Belehrt ihr eure Männer?

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Beitrag von milkasweet81 10.09.08 - 21:23 Uhr

Hallo,

das ist vielleicht ein wenig blöd ausgedrückt, aber ich weiß nicht wie ich es sonst sagen soll. Es geht darum, mein Mann bemüht sich wirklich sehr im Umgang mit unserer Tochter aber er ist einfach manchmal so unbeholfen. Ich bin ja quasi 24 Stunden am Tag mit Isabel zusammen, kenne sie durch und durch, weiß meistens was ihr fehlt und wie ich sie zufriedenstellen kann. Er arbeitet sehr viel oder ist beim Sport und sieht sie dementsprechend viel weniger, deswegen kann er oft nicht richtig reagieren. Ich sage ihm dann wie er es doch besser machen soll, was ich machen würde, wie er mit ihr umgehen soll usw. Leider habe ich manchmal das Gefühl es nervt ihn bzw es kommt besserwisserisch rüber. Soll ich ihn in Zukunft so machen lassen wie er denkt auch wenn er sich selbst dadurch schwerer macht und auch Isabel dann halt mehr unzufrieden ist? Oder soll ich ihm doch weiter Tips geben?
Wie macht ihr das und wie stellen sich eure Männer an?
Freue mich auf viele Antworten.
LG
Milka

Beitrag von saxony 10.09.08 - 21:25 Uhr

hi,

ich weis genau was du meinst... ich sag ihm schon bei "gravierenden" sachen was er tun oder lassen soll.

bei manchen sachen lass ich ihn machen und kuck einfach weg. er sieht ja dann wenn sie meckert oder ihn anspuckt ;-)

grüße

Beitrag von milkasweet81 10.09.08 - 21:28 Uhr

hm, ja, ich sollte auch mal weggucken, aber ich kann das nicht. Wenn ich genau weiß, dass es auch besser und einfacher geht, dann fällt es sehr schwer nichts zu sagen #augen. Aber naja, ich werde mich mal bemühen.... #cool

Beitrag von saxony 10.09.08 - 21:36 Uhr

ich weis is nicht einfach... fang am besten bei kleinigkeiten an... ;-)

Beitrag von pegsi 10.09.08 - 21:27 Uhr

Warum machst Du nicht das naheliegende?
Ich habe meinen Mann einfach gefragt, ob ich ihm Tips geben soll oder nicht...
Mein Mann verbringt so ziemlich jede Minute außerhalb der Arbeit mit unserer Tochter, dementsprechend gut stellt er sich inzwischen an. :-)

Beitrag von raupenimmersatt 10.09.08 - 21:28 Uhr

Ich kann deinen Konflikt verstehen, das passiert mir auch schonmal. Klar sind die Väter meist nicht so "routiniert", und da denkt man schonmal "Mensch, was macht er nun wieder? Er sollte mal lieber...." und so.

Ich denke aber, der Papa muss seinen Weg finden, wie er mit den Kindern umgeht. Wir reden drüber, wie der Alltag so abläuft, wenn er arbeitet, wie es dann klappt und was ich mit den beiden Mädels mache. Er macht es dann aber eben auf seine Art. Da muss man sich dran gewöhnen, aber es geht ;-)

Beitrag von diejulimaus 10.09.08 - 21:28 Uhr

Naja, manchmal kann ich's mir nicht verkneifen, aber meistens lasse ich ihn einfach erstmal machen. Er fragt mich aber auch viel, weil er weiß, dass ich eben mehr mit ihr zusammen bin und sie oftmals besser "verstehe". Wenn er dann mal was "falsch" macht, sage ich "Ich würde das eher so... machen" oder "Sie mag es besonders, wenn...". Er nimmt das aber auch immer gerne an.
LG, Juli mit #Verzaubermaus Shana Ina (*05.03.2008)

Beitrag von steffi2107 10.09.08 - 21:32 Uhr

Hi,

ich versteh dich da auch ganz gut. Geht denk ich mal vielen Müttern hier so und ist ja auch ganz normal wenn der Papa den ganzen Tag arbeitet.
Bei uns ist es allerdings so, dass mein Mann mich fragt wie oder was er machen soll. Ist immer voll süß.
Aber oft lass ich ihn einfach und seh drüber weg. Er meint es auch nur gut und will das aller beste für seine Tochter. Er muss ja auch die Chance haben sie "kennenzulernen". Und die Kleinen sehen das ja meist gar nicht so eng wenn "Mann" mal einen Fehler macht. Ich seh das eigentlich ganz gelassen.

