich am tag 10 windeln wegschmeissen kann nur weil er sie immer runterreisst und nach jedem pinkeln die nasse windel nimmer oben haben will.

aber mit einem jahr, finde ich doch verdammt bald. das hört sich für mich wie töpfchentraining an.

wenn dominik jetzt wieder eine phase bekäme wo er nimmer aufs klo will, wäre das auch ok. immerhin ist er erst 25 monate und hat auch noch zeit dafür.

mal sehen wie das bei alina wird. ich verlass mich da auf die kinder. die wissen eh was sie wollen.

lg liz