LG Steffi

Beitrag von mockel 10.09.08 - 21:33 Uhr

Hallöchen,

also ich belehre meinen Mann immer. Leider. Wir streiten dann auch sehr viel. Leider. Aber ich kann es mir nicht verkneifen :-[ Mein Mann gibt sich sehr viel Mühe mit der Kleinen und er macht es an sich auch super aber ich hacke manchmal wegen Kleinigkeiten auf ihm rum was er z.B beim Windelwechseln falsch macht. Er tut mir danach manchmal echt leid.....naja bin irgendwie ein Streithahn geworden seid die Kleine da ist.....

LG :-(

Beitrag von milkasweet81 10.09.08 - 21:38 Uhr

ja, das ist sehr schade. Ich möchte auch garnicht so viel meckern, denn es gibt ja Männer denen sind ihre Kinder scheißegal. Naja und er bemüht sich immer, aber naja, es klappt halt nicht immer. Aber ich werde in Zukunft versuchen alles lockerer zu sehen und ihn machen zu lassen. Ich will ja auch nicht deswegen eine Ehekrise heraufbeschwören. Also, aber jetzt einfach #cool
LG
Milka

Beitrag von catpina 10.09.08 - 21:38 Uhr

Hallo, mein Mann stellt sich auch nicht gerade geschickt an. Aber in einem Buch habe ich gelesen, das es auch ganz gut ist, das Vater und Mutter mit den Kindern unterschiedlich umgehen: sie behutsam und er auch mal etwas rauer. Sie sind ja schließlich nicht aus Porzellan. Ich neige auch immer dazu im "zur Hilfe" zu kommen, versuche es mir aber mittlerweile zu verkneifen. Ich nutze die Zeit um etwas anderes zu machen und versuche zu ignorieren, was er mit unserem Sohn "anstellt" #cool.
Nur wenn er ziemlich lange dann schreit #schrei und er es anscheinend überhaupt nicht geregelt bekommt, gehe ich doch mal hin. Aber da ist er auch meistens schon auf dem Weg zu mir und seine letzte Idee ist dann immer: vielleicht hat er Hunger. #mampf (ich stille noch voll)

Ich denke unsere Reaktion ist vollkommen normal. Ich kenne niemanden, bei denen es anders läuft. Außer das die einen mehr und die anderen weniger "belehren". Wir haben die Würmer schließlich 9 Monate mit uns herum getragen, die Geburt mit Ihnen durch gemacht und wie du schon sagst, sind wir meistens hauptsächlich mit ihnen zusammen und kennen sie eben besser. Da dürfen wir uns doch wohl auch Gedanken darum machen und ihn auch "mal belehren". Aber sie werden auch ihren eigene Art finden mit ihnen zurecht zukommen. Es wird eben eine Weile dauern.

LG Grüße
Simone

Beitrag von smily1309 10.09.08 - 21:45 Uhr

Hallo,

ich versuche mir jede Belehrung zu verkneifen. Ich hab in einem interessanten Artikel gelesen, dass schon das laute Atmen oder Augenrollen als Kritik (wenn Papa was mit dem Kind macht) als sehr unangenehm von den Männern empfunden werden und sie rasch resignieren lassen. Also lieber mal ne schief umgemachte Windel als ein Mann ohne Interesse am Kind ;)

LG Smily

Beitrag von fellfighterin 10.09.08 - 21:54 Uhr

Hallo,

ich habe ihm anfangs einfach gezeigt wie alles so funktioniert und leider habe ich mich manchmal auch beim belehren ertappt was ihn dann sehr unsicher gemacht hat. Nun halte ich mich einfach zurück und wenn er nicht klarkommt dann meldet er sich schon. Wobei ich sagen muss das er echt super mit unserem kleinen umgeht und wenn es ihm nicht gut geht und er mal schreit bekommt er ihn genauso gut beruhigt wie ich. Wenn mein Mann da ist wickelt er auch den kleinen hauptsächlich das ist sein beitrag den er leistet. Wenn ich abends mal mit meinen Mädels weg will passt er auf den kleinen auf das klappt auch immer super.

LG Felli

PS. man solltedie männer machen lassen und wenn sie hilfe brauchen melden sie sich schon, weil zu viel belehren führt zu unsicherheit und diese dann wiederrum dazu das sie sich zurückziehen in sachen babyversorgung.

Beitrag von alex1971 10.09.08 - 22:07 Uhr

Hallo Milka #mampf ;-)

also ich hab meinem Mann irgendwann mal erklärt, dass ICH durch den ständigen Kontakt zum Kind "DAS BABYKOMPETENZZENTRUM" bin#cool und dass er wenn er sich nicht sicher ist, oder auch nur den geringsten Zweifel hat, was er tun soll, MICH fragen soll. Er hat es mit einem Augenzwinkern kapiert (hat aber auch ein paar Fehlschläge und Geschrei vom Kind gekostet) und seit unserem 2-wöchigen Urlaub, in dem er sich fast ausschließlich um Janos gekümmert hat und tolle Fortschritte in Sachen "Erkennen was das Baby gerade will und braucht" gemacht hat, darf er sich jetzt offiziell "DER BABYFLÜSTERER" nennen :-)

Und JA , sie müssen wohl oder übel einsehen, dass wir die Bescheidwisser sind! UND Rat annehmen #cool

GLG
Alex

Beitrag von milkasweet81 10.09.08 - 22:12 Uhr

#danke euch allen, schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht. Ich versuche in Zukunft einfach #cool#cool#cool
Mal sehen wie lange es funktioniert ;-)

Beitrag von hsi 10.09.08 - 22:13 Uhr

Hallo,

ich hab meinen Mann immer machen lassen bei beiden Kinder und das machen ich bis heute noch. Klar kenne ich die Kids besser, bin ja auch von morgens bis abends mit den zwei zusammen. Aber wenn mein Mann was nicht weiss, dann fragt er mich meistens, hab schon gesagt er ist verloren ohne mich :-p. Aber ich hab mich nie eingemisst, auch wenn ich denke oh man das macht er den, aber nein, ich habe immer den Mund gehalten. Uns würde es auch nicht gefallen, wenn die Männer ständig her kommen würden und uns ständig Tipps geben würden und und und. Sie müssen eben auch einen Weg finden ohne uns.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 2 J. & Nick 15 M.

Beitrag von pichumichu 10.09.08 - 22:17 Uhr

hallo milka

also mein mann arbeitet lang, in den abendstd, wenn er da ist kümmert er sich liebevoll um jannik.

in seinem urlaub wollte er natürlich mehr helfen #schwitz was auch super lieb ist von ihm, aber er stellte sich in manchen situationen doch ziemlich blöd an :-(

zwar immer alles lieb gemeint, aber ich habe ihn zurecht gewiesen, ihm aber auch erklärt warum, wieso und weshalb.

mittlerweile hat er es drauf, er macht es fast genauso gut wie ich :-)

wir reden dann aber auch darüber, wenn ich ihm zuviel reinrede beim wickeln oder so dann hat er es mir abends im bett schon gesagt und ich es danach auch gelassen ihm in gewissen situationen über die schulter zu schauen :-)

Beitrag von tapsitapsi 10.09.08 - 22:21 Uhr

Hey,

als Maik jetzt angefangen hat mit seiner Elternzeit, habe ich ihm natürlich auch Tipps gegeben.

Einige wollte er hören, andere nicht.

Aber im Grunde hat mir auch keiner gesagt, was zu tun ist. (Nachdem dann Maik wieder arbeiten musste, meine Großeltern und Eltern abgereist waren, stand ich auch allein da.)
Er muss sich da allein seinen Alltag zurecht bauen. Ich will ihm da auch keine Vorschriften machten.

Zum Anfang war es bei uns sogar umgekehrt. Im Krankenhaus hatte ich totale Panik, bei Charlotte was kaputt zu machen. Da hat mir Maik helfend unter die Arme gegriffen.

LG Michaela & Charlotte (*07.01.2008)

Beitrag von 377simone 10.09.08 - 22:48 Uhr

Hallo, also ich bin auch so eine Meckertante und mein Schatz sieht seinen Sohn durch die viele arbeiterei auch nicht so oft, aber oft geb ich ihm seinen Sohn und gehe... und komischerweise klappt es hervorragend, er macht einiges anders, aber mein sohn stört es nicht... also las ich ihn machen!!!

Gruß Simone

Beitrag von clautsches 10.09.08 - 23:19 Uhr

Im Normalfall fragt mich mein Mann, wenn er sich irgendwo unsicher ist.

Fragt er nicht, gehe ich davon aus, dass er weiß, was er tut. Er ist ja schon groß. ;-)

Ausserdem bin ich selbst auch nicht als Supermami vom Himmel gefallen - es ist sowohl mein erstes Kind als auch seines.
Aus diesem Grund tauschen wir uns ständig aus, fragen uns gegenseitig, was das Gefühl sagt und suchen auch mal Rat im Internet oder Büchern.

Dass ich mehr Zeit mit unserem Sohn verbringe als er, ist nicht wirklich relevant.
Es zählt hauptsächlich die Qualität, nicht die Quantität.

LG Claudi

Beitrag von aeternum 10.09.08 - 23:24 Uhr

Aloha Milka,

diesen Konflikt kenne ich ;-)

Ich verkneif mir wirklich fast alles, was ich als (ich geb es zu) sicher überbesorgte Mama gern sagen würde.

Mein Freund hat einfach viel weniger Bedenken und Sorgen im Umgang mit unserem Sohn, und das finde ich in der Hauptsache toll, bei uns zu Haus war und ist es ebenso..meine Mama immer ängstlich, mein Papa immer "ready to go" - ich wollte immer werden wie mein Papa #hicks, hat bisher nicht ganz geklappt.

Jedenfalls..ich lass die beiden machen. Mein Freund beschäftigt sich viel mit unserem Sohn, er wickelt schneller als ich (wie auch immer er das macht), und unser Baby quietscht vor Freude, wenn sie herumalbern und er ihn so hoch hält, wie es nur geht usw..ich schau dann meist einfach schnell weg, wenn ich Angst hab.

Nur bei mir sehr wichtigen Dingen sag ich was. Mein Freund hätte bedenkenlos auch mit dem Kleinen im Raum den Fernseher eingeschaltet. Das geht in meinen Augen aber GAR nicht, also wird es nicht gemacht, es sei denn, der Winzling meint mal wieder, er muß bis eins wach bleiben, dann läuft der Fernseher eben doch mal leise, wenn er bei uns im Wohnzimmer ist und wir noch etwas schauen wollen.

Außerdem fand mein Freund es super, unser Söhnchen immer schon in die Sofaecke zu setzen - da hab ich auch gesagt, dass man das wirklich nur ganz selten machen soll, weil es schädlich ist usw. Er findet, dass ich übertreibe, aber wie gesagt, wenn es in meinen Augen um die Gesundheit geht, dann lass ich ihn nicht einfach machen.

Abgesehen davon ist es ja wichtig, dass die Kleinen lernen, dass Mama und Papa unterschiedlich sind..deswegen würd ich mich so wenig einmischen wie irgend möglich.

Herzliche Grüße,

Ae mit ihrem Goldfasan Aeneas

Beitrag von tonka 11.09.08 - 08:21 Uhr

Wenn er etwas besser machen könnte, dann sag ich meistens "Du, ich geb Dir mal nen Tipp..." und erkläre dann, wie und warum. Dann hört er interessiert zu und beherzigt meine Ratschläge auch. Aber eigentlich kommt er von Anfang an super mit unserem Kleinen klar...

Gruß, tonka